Der Auto-Thread

Das hat nen einfachen Grund... Wenn ich nen 150PS Golf kaufe und den einigermaßen zusatzausstatte kostet der nach Rabattabzug noch fast 30.000€.
Wenn ich nen GTI nehme der die Auastattung weitgehend Serie hat kosetet der 32.000€.
Warum sollte ich rund 100PS weniger nehmen wenn der Kaufpreis fast derselbe ist?
Ich hab nen CS bestellt für unter 35.000€. Kostet kaum 20% mehr als der "normale" Golf aber doppelte Leistung, grössere Bremsen, Reifen, Ausstattung, blablubb. Und die 2 Liter mehr auf 100km sind da kostentechnisch im Vergleich auch ziemlich egal.

Es hat halt wenn du nicht auf jeden Euro schaust gar keinen echten Vorteil, so "langsame" Autos zu kaufen. Und wenn du auf den Euto schaust kaufste keinen VW/GTI sondern irgendnen Ibiza/Leon/Fabia/usw - der Ibiza meiner Frau hat 13000 neu gekostet (110ps). Da kriegste fast drei Stück von für den Preis eines Clubsport.
Mal eine Frage am Rande und bitte nicht falsch verstehen, mich interessiert es einfach: Warum hast du dich für einen GTI CS entschieden bzw. was waren die Punkte die in deinen Augen für dieses Modell gesprochen haben? Oder anders gefragt, nach welchen Kriterien wählst du dein KFZ aus?
 
Warum hast du dich für einen GTI CS entschieden bzw. was waren die Punkte die in deinen Augen für dieses Modell gesprochen haben?
Ohje, da müsste ich viel schreiben...
Vorneweg: Es geht nicht um Marke oder bestimmte Funktionen oder irgendwas sehr spezielles. Ich bin auf der suche nach einem recht hoch motorisierten Kompaktwagen für vergleichsweise wenig Geld gewesen wie es mein momentaner Cupra auch schon ist/war. Nicht weil ich die Leistung bräuchte oder sie besonders häufig nutzen würde sondern rein aus weil ichs kann/will, klarer unnötiger Konsum an der Stelle so ehrlich muss man sein (der nächste in 10+ Jahren wird eh ein vernünftiger harmloser Elektrowagen um auf der AB 120 zu zuckeln schätze ich, das hier ist die letzte Gelegenheit bevor alles totreguliert wurde was Spaß macht).

Da gabs jetzt mehrere zur Wahl. I30N, Focus ST, Cupra, GTI, Megane RS usw.
Ich wollte diesmal keinen Handschalter mehr. Hyundai hat den DCT ewig angekündigt aber hier nie geliefert bis zu meiner Deadline also fiel der raus. Den Focus bin ich probegefahren, das war aber vom generellen Konzept und Design einfach nicht meins, da bin ich wohl zu VAG verseucht. Ein Franzose war eh nur die Notlösung also war ich bei Cupra oder GTI.
Nun hab ich ne sehr enge da alte Garage in meinem Haus wo mein aktueller Cupra mit angeklappten Spiegeln grade so reinpasst,sowohl was breite als auch länge angeht. Der neue Cupra ist etwas grösser / länger - ginge zwar noch aber ich möchte einfach nicht ständig auf cm fahren. Hauptgrund gegen seat und für vw war da aber ganz simpel der Preis bzw die neue Cupramentalität. Der GTI CS ist in den Angeboten einfach günstiver gewesen (und ist kompakter). Seitdem Cupra eine eigene Marke ist haben die durchgedreht. Mein aktueller kostete etwas über 22K und inspektionen wwnn nix aus der Reihe war um die 250€. Seitdem es Cupra ist und nicht mehr Seat sind beide Preise in etwa verdoppelt worden. Dee gleiche Mechaniker der den gleichen Ölwechsel am gleichen Auto machte wurde seit der ausgliegerung mit 125€/h gerechnet der vorher 80 kostete. Ist ja jetzt Cupra.

Das hat den unique selling point von Seat, VW Technik günstig anzubieten, vernichtet. Wenn ich sowieso 35K ausgeben muss kann ich auch gleich den Golf kaufen.


Alles was vielleicht erwartet wurde an Antwort (Fahrleistungen, Bedienung, Design usw) spielt bei mir gar nicht mal so die irre Rolle (wenn das so wäre würde ich nicht nen Golf mit touchlenkrad kaufen...), es war einfach die einzige verbleibende und günstigste Wahl zu dem Zeitpunkt den CS zu bestellen. Ich hab auch mit VAG Technik gute Erfahrungen gemacht (seit 15 Jahren rum hatte ich nicht ein einziges grösseres technisches Problem, sogar Kleinkram wie mal ne Lampe odern Kofferraumschloss ersetten war sehr selten) und ich mag zugegeben die Charakteristik des EA888 evo4 sehr. Übrigens auch das "Tiefstapeln" von VW - wo die Konkurrenz eher mehr PS angibt als tatsächlich ankommen sind die EA888er eher etwas stärker als draufsteht. Nicht dass es nen praktischen Unterschied abaeits von Youtube Dragraces machen würde aber es wirkt auf mich halt positiv.

Das ist sicher keine komplette Liste der Punkte warum ich den CS wollte am Ende aber zeigt vielleicht ein paar (zugegeben oft subjektive) Gründe.
 
Das man echtes Antilag auf der Straße nicht fahren kann liegt einfach daran, das dein Kat sich dann nach wenigen Kilometern verabschiedet. Nicht umsonst haben Rallyeautos ihren Kat im Auspuffendrohr, meistens nur ein paar Milimeter vom Ende entfernt. Das geht beim Straßenauto natürlich nicht, weil der da bei langsamer Fahrweise niemals warm wird und arbeiten kann
Das ist lt. DMSB Handbuch nicht mehr Erlaubt. Der Kat sollte im ersten Drittel der Abgasanlage eingebaut werden.
Auch bei Rallye Autos.
 
18. Abgasführung Bei Katalysatorfahrzeugen müssen sämtliche Abgase durch den/die Katalysator/en geführt werden. Der Katalysator sollte so nah wie möglich hinter dem Auslasskrümmer positioniert sein. Bei Fahrzeugen mit Dieselmotor müssen sämtliche Abgase durch den Partikelfilter geführt werden.
Quelle: https://www.dmsb.de/de/medien-service/handbuch/file/278429
Blauer Teil Seite 32.
Der Rest ist Wunschdenken von unserem Spezialisten.
 
Ohje, da müsste ich viel schreiben...
Vorneweg: Es geht nicht um Marke oder bestimmte Funktionen oder irgendwas sehr spezielles. Ich bin auf der suche nach einem recht hoch motorisierten Kompaktwagen für vergleichsweise wenig Geld gewesen wie es mein momentaner Cupra auch schon ist/war. Nicht weil ich die Leistung bräuchte oder sie besonders häufig nutzen würde sondern rein aus weil ichs kann/will, klarer unnötiger Konsum an der Stelle so ehrlich muss man sein (der nächste in 10+ Jahren wird eh ein vernünftiger harmloser Elektrowagen um auf der AB 120 zu zuckeln schätze ich, das hier ist die letzte Gelegenheit bevor alles totreguliert wurde was Spaß macht).

Da gabs jetzt mehrere zur Wahl. I30N, Focus ST, Cupra, GTI, Megane RS usw.
Ich wollte diesmal keinen Handschalter mehr. Hyundai hat den DCT ewig angekündigt aber hier nie geliefert bis zu meiner Deadline also fiel der raus. Den Focus bin ich probegefahren, das war aber vom generellen Konzept und Design einfach nicht meins, da bin ich wohl zu VAG verseucht. Ein Franzose war eh nur die Notlösung also war ich bei Cupra oder GTI.
Nun hab ich ne sehr enge da alte Garage in meinem Haus wo mein aktueller Cupra mit angeklappten Spiegeln grade so reinpasst,sowohl was breite als auch länge angeht. Der neue Cupra ist etwas grösser / länger - ginge zwar noch aber ich möchte einfach nicht ständig auf cm fahren. Hauptgrund gegen seat und für vw war da aber ganz simpel der Preis bzw die neue Cupramentalität. Der GTI CS ist in den Angeboten einfach günstiver gewesen (und ist kompakter). Seitdem Cupra eine eigene Marke ist haben die durchgedreht. Mein aktueller kostete etwas über 22K und inspektionen wwnn nix aus der Reihe war um die 250€. Seitdem es Cupra ist und nicht mehr Seat sind beide Preise in etwa verdoppelt worden. Dee gleiche Mechaniker der den gleichen Ölwechsel am gleichen Auto machte wurde seit der ausgliegerung mit 125€/h gerechnet der vorher 80 kostete. Ist ja jetzt Cupra.

Das hat den unique selling point von Seat, VW Technik günstig anzubieten, vernichtet. Wenn ich sowieso 35K ausgeben muss kann ich auch gleich den Golf kaufen.


Alles was vielleicht erwartet wurde an Antwort (Fahrleistungen, Bedienung, Design usw) spielt bei mir gar nicht mal so die irre Rolle (wenn das so wäre würde ich nicht nen Golf mit touchlenkrad kaufen...), es war einfach die einzige verbleibende und günstigste Wahl zu dem Zeitpunkt den CS zu bestellen. Ich hab auch mit VAG Technik gute Erfahrungen gemacht (seit 15 Jahren rum hatte ich nicht ein einziges grösseres technisches Problem, sogar Kleinkram wie mal ne Lampe odern Kofferraumschloss ersetten war sehr selten) und ich mag zugegeben die Charakteristik des EA888 evo4 sehr. Übrigens auch das "Tiefstapeln" von VW - wo die Konkurrenz eher mehr PS angibt als tatsächlich ankommen sind die EA888er eher etwas stärker als draufsteht. Nicht dass es nen praktischen Unterschied abaeits von Youtube Dragraces machen würde aber es wirkt auf mich halt positiv.

Das ist sicher keine komplette Liste der Punkte warum ich den CS wollte am Ende aber zeigt vielleicht ein paar (zugegeben oft subjektive) Gründe.
war der GTE nicht im Rennen? Ich finde der hört sich recht interessant an. Als Hybrid auf Langstrecke eventuell nicht sparsam. Da ist Toyota mittlerweile besser als früher
 
war der GTE nicht im Rennen
Prinzipiell schon, da sprach aber zum Entscheidungszeitpunkt zunächst dagegen dass damals schon mit 10-12 Monaten Lieferzeit zu rechnen war (konnte ja keiner ahnen dass es bei den reinen Verbrennern auch so kommen würde) und er auch deutlich teurer war. Eine Ladeinfrastruktur gibts aufm Land auch praktisch nicht auch wenn das bei nem Hybrid den man wenn überhaupt daheim eher anner Schukodose mit 5A oder so lädt jetzt weniger ne Rolle spielt.
Und ich muss zugeben diese Hybriddesigns mag ich nicht wirklich, zumindest nicht für diese Anwendung. Da so ne kleine Batterie mit allerlei Technik mit Gewalt einbauen um irgendwie öko zu wirken aber alles andere ja trotzdem verbauen zu müssen (in deutlich schwächerer Form) ist nicht das was ich mir insbesondere von nem Sportwagen wünsche. Dann lieber nen "altmodischen" aber ehrlichen Verbrenner und wenns soweit ist (ich gehe ganz stark davon aus dass das mein letzter Kauf eines Verbrenners sein wird) dann Vollelektro.
 
Da bin ich bei dir ;)
Wenn elektro dann voll; oder der Hybrid ist wirklich in der Lage 98% der Mobilitätsaufgaben (abseits der Urlaubsfahrten) ohen den Verbrenner zu schaffen. Dann wäre es ja ok, ist bei mri aber nicht gegeben, denn wenn ich zu, Büro muss, müsste der wagen auch 80km+ auch im Winter ... schaffen.
 
bei mir würde das gehen, 90% der Alltagsfahrten sind deutlich unter 50km. Weg zur Arbeit sind fünf km. Ich schiele da aber eher zu einem Plugin von Toyota, die aktuellen Prius schaffen 70 km elektrisch. Die sind aber auf cruisen ausgelegt, ich will entspannt fahren, im Alltag und im Urlaub.
Außerdem reizt mich die gamification in der Sache. Wie weit bekomme ich den Verbrauch gedrückt, durch geschicktes rekuperieren? Ich hoffe doch das ist grafisch und Hud-mäßig gut gelöst

Aber beim Gte finde ich das Konzept des Sportwagenhybrid interessant. Honda hatte da mal den CR-Z und jetzt den NSX als Super Sportwagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
oder der Hybrid ist wirklich in der Lage 98% der Mobilitätsaufgaben (abseits der Urlaubsfahrten) ohen den Verbrenner zu schaffen.
Wenn ich auf der Arbeit laden könnte würds reichen. In einem traditionell geführten, fast 340 Jahre alten Unternehmen sucht man aber Lademöglichkeiten vergebens (wobei wir tatsächlich schon eine "Test-Wallbox" haben mit der ein "Test-Elektroauto" der Firmenflotte geladen wird^^).
Ich könnt mir höchstens ein Verlängerungskabel ausm Fenster zum Parkplatz werfen aber dann werd ich vom Chef (und vom Sicherheitssalamander) garantiert gesteinigt :haha:

Für hin und zurück ist ein Hybrid zu knapp wenns nicht grade perfekte Bedingungen sind (also 25°C und durchweg freie Bahn) und nur für die letzten 5-10km den Verbrenner anschmeißen ist auch Quatsch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Hybrid ist in meinen Augen so oder so Quatsch und Greenwashing per excellence. Meist nur ne Ausrede nen fetten SUV zu kaufen, denn der ist ja Hybrid, also bin ich der Gute :D

Entweder man macht es konsequent mit einem E Auto. Zb den 39k Euro Tesla oder man kauft sich nen sparsamen Benziner.

Aber ein paar möchtegern km elektrisch fahren und danach schaltet sich der Verbrenner hinzu, welcher ein paar hundert Kilo schwereres Auto bewegen muss...
In diversen Tests brauchen die Hybride nicht weniger und die anfänglichen voll aufgeladenen kWh sind nicht mal mit eingerechnet.

Und wenn man wirklich mit den paar Elektro km auskommt, was will man dann mit nem Verbrennungsmotor, welcher quasi nur einmal im Monat oder so benutzt wird und den man ansonsten spazieren fährt? Der kriegt ja Standschäden^^

Da ist es das weitaus geringere Übel für die 2,3 Urlaubsfahrten den Tesla mal für ne Stunde an nen Supercharger zu hängen.

Aber Hybrid vereint die Nachteile von Elektro und Verbrenner.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Incredible Alk genau das ist auch mein Problem dabei; wobei mein Arbeitgeber nicht seit 340 Jahren existiert ;)

@FetterKasten wenn man nunmal auf die Langstrecke angewiesen ist, in bestimmten Fällen, und sonst aber voll elektrisch fahren kann, warum nicht?
Dafür wären Hybride dann sinnvoll, denn die Sparen dann beim größten Teil der Nutzungskeit massiv CO2 ein, udn dafür ist der Nachteil auf der Langstrecke dann gar nicht so groß.
Wer natürlich dauernd den Mix fährt, hat davon eben eher nichts, das ist klar.
 
genau das ist auch mein Problem dabei; wobei mein Arbeitgeber nicht seit 340 Jahren existiert ;)
Wir wurden 1685 von Louis XIV. gegründet... da war Mobilität noch irgendwie was anderes. :haha:
Dafür wären Hybride dann sinnvoll, denn die Sparen dann beim größten Teil der Nutzungskeit massiv CO2 ein, udn dafür ist der Nachteil auf der Langstrecke dann gar nicht so groß.
Ich weiß diese Ansicht ist politisch grade nicht gewollt aber mir geht es wirklich am A... vorbei ob meine Karre 100g mehr oder weniger CO2 produziert (und trotzdem ist mein CO2 Fußabdruck wenn man den Rechnern glauben kann deutlich unter dem deutschen Durchschnitt). Bei Hybriden bin ich auch eher bei dem Satz oben "kombiniert die Nachteile von Verbrenner und E-Auto". Ich muss beide Techniken verbauen (Aufwand, Kosten, Ausfallraten, Wartung usw), nutze aber je nach Fahrprofil zumeist einen Teil der Technik nur sehr wenig (muss sie aber spazieren fahren). Es mag Fahrprofile geben wo sowas sinnig ist aber ich glaube ehrlich dass es bei den meisten Leuten nicht so ist.
 
Für wahrscheinlich 70% der Nutzung aller deutschen würde schon heuet die BEV Technik reichen. Das wollen die meisten sich nur nicht eingestehen, und das Thema "sich leisten können" ist auch nicht unwichtig.
 
Für wahrscheinlich 70% der Nutzung aller deutschen würde schon heuet die BEV Technik reichen.
Absolut.

Beim Auto meiner Frau war es auch eine echte Option nen kleinen Stromer zu kaufen. Für im Dorf rum zu fahren oder bis zu ihrer Arbeit und zurück reicht das Ding locker, selbst die Modelle mit kleinen Batterien da es die absolute Ausnahme ist dass das Auto mal mehr als 100km am Stück bzw am Tag fahren muss. Und daheim über nacht das bisschen an km aufladen ist selbst anner Schuko-Dose mit 2kW gar kein Thema (ich hätte sogar Drehstrom da wenns 10kW sein sollen).

Problem war einfach: 2019 als ihr alter gestorben ist war es einfach nicht möglich ein finanziell konkurrenzfähiges BEV zu kaufen, selbst mit zigtausend Euro Förderung nicht. Nen kleinen ein-Liter-Turbobenziner mit 110PS im Kleinwagen gabs mit einigermaßen Ausstattung für rund 13K neu (!). Unter 20K war mit BEV nichts zu holen. So lange das so ist muss sich die Politik nicht wundern dass die Dinger keinen so reißenden Absatz haben.
 
Das wird sich aber in Zukunft nicht bessern. Klar werden Batterien günstiger, aber nen voll ausgestattenen E-Wagen mit 500km Reichweite wirds für 13k wohl nicht geben. Auch in einigen Jahren nicht.
Und wenn mir jetzt wieder einer mit Wasserstoff kommt... dann möge er mir bitte das 500km H2-Auto für 13.000€ zeigen....
 
Müsste es... wird ja immer so kommuniziert dass das E-Auto so unendlich teuer ist und die Verbrenner schon für 10k zu haben sind.. :D Für mich wäre es nix, aber ich darf auch nicht mitreden, dafür gehts mir zu gut.
 
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