Der Auto-Thread

Und seit 3 Jahren wird das Öl unnötig mit Kraftstoff verdünnt. Der höhere Kraftstoffverbrauch und die schlecht heizende Heizung sind da eher die kleineren Probleme.

Nönö, Verbrauch ist zu vorher nicht merkbar erhöht, fahre immer unter Werksangabe ;)
Heizung geht ganz okay, natürlich nicht so schnell so heiss wie mit intaktem Thermostat.
Und mein Öl wechsle ich alle 7-10tkm, und da sieht es sogar noch einigermassen brauchbar aus...
Alles in allem keine Probleme nach mittlerweile 200tkm.
 
Und warum repariert man den Rotz nicht einfach?

Da ist bestimmt mehr Sprit im Öl als Öl...

Du kannst die Qualität des Öls optisch beurteilen???? WOW.
 
Und warum repariert man den Rotz nicht einfach?

Da ist bestimmt mehr Sprit im Öl als Öl...

Du kannst die Qualität des Öls optisch beurteilen???? WOW.

weil der reparaturpreis circa den restwert des autos darstellt.
verstehe das bashing jetzt auch nicht, wer damit ein problem hat kanns mir gerne reparieren ;) bis dahin fahre ich so weiter
@zeiss: aber öl einzuschätzen, welches man nichtmal gesehen hat, ist mit hoher wahrscheinlichkeit weniger aussagekräftig. oder denkst du da anders ;)
 
Ich versuche es nicht mal das Öl optisch einzuschätzen. Es gibt Firmen, die es professionell machen...

Bashing? Warum? Ich gehe nach dem Prinzip "wenn was kaputt geht, wird es repariert". Okay, ich fahre auch keine 100€ Autos. Aber, jeder wie er meint...
 
Seid wann kostet ein Thermostat mehrere Hundert Euro?

Also für mein Auto kostet der 15€ und ist in 30 Minuten getauscht. Die mache ich aber auch alle 2-3 Jahre. Und mit dem Wert des Autos hat es nichts zu tun! Lieber 10.000€ in ein 100€ Auto als 10.000€ in ein 20.000€ Auto! Denn eines weiß ich, der alte hält nach der Investition länger als der neue!

Nehmen wir mal an, wir haben ein Auto was 500€ Wert ist und eine Reparatur kostet 1000€ mit Einbau und Teilen und sonst was dazu gehört. Wieso sollte sich das nicht lohnen? Kaufe ich für 1000€ ein Auto was länger hält als das für 500€ wenn ich da mal eben ein Paar Euro rein stecke? Nein tut es nicht! Und wenn mir am nächsten Tag einer in die Karre fährt, sind beide Autos nichts mehr Wert! Wie hoch der Marktwert vorher war interessiert keine Sau und die Versicherung schon gar nicht! Gibt immer den Listenwert und damit hat sich das auch erledigt!

Und was das angeht, bin selber auch eher der Auto- Fan, aber bin auch sehr spartanisch was angeht.

Ich gucke nämlich nicht nach einem bestimmten Auto sondern was sich lohnt.

Für mich ist viel wichtiger wie teuer Ersatzteile sind und der Unterhalt sowie die Haltbarkeit als die Marke oder eben was es für ein Auto ist. Nicht einmal die Leistung spielt für mich eine große Rolle. Aber es gibt mich im bezahlbaren bereich trotzdem ein Lieblingsauto und das habe ich eben als 2. Wagen. Und selbst der, ist spott billig im Unterhalt!

Fahre selber als Familienschleuder einen VW Bora 1,6L AKL mit DUU Getriebe auf LPG aus dem schönen Jahr 2000. Günstiger bin ich noch nie von A nach B gekommen. Und Teile für das Teil kosten fast nichts, schließlich Golf 4 Basis und man kann eben alles zuhause auf dem Hof machen. Mehr brauch man eben nicht um sicher an sein Ziel zu gelangen. Laufleistung, gerade eingefahren mit 215tkm. Laufleistung bei Wartung und Pflege von 350-400tkm die Regel und überhaupt nicht das Problem. Nur der Verbrauch ist abartig! Auf Benzin 9L und mit Gas nicht auf unter 10L. Wert also von dem Auto auch kaum noch was, vielleicht 2000€ Marktwert oder so. Aber selbst wenn ich für 5000€ den Reparieren müsste würde ich es machen, weil ich eben weiß das der hält und zuverlässig ist.

Mein zweiter ist ein VW Jetta 2 1,8L RP mit ATH Getriebe aus dem Jahre 1991 der herkömmlich mit dem guten Super auskommt und in 3 1/2 Jahren sein "H" bekommt. Verbraucht beim gemütlichen fahren 6,5L und ist damit vom Volumenverbrauch 3-3,5L sparsamer als der Bora! Gelaufen hat der gute auch seine 315Tkm. Bekam dieses Jahr neue Ventilschaftdichtungen weil der "etwas" Öl fraß! So 1L auf 500km waren es am Ende. Jetzt nicht mehr merkbar und schnurrt wie ein Kätzchen. Brauch nur mal ein neuen Auspuff. Bekommt man auch nicht mehr viel für, trotzdem würde ich alles an dem Auto machen, wieso auch nicht? Bis auf um den Rost und hier und da mal ein paar Kleinteile, passiert an dem Auto einfach gar nichts. 2 Steuergeräte im Ganzen verbaut und wird auch noch locker 20 Jahre damit machen. Ein Auto wo man sich über gar nichts sorgen machen muss wenn man sich drum kümmert. Laufleistungen von 500-600Tkm mit den Motoren sind die Regel und nicht die Ausnahme, da werde ich noch viele Jahre Freude dran haben.

Was mir aber völlig egal ist beim Auto, die Abgasnorm! Denn was vergessen alle immer? Die Produktion vom Auto wird NIE mit berechnet. Daher sind auch alle E-Autos außer der Tesla von der Ökobilanz einfach unterirdisch! Alle bis auf der Tesla laufen mit seltenen Erden Metallen wie Neodym und der gleichen. Und um das zu fördern haut man wieder mist in die Umwelt, dass ist der Hammer! Genauso, dass sich Automobilbauer hinstellen und sagen das zum Beispiel ein Golf 1 GTD umwelttechnisch schlechter ist als ein Golf 7 GTD ist auch mehr als Schwachsinn! 1. Verbraucht der Golf 1 gut 2- 3L weniger Diesel und 2. der neue GTD musste auch erst einmal gebaut werden! Aber den wird man niemals durch den Golf 1 herein fahren können, schließlich verbraucht der mehr und wie viel die Prodution von Benzin anrichtet, weiß glaub ich jeder!

In der Politik und überall wird voll auf Öko getan, aber in Wahrheit ist gar nichts davon auch nur im Ansatz besser als das was man hat! Genauso der ganzen Windkraft mist, wo in einem Moderenen Windrad mal eben 4T! Neodym drin steckt, wohl gemerkt PRO Windrad!
 
Sagt ja keiner, dass man alte Autos nicht auch weiter fahren, reparieren und pflegen kann.
Aber nicht jeder will ein altes Auto fahren.
Nach deiner Argumentation könnte ich dich auch fragen, warum du keinen Kübelwagen fährst.
Da ist die Technik sehr robust und der hat sogar schon ein H-Kennzeichen.
Aber da wird dir der Fahrkomfort nicht genügen, so wie deine genannten Autos vielen anderen Fahrern eben nicht mehr genügen, sei es nun bezüglich Komfort oder Sicherheit.

Von mir aus kann jeder fahren was er will, ganz davon ab, dass auch neue Autos sehr lange halten können.
 
Seid wann kostet ein Thermostat mehrere Hundert Euro?

Also für mein Auto kostet der 15€ und ist in 30 Minuten getauscht.
Nicht jeder fährt einen Oldtimer. :D Ein modernes kennfeldgesteuertes Mehrwegethermostat kostet schon ein paar Euro mehr. Teilweise dauert das auch schon mal 3 bis 4 Stunden bis man da drankommt. Normal halt.
 
Seid wann kostet ein Thermostat mehrere Hundert Euro?

Es gibt ja sog. kennfeldgesteuerte Thermostate, die kosten selbst schon mal einbisschen mehr und der Einbau, das kann schon mal einpaar Stunden brauchen, plus Kühlmittel. Da kommste schnell auf mehrere 100€....

Also für mein Auto kostet der 15€ und ist in 30 Minuten getauscht.

Schön, wenn Du es kannst, davon kannst Du aber nicht ausgehen, dass jeder das kann.

Denn eines weiß ich, der alte hält nach der Investition länger als der neue!

Eine sehr kühne Annahme!

Mehr brauch man eben nicht um sicher an sein Ziel zu gelangen.

Falsch. Mehr brauchst Du nicht um ans Ziel zu gelangen.

Für Strecken >=100km nehmen wir den 7er, meine Freundin fährt sonst einen Zafira B. Jeder hat andere Ansprüche, was Komfort und Sicherheit angeht.
 
Mein zweiter ist ein VW Jetta 2 1,8L RP mit ATH Getriebe aus dem Jahre 1991 der herkömmlich mit dem guten Super auskommt und in 3 1/2 Jahren sein "H" bekommt. Verbraucht beim gemütlichen fahren 6,5L und ist damit vom Volumenverbrauch 3-3,5L sparsamer als der Bora! Gelaufen hat der gute auch seine 315Tkm.
Für das H muss auch der Zustand stimmen. Einfach nur alt reicht nicht.
 
Nönö, Verbrauch ist zu vorher nicht merkbar erhöht, fahre immer unter Werksangabe ;)

Du wirst einen höheren Verbrauch als mit einem intakten Thermostat haben (sofern es wirklich defekt ist). Weil alles andere ist technisch nicht umsetzbar... das Fahrzeug läuft eine längere Zeit in der Aufwärmphase und somit braucht es genau zu diesem Zeitpunkt mehr Sprit. Wenn man Vielfahrer ist und meinetwegen am Tag 2x 100km fährt, fällt dies natürlich bei weitem nicht so auf wie 10x 20km wo das Kühlmittel zwischen den Strecken Zeit hat ab zu kühlen. Messbar ist bei dir der Mehrverbrauch aber definitiv... da du schreibst das der Wechsel den Wagenwert übersteigt wirst du vermutlich ein Fahrzeug von vor 2000 haben. Und da kosten die Thermostate nicht viel und sind schnell getauscht. Dein Auto wird es dir danken und die Reperaturkosten sind innerhalb recht kurzer Zeit wieder drin.

Eine sehr kühne Annahme!

Leider entspricht dies aber der Tatsache. Fahrzeuge von vor ~ 2000 sind in der Regel einen rostigen Tot gestorben. Dies kann bei normaler Pflege aber gut und gerne 20 Jahre dauern. Wenn ich mir jetzt die neuen Fahrzeuge anschaue, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen das die in 20 Jahren noch fahren. Dafür ist die Technik und die ganze Elektronik einfach zu anfällig. Klar machbar wäre es schon, aber einen Schweller schweißen kostet in der Regel deutlich weniger als eines der zig Steuergeräte auszutauschen die mit den Jahren irgendwann mal verrecken werden. Bestes Beispiel dafür ist das RDKS (Reifendruck Kontrollsystem), es ist in meinen Augen einfach nur absolut unsinnig und kostet Unsummen an Geld. Nicht nur das ein Sensor gut und gerne mal 100Euro kosten kann (was bei Winter und Sommerrädern dann schon ein Sümmchen ist), nein die Teile sind nach 5 Jahren oft kaputt. Noch dazu kommt das Anlernen was oft nur die Werkstatt kann und damit natürlich auch mehr Kosten bei einem Radwechsel. Wenn ich bedenke das ein Radwechsel inkl Einlagern und Anlernen des RDKS bei uns 77Euro kostet, da mach ich den Radwechsel lieber selber und hab damit einen Stundenlohn von 144Euro (mehr als eine halbe Stunde braucht man nicht).

Neue Autos sind schön und gut, machen viel Spaß und bieten Luxus. Aber wenn dann mal was kaputt geht, wünscht man sich doch das alte Primitive Vehikel bei das man mit Freunden in der Hofeinfahrt selber wieder zum laufen bringen kann.
 
Da dürfte aber die Automobilindustrie kein Interesse dran haben, ist doch geil, wenn der Kunde für jede Kleinigkeit die Werkstatt aufsuchen muss.
 
Warum geht eigentlich jeder davon aus das man sein Auto selber reparieren muss? Ich wette das alle die darüber meckern das man das Auto nicht mehr selber reparieren kann, bei einem Rohrbruch auch den Klempner anrufen, obwohl das noch viel einfacher selber zu erledigen wär. Bei kaputten Elektrogeräten wird auch ein neues gekauft anstatt das alte zu reparieren, wobei man das genauso gut selber machen könnte. ...aber wehe man kann das Auto nicht selber reparieren!
 
Leider entspricht dies aber der Tatsache. Fahrzeuge von vor ~ 2000 sind in der Regel einen rostigen Tot gestorben. Dies kann bei normaler Pflege aber gut und gerne 20 Jahre dauern. Wenn ich mir jetzt die neuen Fahrzeuge anschaue, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen das die in 20 Jahren noch fahren. Dafür ist die Technik und die ganze Elektronik einfach zu anfällig. Klar machbar wäre es schon, aber einen Schweller schweißen kostet in der Regel deutlich weniger als eines der zig Steuergeräte auszutauschen die mit den Jahren irgendwann mal verrecken werden. Bestes Beispiel dafür ist das RDKS (Reifendruck Kontrollsystem), es ist in meinen Augen einfach nur absolut unsinnig und kostet Unsummen an Geld. Nicht nur das ein Sensor gut und gerne mal 100Euro kosten kann (was bei Winter und Sommerrädern dann schon ein Sümmchen ist), nein die Teile sind nach 5 Jahren oft kaputt. Noch dazu kommt das Anlernen was oft nur die Werkstatt kann und damit natürlich auch mehr Kosten bei einem Radwechsel. Wenn ich bedenke das ein Radwechsel inkl Einlagern und Anlernen des RDKS bei uns 77Euro kostet, da mach ich den Radwechsel lieber selber und hab damit einen Stundenlohn von 144Euro (mehr als eine halbe Stunde braucht man nicht).

Das mit RDKS ist aber wirklich herstellerspezifisch.

Das aktive System kam im E38 bei BMW rein. Es gibt einen Ar*** voll Fahrzeuge, die noch mit den ersten Sensoren unterwegs sind und das sind mindestens 16 Jahre, die Sensoren tun immernoch. Ein Sensor kostet zwischen 45€ und 70€ (ohne Rabatt). Das Einlernen ist auch kein Problem, einfach sagen "Initialisieren", etwas in der Stadt rumgurken, bis 100-120 beschleunigen und fertig, mehr ist nicht notwendig. Beim E65 ist es genau so, wenn RPA drin ist (das ohne Sensoren, über ABS) enifach initialisieren und fertig. Mit RDC (das System mit Sensoren) ist es genau dasselbe Spiel.

ZUSATZ:
War gerade beim Holzer, ist so ein Lackierfritze bei uns im Ort. Der 7er hat einpaar Macken im Lack, ein Kratzer hinten an der Seitenwand und einpaar Treffer (glaub drei) von den Türen anderer Fahrzeuge. Der Meister hat es angeschaut, Fazit: zwei Türen komplett lacken und Seitenwand komplett lackieren... für 1400€ + MwST!!!!, also lächerliche 1700€.

ICH HASSE MENSCHEN, die keinen Respekt vom fremden Eigentum haben!
 
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Warum geht eigentlich jeder davon aus das man sein Auto selber reparieren muss? Ich wette das alle die darüber meckern das man das Auto nicht mehr selber reparieren kann, bei einem Rohrbruch auch den Klempner anrufen, obwohl das noch viel einfacher selber zu erledigen wär. Bei kaputten Elektrogeräten wird auch ein neues gekauft anstatt das alte zu reparieren, wobei man das genauso gut selber machen könnte. ...aber wehe man kann das Auto nicht selber reparieren!

Mir geht es auch eher darum, dass es teilweise ja schon anstrengend ist eine Glühbirne zu tauschen... das hätte man bei meinem Fiesta z.B. so konstruieren können, dass man nicht die Scheinwerfer ausbauen muss.

Alles darüber hinaus lasse ich grundsätzlich die Werkstatt machen.

Aber mal ein anderes Thema, nächste Woche ist die erste Inspektion des Fiestas... Die 200 € die Ford aufruft finde ich schon fragwürdig, davon 80 € für 4,05l Magnatec 5W20.
 
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