Der Auto-Thread

@Olstyle

Wie jetzt...der geht aus??????:what:
Wenn du zu schnell von der Kupplung gehst und dazu kein Gas gibst, oder wie jetzt???:what:

Ich gebe beim Diesel auch selten Gas beim Einkuppeln.
Unser damaliger Passat B6 (140PS) hatte auch eine Anfahrschwäche, sowie der E61 520d auch. Unser jetziger F11 hat die 8 Stufen Automatik, also nicht feststellbar.
Mein 1er hat keine Anfahrschwäche, im Gegenteil, der Motor regelt wirklich flott nach, sodass man ohne Gasgeben schon richtig flott einkuppeln kann.
 
Anfahrtschwäche kenne ich auch. Ich fahr ja nun auch schon ein paar Jahre Auto aber manchmal komme ich mir bei meinem Diesel vor als wenn ich gestern erst die Prüfung hatte. Erst säuft er fast ab und dann schiebt er los als wenn er 500PS hat:ugly:

Das Problem gibt es bei Benzinern so gut wie gar nicht mehr. Warum ist es eigentlich so? Warum haben Diesel teilweise eine Anfahrtschwäche obwohl sie ja genügend Leistung haben? Heute sollte es doch zuverlässig möglich sein soetwas zu unterbinden.
 
Die großen Motoren mit wenig Literleistung haben auch wenig Drehmoment

Der MAN TGA 18.350 mit dem ich BCE gemacht habe, hat 10,5l Hubraum, 350PS und 1800Nm Drehmoment. Diese Daten zerschmettern deine Behauptung. Aber es geht noch radikaler. CatV12C27: 27l Hubraum, 850PS, 5kNm Drehmoment. Das sind Beispiele mit mickriger Literleistung und vergleichsweise, darauf bezogen, gewaltigem Drehmoment. Und seit wann ist sowas wie Literleistung eine "Größe" nach der sich Drehmoment richtet?

Beschleunigung ist aber keine Frage des Moments, sondern rein der anliegenden Leistung (reine Physik: F=P/v)

Reine Physik, die du nicht verstehst. Beschleunigung ist ausschließlich Frage des Drehmoments, das beschreibt deine zweite Formel wesentlich besser: a=F/m oder wenn es schon um Momente geht, dann zutreffenderweise α=M/J.

Was hat F=P/v mit Beschleunigung zu tun? F steht für Kraft, außerdem ist deine Formel nur eine Umstellung/ Zusammenfassung der Formel P=F*s/t, wo F die fundamentale Größe ist. Stellt man diese Formel nach F um, so ändert sich - wenn es sich was ändert - logischer Weise alles über dem Bruchstrich und darunter um gleichen Faktor, so dass die Unabhängige Größe unverändert bleibt. So stellt deine umgestellte Formel keinerlei Abhängigkeit dar, sondern ist reine mathematische Umstellung, um z.B. eine Unbekannte zu berechnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der MAN TGA 18.350 mit dem ich BCE gemacht habe, hat 10,5l Hubraum, 350PS und 1800Nm Drehmoment. Diese Daten zerschmettern deine Behauptung. Aber es geht noch radikaler. CatV12C27: 27l Hubraum, 850PS, 5kNm Drehmoment. Das sind Beispiele mit mickriger Literleistung und vergleichsweise, darauf bezogen, gewaltigem Drehmoment. Und seit wann ist sowas wie Literleistung eine "Größe" nach der sich Drehmoment richtet?

LKW Motoren sind dann doch ein wenig anders ausgelegt als PKW Motoren. Die machen ja kaum Drehzahl und sind komplett auf Drehmoment ausgelegt.

Aber wo habe ich denn behauptet, dass das Drehmoment von der Literleistung abhängt? Da ging es ja ganz konkret um die Ami-V8 Motoren (sprich um Sauger) und die haben nunmal wenig Literleistung und damit einhergehend relativ wenig Drehmoment für ihre Größe. Das ist nunmal Fakt. Das andere Motoren - speziell LKW Motoren - gänzlich anders ausgelegt sind und dank Turboladern auch anderen Spielregeln folgen können hat ja niemand bestritten.

Einen Satz so komplett aus dem Kontext zu reissen um die Behauptung dann ins absurde zu führen ist jetzt nicht direkt hilfreich...

Reine Physik, die du nicht verstehst. Beschleunigung ist ausschließlich Frage des Drehmoments, das beschreibt deine zweite Formel wesentlich besser: a=F/m oder wenn es schon um Momente geht, dann zutreffenderweise α=M/J.

Ich denke schon, dass ich die Physik verstanden habe, ich hätte sonst bei meiner Arbeit massive Probleme.

Was hat F=P/v mit Beschleunigung zu tun? F steht für Kraft, außerdem ist deine Formel nur eine Umstellung/ Zusammenfassung der Formel P=F*s/t, wo F die fundamentale Größe ist. Stellt man diese Formel nach F um, so ändert sich - wenn es sich was ändert - logischer Weise alles über dem Bruchstrich und darunter um gleichen Faktor, so dass die Unabhängige Größe unverändert bleibt. So stellt deine umgestellte Formel keinerlei Abhängigkeit dar, sondern ist reine mathematische Umstellung, um z.B. eine Unbekannte zu berechnen.

Was die Kraft mit der Beschleunigung zu tun hat? :what: Schon mal was von a=F*m gehört? Und du willst mir die Physik erklären?

Die Formel F=P/v beschreibt die bei einer bestimmten Geschwindigkeit und Leistung resultierende (Zug)kraft. Diese Kraft hängt bei gegebener Geschwindigkeit nur (!) von der zur Verfügung stehenden Leistung ab. Das Drehmoment spielt da gar keine direkte Rolle bzw. ist nur eine Komponente der Leistung - ohne Drehzahl passiert da nämlich nix. Das am Rad dann ein Drehmoment anliegt - geschenkt - das brauchts natürlich. Nur hat das nix mit dem Motormoment zu tun, sondern hängt von der Geschwindigkeit (Drehzahl) und der anliegenden Leistung ab.

Auf dieser einfachen Grundformel basieren im Übrigen alle mir bekannten Simulationen zu Beschleunigung von Fahrzeugen. Die sind natürlich noch wesentlich komplexer und berücksichtigen einen Haufen andere Dinge, aber im Prinzip geht es genau um diese Formel.

Um es mal anschaulicher zu machen. Vergleiche mal bei einem beliebigen Fahrzeug die Beschleunigungswerte 0-100km/h eines z.B. 110kW Dieselmotors mit der eines 110kW Benziners. Die liegen sehr dicht beieinander, obwohl das Drehmoment um - sagen wir mal - Faktor 2 auseinander liegt. Die Unterschiede der beiden Beschleunigungswerte sind - wenn überhaupt vorhanden - ggf. mit Gewichtsunterschieden, unterschiedlich optimierten Getriebeauslegungen und anderen Kleinigkeiten zu finden.
 
Wie würdest du dann das erklären.....

Q7 4.2 FSI
350PS
440NM
2240Kg
0-100 7,4s


Q7 4.2 TDI
340 PS
800NM
2485Kg
0-100 6,4

Also trotz meh Gewicht und weniger Leistung zieht der Diesel viel besser weg.
 
Wie gesagt, die Übersetzungen spielen da auch mit rein (Abstufungen, kurze / lange Übersetzungen, Schaltzeiten,...), genauso wie Fahrwerk usw... Das müsste man genau ansehen.

Beim Q7 scheint da ja noch mehr dran zu sein. Der von dir angeführte 4.2FSI beschleunigt ja auch z.B. auch schlechter als schwächere 3.0TFSI
 
Zur Aussage dass das Drehmoment für die Beschleunigung nicht wirklich Relevant ist -> e34.de

Das Drehmoment hat sehr wohl einen starken Einfluss auf die Beschleunigung, wobei halt der Maximalwert nicht wirklich aussagekräftigt ist, sondern eher der Verlauf über die Drehzahl (das hatte auch alles schon vor einer ganzen Weile IT-Passion schonmal alles erklärt) gleiches gilt natürlich für die Leistung. d.h. man braucht wesentlich mehr Werte als max. Drehmoment und max. Leistung um etwas über die Beschleunigung eines Fahrzeugs sagen zu können (z.B. max. Drehzahl, Übersetzung der einzelnen Gänge, Verlaufskurven für Leistung und Drehmoment, Verlustwerte[z.B. im Antriebsstrang], Gewicht, Bodenbeschaffenheit, Reifen, usw.)
 
Ich kann mich nicht entscheiden ...
Was für ein Auto für 2000€ Benziner und Zuverlässig dabei jedoch 100 < PS < 150

Nissan Sunny GTi, Nissan Almera GTi, Honda Civic EG usw da gibt es einiges. Kommt drauf an wie alt das Auto sein darf, wenn es etwas größer sein soll dann würde ich dir einen Primera P10 eGT emfehlen. Hatte selber mal eine zeitlang einen mit dem kleinen 2L Motor war ein schönes Auto.
 
Aber wo habe ich denn behauptet, dass das Drehmoment von der Literleistung abhängt?

Deine Aussage:

Die großen Motoren mit wenig Literleistung haben auch wenig Drehmoment

Turbo, Auslegung hin oder her. Deshalb Bsp. mit LKW Motoren.

ich hätte sonst bei meiner Arbeit massive Probleme.

Nicht zwangsläufig.


Was die Kraft mit der Beschleunigung zu tun hat? :what: Schon mal was von a=F*m gehört?

Selbstverständlich! Davon rede ich doch die ganze Zeit: Es ist die Kraft, die unmittelbar für Beschleunigung verantwortlich ist, genau das meinte ich. Doch du behauptest dauernd, dass Beschleunigung von Leistung abhängt. Kannst du dich mal entscheiden?

Diese Kraft hängt bei gegebener Geschwindigkeit nur (!) von der zur Verfügung stehenden Leistung ab. Das Drehmoment spielt da gar keine direkte Rolle bzw. ist nur eine Komponente der Leistung - ohne Drehzahl passiert da nämlich nix.

Was ist denn hier los?:huh: Im Satz vorher war noch die Kraft für die Beschleunigung verantwortlich, was richtig ist. Doch hier ist es schon wieder die Leistung. Kannst du mir mal erklären wie Drehzahl ohne Drehmoment überhaupt entstehen soll? Die Kraft also Drehmoment ist die fundamentale ursächliche Größe in allen diesen Zusammenhängen und Formeln. Ohne Kraft/ Drehmoment rührt sich gar nichts. Leistung ist nur Betrachtung der Kraft/ Drehmoments, die etwas bewegt in einem gegebenen Zeitraum, nicht mehr. Leistung ohne Kraft/ Drehmoment kann es überhaupt nicht geben - umgekehrt gibt es aber Kraft/ Drehmoment ohne Leistung. Warum ist also deiner Meinung nach alles von der Leistung abhängig?:huh::huh::huh::huh::huh:
 
Es ist aber trotzdem falsch das Drehmoment für die Beschleunigung verantwortlich ist, da spielen viele Faktoren auch noch eine weitere Rolle. Drehmoment alleine bringt dir überhaupt nichts, sieht man doch daran das ein Diesel Motor ohne Leistung und mit viel Drehmoment (ala LKW) nicht schnell vom Fleck kommt. Getriebeübersetzung, Differnzial, Gewicht usw spielt alles keine mindere schwere Rolle. Drehzahl ohne Drehmoment bringt dir nichts das ist richtig, aber Drehmoment ohne Drehzahl bringt dir genau so wenig. Drehmoment + Drehzahl = Leistung. Ob die Leistung nun durch viel Drehmoment und wenig Drehzahl oder genau anders rum ensteht ist am Ende egal. In im gleichen Auto wirst du zwischen einem 300PS 300nm Motor und einem 300PS 600nm Motor kaum einen Unterschied merken, ausser du bewegst dich in den Gängen in denen es auf Drehmoment ankommt ---> Elastizität.
 
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