Zb. Kann ich meinen R6 schon knapp über Leerlaufdrehzahl unter Volllast beschleunigen ohne das der Motor dabei brummig wird oder sonst wie gequaehlt klingt. Dadurch muss ich auch im 5 oder 6 Gang in der Stadt nicht runterschalten wenn ich mal über holen muss oder eine Steigung kommt. Das geht so schön mit keinem (Turbo) r4 in der Leistungsklasse den ich kenne. Egal ob Benzin oder Diesel.
Das hat aber nix mit Reihensechszylinder zu tun, sondern eher damit, wo der Motor das maximale Drehmoment zur Verfügung stellen kann.
Bei 16 Ventilmotoren geht das Drehmoment halt erst zwischen 3000 bis 3500U/Min. wirklich hoch.
Bei nem ollen 8 Ventiler sieht die Sache schon wieder anders aus. Da ging das schon zwischen 2000 bis 2500U/Min. los.
Dann gibt's auch noch die 12 Ventiler.
Da fängt das Drehmoment irgendwo zwischen 2500 und 3000U/Min. hoch.
Zudem kommt dann auch noch die Bauweise des Kurbelantriebs dazu. Langhuber oder Kurzhuber.
Ausserdem gilt auch immer noch die Regel:
Viel Hubraum + wenig Leistung (kW) = viel Drehmoment, und umgekehrt.
Zusätzlich gibt's dann auch noch Motoren mit ner variablen Nockenwellensteuerung.
Beispiel am Ford Puma:
1,7 Liter Hubraum, 16V mit 92kW/125PS.
Das maximale Drehmoment von 157Nm lag dank der variablen Einlassnockenwelle schon bei 2000U/Min. an, und wurde bis 4500U/Min. gehalten.
Leider sind diese Verstellungen ziemlich anfällig und gehen gerne kaputt. Daher verzichten viele Hersteller darauf.