Der Auto-Thread

Für solche Leute wie dich gibt es ein ADAC Fahrsicherheitstraining. Jemanden der mit seinem Auto im öffentlichen Verkehr seine "Grenzen" austesten will gehört der Lappen abgenommen, gerade im Winter unverantwortlich.
Gibt genug Leute die ich in meiner Feuerwehrzeit bislang von den Straßen kratzen musste weil sie meinten sie könnten ihr auf gut beherrschen...:daumen2:
 
wenn man schon auf ner Landstraße sich nicht traut schneller als 70km/h zu fahren, dann kann es mMn in der Stadt einfach nicht klappen,

Also Stadtfahren finde ich "interessanter" als Landstraße; auch wenn ich nicht zu den Landstraßenschleichern gehöre ;). Kann schlecht beschreiben wieso, aber durch Hannover oder Hamburg zu fahren macht irgendwie "Spaß" :D.


Zum "Grenzen ausloten" sag ich mal nix ;).....
 
Das ADAC Sicherheitstraining (oder ein vergleichbares) sollte mMn zur Pflicht werden. Jemand, der sowas noch nie gemacht hat kann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mal ne Vollbremsung richtig hinlegen. Auch wenn jetzt hier ein Aufschrei erfolgen sollte - nein, ohne es zu üben kann man es einfach nicht. Ich habe schon diverse Fahrertrainings und Lehrgänge absolviert (überwiegend beruflich), zuletzt diese Woche auf dem Salzburgring und jedesmal was dazugelernt. Diese Woche sind mir z.B. ganz klar die Grenzen aufgezeigt worden bzw. was es noch alles gibt, was ich nicht so einfach nach 2x üben hinbekomme. Ich habe den Lehrgang (10h!) bestanden, aber es war ein hartes Stück Arbeit.

Das Problem ist doch, dass sich praktisch jeder für einen sicheren, guten Fahrer hält. In Realität siehts leider anders aus. Nur weil man mal ne kritische Situation am Kreisverkehr (willkürlich aufgegriffenes Beispiel) überstanden hat ist man doch noch kein toller Fahrer! Dazu gehört Praxis, gesunder Menschenverstand (das wird von den meisten leider übersehen) und natürlich auch Ahnung von den Verkehrsregeln (wer weiß z.B. das man Nachts auf der leeren Autobahn nicht so schnell fahren darf wie man will, selbst wenn freigegeben ist?) und ein paar Grundkenntnisse der Fahrphysik.

Ich fahre relativ viel Auto (25t-30tkm/a) auf diversen Fahrzeugen quer durchs Leistungsspektrum (90-600PS) und erlebe täglich, dass die meisten Leute nicht mal ihre Lenkstockhebel richtig bedienen können, viele vom richtigen Gebrauch ihrer diversen Scheinwerfer keine Ahnung haben, manche wirklich massiv zu schnell fahren und leider zu viele überfordert sind Verkehrssituationen richtig einzuschätzen... Wenn man die Fahrer ansprechen würde, behaupte ich, dass die meisten von sich in Anspruch nehmen würden gute, sichere Autofahrer zu sein. :ugly: Vor allem die, die wesentlich zu schnell fahren würden sich sicherlich als gute, sportliche Fahrer bezeichnen, ohne zu erkennen, dass sie bislang einfach nur Glück gehabt haben. Gutes Beispiel aus meinem Bekanntenkreis - 4 Jahre Führerschein, 2 Autos zerlegt, aber natürlich in der Eigenwahrnehmung der tollste Fahrer aller Zeiten :ugly:

Man sollte so realistisch sein selbst zu erkennen, dass bei aller Routine, allem Fahrkönnen und allem Wissen um die Fahrphysik man manchmal schlicht nur (unabhängig von der eigenen Fahrweise) Glück hat, weil ein anderer mitdenkt. Das gilt auch für mich, der ich (natürlich) auch manchmal einfach nur ne Situation verpenn. Das geht wenn man ehrlich ist jedem so.
 
Umfragen ergeben auch immer etwas in der Form: "90% der Befragten glauben dass die meisten anderen Fahrer nicht qualifiziert sind. 95% der Befragten hielten sich selbst für gute Fahrer."
 
Umfragen ergeben auch immer etwas in der Form: "90% der Befragten glauben dass die meisten anderen Fahrer nicht qualifiziert sind. 95% der Befragten hielten sich selbst für gute Fahrer."

Das ist es was ich meine! Ich persönlich würde von mir nicht in Anspruch nehmen ein besonders toller Fahrer zu sein. Ich erlebe ja, was ich zwischendrin als für Schnitzer habe, nicht oft aber gelegentlich...
 
Für solche Leute wie dich gibt es ein ADAC Fahrsicherheitstraining. Jemanden der mit seinem Auto im öffentlichen Verkehr seine "Grenzen" austesten will gehört der Lappen abgenommen, gerade im Winter unverantwortlich.
Gibt genug Leute die ich in meiner Feuerwehrzeit bislang von den Straßen kratzen musste weil sie meinten sie könnten ihr auf gut beherrschen...:daumen2:

Ich habe das ADAC Sicherheitstraining längst hinter mir ;)
Also Stadtfahren finde ich "interessanter" als Landstraße; auch wenn ich nicht zu den Landstraßenschleichern gehöre ;). Kann schlecht beschreiben wieso, aber durch Hannover oder Hamburg zu fahren macht irgendwie "Spaß" :D.


Zum "Grenzen ausloten" sag ich mal nix ;).....

Ich habe niemals gesagt dass man die Grenzen auf öffentlicher Straße austesten soll.
Fahr mal durch Düsseldorf Innenstadt, das macht nur bedingt Spaß, find ich zumindest ;)

@Zappaesk: Bei dem Vorfall in dem Kreisverkehr hatte ich halt einfach nur Glück, allerdings hatte ich das Auto auch erst gesehen als ich von dem Auto angeleuchtet wurde, also war ich schon fast dran vorbei, das war halt nur Glück, mit Können meinerseits hatte das rein gar nichts zu tun.
Aber ich will jetzt wirklich nicht vorlaut sein, aber sämtliche Vollbremsungen im Auto sowie auf dem Motorrad haben bei mir immer geklappt, selbst in der Fahrschule.
Man muss doch nur Kupplung+ Bremse treten und Lenkrad/Lenker festhalten, deshalb verstehe ich nicht was daran so schwer sein soll^^
 
Das ADAC Sicherheitstraining (oder ein vergleichbares) sollte mMn zur Pflicht werden. Jemand, der sowas noch nie gemacht hat kann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mal ne Vollbremsung richtig hinlegen. Auch wenn jetzt hier ein Aufschrei erfolgen sollte - nein, ohne es zu üben kann man es einfach nicht. Ich habe schon diverse Fahrertrainings und Lehrgänge absolviert (überwiegend beruflich), zuletzt diese Woche auf dem Salzburgring und jedesmal was dazugelernt. Diese Woche sind mir z.B. ganz klar die Grenzen aufgezeigt worden bzw. was es noch alles gibt, was ich nicht so einfach nach 2x üben hinbekomme. Ich habe den Lehrgang (10h!) bestanden, aber es war ein hartes Stück Arbeit.

Das Problem ist doch, dass sich praktisch jeder für einen sicheren, guten Fahrer hält. In Realität siehts leider anders aus. Nur weil man mal ne kritische Situation am Kreisverkehr (willkürlich aufgegriffenes Beispiel) überstanden hat ist man doch noch kein toller Fahrer! Dazu gehört Praxis, gesunder Menschenverstand (das wird von den meisten leider übersehen) und natürlich auch Ahnung von den Verkehrsregeln (wer weiß z.B. das man Nachts auf der leeren Autobahn nicht so schnell fahren darf wie man will, selbst wenn freigegeben ist?) und ein paar Grundkenntnisse der Fahrphysik.

Ich fahre relativ viel Auto (25t-30tkm/a) auf diversen Fahrzeugen quer durchs Leistungsspektrum (90-600PS) und erlebe täglich, dass die meisten Leute nicht mal ihre Lenkstockhebel richtig bedienen können, viele vom richtigen Gebrauch ihrer diversen Scheinwerfer keine Ahnung haben, manche wirklich massiv zu schnell fahren und leider zu viele überfordert sind Verkehrssituationen richtig einzuschätzen... Wenn man die Fahrer ansprechen würde, behaupte ich, dass die meisten von sich in Anspruch nehmen würden gute, sichere Autofahrer zu sein. :ugly: Vor allem die, die wesentlich zu schnell fahren würden sich sicherlich als gute, sportliche Fahrer bezeichnen, ohne zu erkennen, dass sie bislang einfach nur Glück gehabt haben. Gutes Beispiel aus meinem Bekanntenkreis - 4 Jahre Führerschein, 2 Autos zerlegt, aber natürlich in der Eigenwahrnehmung der tollste Fahrer aller Zeiten :ugly:

Man sollte so realistisch sein selbst zu erkennen, dass bei aller Routine, allem Fahrkönnen und allem Wissen um die Fahrphysik man manchmal schlicht nur (unabhängig von der eigenen Fahrweise) Glück hat, weil ein anderer mitdenkt. Das gilt auch für mich, der ich (natürlich) auch manchmal einfach nur ne Situation verpenn. Das geht wenn man ehrlich ist jedem so.

Ganz genau meine Meinung!:daumen:
 
Aber ich will jetzt wirklich nicht vorlaut sein, aber sämtliche Vollbremsungen im Auto sowie auf dem Motorrad haben bei mir immer geklappt, selbst in der Fahrschule.
Man muss doch nur Kupplung+ Bremse treten und Lenkrad/Lenker festhalten, deshalb verstehe ich nicht was daran so schwer sein soll^^

Och, neulich selber bei nem Kumpel erlebt: Reh auffer Straße, er geht in die Eisen, ABS setzt ein, er erschrickt sich so das er den Fuß wieder nen Stück hoch nimmt ;).


Ich denke mal nicht, dass es in Düsseldorf groß anders zugeht als in H/HH ;). Mag auch sein, dass ich nen bisschen bekloppt bin :ugly:.
 
Aber ich will jetzt wirklich nicht vorlaut sein, aber sämtliche Vollbremsungen im Auto sowie auf dem Motorrad haben bei mir immer geklappt, selbst in der Fahrschule.
Man muss doch nur Kupplung+ Bremse treten und Lenkrad/Lenker festhalten, deshalb verstehe ich nicht was daran so schwer sein soll^^
Man muss lernen, in einer solchen Gefahrensituation das Pedal wirklich komplett durchzutreten ;)
 
Och, neulich selber bei nem Kumpel erlebt: Reh auffer Straße, er geht in die Eisen, ABS setzt ein, er erschrickt sich so das er den Fuß wieder nen Stück hoch nimmt ;).


Ich denke mal nicht, dass es in Düsseldorf groß anders zugeht als in H/HH ;). Mag auch sein, dass ich nen bisschen bekloppt bin :ugly:.
Bin bisher leider nur durch HH durchgefahren und auch nur einmal kurz durch Finkenwerder, Solingen viel gefahren, aber Düsseldorf fand ich bisher am "heftigsten", weil da halt Straßenbahnen fahren, durchdrehende Taxifahrer (:ugly:) und Radfahrer.
Bei uns gibts sowas nicht ^^
Man muss lernen, in einer solchen Gefahrensituation das Pedal wirklich komplett durchzutreten ;)

Mir ist vor kurzem nen Hase vors Auto gelaufen, musste auch ziemlich in die Eisen gehen :D
"Voll drauflatschen" sagt mein Fahrlehrer :)
 
Bei dem Vorfall in dem Kreisverkehr hatte ich halt einfach nur Glück, allerdings hatte ich das Auto auch erst gesehen als ich von dem Auto angeleuchtet wurde, also war ich schon fast dran vorbei, das war halt nur Glück, mit Können meinerseits hatte das rein gar nichts zu tun.

Das ist das was ich meine. Nur weil man Glück hatte ist man ja kein sicherer Fahrer. Ich will dich net angreifen, weiß ja auch gar net wie du fährst, aber wenn jede kritische Situation gleich zum Unfall führen würde wäre der Rekord von 1973 (oder wars 1974) mit den Unfalltoten gleich gebrochen. Ein wenig mehr Demut ist beim Autofahren und der Einschätzung des eigenen Könnens gefragt, dann fahren wir alle sicherer!

Aber ich will jetzt wirklich nicht vorlaut sein, aber sämtliche Vollbremsungen im Auto sowie auf dem Motorrad haben bei mir immer geklappt, selbst in der Fahrschule.
Man muss doch nur Kupplung+ Bremse treten und Lenkrad/Lenker festhalten, deshalb verstehe ich nicht was daran so schwer sein soll^^

Wenn du beim ADAC warst, dann solltest du wissen, dass es eben mehr ist als nur Kupplung + Bremse zu treten. So verschenkst du einfach gute 5-10m (hängt natürlich von der Geschwindigkeit ab). Ich habe auch noch nie erlebt, dass es jemand auf Anhieb konnte, ist ja auch net schlimm, man muss es halt mal gemacht haben und dann gehts.

In ner Kurve ists dann nochmal anders, da untersteuert das Fahrzeug u.U. und man muss trotzdem richtig weitermachen. Diese Woche: Vollbremsung in der Nocksteinkurve aus 110km/h kurz vor dem Scheitelpunkt bzw. Vollbremsung aus 200km/h unmittelbar am Beginn der Fahrerlagerkurve am Salzburgring... nicht schwer, aber man sollte es mal gemacht haben!
 
Bin bisher leider nur durch HH durchgefahren und auch nur einmal kurz durch Finkenwerder, Solingen viel gefahren, aber Düsseldorf fand ich bisher am "heftigsten", weil da halt Straßenbahnen fahren, durchdrehende Taxifahrer (:ugly:) und Radfahrer.
Bei uns gibts sowas nicht ^^

Straßenbahnen und durchdrehende Radfahrer gibts in Hannover wiederrum ;). Braunschweig is da aber auch nen bisschen anders. Neulich sprang die Ampel direkt vor mir auf Gelb, ich noch rüber (weil ich sonst nen Mitfahrer im Kofferraum gehabt hätte...), was ähnliches muss sich der Fahrer der Straßenbahn anner Station in der Ampelseitenstraße allerdings auch gedacht haben :fresse:... Der müsste theoretisch noch rot gehabt haben :D. Mein Blick ->:wow:
 
Das ist das was ich meine. Nur weil man Glück hatte ist man ja kein sicherer Fahrer. Ich will dich net angreifen, weiß ja auch gar net wie du fährst, aber wenn jede kritische Situation gleich zum Unfall führen würde wäre der Rekord von 1973 (oder wars 1974) mit den Unfalltoten gleich gebrochen. Ein wenig mehr Demut ist beim Autofahren und der Einschätzung des eigenen Könnens gefragt, dann fahren wir alle sicherer!



Wenn du beim ADAC warst, dann solltest du wissen, dass es eben mehr ist als nur Kupplung + Bremse zu treten. So verschenkst du einfach gute 5-10m (hängt natürlich von der Geschwindigkeit ab). Ich habe auch noch nie erlebt, dass es jemand auf Anhieb konnte, ist ja auch net schlimm, man muss es halt mal gemacht haben und dann gehts.

In ner Kurve ists dann nochmal anders, da untersteuert das Fahrzeug u.U. und man muss trotzdem richtig weitermachen. Diese Woche: Vollbremsung in der Nocksteinkurve aus 110km/h kurz vor dem Scheitelpunkt bzw. Vollbremsung aus 200km/h unmittelbar am Beginn der Fahrerlagerkurve am Salzburgring... nicht schwer, aber man sollte es mal gemacht haben!
Du weist aber dass ich derjenige war der in dem fall schuld war?^^
Ich hatte das eine auto schlichtweg übersehen, und hatte es erst bemerkt als ich schon quasi dran vorbei war, deshalb hatte ich keine chance zu reagieren, da hatte es quasi nur mit der reaktion des anderen zu tun.

Das war halt die einzige situation in den 2 jahren bisher wo ich einen fehler gemacht hab, die scheibe war nicht ganz frei, kam von der spätschicht.

Zur vollbremsung: worauf sollte ich denn noch achten?
Ich gehe jetzt mal von gerader trockener strecke aus.

Selbst wenn z.b. auf der linken seite trockene straße und auf der rechten seite nasse nicht so griffige öberfläche ist, passiert einfach gar nichts, vorrausgesetzt man hat ein auto mit abs;)

Straßenbahnen und durchdrehende Radfahrer gibts in Hannover wiederrum ;). Braunschweig is da aber auch nen bisschen anders. Neulich sprang die Ampel direkt vor mir auf Gelb, ich noch rüber (weil ich sonst nen Mitfahrer im Kofferraum gehabt hätte...), was ähnliches muss sich der Fahrer der Straßenbahn anner Station in der Ampelseitenstraße allerdings auch gedacht haben :fresse:... Der müsste theoretisch noch rot gehabt haben :D. Mein Blick ->:wow:

Ja, manchmal muss man einfach drüber fahren^^
 
Ich würde mich, trotz 2 jährigem Fahrerlaubnisbesitzes, über 20.000 gefahrenen Kilometern und eigentlich guter und Vernünftiger Fahrweise auch immer noch als Fahranfänger bezeichnen.

Man kommt einfach immer wieder in Situationen, die man noch nicht erlebt hat und in denen man nicht weiß, wie man regaieren soll...
neulich konnte mich nur ein technischer Assistent vor einem schweren Unfall bewahren. ich bin ganz gemütlich mit 150 auf der mittleren Spur gefahren, im fließenden Verkehr, von rechts haben sich 2 Spuren einer anderen Autobahn eingefädelt. Ein LKW-Fahrer musste dann von rechts rüberwechseln, weil sich seine Spur verengt hat, neben ihm ist ein (!!!!) Auto gefahren, aber statt das der etwas wartet, wechselt der einfach die Spur. der andere nat. aus instinkt ausgewichen. Ich war so gefesselt und überrascht von dieser Dreistigkeit, das ich nicht sofort reagieren konnte, ich hatte zwar ein wenig gebremmst, aber ich habe dann nur noch gemerkt, wie das Auto voll in die Eisen gestiegen ist... So entschlossen hätte ich selbst wahrscheinlich erst reagiert, wenns zu spät gewesen wäre. Die hand hab ich mir auch verstaucht^^

Was kich damit sagen will: auch nach 2 oder 3 oder 4 Jahren und noch so vielen KM ist man KEIN erfahrener Autofahrer, und so sollte man sich auch verhalten. 200 auf der Autobahn muss nicht sein. Mit 80 um ne Kurve um die die anderen mit 60 Fahren, wer brauchts?

Und moderne Autos verleiten einen dazu, sich zu sicher zu fühlen, das ertappe ich bei mir immer wieder selbst... man merkt den Unterschied zwischen 140 und 180 kaum, das ESP wirds schon richten und so weiter...
 
>ExX< schrieb:
Das war halt die einzige situation in den 2 jahren bisher wo ich einen fehler gemacht hab, die scheibe war nicht ganz frei, kam von der spätschicht.

Zur vollbremsung: worauf sollte ich denn noch achten?
Ich gehe jetzt mal von gerader trockener strecke aus.

Selbst wenn z.b. auf der linken seite trockene straße und auf der rechten seite nasse nicht so griffige öberfläche ist, passiert einfach gar nichts, vorrausgesetzt man hat ein auto mit abs;

Die Scheibe nicht richtig frei zu machen ist fahrlässig! Nicht, das ich für sowas kein Verständnis hätte, aber wenns rummst ists halt ein Problem.

Bei der Vollbremsung sollte man das Pedal sofort und mit Nachdruck zuhämmern, kein Nachdrücken, gleich richtig machen. Das geht ohne üben nicht, selbst wenn man das theoretisch weiß.
Außerdem sollte einem bewusst, das einem Helferlein wie ESP nicht helfen bei ner Vollbremsung. Selbst wenns anfängt inner Kurve zu untersteuern. Damit muss man dann selber fertig werden!
 
Am Wochenende war mein Kumpel mit dem roten NX bei mir (welcher bis letzte Woche beim Karosseriebauer stand) und wir haben wieder geschraubt. Am Ende sind ein paar ganz schöne Bilder entstanden, natürlich ist keins der drei Autos fertig... aber das wird schon irgendwann ein Ende nehmen. :)

Basti´s Nissan 100NX - YouTube <--- der NX von meinem Kumpel
Ich fahre meinen Nissan 100NX (2) - YouTube <--- mein Winter 100NX
Ich fahre meinen Nissan 100NX - YouTube <--- mein Sommer 100NX

Bevor sich jemand aufregt, dass ist ein Privatgelände :)
 

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Ich würde mich, trotz 2 jährigem Fahrerlaubnisbesitzes, über 20.000 gefahrenen Kilometern und eigentlich guter und Vernünftiger Fahrweise auch immer noch als Fahranfänger bezeichnen.

Man kommt einfach immer wieder in Situationen, die man noch nicht erlebt hat und in denen man nicht weiß, wie man regaieren soll...
neulich konnte mich nur ein technischer Assistent vor einem schweren Unfall bewahren. ich bin ganz gemütlich mit 150 auf der mittleren Spur gefahren, im fließenden Verkehr, von rechts haben sich 2 Spuren einer anderen Autobahn eingefädelt. Ein LKW-Fahrer musste dann von rechts rüberwechseln, weil sich seine Spur verengt hat, neben ihm ist ein (!!!!) Auto gefahren, aber statt das der etwas wartet, wechselt der einfach die Spur. der andere nat. aus instinkt ausgewichen. Ich war so gefesselt und überrascht von dieser Dreistigkeit, das ich nicht sofort reagieren konnte, ich hatte zwar ein wenig gebremmst, aber ich habe dann nur noch gemerkt, wie das Auto voll in die Eisen gestiegen ist... So entschlossen hätte ich selbst wahrscheinlich erst reagiert, wenns zu spät gewesen wäre. Die hand hab ich mir auch verstaucht^^

Was kich damit sagen will: auch nach 2 oder 3 oder 4 Jahren und noch so vielen KM ist man KEIN erfahrener Autofahrer, und so sollte man sich auch verhalten. 200 auf der Autobahn muss nicht sein. Mit 80 um ne Kurve um die die anderen mit 60 Fahren, wer brauchts?

Und moderne Autos verleiten einen dazu, sich zu sicher zu fühlen, das ertappe ich bei mir immer wieder selbst... man merkt den Unterschied zwischen 140 und 180 kaum, das ESP wirds schon richten und so weiter...

Die Scheibe nicht richtig frei zu machen ist fahrlässig! Nicht, das ich für sowas kein Verständnis hätte, aber wenns rummst ists halt ein Problem.

Bei der Vollbremsung sollte man das Pedal sofort und mit Nachdruck zuhämmern, kein Nachdrücken, gleich richtig machen. Das geht ohne üben nicht, selbst wenn man das theoretisch weiß.
Außerdem sollte einem bewusst, das einem Helferlein wie ESP nicht helfen bei ner Vollbremsung. Selbst wenns anfängt inner Kurve zu untersteuern. Damit muss man dann selber fertig werden!

Ja, Recht habt ihr auf jeden Fall, dass man sich nicht zu sehr auf sein Können verlassen soll.
Dass man auch gewissenhaft fahren soll und es nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.
Allerdings merke ich den Unterschied zwischen 140 und 180 bei meinem Golf 4 schon sehr:ugly:
Ich weis ja nicht was ihr für Autos habt, meiner hat nur ABS, noch kein ESP.
Bei dem ADAc Fahrsicherheitstraining mussten wir halt auch auf ein Hindernis zufahren, bremsen und ausweichen, der Trainer sagte: Da haste gerade gemerkt dass das ESP eingegriffen hat.....

Es war ja nicht so dass ich mir ein guckloch gemacht habe, hatte das Auto extra auf unserem Firmenparkplatz warmlaufen lassen, sodass die Scheibe frei war, ist während der Fahrt leider wieder etwas zugefroren, was allerdings am Rand gerade mal 1 bis 1,5 cm waren, was das Sichtfeld aber doch deutlich einschränkt, wie ich merken musste :)

@Riverna: Merkt man so eine Domstrebe überhaupt im Alltag?
 
Im reinen Alltagsbetrieb wird man denke ich keinen Unterschied merken, da der NX aber einfach nicht so Verwindung-steif ist wie manch anderes Auto kann es nicht schaden. Vorallem da der Wagen gelegentlich auf der Rennstrecke bewegt werden soll. Wobei man es schon etwas merkt wenn man über kurvige Landstraßen fährt, jedoch bewegt man sich dann meistens schon ausserhalb der StVo. Bin aber auch schon Ewigkeiten kein Auto mehr ohne Domstrebe gefahren, zumindestens keins was ich mit meinem NX vergleichen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muss auch sagen das ich die Domstrebe in meinem Corsa GSi schon gemerkt habe.
Wie Olstyle schon sagt, gerade in schärferen Kurven merkt man es besonders. Im Stadtverkehr habe ich keinen Unterschied gespürt.
 
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