Der Auto-Thread

H2 im Auto kostet einfach wieder. Dazu muss quasi auch alles wo das E-Auto hat inkl. Einer Pufferbatterie auch wieder rein. Ein H2 Autobist auch ein Elektroauto ;) Macht mehr Grewicht, kosten, Serviceintervalle etc.
Was auch dazu kommt, bei H2 kann ich den Sprit nicht selber herstellen sondern bin dann wieder wie bei Öl abhängig. Und wenn man wie es D plant das Zeug per Schiff aus dem nahen Osten importieren will.. Milchkuh 2.0.
Kommt bald noch eine Steuer auf Energie dann biste mit 15 bis 20€ pro KG H2 dabei.
 
Ja wow, eine 1,56kWh Batterie beim Hyundai Nexo zB,.
Dazu jetzt schon eine Reichweite von über 700km.
Mal sehen was sich am Ende durchsetzt.
Oder eher gesagt, woher der Elektromotor seine Energie bezieht.
 
In der Tat hat kaum einer eine funktionierende Glaskugel auf dem Tisch.

Gefühlt glaube ich, dass sich H2 tendenziell eher für den Schwerlastverkehr mit entsprechend benötigten Reichweiten aber auch Platz für die Brennstoffzellen anbietet.

Japan allgemein setzt ja eher auf H2, mit dem Hintergrund, dass sie einen Großteil des Stromes von AKWs beziehen und -soweit ich deren Presse verstanden habe-eher vorhandene Tankstellennetze für H2 nutzen wollen,
statt ein zweites "Tanksystem" mit Ladesäulen aufzubauen.

Gegenpol ist die E-PKW Entwicklung in China.
Es wird kaum mehr von Europa oder gar uns Deutschen abhängen, was marktdurchsetzender wird.

China und mit Abstrichen die USA werden diktieren, welche Antriebsart wir in 20 Jahren primär zu kaufen haben.
 
Über die Anschaffung von E-Autos braucht man sich eh erst Gedanken machen, wenn unser Stromnetz dafür ausgebaut wurde. Ich schätze mal 20 Jahre werden bis dahin noch vergehen. Für unsere 2. Ladesäule ist der Termin erstmal auf "nicht möglich" verlegt worden. :D
 
Die Diskussion gab es an anderer Stelle auch schon.
Das Stromnetz packt das locker, selbst wenn Gleichzeitigeitsfaktor 0,45 angesetzt wird = sprich wenn hypothetisch alle 65 Mio. Fossilen auf ein Mal E-Autos wären, könnten ca. 30 Mio.
gleichzeitig Strom tanken, ohne dass das Stromnetz zusammenbrechen würde.
Die Ladesäulen selbst könnte ein Thema werden, keine Ahnung, wie schnell wie viele hingestellt werden können.
Für unseren Zoe ist die aber innerhalb von 3-4 Tagen geliefert und montiert worden - kostenlos als Renault Aktion :D
 
@Compisucher: Das Stromnetz in den Städten packt es auf keinen Fall, das ist Schwachsinn. Überleg doch mal, wieviele MWh man da zusätzlich durchdrücken muss. Die bestehende Netze sind für diese Stromstärken nicht ausgelegt. Die Einzigen, die es etwas besser packen als der Rest, sind die Gebiete, wo sehr viele Nachtspeicheröffen verbaut sind, sie sind etwas fetter angebunden. Der Rest, vergiss es, die Kapazitäten sind einfach nicht da!
 
Belege (nur Auswahl):
Verkehrswende: Genug Strom fuer Millionen E-Autos | ZEIT ONLINE

Elektromobilitaet:
Reicht der Strom?


https://edison.handelsblatt.com/erk...ig-elektrischer-strassenverkehr/23204256.html

Ich habe sogar untertrieben auf Grund älterer Zahlen, die im Nachbarthread gebracht wurden..

Die aktuellsten Zahlen sagen bis zu 45 Mio. PKWs ohne zus. Kraftwerke oder Leitungsbau.

Ist zwar auf den ersten Blick evtl. nicht nachvollziehbar, aber in Summe logisch.

Der Strom ist, vereinfacht ausgedrückt, ständig da = Grundlast, der die ganze Republik problemlos versorgt.

Kommt nun Last auf das Stromnetz (Verbraucher), werden die Kraftwerke aus dem Idle (die laufen i. d. R. bei 50-60%) hochgefahren, der Strom ist aber immer noch gleich, nur geht er nicht "aus".

Grob 1/6 des deutschen Stroms muss/kann sogar verkauft werden (Unterlast), weil er gar keinen Abnehmer in D. findet.

Annahme auf Grund der Energiestatistik 2018: 20-25% des Energiebedarfs (ist was anderes) geht in die Mobilität und wird nun durch den Strom ersetzt.

Jetzt kann man mit dem überproduzierten Strom spielen, wie viele EPKWs gleichzeitig betankt werden können - dann kommt im Jahresmittel ca. 45% (unsere veraltete Zahl = 30 Mio. KFZ) bis 60 % (neuer, verlinkter Artikel) des jetzigen PKW Bestand zusammen = 45 Mio. KFZ.

Man kann nun diskutieren, dass über Nacht alle 65 Mio. KFZ gleichzeitig betankt werden wollen = dann reicht es nicht.

Da aber bei 65 Mio. KFZ praktisch jeder ein anderes Nutzerverhalten hat (z. B. km Leistung/Tag/Arbeitszeit/Urlaub etc.), ist die Wahrscheinlichkeit grob unter 5%, dass dieser Fall eintritt.

Da es zudem recht unwahrscheinlich ist, das Morgen alle 65 Mio. PKWs plötzlich einen EMotor haben, ist es letztlich nur ein hypothetisches Spiel über die vorhandene Strommenge, die in D. produziert wird, und die reicht.

Ein völlig anderer Planet sind die Ladestationen.

Ich hatte Glück und habe so eine Aktion mitbekommen, da haben in Österreich eben mal 500 Neukunden vom Zoe eine kleine Ladestation geschenkt bekommen.

An der würde ein Tesla S verhungern, aber für die fahrende Einkaufstasche reicht es locker.

Bei einer Reichweite um die 300-350 km schwingt immer ein blödes Bauchgefühl mit, ob denn der Saft noch reicht und ich bin froh, als die heimische Steckdose wieder erricht zu haben.

Denn in unserem Bezirk gibt es sage und schreibe gerade mal 10 öffentliche Ladestationen und die sind i. d. R. belegt.

Das sieht, so weit ich das im Überblick habe, in D. noch blöder aus und diese Kritik ist berechtigt.

Der Witz ist und ich konnte es selbst nicht glauben, die E-Motoren machen richtig Spass zum fahren (gut beim Zoe hält es sich in Grenzen), weil eine konstante Energie anliegt. Sprich gleichmäßiges beschleunigen ohne Unterbrechung bis Kw und Luftwiderstand pari sind.

Der Nachbar drei Häuser weiter hat ein wenig mehr Geld und hat sich so einen Tesla 3 gekauft -sozusagen Golf-Klasse als Perfomance Edition für 65.000 € - 15.000 Förderung = 50.000 € und 3 Jahre Steuerfrei in Ösiland.

Hey, Alta, 3,5 sec. von 0-100 , 260 Spitze und bei forscher Fahrweise grob 450 km (Werksangabe 550km) Reichweite, das muss man beim Benziner für das Geld erst mal finden... :D
 
Naja, dass mit den 450km bei forscher Fahrweise glaube ich eher nicht.
Mit meinem Benziner komme ich bei normler Fahrweise ca 700km weit.
Bei forscher Fahrweise sind es dann eher 450km.
Die Unterschiede werden da beim Eauto auch eher gross sein.
 
Über die Anschaffung von E-Autos braucht man sich eh erst Gedanken machen, wenn unser Stromnetz dafür ausgebaut wurde. Ich schätze mal 20 Jahre werden bis dahin noch vergehen. Für unsere 2. Ladesäule ist der Termin erstmal auf "nicht möglich" verlegt worden. :D
Interessante Aussage. Ich persönlich plane in Zukunft (1-2 Jahre) mir ein E-Auto zuzulegen. Da ich mein Auto sowohl zuhause als auch in der Arbeit durch PV-Strom laden werde und ansonsten auf Tesla´s Supercharger-Netz zurückgreifen kann, mach ich mir keine großen Sorgen. :D Aber wenn wir 20 Jahre oder länger für den Ausbau der Netze brauchen, dann gute Nacht. Ist ja schlimmer als beim Glasfaserausbau. ;) Ich denke über kurz oder lang wird Wasserstoff der richtige Weg sein.
2020 ist übrigens der neue Hyundai Nexo in Deutschland verfügbar. Aber für so ein Auto fehlt´s bei uns noch massiv an der Tank-Infrastruktur.
 
Bei Forscher Fahrweise in D komm ich noch so 300km. Dann is fertig. Wenn's gemütlicher geht im Rest der Welt 405 bis 550km je nach Wetter. Im Winter 50km weniger. Mit dem Model 3 kommst auch nicht weiter.
Andererseits... wie weit kommst im M5 oder RS5 wennst gut Gas gibts? 525PS in 2.6t kannst nicht mit nem 1.4TSI Golf vergleichen....
 
Eventuell besteht ein Definitionsunterschied bei dem Begriff "forsch".
Ich meine zügig anfahren aber nicht die STVO mißachten und auf der ÖBAB eben die erlaubt 140 - OK, 160 km/h.
Weil in Ösiland 200 km/h kostet richtig Geld - Organstrafe nach Laune des Polizisten.
 
Fast alle die ich kenne haben aber aufgehört mit "forsch" anfahren etc. sobald sie auf E umgesteigen sind. Nicht nur weil es startk auf Reifen und Verbrauch geht, sondern auch weil fast alle gemerkt haben dass sie nicht mehr 20 sind und das Testosteron überläuft. Wenn man weiss dass man an der Ampel keine Gegner mehr hätte kann man nur noch müde lächeln über jeden der mit viel Lärm trotzdem nicht wirklich vom Felck kommt :lol:Ich bin extrem entspannter unterwegs und komme zeitlich gesehen eigentlich immer gleich schnell an oder nur minimal später. Aber nach über 1,5 Mio km auf den Strassen wird man eventuell etwas lockerer. :nicken:
 
Bei Forscher Fahrweise in D komm ich noch so 300km. Dann is fertig. Wenn's gemütlicher geht im Rest der Welt 405 bis 550km je nach Wetter. Im Winter 50km weniger. Mit dem Model 3 kommst auch nicht weiter.
Andererseits... wie weit kommst im M5 oder RS5 wennst gut Gas gibts? 525PS in 2.6t kannst nicht mit nem 1.4TSI Golf vergleichen....

Wer redet denn von nem 1.4TSI?
Nein M5, RS5, C63 und wie sie nicht alle heißen, kommen bei Forscher Fahrweise auch nicht sehr weit.
Dann fahren sie aber an ne Tankstelle und 5 Minuten später geht es weiter.
Wie lange braucht nen Model S bis er er voll aufgeladen ist?
 
Man kann mit einem Tesla doch nicht mal anständig schnell fahren. Er fährt 10 Sekunden schnell und dann reduziert er wegen Überhitzung wieder auf normale Reisegeschwindigkeit. Wenn ich bei meinem S3 das Pedal unten halte stehen immer 250+ auf der Anzeige solange Sprit im Tank ist. Bei flat out Autobahn komme ich allerdings auch nur 300km weit. Mit einem Tesla wirds da schon nach 100km kritisch. :D
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Diese Grafik im Tacho mit der Position des Autos würde mich voll irritieren. Da ich als Gamer automatisch versuchen würde, das Fahrzeug nach dem Bild aufm Monitor zu steuern :haha:
 
Wie lange braucht nen Model S bis er er voll aufgeladen ist?

Hängt vom Akku ab... je grösser und neuer desto schneller. Ich hab inzwischen schon 139kW gesehen (mehr geben die Supercharger in Europa derzeit nicht her, und das CCS Upgrade ist bei mir noch nicht installiert) aber ich fahre nie leer und lade auch nie voll auf. Zumindest hab ich das in den letzten 35.000km genau einmal gemacht dass ich auf 100% geladen hatte... sonst bewege ich mich meist zwischen 30 und 80%. Das reicht für alles ausser Urlaubsfahrten locker aus.
Unterwegs geht's meist so nach 3h an den Schnellader, einstecken und schnell wo nen Kaffee holen und aufs Klo und meist kommt dann schon die Meldung dass die Ladung fürs weiterfahren ausreicht. Meistens ist sogar das Auto parat bevor ich mit was trinken und leer machen fertig bin.
Ich muss auch nicht jeden Tag 1000km runterstressen. Für sowas is mir mein Leben zu schade. Und tanken samt bezahlen, Pipipause und Kaffe in 5 Minuten will ich mal sehen. Stopp das mal mit wie lange du brauchst wenn du nen komplett leeren Tank hast von Aussteigen bis randvoll machen, zur Kasse gehen, anstehen und zahlen und dann weiter fahren. 5 Minuten reichen nicht. Und solltest du wirklich 500km durch fahren, dann 5 Minuten tanken und die nächsten 500km fahren würde ich mir mal Gedanken darum machen wie fit du da noch bist und ob es nicht besser wäre wenn du nicht mehr selber am Verkehr teil nehmen würdest. Vor allem bei dem Krieg in D biste nach 500km geistig am Ende...
 
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