Der Auto-Thread

Das Gewicht ist mir bei meinem Dicken zwar nicht wirklich wichtig, aber die Runflats sind deutlich schwerer.



Durch die große Bremsanlage kann ich eh nur ab 18" fahren. Ich bin mir nicht zu 100% sicher, aber auf der Vorderachse sitzt eine schwimmende Bremsscheibe von 348x36mm zwischen den riesigen Bremszangen und 4 Kolben. Bei den 19"-Felgen bekomme ich gerade mal einen Finger zwischen Bremssattel und Felge ...ein Alptraum beim wöchentlichen Waschen. ^^



Ich weiß, dass es eine der Serienbereifungen ist. ;-) Es hier in Worte zu fassen wäre sehr aufwändig, aber die %-Regelung bezieht sich auf den kleinsten/größten serienmäßigen Abrollumfang - um es mal grob zu umreißen.


Ich habe mal eine Frage an dich :)

Was kannst du mir zum Thema reifen Stretching sagen?

Man findet nicht wirklich viele Infos im Netz...

Nachdem ich ein paar bilder von dezent "gestretchten" Reifen auf Stahlfelgen sah, Schiele ich ein wenig auf meinen Clio damit :D

Würde mich freuen wenn du mir verraten kannst, ob das Möglich ist, und was es zu beachten gebe.

GRüße
 
Davon halte ich überhaupt nichts. Wer sich mal rein technisch mit den Reifeneigenschaften befasst, der wird schnell feststellen, dass nahezu jede Eigenschaft des Reifens verloren geht. Die Einzige die übrig bleibt ist wahrscheinlich, dass die Luft noch drinnen bleibt. Fakt ist auf jeden Fall, dass der Reifen bei höheren Kurvengeschwindigkeiten schnell über den Hump springen kann und alleine rein geometrisch kein einwandfreier Halt auf der Felge mehr möglich ist. Optisch mag es dem ein oder anderen vielleicht noch gut gefallen, wenn die Felge weit über den Reifen hinaussteht, aber technisch gesehen wird es schnell lebensgefährlich. Dazu kommt, dass solche Eintragungen das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt werden.
 
Klutten schrieb:
18" sind mir auf so einem großen Auto zu klein und sehen wirklich verloren darauf aus. Da ich eh die M5-Felgen in 8,5Jx19 und 9,5Jx19 von meinem alten 5er liegen hatte (und die ja ursprünglich vom E60/61 stammen) wollte ich diese auch weiter fahren. Das Design M166 gefällt mir richtig gut und mit der dezenten Tieferlegung habe ich das Auto jetzt wieder so, wie ich es haben wollte. Da bot es sich natürlich an, die fast neuen Runflat-Reifen (7,5 - 8mm Profil) zu verkaufen und die 18"er auf Winterreifen umzustellen.

Zu den Runflats: In Verbindung mit dem M-Fahrwerk (welches ja eh sehr straff ist) fahren sich diese sehr hart. Jede Unebenheit oder jede kleine Kante war deutlich zu spüren. Das Umstecken auf 19" mit 35/30er Querschnitt brachte dann schon erstaunlichen Komfort mit sich, trotz des deutlich niedrigeren Querschnitts. Lediglich schnelle und kurze Stöße waren noch spürbar. Jetzt, in Verbindung mit den 35mm H&R-Federn an der Vorderachse, ist nochmals eine Verbesserung spürbar. Kurze Stöße werden noch besser geschluckt, dafür merkt man das straffe Einfedern bei langen Senken oder starken Kurven - was aber auch so sein muss, da die Federn deutlich progressiver gewickelt und im ausgefederten Zustand sehr viel kürzer sind (~ 6-8cm).

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Etwas Tiefgang, sodass die Reifen bündig zum Radkasten passen, eine sportliche aber dennoch sehr komfortable Abstimmung, was will man mehr. Man darf natürlich auch nicht vergessen, dass ich täglich meist mehr als 12 Stunden durch die Gegend fahre. Da mag man keine faulen Kompromisse eingehen.


Wieso fährst du durch die Gegend? Ich dachte, du bist TÜV.
 
Was ist denn Reifen Stretching? :huh:

Einen zu schmalen Reifen auf eine zu breite Felge zu montieren...

Beispielbilder -> Tyrestretch.com - Image Library

Wieso fährst du durch die Gegend? Ich dachte, du bist TÜV.

Genau, und aus diesem Grund habe ich auch ein Dekra-Logo auf meinem Helmchen. :ugly:

Außerdem gibt es nicht nur die Niederlassungen der Prüforganisationen. Einen Teil des Tages (meist 3 Std.) verbringe ich in der Niederlassung, dann klappere ich meine Werkstatt-Tour ab (5-6 Std.) und danach die speziellen Kunden, die außerhalb der Reihe nach Terminen schreien. Das summiert sich pro Woche dann auf 60-70 Std. auf. Ich würde gerne gegen eine 40-Stunden-Woche tauschen ...aber das bleibt wohl ein Traum.
 
Klutten schrieb:
Einen Teil des Tages (meist 3 Std.) verbringe ich in der Niederlassung, dann klappere ich meine Werkstatt-Tour ab (5-6 Std.) und danach die speziellen Kunden, die außerhalb der Reihe nach Terminen schreien. Das summiert sich pro Woche dann auf 60-70 Std. auf. Ich würde gerne gegen eine 40-Stunden-Woche tauschen ...aber das bleibt wohl ein Traum.

Selber Schuld, wer sich so ausbeuten lässt! Wenn ich dauerhaft so deutlich gegen die Arbeitszeitbestimmungen verstoßen würde, dann hätte ich ein Problem mit meinen Chef. Abgesehen davon hast du natürlich ein Versicherungsproblem wenn dir was passiert!
Es ist ja nicht so, dass ich immer pünktlich Feierabend mache, aber wenn zum Dauervergnügen wird, dann muss ich eben zu meinem Chef und mehr Kap anfordern. Die Alternative als "Held" durch massive Überziehung der Arbeitszeit dem Herr werden zu wollen ist eigentlich keine. Danken tuts einem keiner und im Falle eines Problems steht man evtl. ohne Rückendeckung und Versicherung da. Vom Raubbau an der eigenen Gesundheit mal ganz abgesehen -> dafür wird das Gehalt als Dekra Prüfer zu gering sein.

Aber gut zu wissen, das dort so gearbeitet wird. Dann werde ich da kein Geld mehr lassen!
 
Alter Schwede :wow:
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Edit:

Die sind auch alle :stupid:

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geht noch besser :wow::ugly:

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Gibt noch ein paar mehr auf dem Channel

"In Soviet Russia - Car Drives You" :D
 
Sieht stylisch aus. Alles andere ist egal. Ich hab 225er Reifen. Wie breit die Felge sind, keine Ahnung. Breiter als die Reifen halt. Zumindest ein Stückchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selber Schuld, wer sich so ausbeuten lässt! Wenn ich dauerhaft so deutlich gegen die Arbeitszeitbestimmungen verstoßen würde, dann hätte ich ein Problem mit meinen Chef. Abgesehen davon hast du natürlich ein Versicherungsproblem wenn dir was passiert!
Es ist ja nicht so, dass ich immer pünktlich Feierabend mache, aber wenn zum Dauervergnügen wird, dann muss ich eben zu meinem Chef und mehr Kap anfordern. Die Alternative als "Held" durch massive Überziehung der Arbeitszeit dem Herr werden zu wollen ist eigentlich keine. Danken tuts einem keiner und im Falle eines Problems steht man evtl. ohne Rückendeckung und Versicherung da. Vom Raubbau an der eigenen Gesundheit mal ganz abgesehen -> dafür wird das Gehalt als Dekra Prüfer zu gering sein.

Aber gut zu wissen, das dort so gearbeitet wird. Dann werde ich da kein Geld mehr lassen!

Das hat nichts mit Ausbeutung zu tun, zumindest nicht so, wie ich es aus deinem Kontext lese. Aber im Ingenieurswesen wird eigentlich überall länger als 8 Stunden am Tag gearbeitet. Das kenne ich eigentlich nicht anders von Bekannten, die bei unseren großen Autobauern ihrer Arbeit nachgehen und auch eine entsprechende Position inne haben. Ich kann deine Ausführungen zwar verstehen, denn manchmal kommen mir diese Gedanken auch, aber wie gesagt, dass scheint in vielen Branchen heute normal zu sein. In meinem Bekanntenkreis besetzen viele eine Führungsposition, sei es in der Logistik, allgemeinen Industrie oder dem weitverzweigten Arbeitsgebiet der Ingenieurswissenschaften, bei Gehältern, die irgendwo zwischen 70.000 - 90.000 Euro liegen. Das wird bei einem Weltkonzern wie euch sicher auch nicht anders sein, oder?

Ich würde es mal grob so umreißen: 12 Stunden sind in arbeitsreichen Monaten normal (+ ggf. Samstags), dafür gibt es auch wieder Wintermonate, wo es gesitteter und auch geruhsamer zu Werke geht. Dafür bin ich mein eigener Herr und niemand sagt mir Tag für Tag, was ich noch schaffen muss.
 
Das hat nichts mit Ausbeutung zu tun, zumindest nicht so, wie ich es aus deinem Kontext lese. Aber im Ingenieurswesen wird eigentlich überall länger als 8 Stunden am Tag gearbeitet. Das kenne ich eigentlich nicht anders von Bekannten, die bei unseren großen Autobauern ihrer Arbeit nachgehen und auch eine entsprechende Position inne haben. Ich kann deine Ausführungen zwar verstehen, denn manchmal kommen mir diese Gedanken auch, aber wie gesagt, dass scheint in vielen Branchen heute normal zu sein. In meinem Bekanntenkreis besetzen viele eine Führungsposition, sei es in der Logistik, allgemeinen Industrie oder dem weitverzweigten Arbeitsgebiet der Ingenieurswissenschaften, bei Gehältern, die irgendwo zwischen 70.000 - 90.000 Euro liegen. Das wird bei einem Weltkonzern wie euch sicher auch nicht anders sein, oder?

Ich würde es mal grob so umreißen: 12 Stunden sind in arbeitsreichen Monaten normal (+ ggf. Samstags), dafür gibt es auch wieder Wintermonate, wo es gesitteter und auch geruhsamer zu Werke geht. Dafür bin ich mein eigener Herr und niemand sagt mir Tag für Tag, was ich noch schaffen muss.

Also bei uns wird natürlich auch länger als 8h gearbeitet, dass ist ja nicht das Thema. Aber wer regelmäßig länger wie die gesetzlich festgelegte Arbeitszeit arbeitet (ich meine 10h/Tag bzw. 48h/Woche ?!), der bekommt bei uns und in anderen großen Firmen der Branche (und in anderen Branchen ebenso) bei denen Bekannte arbeiten Probleme mit seinem Chef und oder dem Betriebsrat.

Ich selber komme so im Schnitt auf rd. 42-45h/Woche und arbeite als Projektleiter, bin also für die Entwicklung eines kompletten Getriebes verantwortlich. Da gibt es natürlich auch mal Stoßzeiten, die ein längeres Arbeiten erfordern, das ich aber wirklich mal über die Vorschriften zur Wochenarbeitszeit rauskomme kommt extrem selten vor. In solchen Situationen muss ich aber dann eben umpriorisieren und ggf. zusätzliche Kapa bei meinem Chef einfordern, dann kann man das normalerweise ohne das die Arbeit ausartet lösen. Einzelne Tage werden natürlich trotzdem schon mal länger (mein Rekord: 16h), speziell wenn es um Auswärtstermine geht, die dann noch eine länger Rückfahrt erfordern. Wobei ich das mittlerweile auch vermeide und dann lieber nochmal übernachte.

Wenn dauerhaft viel zu lange gearbeitet wird, dann muss mehr Kapa her und wer die nicht anfordert ist selber Schuld! Wenn man sie dann nicht bekommt ists ein anderes Problem, dass dann eben in Abstimmung mit dem Chef dazu führen muss, dass Aufgaben umverteilt, Prioritäten anders gesetzt und die Termine den Gegebenheiten angepasst werden müssen. Das hat dann aber nichts mit der Position zu tun sondern das ist reiner Selbstschutz. Ich bin jedenfalls immer so gefahren und es hat weder mir noch meiner "Karriere" geschadet.

Die Erfahrung zeigt, dass je größer die Firma, desto mehr sich an solche Vorschriften gehalten wird. In kleinen Klitschen buckeln sich die Leute eher zu Tode als in nem großen Konzern. Es hilft ja auch niemandem, wenn die Mitarbeiter sich kaputt machen. Längere Ausfallzeiten aufgrund des Stresses bzw. der damit verbundenen Folgen sind ja auch nicht im Sinne des Arbeitgebers! Da kenne ich genug Beispiele von Leuten, die sich selbst für unersetzbar hielten und meinten wenn sie gehen bricht alles auseinander... den einen haben wir vor ein paar Wochen mit Mitte 40 begraben (Herzinfarkt), ein anderer hat mit Ende 30 seine erste HerzOP hinter sich,... das kann man fortsetzen, auch wenn dass sicherlich Extrembeispiele sind. Dinge wie Burn Out und Hörsturz gehören aber schon zu den "normalen" Krankheiten, die regelmäßig zu Ausfallzeiten führen.
 
Über das Fahrverhalten kann man immer noch streiten, aber das man wegen der Optik so ein Risiko eingeht im Grab zu landen (und womöglich noch einen anderen mitzunehmen) ist mir schleierhaft.

mfg
 
Ist so etwas überhaupt erlaubt ? Im Gutachten der Felge stehen doch die größen die gefahren werden darf, und ich kann mir nich vorstellen das dort auch zu kleine Reifen bei sind.
 
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