Dann noch kurz zu den Strompreisen: Im Gegensatz zum Sprit wo einem die ollen Araber+die nachgelagerten Industrien den Preis diktieren, könnte ich ein E-Fahzeug problemlos mit einer PV-Anlage laden (die heutzutage auch billig geworden sind) und wäre so komplett unabhängig vom Stromanbieter.
Das ist auch der größte Vorteil neben den zahlreichen anderen Vorteilen, weshalb ich in ein paar Jahren auch auf E-Wechsel, zumindest beim Alltagsauto.
Ähm... Du hast eine PV-anlage auf dem dach? Scheint mir ja nicht so denn sonst wüßtest du, das der strom, den du damit erzeugst, spätestens im winter nicht mal mehr für die täglichen fahrten reicht. Bei dauerbewölkung und kurzen tagen bringt so ein PV-modul nicht mal mehr 1% dessen, was an einem sonnigen sommertag machbar ist.
@SPIRITus, ich denke du bist hier das Problem, da du nur deinen Standpunkt siehst. Ein Großteil der Bevölkerung kann eben sehr wohl zu Hause, auf der Arbeit oder unterwegs laden.
Das sehe ich irgendwie anders, denn quasi sämmtliche handwerker, beschäftigte in kleineren betrieben, industrie-arbeiter (die ihre kiste auf großen parkplätzen abstellen) und sicherlich auch viele büro-kräfte haben mit sicherheit keine möglichkeit zum laden. Woher soll die auch kommen?
Und der Sprit kommt aus der Zapfsäule, richtig ? In dem Fall würde die Infrastruktur nicht mal reichen um den Sprit zu den Tankstellen zu bekommen, das wäre das Problem.
Der sprit kommt meist per LKW zur tanke und von dort per pumpe in den tank. Und wieviel strom zieht die pumpe? Keine ahnung, aber mehr als 1 kw doch eher nicht.
Dem gegenüber steht ein schnellader, der ohne probleme 200 kw saugen kann. Das verbraucht die tanke wohl kaum, auch wenn alle säulen belegt sind. (den shop dazu gibt es dann auch bei einer e-tanke)
Schon heute gibt es smarte Ladesäulen welche ihre Ladeleistung an die Netzbelastung anpassen.
Ich möchte dein gesicht sehen wenn du dein auto an stöpselst und am nächsten tag nicht 1 kwh zusätzlich in der batterie ist, weil es das netz nicht her gegeben hat.
Zudem gehen aktuell die Energieversorger davon aus, dass die Netze der E-Mobilität gewachsen sind. Auch weil eben nicht von jetzt auf gleich jeder Verbrenner durch ein E-Fahrzeug ersetzt wird.
Ich schätze mal es sind die selben versorger, die dieses jahr mal wieder verkünden mußten
das es fast zu einem blackout gekommen wäre?
Gerade außerstädtisch zimmern sich momentan sehr viele Haushalte eine PV-Anlage auf's Dach. Auch hier eben nicht "die wenigsten".
Kein wunder, das die norddeutschen länder seit jahrzehnten immer noch geld vom bund/aus dem länderfinanzausgleich brauchen um über die runden zu kommen. Die sollten mal ihre steuerstruktur überarbeiten. Unseren häusle-bauern bleibt jedenfalls meist kein geld für eine PV-anlage übrig.
Wäre auch dumm wenn nicht (wenn die Ausrichtung vom Dach passt), da sich eine z.B.9,99kW PV-Anlage Stand heute nach 5-8Jahren amortisiert hat.
Den zahlen glaube ich aber nicht so richtig. Dazu müßte man schon sämmtlichen, selbst erzeugten, strom selbst verbrauchen und das geht wiederum nur mit energie-speicher. Für den kannst du übrigen um die 1000€ pro 2 kwh (neu) rechnen. (da nimmt sich bei dem effektiven wert auch blei mit lithium nichts)
Siehe oben. Zudem kostet eine 08/15 9,99kW Anlage keine 5 stellige Summe.
Also bei den fertig-anlagen gruselt es mich immer ein wenig. Nach aktuellem stand käme mir allerdings auch nur LG (am besten bifacial und höher auf-geständert) oder panasonic auf`s dach.
Warum sollte man das machen, wenn die Netze die Ladesäulen problemlos stemmen können ? Es wird erst ausgebaut, wenn die Netze an die Kapazitätsgrenze gelangen, was heute (bis auf Ausnahmen) nicht der Fall ist.
Das netz muß schon seit jahren ausgebaut werden und da geht es nur darum, das der öko-strom irgendwie verteilt werden muß. Blöder weise gibt es auch hier ein paar "gallische dörfer" die partou keine haupttrasse vor der tür haben wollen, nicht mal als erd-kabel. (stichwort elektro-smog und wärmeentwicklung der kabel)
Gucke mal in den Niederladen, wo zig Ladesäulen in Wohngebieten und Innenstädten stehen, das funktioniert auch (Den Haag, Amsterdam, Rotterdam, Utrecht).
In lichtenstein geht das sicherlich auch problemlos, aber so lange sich unsere fürstentümer nicht wieder eigenständig machen ist deutschland nunmal nicht so ein zwergen-staat. Und da rede ich noch nichtmal von der anzahl der einwohner geschweige denn der anzahl der auto`s.
Selbst bei uns gefühlt am Ende der Welt kannst du in jeder Ortschaft, wo es Einkaufsmöglichkeiten gibt laden. Zudem enstehen jeden Tag zig zusätzliche Ladepunkte in DE.
Du wohnst im norden? Da steht ja auch alle 100m ein windrad an dem mann sich einstöpseln kann.
Zudem wird niemand gezwungen, schon heute auf ein E-Fahrzeug umsteigen zu müssen.
Und um mal die hitze aus der diskussion zu nehmen, ich hätte ja gerne einen plugin-hybriden der auch im winter wenigstens 100 km rein elektrisch fahren kann. Das würde mir reichen um auf arbeit und zurück zu kommen. Dazu braucht das wägelchen aber noch einen diesel-motor für weite strecken und einen ordentlichen kofferraum. (fahre nicht ganz umsonst caddy) Und zu guter letzt wäre es weißgott nicht schlecht, wenn wenigstens ein autobauer seine kisten mal zuende denken würde.
In 30 Jahren wird sich niemand mehr der in grösseren Städten lebt ein Auto antun wollen/müssen.

Die Dinger stehen ausserhalb. Individualverkehr mit dem eigenen Auto in Großstädten wird weniger und weniger werden.
Ich sehe das genau so und irgendwie freue ich mich drauf. Ich bin dann der erste, der 4m pvc-rollen und 2t restliches material in die straßenbahn lädt. Ist mir dann auch egal, das das erstmal eine halbe stunde dauert und ich von 8 auch nur noch max. 6h auf der baustelle was machen kann. (hin und rückfahrt dauert ja auch) Allerdings möchte ich mal sehen, wie die hochbauer ihren baukran in die bahn stapeln. Vieleicht gibt es bis dahin sowas von lego.
