Der Auto-Thread

Ich hab mich ja schon informiert was bei mir ansteht, Zahnriemen bei meinem bei 10 Jahren also muss dann bei Gelegenheit gemacht werden.
Zündkerzen 60tkm und Luftfilter 40tkm.
Mir ging es primär ums Öl da hier ja die Meinungen ziemlich auseinander gehen bzw. wie man es mit Wartungen bei älteren Autos generell hält.
 
Ansich gibt es da nur eine Meinung. Wartung laut Hersteller, dann bricht die Kiste auch nicht auseinander. :ka:
Nach eigenem Ermessen die Wartung reduzieren ist halt immer Glückssache. Kann funktionieren, muss es aber nicht.
 
Warum nicht? Unsere Sprinter haben noch deutlich längere Intervalle und laufen auch wunderbar. ;) Bei so einem langen Intervall hat der doch mit Sicherheit nen Ölqualitätssensor.
 
Demnach wünscht mein 330d nur alle ~40tkm neues Öl zu bekommen :schief:
Nee, besser nicht :ugly:
Warum, wie lange brauchst du denn dafür? Den Zafira von meiner Frau bewegen wir mindestens 30.000km im Jahr und der bekommt frühestens alle zwei Jahre neues Öl, ohne dass ihn das juckt. Sind BMW Motoren heutzutage so anfällig?



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Ohne Öl sind die meisten Motoren anfällig. Ist definitiv eine Frage der Fahrweise. Mein Dienstwagen braucht spätestens nach 15000 neues Öl, bestimmte Szenarien sind einfach für Normalnutzer auch nicht zu erreichen. Ich erinnere mich da an Wochen mit über 2500km, da fährt man nur während Tempolimits sparsam.Bei 30.000 Km im Jahr, womöglich noch mit einem Benziner, da verbraucht man natürlich kein Öl. Ein 330d kauft man vermutlich auch nicht, um damit lediglich am WE einkaufen zu fahren. Also solche Aussagen ohne die Fahrweise der Anderen zu kennen, sind schon etwas "wertlos", speziell in Bezug auf irgendwelcher Anfälligkeit. Dafür gibt's aufwendige Testverfahren, nicht nur um Leute zu beschäftigen, sondern weil im Alltag der Vergleich nicht gezogen werden kann. Es sei denn man ignoriert offensichtliche Unterschiede.
 
Warum nicht? Unsere Sprinter haben noch deutlich längere Intervalle und laufen auch wunderbar. ;) Bei so einem langen Intervall hat der doch mit Sicherheit nen Ölqualitätssensor.

Weil das Öl, standardmäßig 5W30, spätestens bei 25tkm tot ist (vorallem bei DPF+AGR Fahrzeugen). Zeigen auch alle Gebrauchtölanalysen. Einen Ölqualitätssensor hat er.

Warum, wie lange brauchst du denn dafür? Den Zafira von meiner Frau bewegen wir mindestens 30.000km im Jahr und der bekommt frühestens alle zwei Jahre neues Öl, ohne dass ihn das juckt. Sind BMW Motoren heutzutage so anfällig?

ca. 1,5Jahre.
Kommt drauf an wie lange man das Auto fahren will. Die ganzen LL Öle zeigen alle deutlich vor dem Wechselintervall einen sprunghaften Anstieg beim Motorverschleiß (Eisen/Alu, Kupfergehalt im Öl).
Zudem ist der 330d halt auch leistungsgesteigert.
Mein 335i bekommt alle ~6tkm neues Öl, da das halt stark gefordert wird.
 
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Hallo zusammen, ich hätte gern von euch ein paar Anregungen zum Thema Werkzeug und/oder Werkstattwagen.

Mein Sohn hat sich mit ein paar Kumpels (die im Gegensatz zu ihm alle in der Autobranche arbeiten) eine Halle angemietet, in der sie an ihren Autos schrauben wollen. Damit er nach und nach selbstständiger arbeiten kann und sich nicht ständig Werkzeug leihen muss, würde ich ihm gern so eine Art Grundausstattung schenken.
Habt ihr irgendwelche Tipps? Gibt es was Empfehlenswertes, mit dem man sich nicht blamiert oder muss es Hazet sein, wenn man was für ewig haben will?

Ist es evtl. sinnvoll, sich einen komplett ausgestatteten Wagen aus der "Mittelklasse" zu holen und nur die wichtigsten Teile dann später gegen hochwertige Teile auszutauschen?

Vielen Dank.
 
Hallo zusammen, ich hätte gern von euch ein paar Anregungen zum Thema Werkzeug und/oder Werkstattwagen.

Mein Sohn hat sich mit ein paar Kumpels (die im Gegensatz zu ihm alle in der Autobranche arbeiten) eine Halle angemietet, in der sie an ihren Autos schrauben wollen. Damit er nach und nach selbstständiger arbeiten kann und sich nicht ständig Werkzeug leihen muss, würde ich ihm gern so eine Art Grundausstattung schenken.
Habt ihr irgendwelche Tipps? Gibt es was Empfehlenswertes, mit dem man sich nicht blamiert oder muss es Hazet sein, wenn man was für ewig haben will?

Ist es evtl. sinnvoll, sich einen komplett ausgestatteten Wagen aus der "Mittelklasse" zu holen und nur die wichtigsten Teile dann später gegen hochwertige Teile auszutauschen?

Vielen Dank.
Ich weis ja nicht was du so an Budget anpeilst aber ein "normaler" Werkstattwagen kostet ~8k€ und ein "guter" liegt bei ~25k€. Das ist jetzt ohne Spezialwerkzeug.

Kannst ja mal bei PROJAHN: PROJAHN Praezisionswerkzeuge Handwerkzeuge gucken, davon verwenden wir viel auf der Arbeit, das ist so ein Mittelding zwischen Hazet und Baumarkt. Ansonsten nen guten Mix aus den gängigen Verdächtigen: Hazet, KS Tools, Gedore, Wera, Knipex...
Jeder Hersteller hat so sein Spezialgebiet, wo er richtig gut ist. Alles von einem Hersteller zu kaufen macht keinen Sinn.

Baumarkt Qualität braucht man erst gar nicht kaufen, da explodieren die Werkzeuge schon nach wenigen Benutzungen oder direkt beim ersten Mal.
Alle Sachen die mit Schlagschraubern verwendet werden(Nüsse, Gelenke, usw...) direkt in Schlagausführung (CrMo) holen, da das normale Werkzeug die Benutzung mit einem Schlagschrauber nur sehr kurz mitmacht.

Ich würde aktuell bei Schraubern auf jeden Fall auf Elektro gehen und kein Druckluftwerkzeug mehr kaufen. Mit den bürstenlosen Schraubern vermisse ich es absolut nicht mehr den verdammten Luftschlauch überall hinterher zu schleifen und mich überall zu vertüddeln. :ugly:
Da würde ich Makita empfehlen, da die einfach ein extrem großes Sortiment mit ganz vielen nützlichen Werkzeugen haben, die sonst keiner anbietet. Verschiedene Hersteller/Systeme an Elektrowerkzeug würde ich nicht mischen, da das richtig teuer wird.

...für ewig ist Werkzeug sowieso nicht, das verschleißt alles. Mit teurem Werkzeug reduziert man halt das Verletzungsrisiko und den Frustfaktor deutlich. Grade Nüsse, Schraubendreher und Gelenke habe ich die gängigen immer doppelt, weil man die häufiger schrottet. :D Ich würde sagen so im normalen Betrieb mache ich pro Jahr ca. 10 Teile kaputt.
 
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Ohne Öl sind die meisten Motoren anfällig. Ist definitiv eine Frage der Fahrweise. Mein Dienstwagen braucht spätestens nach 15000 neues Öl, bestimmte Szenarien sind einfach für Normalnutzer auch nicht zu erreichen. Ich erinnere mich da an Wochen mit über 2500km, da fährt man nur während Tempolimits sparsam.Bei 30.000 Km im Jahr, womöglich noch mit einem Benziner, da verbraucht man natürlich kein Öl. Ein 330d kauft man vermutlich auch nicht, um damit lediglich am WE einkaufen zu fahren. Also solche Aussagen ohne die Fahrweise der Anderen zu kennen, sind schon etwas "wertlos", speziell in Bezug auf irgendwelcher Anfälligkeit. Dafür gibt's aufwendige Testverfahren, nicht nur um Leute zu beschäftigen, sondern weil im Alltag der Vergleich nicht gezogen werden kann. Es sei denn man ignoriert offensichtliche Unterschiede.
Deshalb war es ja auch keine Aussage, sondern eine Frage. Bei dir ist der Name wohl Programm? :stick:

Spaß beiseite. Den Zafira fahren wir seit 14 Jahren und der hat genau 5x Ölwechsel bekommen, ebenfalls 5W30. Bisher hat der außer ein paar neuen Zündkerzen nichts gehabt (auf Holz klopf). Ist aber halt auch nur ein Zweitwagen.
Das war bei den 3,2V6 Benzinern und den 3,0V6 Dieseln aber ebenso. Vielleicht sind die verwendeten Legierungen bei den Motoren einfach so unterschiedlich dass es da derartige Abweichungen gibt. Die 3.0V6 Diesel bei Opel kamen ja mMn von Datsun, da kann ich mir durchaus vorstellen dass die einfachere Legierungen nutzen als BMW.

Ich weiß noch wie erschreckt ich war als ich den ersten S5 Motorblock schweißen sollte für Audi (die beiden Bänke waren teilweise auseinander, also das V quasi noch größer) und auf dem Motor Aluminium, Silizium, Magnesium, Kupfer drauf stand. Da sind Risse quasi vorprogrammiert. Inzwischen erschreckt mich sowas aber auch nicht mehr.

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Hallo zusammen, ich hätte gern von euch ein paar Anregungen zum Thema Werkzeug und/oder Werkstattwagen.

Mein Sohn hat sich mit ein paar Kumpels (die im Gegensatz zu ihm alle in der Autobranche arbeiten) eine Halle angemietet, in der sie an ihren Autos schrauben wollen. Damit er nach und nach selbstständiger arbeiten kann und sich nicht ständig Werkzeug leihen muss, würde ich ihm gern so eine Art Grundausstattung schenken.
Habt ihr irgendwelche Tipps? Gibt es was Empfehlenswertes, mit dem man sich nicht blamiert oder muss es Hazet sein, wenn man was für ewig haben will?

Ist es evtl. sinnvoll, sich einen komplett ausgestatteten Wagen aus der "Mittelklasse" zu holen und nur die wichtigsten Teile dann später gegen hochwertige Teile auszutauschen?

Vielen Dank.

Um aus P/L Sicht das Beste an Werkzeug zu bekommen, würde ich mischen.
Ich fahre ganz gut mit folgenden Hertstellern:

- Proxxon Nüsse, Schlüssel, Knarren
- Hazet Druckluftwerkzeuge, Drehmomentschlüssel, Austreiber/dreher.
- Wera/Wiha Schraubendreher
- Knipex Zangen

Wenn man doch einen Werkzeugwagen haben möchte, sollte man sich diesen direkt kaufen.
Sonst kauft man halt oft doppelt.
 
Cool, meine Liste sieht bis auf einen Punkt fast gleich aus. Statt hazet nutze ich Facom und bei den Schraubendrehern habe ich Wiha und Wera kombiniert, weil wera geile Sets von Werkzeugen aus nichtrostenden Stählen hat.

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Erstmal vielen Dank für die Ratschläge. Ich komme nochmal im Detail darauf zurück. Im Moment favorisiere ich einen leeren Wagen, den man selbst erstmal mit einer Grundausstattung Werkzeug von unterschiedlichen Herstellern bestückt und dann nach Bedarf erweitert.
 
Ich setz für mein Werkzeug am Motorrad auf eine Mischung aus Wera und Facom. Bei beidem kann ich mich nicht über die Qualität beklagen. Werkstattwagen Facom.
 

Mich würden einfach verschiedene Meinungen zu dem Thema interessieren.

Der Subaru bekommt einman in der Saison neues Motorenöl, alle zwei Saisons Getriebe und Differenzial Öl und jede Saison neue Zündkerzen. Eine Saison geht bei mir ca 7.500 Kilometer bis 8.000 Kilometer. Da der Motor aber auch fast die doppelte Leistung von der Serie hat will ich da kein Risiko eingehen. Beim Öl schwöre ich auf 5w50 von Mobil One. Bremsflüssigkeit ganz normal alle 2 Jahre.

Der Lexus bekommt alles nach Intervall Anzeige, die ist beim Motor 15.000 Kilometer und 5w40. Da der V8 nur ca 1 Liter Öl auf 15.000 Kilometer braucht, komm ich da auch ohne Nachfüllen. Automatik Spülung, Kerzen und Zahnriemen stehen jetzt beim nächsten Service an. Da werde ich gleich die Wasserpumpe mit machen.
 
Mein Astra fängt jetzt leider mal wieder mit einem unruhigem Motorlauf bei niedrigen Drehzahlen bzw. im Stand an. :heul:
Da kackt die Leerlaufdrehzahl kurzzeitig von den üblichen 650rpm auf 500 oder weniger ab, gefolgt von einem kurzzeitigen hochdrehen. Vorher schwankt die Drehzahl aber meist zwischen 550-750rpm rum.

Tritt aber, soweit ich das bisher beobachtet habe, nur bei einem relativ warmgefahrenen Motor auf. Gelegentlich gibts kurzzeitig die MKL. Beim letzten Mal wars das AGR-Ventil, da hat der Wagen aber auch Schwierigkeiten beim Anfahren gemacht (hat beim Anfahren extrem geruckelt und hatte Schwierigkeiten auf Drehzahl zu kommen). Anfahren tut die Karre aber abseits der Tatsache, dass sie gelegentlich mal ne Gedenksekunde braucht um auf Drehzahl zu kommen, aber normal und ruckfrei, das Automatikgetriebe schaltet flüssig durch. In Bewegung fährt die Karre normal - einzig bei sehr niedrigen Drehzahlen (um die 1000rpm) treten (nicht spürbare) Drehzahlschwankungen auf.

Ich hoffe, die Kiste bleibt noch bis zum 13. halbwegs fahrtauglich, dann gehts mal in die Werkstatt zum Fehlerspeicher auslesen. Die Liste an Wartungsaktionen die ich vom ersten richtigen Geld bezahlen will ist damit um einen noch unbekannten Punkt reiche

Klar, objektiv wäre natürlich der Gedanke am Sinnvollsten, da nix mehr großartig reinzustecken und sich was Neues zu kaufen. Nur siehts als frisch Ausgelernter aus Budgetgründen halt erstmal blöd mit neu kaufen aus - und ohne Auto bin ich bei meinen Arbeitszeiten angeschissen.
Verursacht die Fehlerbehebung (+ Zahnriemen- und ATF-Wechsel) natürlich zu enorme Kosten (= die Differenz zwischen Azubientgelt und "richtigem Geld", die ist nämlich für Reparaturen eingeplant), hat sich meine bald halbjährige Autoerfahrung mittelfristig bis auf Weiteres erledigt - die Kostengrube ist bei Gebrauchtwagen im, sagen wir mal, 1500€-Segement, vermutlich ähnlich tief, viel größer wäre mein Budget aber definitiv nicht.
 
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