Du meinst ja jetzt ne Druckverlust Prüfung.
Ich meine das man den Krummer abbaut und dann am jeweiligen Ein/Ausgang des Zylinders eine Unterdruckpumpe ansetzt um zu checken wie dicht das jeweilige Ventil noch ist.
Meinte bei meinen Hypothesen mit der Reinigung jetzt ned den Motor vonner Schule sondern Privat.
Was ergibt das für einen Sinn mit Unterdruck zu testen? Gibt es dafür überhaubt Werte? Ich kenne keinen Hersteller, der eine Unterdruck Druckverlustprüfung macht.

Ist ja auch nicht so sinnvoll, weil man dann ja Unterdruck auf die Ventilschaftdichtungen gibt und max. -0,95 Bar bei einer extrem guten Unterdruckpumpe bekommt. Prüft man zusammengebaut mit Überdruck hat man so viel zur Verfügung, wie der Kompressor hergibt und die Messung wird aussagekräftiger.
Und bevor man den Motor auseinander reißt, muss man nunmal einen ordendlichen Befund festlegen. Dafür ist ja eine Druckverlustprüfung da. Kommt es aus dem Auspuff, sind es die Auslassventile. Kommt es aus dem Turbo oder Saugrohr, sind es die Einlassventile. Kommt es aus dem Öldeckel oder der Motorentlüftung, sind es die Kolbenringe oder der Kolben. Kommt es aus keinen von den genannten Sachen, kannst du den Motor quasi wegwerfen.
Und immer Druckverlust kalt/warm und in OT und UT messen. Bei der UT Messung Steuerzeiten beachten, wenn es so nicht möglich ist, Nockenwellen abbauen. Bei unplausiblen Werten den Motor ein paar mal von Hand oder mit dem Starter durchdrehen. Niemals einen frisch zusammengebauten Motor messen. Immer erstmal laufen lassen.
Du kannst auch Bremsenreiniger oder Benzin in ein frisch eingeschliffenes Ventil reinmachen. Läuft es durch hast du ******* gearbeitet.
Auch Privat macht es 0 Sinn den Motor von innen auf Hochglanz zu bringen. Wenn man 10000 gefahren ist, dann ist eh wieder alles Braun. Wenn wegen zu wenig Ölwechsel richtig Dreck im Motor ist, dann sollte man den schon wegmachen. Wenn ein Motor aber immer regelmäßig Ölwechsel bekommen hat, dann wird man da nicht einen einzigen Krümel finden.