Der Auto-Thread

Irgendwie sieht man bei uns inflationär viele GTI oder R. Ich träum ja immer noch von nem Elektroauto. Nissan Leaf oder Renault Zoe. Da ich ein Haus gekauft hab und zum 30.11. die Mietwohnung hier räume, könnte sich das endlich realisieren lassen. Durch die Garage bietet sich dann auch die Möglichkeit für ne Ladestation.
Kenne jemanden, der nen Leaf fährt. Ist ziemlich zufrieden, nur die Rekuperation könnte etwas stärker ausfallen.
 
Ich bin den Zoe und den Twizzy von Renault gefahren. Der Zoe fand ich als Auto ziemlich gut. Der Twizzy ist ja kein Auto, aber ich bin noch nix in meinem Leben gefahren, was einem so ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Wenn der ganze Umzugsstress hier vorbei ist, werde ich mir mal noch den Leaf anschauen.
 
Ich hatte den GTI PP ja auch in Auge gefasst, und auch schon mehrmals konfiguriert, und selbst mit WA-Rabatt komme ich noch auf gute 32k €, was mich nochmal dazu gebracht hat, genauer über das nächste Auto nachzudenken.
Da ich in der Zwischenzeit mal einen 335i von einem Bekannten gefahren bin, habe ich mich mal in die Richtung umgeschaut und mittlerweile sehe ich den 335i als das deutlich bessere Auto.
Im Unterhalt vielleicht etwas teurer (Versicherung ist Nebensache, da ich auf den niedrigsten Satz bin und der 1er auch schon relativ teuer ist) aber halt auch eine ganze Fahrzeugklasse höher.
Dazu noch einen 6 Zylinder (N54), den es so und in der Fahrzeugklassse wahrscheinlich nicht wiedergeben wird und der auch notfalls noch reichlich optimierungsfreiraum lässt.
Und die Optik vom E92 ist natürlich auch ein Grund :)

Sperrwirkung beim GTI 7 PP is bis zu 100 %.

Solange 1600Nm nicht überschritten werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Son 335i ist und bleibt einfach Sahne.. Mich würde auch son e90 reizen, nur M-Paket und dann ordentlich optimieren. Da gucken dann so einige Porschefahrer ziemlich dumm aus der Wäsche beim Beschleunigen. E92 fahren mir persönlich viel zu viele rum hier, aber son optimierter E90 oder gar 135i ist mir bisher kein einziger ins Auge gefallen, somit deutlich interessanter.
 
Ich träum ja immer noch von nem Elektroauto. Nissan Leaf oder Renault Zoe. Da ich ein Haus gekauft hab und zum 30.11. die Mietwohnung hier räume, könnte sich das endlich realisieren lassen. Durch die Garage bietet sich dann auch die Möglichkeit für ne Ladestation.

Wenn man sich derzeit für ein E-Auto entscheidet holt man sich damit einen "Sack Flöhe".
Die Reichweite ist extremst unterschiedlich je nach Witterungsbedingungen und Nutzungsverhalten (Heizung, Klimaanlage, ...). Die Fahrzeuge selbst sind so teuer das sie sich niemals armortisieren können. Und die vermeintlich tolle Beschleunigung ist in der Regel dann doch schlechter als bei vergleichbaren Fahrzeugen, nur der Beschleunigungseindruck ist besser.

Ich bin den Tesal S P85 probe gefahren, die ersten 15 Minuten war das ein wahnsinns Spaß wie der am Gas hängt, wenn man aber ein wenig auf den Tacho achtet, merkt man recht schnell das er für die (angebliche) Motorleistung dann doch einen ganzen Tacken zu langsam ist. Er benötigt 19s auf 200 km/h (beim ersten Mal), vergleichbare Fahrzeuge etwa 14s. Beim 2. Anlauf wird es nichts mehr, da die Motorleistung drastisch reduziert wird, dann verändert sich z.B. der 0-100 km/h Wert um über 2 Sekunden, somit ist man dann auf dem Niveau eines 250 PS Fahrzeugs unterwegs, usw.. .
Ich habe mal eine Vergleichsrechnung mit dem S7 bei deutlich besserer Ausstattung gemacht und unter der Annahme das Strom grundsätzlich kostenfrei wäre, dann kommt bei 3 Jahre und 75.000 km Nutzung ein Vorteil für den S7 von ca. 10.000 - 15.000 Euro heraus. Wenn man jetzt noch den Strom berücksichtigt..... .
Also lohnt es sich weder von den Fahrleistungen, noch finanziell, noch von der Ausstattung.
 
Wie setzt sich die Preisdifferenz denn grob zusammen, die du da errechnet hast?

Berücksichtigt habe ich:


  • den realen Kaufpreis (das Angebot von Tesla waren 114.000,- Euro für den P85; Audi will 97.000,- Euro für den S7), also Audi gewährt mir min. 15% Nachlass, bei Tesla gibt es keinen Rabatt
  • die Versicherungskosten
  • Steuer (Tesla ist 10 Jahre Steuerbefreit)
  • Inspektionen (bei Tesla 4 Jahre gratis)
  • Winterreifen
  • Benzin (Strom habe ich mit 0 Euro angesetzt)
Unter dem Strich ist es so, dass du alleine mit dem Nachlass von Audi das Fahrzeug 3 Jahre betanken kannst, die anderen Faktoren nullen sich annähernd (nicht berücksichtigt sind die Kosten für die Wallbox und deren Installation), so dass die LP Differenz mehr oder weniger die Gesamtersparnis ausdrückt.


Die Fahrzeuge unterschieden sich dann nüchtern ausgedrückt dadurch, dass der Tesla besser am Gas hängt und der Audi in jeder lebenslange schneller beschleunigt, eine höhere VMax hat und deutlich besser ausgestattet ist (Interieur, Assistenten, Komfortfeatures, Allrad, ...).
Sobald es Zahlen gibt könnte man noch mit dem Tesla S D85 vergleichen aber das dürfte finanziell noch schlechter für den Tesla laufen.
 
Wenn man sich derzeit für ein E-Auto entscheidet holt man sich damit einen "Sack Flöhe".

Ich will das Auto lediglich zum Pendeln im Berufsverkehr auf die Arbeit. Dass sind einfache Strecke 11 Kilometer am Tag. Oder mal um an den Wochenende vielleicht auf den Wochenmarkt zum Einkaufen zu cruisen.

Das Auto würde niemals die Autobahn oder sonstwas sehen. Zumeist wohl Stadt und Stop&Go. Beschleunigung ist mir auch relativ egal sein. Ich bin ja eher der gemütliche Fahrer. Kostenrechnung hat mich bis jetzt auch nicht interessiert. Mein aktuelles Auto hat 265 PS, da würde ein Leaf oder ein Zoe schon billiger kommen. Zumindest zum Pendeln. Das aktuelle Auto ist ja auch locker bezahlbar.

Mir gehts da eher um die Technik. Und dass keiner so ein Auto hat. Kosten oder Nutzen stehen da nich im Vordergrund. Für das Real Life ;0) haben wir ja das Auto meiner Frau.
 
Das Auto würde niemals die Autobahn oder sonstwas sehen. Zumeist wohl Stadt und Stop&Go. Beschleunigung ist mir auch relativ egal sein. Ich bin ja eher der gemütliche Fahrer. Kostenrechnung hat mich bis jetzt auch nicht interessiert. Mein aktuelles Auto hat 265 PS, da würde ein Leaf oder ein Zoe schon billiger kommen. Zumindest zum Pendeln. Das aktuelle Auto ist ja auch locker bezahlbar.

Wenn du dir schaust wie hoch die Gesamtkosten des Zoe sind (Anschaffung, Unterhaltskoste, Batteriemiete), dann kannst du dafür 2 Fahrzeuge des gleichen Herstellers mit konventionellem Antrieb kaufen UND hast noch Geld gespart. Insofern wirtschaftlich gesehen der Super GAU.

Mir gehts da eher um die Technik. Und dass keiner so ein Auto hat. Kosten oder Nutzen stehen da nich im Vordergrund. Für das Real Life ;0) haben wir ja das Auto meiner Frau.

Der E-Motor ist simpler als eine Dampfmaschine aufgebaut, insofern hat er dem technikafinen Käufer nicht so wahnsinnig viel zu bieten. Ist halt ungefähr so spanend wie Straßenbahn fahren.

Insofern du für dein Geld arbeiten musst, würde ich es mir zweimal überlegen, denn egal ob man 20.000 oder 200.000 Euro fürs Auto ausgeben möchte, das Doppelte (oder einen großen Proezentsatz mehr) zu zahlen macht irgendwie nie Spaß. (Nur meine Meinung).
 
Simple Technik muss ja auch nicht verkehrt sein.
Für die Stadt stelle ich mir so ein Elektroauto tauglich vor: An der Ampel/beim (vorrauschauenden) Bremsen geht nicht nennenswert Energie verloren, man muss nicht kuppeln/schalten sondern hat ausm Stand und unterbrechungsfrei einigermaßen Druck und laufruhig ist es auch. Als Reise/Spaßauto ist es natürlich recht ungeeignet und wie lange Batterien halten ist ja auch immer so eine Sache.
 
Wenn du dir schaust wie hoch die Gesamtkosten des Zoe sind (Anschaffung, Unterhaltskoste, Batteriemiete), dann kannst du dafür 2 Fahrzeuge des gleichen Herstellers mit konventionellem Antrieb kaufen UND hast noch Geld gespart. Insofern wirtschaftlich gesehen der Super GAU.

Das Finanzielle interessiert mich nicht wirklich, aus dem Grund, weil bei oberflächlicher Betrachtung mein aktuelles Auto schon deutlich teuer ist. Ich habe das aber trotzdem kurz überschlagen.

Kaufpreis aktuelle 22000 € für den Zoe. Relativ komplett ausgestattet.

Für den Zoe hat Renault zudem gerade die Batteriemiete auf 49 € im Monat gesenkt. Die Wallbox (Ladestation) zu dem Auto muss man auch nicht mehr dazu kaufen. Die ist zwischenzeitlich im Kaufpreis inklusive. Auch kann ich zwei Straßen weiter an der öffentlichen Stormtankstelle vom hiesigen Engergieversorger kostenlos tanken.

Falls ich doch zu hause tanken würde: Laut Renault verbraucht der Zoe 14,3 Kilowattstunden auf 100 Kilometer. Beispielsweise einen durchschnittlichen Strompreis von 25,7 Cent pro Kilowattstunde angenommen, ergibt das Kosten von ca. 3,68 Euro pro 100 Kilometer. Bei der von mir geschätzen Laufleistung (akutelle Jahreslaufleistung mit meinem Benziner) von 12.500 Kilometern sind das rund 459 Euro im Jahr plus die Batteriemiete von 588 Euro. Gesamt also 1047 € Enegiekosten im Jahr.

Mit meinem aktuellen Auto tanke ich zur Zeit 3 x im Monat für ca 85 € voll. Also vertanke ich im Monat mindesten 255 € und somit habe ich ca. 3060 € Benzinkosten im Jahr.

Der Zoe würde mich für die Energie im Jahr ca. 1050 € kosten. Die 1050 € hätte ich aber auch nur, wenn ich nicht das Angebot des öffentlichen Tankens an der Stromtankstelle nutzen würde. In dem Falle hätte ich nur die Batteriemiete von 49 € im Monat.

Finanzierung ist immer abhängig von der Anzahlung, jedoch finde ich die Finanzierungsangebote von Renault atraktiv. Auf jeden Fall günstiger als für meinen Benziner. Die Versicherung käme mich laut Internetrechner auch günstiger.

Aussagen zum Wiederverkauf zu treffen, ist schwierig.

Der E-Motor ist simpler als eine Dampfmaschine aufgebaut, insofern hat er dem technikafinen Käufer nicht so wahnsinnig viel zu bieten. Ist halt ungefähr so spanend wie Straßenbahn fahren.

Ich meinte eher die Technik Gadgets. Die Möglichkeit, die Funktion des Autos per App steuern zu können. Das leise fahren und so. Find ich faszinierend. :ugly:
 
Falls ich doch zu hause tanken würde: Laut Renault verbraucht der Zoe 14,3 Kilowattstunden auf 100 Kilometer. Beispielsweise einen durchschnittlichen Strompreis von 25,7 Cent pro Kilowattstunde angenommen, ergibt das Kosten von ca. 3,68 Euro pro 100 Kilometer. Bei der von mir geschätzen Laufleistung (akutelle Jahreslaufleistung mit meinem Benziner) von 12.500 Kilometern sind das rund 459 Euro im Jahr plus die Batteriemiete von 588 Euro. Gesamt also 1047 € Enegiekosten im Jahr.

Mit meinem aktuellen Auto tanke ich zur Zeit 3 x im Monat für ca 85 € voll. Also vertanke ich im Monat mindesten 255 € und somit habe ich ca. 3060 € Benzinkosten im Jahr.

Der Vergleich ist aber weniger was ein 265 PS Auto an Spritkosten verursacht als ein gleichwertiger Kleinwagen. Und da dürfte es schon eher einen Null Nummer werden.
Zum Vergleich: Beliebiger Kleinwagen 6l/ 100 km á 1,40€ x 12500 km = 1.050,- € p.A.. OK 3,- Euro gespart bei nur ca. 100% Aufpreis auf den Kaufpreis. Sehr gut :ugly: .
Übrigens ist es recht mutig die Werksangabe als tatsächlichen Verbrauch anzunehmen, dannach kommt der Tesla 500 km weit, real sind es keine 260 km. Nur mal so als Vergleich.

Ich meinte eher die Technik Gadgets. Die Möglichkeit, die Funktion des Autos per App steuern zu können. Das leise fahren und so. Find ich faszinierend. :ugly:[/QUOTE]

Das leise fahren ist aber nur im Bereich bis 50 km/h, darüber ist selbst ein Golf TDi leiser.
Und an Spielereien hat der Zoe jetzt auch nicht gerde den "Strauß des Machbaren".

Mach worauf du Lust hast aber der Versuch das zu rechtfertigen geht derzeit bei allen E-Autos in die Hose. Solange Akkus so teuer sind, wird das nichts.
 
Sagt ja auch niemand, dass das das Ei des Columbus ist. Natürlich ist es auch möglich, dass ein vergleichbarer Benziner günstiger ist. Darum gehts ja aber gar nicht.

Ich will ein Auto, mit dem ich entspannt im Stadtverkehr zur Arbeit und wieder zurück pendeln kann. Die Kosten (für mein Empfinden sind sie günstig) sind sekundär.

Wenn ich dann auch noch per App im Sommer das Auto aufem Parplatz vor dem Büro kurz vor Feierabend runterkühlen lassen kann, einfach perfekt. Umgekehrt natürlich genauso im Winter... Kurz ne App bemüht und das Auto heizt sich auf meine Wunsch Temperatur auf. Perfekt.

Mein Arbeitgeber überlegt zur Zeit, ob es perspektivisch Firmenparkplätze mit Stromanschluss geben soll. Also noch ein Grund mehr sich als Kurzstreckler für ein E-Auto zu interessieren.
 
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