Der Auto-Thread

Ich fahr mit meinem voraussichtlich 4-5000km pro Monat fuer nen Jahr, dann geht er wieder weg. Kraftstoffkosten maessig lieg ich da knapp hinter dem Tesla ;). Bin leider noch keinen Tesla ausführlich gefahren, nur den Taycan häufig, das geht schon, passt aber leider noch nicht zu meinem tatsächlichen Anforderungsprofil.
Heute mit nem Kollegen knapp 500km(250morgens hin zum größten Teil unbegrenzt und abends wieder zurück), 99% Autobahn gefahren und ihm ist das Spurtreue Thema selbst als Beifahrer aufgefallen. Nach oben hüpft da aber nichts, erst recht auf Sportstellung.
 
Das ist in der Tat wirklich ein kleines Problem das ich habe.. bis jetzt bin ich im Jahr meistens so maximal 10.000km gefahren. Allerdings ist es jetzt so entspannend und ruhig wenn man gemütlich dahin rollen kann und zum anderen kostet Autofahren auf einmal nix mehr.... ich hab für die 40.000km effektiv 65€ für Strom gezahlt, einmal 4 € für Wischwasser und das wars... Macht 69€, mit dem Geld bin ich im Mazda keine 600km weit gekommen.... :sabber: Klar, Steuern, Versicherungen etc. hab ich nach wie vor, aber die sind mehr oder weniger gleich hoch. Und sonst sind die effektiven Fahrkosten brutal runter gestützt.... Wenn der Wagen 10 Jahr oder länger durch hält dann is das die günstigste Fortbewegung die ich je hatte :D Klar ist der Kaufpreis erst mal hoch... aktuell liegt der in D für den Grossen Akku bei knapp über 90.000. Aber wenn ich mir da so ein Model 3 Long Rage für 50k ansehe... da hast alles drin , in 4,6 auf 100 reicht für fast alles auf der Strasse im Alltag.. ausser TFB fährt [emoji38]Gib dem ganzen noch 2 oder 3 Jahre... ich hab mir letztens ne Renault Zoe angesehen, (okay, ich fahre Autos immer lange, daher würde ich den Akku nach der Miete kaufen oder gleich mit..) und der ist echt schon super wenn zumindest zu Hause oder am Arbeitsplatz noch ne Steckdose hat wäre das schon perfekt. Mehr braucht man gar nimmer.
Naja, du solltest schon den Mazda gegenüber so fair sein und dessen Preis in deine Kalkulation mit einrechnen.
Hat der Mazda beispielsweise 40.000 gekostet, so hat dich bei einem Kaufpreisunterschied von 50.000 EUR, der Tesla pro Jahr 25.000 Euro (bisher) mehr gekostet. Erst wenn du den wirklich lange behältst sinkt die Summe natürlich.

Wie weit hast du es zur Arbeit? Ich frage weil ich die Möglichkeit habe den S von einem Kumpel zu übernehmen. Allerdings fahre ich auf dem Weg zur Arbeit knapp 40 km Autobahn und dann abends wegen einem Umweg 70 km zurück (40 Autobahn, 30 Landstraße). Das Problem was ich sehe ist, dass da nirgendwo So ein supercharger steht. Außerdem würde der Wagen absolut ausnahmslos draußen stehen, bei Wind und Wetter und er hätte nur von etwa acht Uhr abends, bis morgen um fünf Zeit zum laden. Mein Kumpel druckst dabei ganz schön rum und lässt sich zu keiner handfesten Aussage überreden. Also frage ich dich: machbar? Denkst du das Auto macht das ein paar Jährchen mit?

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Campierst Du vor einem Supercharger? :ugly:

Nedd wirklich. Auch wenn ich 6km entfernt 10 Stalls habe, 20km weg weiter 14 und 24km nochmal 14 Stalls :D Die Schnelladerdichte is also recht hoch hier in der Gegend. Am SuC hab ich bisher grad mal 26% geladen. Der Rest grossteils in der Firma oder beim shoppen. Da haben sie Ladestationen, 16,5kW für lau. Nimmt man gerne mit :D Und auch sonst gibt's immer wieder mal Möglichkeiten. Beim grossen Akku is man ja flexibel, mit 50% fahr ich noch 250 km.... In der Firma müsste ich zwar theoretisch den Industrietarif zahlen (der liegt bei weit unter 4 Cent :sabber: ) aber Cheffe verrechnet mir nichts als Gegenleistung für die gute Arbeit :nicken: Konnte damals meinen Opel Ampera auch schon dort gratis laden. Die grössten Kostentreiber sind die Ladungen in Hotels im Urlaub bzw. das was ich als Ausfall verrechne wenn ich zu Hause an der PV-Anlage lade. Das geht dann ja 1:1 ins Auto und nicht ins Netz, also kein Umsatz dort. Wobei ich ehrlich gesagt seit 3 Jahren keine Stromrechnung mehr bekommen habe die zu zahlen war und beim Wasser zahl ich noch rund 1/3, der Rest wird vom PV-Guthaben übernommen. Auf die Art hab ich da auch keinen Umsatz bzw. Gewinn und muss auch nix als Einkommen zusätzlich versteuern.

@Cleriker Grad erst gesehen.. lass mich kurz nachdenken dann kann ich was sagen. Welches Modell wäre das denn? Akkugrösse jetzt? Welche Ladeoption hast du denn zu Haus? Normale Steckdsoe, CEE16, Campingdose?
 
Okay, also PV hab ich nicht.

Theoretisch Campingdose nur schwankt Die aus unerklärlichen Gründen manchmal und hat schon zwei Wandler im Wohnmobil in Rauch aufgehen lassen, das wäre mir zu riskant. Ich würde demnach lieber auf die normale Haushaltssteckdose setzen.

Beim Akku bin ich überfragt. Ich weiß aber das es eines der ersten in Deutschland ausgelieferten Modelle ist. Quasi first Generation. Ich kann ihn aber noch fragen.

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Das ist in der Tat wirklich ein kleines Problem das ich habe..
Das ist doch kein Problem, Autofahren macht dir sicherlich genauso viel Spaß wie mir. :D

bis jetzt bin ich im Jahr meistens so maximal 10.000km gefahren. Allerdings ist es jetzt so entspannend und ruhig wenn man gemütlich dahin rollen kann und zum anderen kostet Autofahren auf einmal nix mehr.... ich hab für die 40.000km effektiv 65€ für Strom gezahlt, einmal 4 € für Wischwasser und das wars...
Nunja, wenn man nicht gerade ein Eigenheim mit Solarzellen auf dem Dach hat oder in der Nähe eines Superchargers wohnt (sofern man noch den Strom gratis hat - hat man beim Tesla denn noch den Strom gratis?), bezweifle ich, dass man 40.000km weit für nur 65€ kommt. Gibt zwar durchaus auch kostenlose Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum, an denen hält man sich aber, denke ich mal, selten solange auf, um nennenswert zu tanken.

Hat man natürlich Lademöglichkeiten auf Arbeit... :D Wobei einem der AG den Strom wohl kaum auf Dauer schenken wird.

Macht 69€, mit dem Geld bin ich im Mazda keine 600km weit gekommen.... :sabber: Klar, Steuern, Versicherungen etc. hab ich nach wie vor, aber die sind mehr oder weniger gleich hoch. Und sonst sind die effektiven Fahrkosten brutal runter gestützt.... Wenn der Wagen 10 Jahr oder länger durch hält dann is das die günstigste Fortbewegung die ich je hatte :D
Nunja, die Frage ist, wie die Werkstattkosten ausfallen werden. Die Ersatzteilkosten sind das eine, aber interessant wirds ab dem Punkt, wo für Arbeiten Mechaniker gebraucht werden, die für den Umgang mit Hochvoltanlagen geschult sind.
Ich schätze mal, dass sich die KFZ-Industrie die Ersparnisse durch weniger Verschleißteile garantiert irgendwo wiederholen wird.
Klar ist der Kaufpreis erst mal hoch... aktuell liegt der in D für den Grossen Akku bei knapp über 90.000. Aber wenn ich mir da so ein Model 3 Long Rage für 50k ansehe... da hast alles drin , in 4,6 auf 100 reicht für fast alles auf der Strasse im Alltag.. ausser TFB fährt :lol:Gib dem ganzen noch 2 oder 3 Jahre... ich hab mir letztens ne Renault Zoe angesehen, (okay, ich fahre Autos immer lange, daher würde ich den Akku nach der Miete kaufen oder gleich mit..) und der ist echt schon super wenn zumindest zu Hause oder am Arbeitsplatz noch ne Steckdose hat wäre das schon perfekt. Mehr braucht man gar nimmer.
Ich beschäftige mich (nicht nur wegen den Hirngespinsten des Berliner Senats) durchaus mit dem Gedanken, dass mein nächstes Auto ein Elektroauto werden könnte. Mit dem Renault Zoe und dem bevorstehenden VW ID.3 bestehen ja endlich mal brauchbare und bezahlbare Optionen im Raum.
Nunja...

- Preis: Rein der Anschaffungspreis ist halt so eine Sache. Im Vergleich zu einem Benziner wie z.B. dem VW Polo ist der Zoe immernoch relativ teuer. Beim ID.3 bin ich mal gespannt, jedoch rechne ich stark damit, dass der selbst mit dem kleinsten Akku empfindlich teurer wie der Zoe wird. Die Motorleistung reicht ebenso für normale Autobahngeschwindigkeiten aus, das wäre für mich ausdrücklich kein Nachteil. Zum Preis kämen zumindest beim Zoe noch die Batteriemiete dazu - und halt der Strom an öffentlichen Säulen. Ich wohne halt nunmal wie die allermeisten Berliner in einer Mietwohnung, da sind eigene Lademöglichkeiten schlicht fernab der Realität.

- Reichweite: Da ich mich hauptsächlich in der Stadt bewege, ist das im Alltag eher selten ein Problem. Allerdings gibt es doch durchaus auch mal Fälle, wo man längere Strecken fahren will. Dem Zoe dürfte realistisch gesehen nach 250-300km die Puste ausgehen. Kein (großer) Nachteil im Alltag, für längere Strecken aber ein ganz dicker Minuspunkt. Längere Ausflüge mit dem Auto Zwecks dem Spaß am Fahren fallen damit aus, wenn man nicht ewig lange Pausen einplant (Vollladen geht über die übliche Viertel- bis halbe Stunde Pausenzeit hinaus). Der VW ID.3 mit dem mittleren oder großen Akku wäre da zwar durchaus interessant und auch in der Realität so langsam für lange Strecken geeignet. Großer Pluspunkt, denn am meisten freue mich darauf, dass ich mir nach dem Ende der Ausbildung endlich mehr wie 2 1/2 mal im Monat tanken leisten kann und damit auch lange Ausflüge mit dem Auto möglich werden (und ein Roadtrip mit nem Kollegen aus der ersten Ausbildung steht auch noch im Raum :)). Wie aber schon gesagt, ich rechne stark damit, dass der VW ID.3 mit dem mittleren und großen Akku vermutlich teurer wird wie sich viele erhoffen.

- Lademöglichkeiten: Ich habe bei mir in der Nähe tatsächlich eine öffentliche Ladesäule, an der man durchaus auch mal Chancen hat einen Platz zu bekommen und die nicht von Carsharing-Autos dauerbesetzt ist. Das Problem ist nur: Ich werde nach der Ausbildung definitiv umziehen - und wenn ich dann keine Ladesäule in der Nähe meines Wohnortes (sagen wir mal im Radius 1km) habe wo ich längerfristig laden kann (= Supermarktparkplatz fiele bspw. aus), kann ich mir das Elektroauto dann in die Haare schmieren. Ladesäulen auf Arbeit? Naja... Bei meinem Job praktisch unmöglich.

Kein Witz, ich wäre durchaus an einem Elektroauto wie dem VW ID.3 oder dem Renault Zoe interessiert, wirklich, ernsthaft - weil das endlich realitätstaugliche Modelle sind. Leider werden da die fehlenden Rahmenbedingungen ein Problem werden - und der Preis, der im Vergleich zu Benzinern echt hoch ist.
Da so ein Auto durchaus ne teure Investition ist und ich durchaus vorhabe mein nächstes Auto länger wie 10 Jahre zu fahren, bin ich mir echt unsicher ob es ne gute Idee wäre noch nen Benziner zu kaufen und für das Auto danach Elektro in Betracht zu ziehen. Hier drohen ab 2030 Fahrverbote. :( Und der Sprit wird ja in Zukunft absichtlich teurer gemacht. Sonst wäre etwas in die Richtung der Klasse VW Polo gesetze Sache.
 
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So, auf meine Nachfrage hat er mir jetzt erklärt dass es wohl ein 60Kwh Akku wäre, die Software aber auf 40 begrenzt weil er eigentlich mit so einem kleinem Akku bestellt war (aufgrund des geringeren Gewichts). Hilft dir das weiter?

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Wie schafft man es denn, bei 40.000km nur einmal 4€ für Wischwasser auszugeben?
Da gebe ich in einem Winter schon mehr aus.
Aber davon ab, wenn ich sehe was so ein Model S kostet, kann ich sehr oft tanken und Service machen lassen, bis ich auf das Geld komme.
 
@Cleriker
So.. alles durch gelesen. Also der Mazda war Neupreis über 64.000 :ugly: Mazda 6 MPS. Geiles Auto, Power wie man es von alten japanischen Turbos kennt (bis 2.500 kommt nix, und dann bläst er :D :D) und der hat sich genüssliche 10,5l Superplus genommen... Und ja, ich plane auch den Tesla lange zu behalten. 10 Jahre sind mal mindestens angestrebt. Den Mazda hatte ich 8 1/2 Jahre lang. Ich rechne ja aktuell auch nur die kosten die mich der km effektiv kostet. Mit Anschaffung etc. liegt der Mazda derzeit noch leicht vorn weil eben der Kaufpreis weniger war. Das kann ein 100k Auto nicht in 2 Jahren aufholen....

Zum Tesla. Ich selber parke in der Firma draussen, zu Hause so halb, er hat ein Dach überm Kopf aber weder Windschutz oder so... also Temperaturen bekommt er voll ab. Du hast 110km Tagesstrecke. Wenn du in D voll fährst (ok, bringt zeitlich wohl nix aber soll gut fürs Ego sein) wirst auf die Art wohl so 22 bis 23kWh brauchen. Nach kurzer Zeit nervt dich aber das Geheize und du nimmst es lockerer. Dann solltest im Schnitt mit 20 kWh am Tag hin kommen. Für die 110 km am Tag reicht auch der kleinste Akku mit 50% Kapazitätsverlust... ;) Wenns einer der ersten ist dann ist es wohl einer mit 85kWh. Die haben aktuell teilweise etwas Probleme und werden in der Kapazität und Ladeleistung eingeschränkt. Je nach Akku schlimmer oder weniger. Aber 320 - 330 km gehen damit auch im Winter noch. Wenn du oft viel Langstrecke fährst würde ich eventuell davon Abstand nehmen oder mir wenigstens bewusst sein dass du auch mal ne Stunde dann am SuC stehen kannst bis voll genug ist. Ob der Akku betroffen ist oder nicht lässt sich an der typischen Reichweite bei 100% Ladung sehen. Ich müsse die genauen Werte nachsehen wenn dir das wichtig ist.
Wenn du auf ne normale Haushaltssteckdose gehst wäre wichtig dass die sauber installiert ist und dann solltest nicht mit viel mehr als 11 oder 12A laden. Das sind dann rund 2,5kW, heisst also sop rund 9h müsstest den angesteckt haben damit du deine Tagesleistung wieder rein bekommst. Im Sommer etwas weniger, im Winter aber werden es die 9h sein. Eventuell macht es da sinn die Steckdose dann so installieren zu lassen dass du die blaue Campingsteckdsoe dran machen kannst dann könntest mit 16A laden was 3,7kW entspricht. Dann wären es nur noch gut 6h. Wennst aber die normale Steckdose in nem guten Zustand ist und du sie regelmässig überprüfst geht das auch. Eventuell hier dann einrechnen dass du so alle 1 - 2 Jahre mal das Innenleben austauscht weil die kleinen Klammern mit der Zeit lose werden und du dann mehr Übergangswiederstand hast was zu mehr Hitze führen kann. Wenn man da einfach dauerhaft mit 13A zieht über teilweise 20h oder mehr und die Steckdose is schon 30 Jahre alt kanns dann schon mal zu qualmen anfangen. Deshalb wäre eine blaue CEE Dose in jedem Fall das Optimale. Das reicht eigentlich auch schon. Du kannst im Auto ja manuell auch die Leistung runter regeln.
Ich lade in der Firma entweder mit der T13 einphasig mit 10A oder mit der T15 Dose 3phaisg bei 5A. Hab ja Zeit und langsames Laden hat der Akku angeblich gern.
Deine 9 Stunden an der Steckdose sind also machbar aber ehrlich gesagt nicht optimal solange du keine anderen Lademöglichkeiten sonst hast. Aber sobald du ne blaue CEE hast würde ich sagen problemlos. Da bekommst in 9h knapp über 30kWh rein. Das reicht locker.
Wenns einer der ersten ist dann ist er wohl schon aus der Werksgarantie raus, ausgenommen Akku und Motor. Motoren gehen eigentlich nicht mehr kaputt, die Zeiten sind vorbei. Hin und wieder mal die Lager, aber selbst damit könnte man noch zehntausende km fahren, es fängt nur irgendwann an zu surren :D
Ein weiterer Schwachpunkt ist die MCU 0/1, bzw. der Multimediacomputer. Der hat ne eMMC Karte drin und die wir durch extremes Logging früher oder später verrecken. :wall:Eventuell war das schon der Fall, dann is wieder etwas Ruhe. Aber früher oder später kommt das. Kostet dann ab 3.000€ aufwärts. Es gibt aber schon Leute (unter anderem in Holland) die den alten eMMC Chip raus machen und nen neuen viel grösseren rein so dass das Problem dann damit gegessen ist. Bei den neueren MCU ab April 2018 hat Tesla selber schon nen grossen Chip rein gemacht, die halten auch. Ich bin auch noch mit de alten gesegnet und werde wohl am Tag nach Garantieende den Chip tauschen lassen.

Mechanisch kann nicht so arg viel kaputt gehen und viele Ersatzteile kosten auch nicht die Welt. Teuer wird's halt bei speziellen Hochvoltteilen oder eben dem Computer... zumal die nen Stundensatz haben der sich gewaschen hat. Dazu kommt dass sie ein ganz anderes Servicekonzept verfolgen als man kennt. Kein Telefon, kein e-mail. Du hast das Auto auf der Handyapp und kannst von dort aus Servicetermine direkt in dem gewünschten Center buchen. Wenn es was ist das keine Hebebühne braucht kommt in Zukunft immer öfter ein Ranger-Service vorbei. Der kann fast alles vor Ort reparieren (musst ihm nur sagen wo das Auto ist). Ich war letztens auf ner Veranstaltung in Bern und der Werkstattleiter meinte dass in bis 2 Jahren man wirklich nur noch Arbeiten vor Ort haben will die 11 oder mehrere Tage gehen. Batteriewechsel, Motorwechsel, Kabelbäume wechseln oder ne neue Klimaanlage einbauen etc. Alle anderen Arbeiten sollen dann direkt beim Kunden vor Ort erledigt werden. Is ein Konzept das man so hier nicht kennt.
Was du dir auch bewusst sein musst ist die Tatsache dass die ne etwas krasse Softwarepolitik haben. Ok, bei den ganz Alten kommt nicht mehr so viel. Aber es kommen immer noch laufend neue Funktionen etc. via Update. Wenn du bei VW ein neues Navi vom neuen Modelljahr haben willst musst ein neues Auto kaufen. Bei Tesla bekommst das Naviupdate halt online zugeschickt. Blöd dabei ist dass sie manchmal etwas übers Ziel hinaus schiessen und dann aber mal während ein paar Tagen bis paar Wochen eventuell ne andere Funktion raus fliegt weil was verbuggt ist. Je nachdem was du nutzt is es wichtig oder egal. Kommt zwar meist wieder aber kann halt sein dass du nen Monat zum Beispiel auf die automatische Inneraumklimatisierung beim Parken verzichten musst. Und glaub mir.. die programmieren die Klima meist im Sommer kaputt und die Heizung im Winter :ugly: :motz:
Es sind geile Autos, was die Firma in den letzten 10 Jahren aufgebaut hat ist sowieso krank und sie gehen eher den Weg des Machens. Wenn's mal schief geht guckt man dann was man machen kann. Muss man in gewisser Weise mögen. Die warten nicht bis es quasi perfekt ist, sondern es kommt einfach mal und funktioniert mal besser und mal schlechter. Und nach 1 bis 2 Jahren geht's dann. Bestes Beispiel war der Regensensor. Da wollten sie weg von dem Sensor und das mit den Kameras die eh da sind machen... also gabs ab Anfang 2017 oder so nur noch Regensensor via Kamera und nicht mehr via eigenem Sensor.. naja. Sagen wirs so. Seit November 2019 tut es jetzt so wie ich es erwarte :D Zwischen drin wurde es mal besser, dann auch mal schlechter und jetzt kann man sagen, es klappt.

In deinem Fall würd ich mal fragen ob du nicht einfach mal ein paar Tage das ausprobieren kannst. Dann siehst du am Besten ob es für dich passt oder nicht. Ich überred da niemanden mehr zu irgendwas sondern informiere einfach wie es läuft und biete auch Testfahrten etc. an. Und dann muss es für jemanden am Ende halt entweder passen oder nicht. Für mich gibt's jedenfalls definitiv keinen Verbrenner mehr, die Zeit ist vorbei. Ob ich in 10 Jahren wieder nen Telsa hole, was anderes oder eventuell gar kein eigenes Auto mehr.. kann ich jetzt und heute nedd sagen.

Puh.. viel Text, aber wennst willst, einfach melden wenn Fragen sind...

@Jom79
Keine Ahnung wie viel Wasser da drin ist. Ich hab nur einmal etwas nachgefüllt bisher... Okay, er hat leider keine Fächerdüsen, daher kommt da auch nicht soo arg viel raus. Aber ich weiss bis heute nicht wie die Lampe dazu aussieht :D
 
@Kuhprah: Vielen Dank für deine Eindrücke vom Tesla. :D
Hoffen wir halt nur mal, dass Tesla auch mal bezahlbarere Kleinwagen baut und sich nicht nur auf große und teure Limousinen und Geländewagen spezialisiert. Den einzigen Kritikpunkt den ich bei denen sehe ist nämlich echt der Preis... :heul: Irgendwas im Dreh 25.000€, muss ja nicht extrem stark motorisiert und mit Luxusfeatures ausgestattet sein.
 
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Okay, danke für deine ausführliche Antwort, echt klasse. Eigentlich hatte ich mir ja gesagt das nächste Auto wird Wasserstoff tanken, aber leider lassen sich die Hersteller echt Zeit. Der Erdgas den ich jetzt als Pendelkutsche fahre kommt in die Jahre und da ist Elektro halt eventuell doch der passende Übergang.

Ich gucke dass ich den Wagen mal ein oder zwei Wochen wirklich ausprobieren kann, dann entscheide ich mich. Danke sehr.

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Gern geschehen.
Naja, ob das mit dem Wasserstoff so schnell geht.. und günstig wird das auch erst in dutzenden von Jahren wenn es für den Kleinwagenbereich überhaupt je kommt. Da sind die Batteriespeicher schon besser, zumal die sich ja auch gerade erst so richtig entwickeln und die Preise dort sich quasi jährlich halbieren. So ein SEAT Mii (oder die Derivate von Skoda und VW) ist als Pendlerauto schon gar nicht so schlecht. Renault Zoe, Peugeot 208e, Opel Corsa-e etc.. da kommt jetzt in 2020 einiges. Und das muss auch verkauft werden sonst wirds teuer für die … Und wenn man das eine Mal im Jahr wo man mehr Platz braucht sich nen Mietwagen oder Carsharing Wagen holt ist auch der Extremfall schon abgegrast :D Wobei bei euren Förderungen sollte in 1 bis 2 Jahren auch in der Kompaktklasse was für 25.000 zu bekommen sein.

@Cleriker
Es is halt nach wie vor ein riesen Schiff. 5m Länge, über 2m Breite. Klar kann mans sparsam fahren (ich lieg nur bei rund 18,5kWh im Schnitt, da reichen 9h Stunden Schuko gut), aber vor allem in D fahrt ihr teilweise wie die bekloppten. Und wenn du quasi ein Auto der Kategorie Audis S5 oder je nach Batterie dann RS5 unterm Ar.. hast und umgerechnet nicht mehr als 8 Liter im Tank hast dann würde einem auch sehr schnell auffallen wie brutal der Fahrstil sich auf den Verbrauch auswirkt. Das ist in etwa so wie wenn du statt der 85er Batterie ne 650kWh Batterie hättest, dann wäre die Reichweite mal locker jenseits der 3.000km mit einer Ladung.. schafft das mal mit nem RS5 und einer Tankladung... Rein vom Energiebedarf her gesehen halt. Über 60% und im Regelfall noch mehr geht da halt in heisser Luft auf wo du nix von hast...
Aber ausprobieren ist am Besten. Nur du kannst sagen ob es dir passt oder nicht.
 
Was heißt denn da "wie bekloppte"?
Wir dürfen auf Landstraßen 100 fahren, inklusive Toleranz also Tempomat 110 km/h. Dann liegt ja nicht jeder Ort an einer Autobahn. Manchmal kann man gut 80 Prozent des Weges auf der Autobahn machen, muss dann aber dafür noch 20 Prozent Stadtring, oder sonstwas fahren um zum Ziel zu kommen. Also einen Haken schlagen, wo über normale Straßen eine direktere Verbindung möglich wäre.
Diese Zeit für den Haken / Umweg muss man auf der Autobahn schon rausholen und zudem will man ja auch nicht auf die Autobahn um genau so schnell zu fahren wie auf der Landstraße. Also wirds flotter.
Auf meiner Pendelstrecke kannst du ab 150 km/h erst mitbekommen. Darunter bist du nur hektisch am abbremsen, Gas geben, wieder Bremsen, schnell von sir zu Spur hüpfen, am besten noch bevor der Blinker das zweite Mal Licht gibt fertig damit weil schon einer angedonnert kommt.
Ich selbst war bis vor zwei Jahren etwa (da hatte ich noch schnellere Autos) spätestens am Ende des Beschleunigungsstreifens auf 170 und ein paar Sekunden später setzte ich den Tempomat bei geschmeidigen 210, nur um drei Kilometer weiter die Abfahrt zu meinem Lieblingsimbiss zu nehmen. Warum auch nicht? Dafür ist diese Autobahn Ja gedacht. Schnell von a nach b.

Wir sind einfach ein schnelllebiges Volk.

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Was ist daran falsch mit 250 zur Arbeit zu fahren? Da kann ich morgens 10 Minuten länger schlafen. :)

Oder wenn ich 650km in den Urlaub fahre, dann mit Sicherheit nicht mit 80km/h. Dann komme ich ja nie an und muss noch irgendwo übernachten. So mache ich schön Gas und bin in 4-5 Stunden super entspannt am Ziel und kann den Tag noch nutzen.
 
Gern geschehen.
Naja, ob das mit dem Wasserstoff so schnell geht.. und günstig wird das auch erst in dutzenden von Jahren wenn es für den Kleinwagenbereich überhaupt je kommt. Da sind die Batteriespeicher schon besser, zumal die sich ja auch gerade erst so richtig entwickeln und die Preise dort sich quasi jährlich halbieren.
Ich erachte Batteriespeicher-Elektrofahrzeuge nicht wirklich als besser und auch nicht als umweltfreundlicher. Das große Problem mit der Herstellung und Entsorgung von Akkus bleibt nämlich weiterhin ein (sehr teures) Problem. Für mich haben Batteriespeicher-Elektrofahrzeuge eher den faden Beigeschmack von "Hauptsache, wir verpesten nicht hier die Umwelt" und "Wir können den Leuten mehr Geld aus der Tasche ziehen". Obendrein bringen die eben das große Problem der langen Ladezeiten und/oder der geringen Reichweite und/oder des sehr hohen Fahrzeuggewichtes und/oder des sehr hohen Anschaffungspreises mit.

Ich sehe die Teile quasi bloß als Übergangstechnologie, bis vernünftig und effizient Wasserstoff hergestellt werden kann. Den kann man (schnell) Tanken, man muss die Elektro-Infrastruktur nicht teuer ausbauen und das Problem mit den Akkus ist extrem reduziert.
Synthetische Kraftstoffe wären auch ne Idee.

So ein SEAT Mii (oder die Derivate von Skoda und VW) ist als Pendlerauto schon gar nicht so schlecht. Renault Zoe, Peugeot 208e, Opel Corsa-e etc.. da kommt jetzt in 2020 einiges. Und das muss auch verkauft werden sonst wirds teuer für die …
Ich weiß ja nicht, aber diese "bis zu 260km Reichweite" bei deinem genannten Mii (Mii Mii :ugly:) dürften in der Realität bestenfalls 200km bringen. Im Winter dann noch entsprechend weniger. Wenn man dann auch mal schnell fahren will wirds übel.
Da darf man also spätestens alle zwei bis drei Tage an die Dose. Geringfügig längere Strecken werden dann schon nahezu unmöglich, ohne ewige Pausen einzurechnen.

Als Hausbesitzer mit eigenem Grundstück oder als Hausmieter möge das häufige Laden daheim vielleicht realistisch sein. Für Bewohner von Wohnungen, gerade in Städten, sind Batteriespeicher-Elektrofahrzeuge sowieso kompliziert realisierbar, aber dann noch solche mit so geringen Reichweiten?
Das ist nämlich genau das Problem, weshalb ich mit dem Gedanken eines Elektroautos hadere. Noch habe ich theoretisch ne Lademöglichkeit, aber wenn ich umziehe, kann das ganz, ganz anders aussehen. Und dann wird das E-Auto schnell zum sehr großen und sehr teurem Briefbeschwerer.

Obendrein ist das Laden an öffentlichen Säulen halt ungemein teurer wie daheim an einer eigenen Dose.

Aber ja, dieses Jahr wird hinsichtlich Elektroautos echt interessant - ich darf hoffen. :D

Und wenn man das eine Mal im Jahr wo man mehr Platz braucht sich nen Mietwagen oder Carsharing Wagen holt ist auch der Extremfall schon abgegrast :D Wobei bei euren Förderungen sollte in 1 bis 2 Jahren auch in der Kompaktklasse was für 25.000 zu bekommen sein.
Naja, die Mietkosten von einem Mietwagen sind nicht ohne, dann muss man recht hohe Kautionen hinterlegen (wofür es erstmal eine RICHTIGE Kreditkarte braucht), dann wirds im Schadensfall relativ schnell teuer... Und im eigenen Auto verreisen ist halt auch wieder was anderes. Mietwagen halte ich da für keine Alternative. Insbesondere, wenn man zwecks dem Spaß am Fahren häufiger mal längere Ausflüge machen will.

Am Ende bestraft man die Leute, die sich kein reichweitenstarkes (teures) Elektroauto leisten können, damit irgendwie auch und zwingt sie in solchen Fällen zu teuren Ausgaben.

Was ist daran falsch mit 250 zur Arbeit zu fahren? Da kann ich morgens 10 Minuten länger schlafen. :)
Ähm ja... YouTube
Weil man für marginale Vorteile einen extremen Spritverbrauch erzeugt. Wenn die eine zwar auf der Strecke Hamburg-Berlin 20 Minuten schneller ist, dafür aber 1 1/2 Tanks verfährt, der eine zwar 20 Minuten langsamer ist, aber nur einen halben Tank verjagt...

Ich bin definitiv nicht für Tempo 130, aber irgendein realistisches Limit (über 160-180 könnte man in meinen Augen reden) ist vertretbar. Ginge es nur ums Geld wäre es mir ja ziemlich egal, ich meine, wenn du es dir leisten kannst... Aber der Sprit kommt in Form von Abgasen halt auch hinten wieder raus, und da ist ein ganzer Tank Mehrverbrauch für den marginalen Zeitgewinn echt enorm überflüssig.
 
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Ähm ja... YouTube
Weil man für marginale Vorteile einen extremen Spritverbrauch erzeugt. Wenn die eine zwar auf der Strecke Hamburg-Berlin 20 Minuten schneller ist, dafür aber 1 1/2 Tanks verfährt, der eine zwar 20 Minuten langsamer ist, aber nur einen halben Tank verjagt...

Ich bin definitiv nicht für Tempo 130, aber irgendein realistisches Limit (über 160-180 könnte man in meinen Augen reden) ist vertretbar. Ginge es nur ums Geld wäre es mir ja ziemlich egal, ich meine, wenn du es dir leisten kannst... Aber der Sprit kommt in Form von Abgasen halt auch hinten wieder raus, und da ist ein ganzer Tank Mehrverbrauch für den marginalen Zeitgewinn echt enorm überflüssig.
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Diesel Leih-Gurke, 20 Minuten Stau(kompletter Stillstand) und 210er Winterreifen. Soviel dazu. :ugly: Hab jetzt leider nicht von jeder Fahrt, die ich jemals gemacht habe ein Foto.
 
Bei einem Verbrauch von fast 10L Diesel auf 100km bei einem modernen Dieselauto kann man definitv davon ausgehen, dass du bis ans Ende geheizt hast.
Die Dinger lassen sich selbst bei deutlich über 130 mit einem sehr viel geringeren Verbrauch fahren, und orientiert man sich um 130, sind unter 5L auf 100km bei sehr guten Autos sogar machbar.
 
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