Der Auto-Thread

Ohne jetzt die Daten gecheckt zu haben würde ich schätzen, dass ein Golf seit der ersten Version Inflationsbereinigt im Preis etwa konstant geblieben ist.
Lebensmittelpreise dagegen sind aber implodiert.

Eins der ersten Ergebnisse in der Suchmaschine. Wie weit das der Realitaet entspricht kann ich nicht sagen.
Autopreise und Inflation: Warum der Golf 7 nur 10 368 Euro kosten durfte - FOCUS Online
Vielleicht gibts da wen der sich besser auskennt.
 
Beim E-Auto wird sich alles wieder ändern, da gibt es kaum bewegliche Teile.
Kein Wunder das TBF nicht will das sie Erfolg haben, dann gäbe es für die Werkstätten fast nix mehr zu tun.
Also wenn die aktuelle Fehlerquote bei Autos mit HV Bordnetz so bleibt, dann müssen wir noch 2 Hallen anbauen, wenn davon mehr rumfahren... :D Aus dieser Sicht würde ich E-Autos eher begrüßen.
 
Stundenlohn ist halt der einzige Weg, wie eine Werkstatt Geld verdienen kann und dabei noch ihre Unkosten decken.

Habe bei dem Thema tatsächlich keine Ahnung, aber neben dem Stundenlohn langen die meisten Werkstätten beim Material ebenfalls ordentlich zu,
dass wird sicherlich auch gut zum Unkosten decken beitragen.

Alle Preise vom Material aus dem Angebot finde ich im Netz für mind. die Hälfte, da will ich gar nicht wissen wie wenig
die Werkstätten selbst nachher für die Teile bezahlen. Bedeutet ja leider, dass man hier teilweise mehrere 100% auf den Einkaufspreis draufschlägt.

kfz.png
 
Die große Frage, die ich mir bei der Diskussion der letzten Posts stelle:

Wenn die Autos immer komplexer werden, dadurch der Aufwand für die Garagen / Werkstätten (wie euch immer das in eurem Land heißt) immer mehr wird, da zusätzliches Werkzeug, elektronische Helferlein, Schulungen, Lizenzen etc. bezahlt werden müssen, dies alles dann entsprechend auf den Stundenlohn der Werkstätten umgelagert wird...

...werden wir uns dann in 25 Jahren überhaupt noch Autos leisten können, wenn die Entwicklung so weiter geht???

Die Frage stelle ich mir eigentlich schon länger und auch bei Infrastruktur wie z.B. Autobahnen, Ampeln und so weiter. Auch da wird die Materie immer komplexer, es kommen neue Anforderungen beim Bau und auch bei der Erhaltung der Infrastruktur. Auf der Autobahn hat man heutzutage elektronisch geregelte Überkopfwegweiser, teilweise bereits LED-Anzeigen, eine Steuerzentrale die man dafür braucht, neuer Hightech-Asphalt der um ein vielfaches von dem kostet, was man in den 70ern noch für die Fahrbahn bezahlt hätte.

Können wir uns das alles in 25 Jahren noch leisten?
 
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Können wir uns das alles in 25 Jahren noch leisten?

Es gibt doch genügend Leute die sich Auto fahren heute schon nicht leisten können. Frag mal jemanden der für den Mindestlohn arbeiten geht
und eine Familie zu Hause sitzen hat.

EDIT: Was für mich viel nerviger ist sind Bahn- und Flugpreise. Ich pendle privat relativ viel von Bremen/Hamburg nach Köln/Bonn/Stuttgart,
was die da für spontane Fahrten aufrufen ist jenseits von gut und Böse. Wenn Bahn fahren, auch spontan, eine preiswerte Alternative wäre, dann
würde ich deutlich seltener mit dem Auto fahren.
 
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Die große Frage, die ich mir bei der Diskussion der letzten Posts stelle:

Wenn die Autos immer komplexer werden, dadurch der Aufwand für die Garagen / Werkstätten (wie euch immer das in eurem Land heißt) immer mehr wird, da zusätzliches Werkzeug, elektronische Helferlein, Schulungen, Lizenzen etc. bezahlt werden müssen, dies alles dann entsprechend auf den Stundenlohn der Werkstätten umgelagert wird...

...werden wir uns dann in 25 Jahren überhaupt noch Autos leisten können, wenn die Entwicklung so weiter geht???

Die Frage stelle ich mir eigentlich schon länger und auch bei Infrastruktur wie z.B. Autobahnen, Ampeln und so weiter. Auch da wird die Materie immer komplexer, es kommen neue Anforderungen beim Bau und auch bei der Erhaltung der Infrastruktur. Auf der Autobahn hat man heutzutage elektronisch geregelte Überkopfwegweiser, teilweise bereits LED-Anzeigen, eine Steuerzentrale die man dafür braucht, neuer Hightech-Asphalt der um ein vielfaches von dem kostet, was man in den 70ern noch für die Fahrbahn bezahlt hätte.

Können wir uns das alles in 25 Jahren noch leisten?

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, wenn man in 25 Jahren noch ein "eigenes" Auto hat, gilt man als Exot.
Die Mobilität kann sich in 25 Jahren komplett auf autonome E-Autos von diversen Anbietern umstellen.
d.h. du gibst bei google Maps dein Reiseziel ein und wann du los möchtest, z.B.: in 5 Minuten, und danach brauchst du nur noch vor die Tür gehen und einsteigen......fertig.
Nachdem du angekommen bist, holt der Wagen gleich den nächsten Fahrgast ab usw....
 
25 Jahre sind ne lange Zeit zum orakeln, kein Mensch kann mit Sicherheit sagen was passiert.
Die Entwicklung, die sich bei den Autos zeigt (es wird teurer) zieht sich demnächst durch alle Bereiche unseres Lebens, zumindest meiner Prognose nach.

Wenn du dir jetzt ohne Probleme ein Auto leisten kannst, wirst du das auch noch voraussichtlich in 25 Jahren können. Der Trend geht allerdings immer weiter Richtung CarSharing und ähnlichen Angeboten (in den großen Städten zumindest), da Wohnraum teurer, Parkplätze knapper und Flexibilität wichtiger werden als sich nen 5er vor die Haustür zu stellen. Für die Jugend dieses Jahrtausends nimmt die Wichtigkeit, ein eigenes Auto zu besitzen ab (leider keine Quelle, hab's aber mal irgendwo gelesen :ka: ). Zugegeben, mein Auto steht auch ca 23 Stunden am Tag ungenutzt am Bordstein...würden alle Autos permanent von dem genutzt, der sie benötigt, bräuchten wir viel weniger Autos und könnten, wie im Taxi, gleiche Arbeitswege einfach durch Fahrgemeinschaften realisieren. Angenommen, ein Auto fährt autonom: du musst um 8 auf der Arbeit sein und bestellst sein Auto, wirst um halb 8 abgeholt und unterwegs steigen Leute zu und aus, die die gleiche Route haben und auch ein Auto bestellt haben. Klingt nach Öffis, ist aber eigentlich ein geteiltes Taxi vom Prinzip her. Aber das wird sich im großen Stil nicht durchsetzen, weil jemand die Autos bereitstellen muss und daran verdienen soll (und das kostet den Kunden wieder mehr als sich irgend ne alte Möhre zu holen und damit alleine rumzueiern.)

Den Lebensstandard, den wir hier jetzt haben sollten wir auch in den folgenden 25 Jahren aufrecht halten können. Wie es allerdings in 50 oder 100 Jahren aussieht...ich prognostiziere eine immer größer werdende Ungleichheit bei der Verteilung von Vermögen und Chancen, die jetzt auch schon besteht. Der 'einfache' Arbeiter der Zukunft wird sicherlich dort, wo das Leben teuer ist, kein eigenes Auto mehr haben (eben weil der Luxus, den wir uns erarbeitet haben zu einem Großteil auf Pump gekauft wurde von Politikern, die in den 70ern-heute Schulden mit neuen Schulden bezahlt haben ohne Rücksicht auf die Zukunft. Das fällt irgendwann auf uns oder unsere Kinder zurück).
 
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In 25 Jahren werden wir nur noch Panzer mit ABC Ausrüstung fahren, weil die Welt ein großes Schlachtfeld ist. :D Soll mir auch recht sein, ich kann auch Panzer schrauben. :)

Habe bei dem Thema tatsächlich keine Ahnung, aber neben dem Stundenlohn langen die meisten Werkstätten beim Material ebenfalls ordentlich zu,
dass wird sicherlich auch gut zum Unkosten decken beitragen.

Alle Preise vom Material aus dem Angebot finde ich im Netz für mind. die Hälfte, da will ich gar nicht wissen wie wenig
die Werkstätten selbst nachher für die Teile bezahlen. Bedeutet ja leider, dass man hier teilweise mehrere 100% auf den Einkaufspreis draufschlägt.
Du weißt hoffentlich schon das die Vertragswerkstätten an den Hersteller gebunden sind? Wir können nur über den Hersteller beziehen und nicht einfach bei egay billig Teile einkaufen und 100% draufschlagen... :lol:
 
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EDIT: Was für mich viel nerviger ist sind Bahn- und Flugpreise. Ich pendle privat relativ viel von Bremen/Hamburg nach Köln/Bonn/Stuttgart,
was die da für spontane Fahrten aufrufen ist jenseits von gut und Böse. Wenn Bahn fahren, auch spontan, eine preiswerte Alternative wäre, dann
würde ich deutlich seltener mit dem Auto fahren.

Da hast du ja das selbe Thema. Wie komplex heutzutage die ganze Steuerung von Bahn- und Flugverkehr ist, geschweige von den dazu notwendigen Fahr- und Flugzeugen...
 
Habe bei dem Thema tatsächlich keine Ahnung, aber neben dem Stundenlohn langen die meisten Werkstätten beim Material ebenfalls ordentlich zu,
dass wird sicherlich auch gut zum Unkosten decken beitragen.

Die Materialkosten sind ein durchlaufender Posten bei den Werkstätten, denn das meisten wird beim Hersteller / Mutterkonzern bestellt. Als ich beim 7er die Windschutzscheibe tauschen lassen habe, waren dieselben Preise auf der Rechnung wie im BMW Teilekatalog. Mit meinem Rabatt wären es etwas weniger, aber egal.

Alle Preise vom Material aus dem Angebot finde ich im Netz für mind. die Hälfte, da will ich gar nicht wissen wie wenig
die Werkstätten selbst nachher für die Teile bezahlen. Bedeutet ja leider, dass man hier teilweise mehrere 100% auf den Einkaufspreis draufschlägt.

Anhang anzeigen 980714

Das kannst Du aber so nicht vergleichen. Die Hersteller lagern das Zeug (Automobilhersteller sind gemeint), Lagerkosten werden an den Endkunden durchgegeben, dann noch andere Eingangs-QS vom Hersteller und und und und. Beim Händler sieht es anders aus, er kauft das Zeug zu und fertig, keine QS, keine Verpflichtung das Zeug vorrätig zu halten und so weiter. Auch der nicht zu vernachlässigbarer Fälschungsfaktor, der unter Umständen fatale Folgen haben kann. Klar, auch Benz, BMW, ... können Fälschungen einkaufen, aber die Wahrscheinlichkeit ist dann doch sehr gering.

Die "Autodoktoren" haben auf Youtube einen Channel, da geben sie auch Infos wegen Ersatzteilen und etc preis, ist manchmal doch interessant zu sehen.

Ich habe Dich ja weiter vorne gefragt, was für Dich der angemessene Preis für die Inspektion wäre.
 
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Ich habe Dich ja weiter vorne gefragt, was für Dich der angemessene Preis für die Inspektion wäre.

Gut, dass die Werkstatt evtl. eine andere Kostenkalkulation hat als ein Händler mag ich einsehen, um jetzt einfach beim Beispiel Öl zu bleiben,
da kauft meine Ford Werkstatt aber sicherlich keine 5 Liter Kanister sondern Fässer, die werden preislich sicher noch besser sein.

Ich behaupt auch, dass die Werkstätten sich nicht sämtliches Material massig auf Lager legen, sondern regelmäßig nach Bedarf nachbestellen,
was dann auch Lagerkosten im Rahmen hält.

Die 80 € Stundenlohn finde ich fair aber mit Material (inkl. Aufschlag) dürfte man doch eigentlich nicht über 150 € kommen.

Mein Fiesta hat auch keine Ausstattung, keine Klimaanlage die geprüft werden muss etc.

Interessant wäre ja von einem internen mal zu erfahren für was die Material ungefähr einkaufen.

Ich selbst arbeite als Key Account Manager für Rotorblattreparaturen für Windenergieanlagen, wenn wir hier
anfangen würden 100%+ auf Material aufzuschlagen, dann drehen unsere Kunden durch.
 
Tja, der kleine aber feine Unterschied B2B - B2C ... Ein Geschäftskunde presst jeden Cent aus dem Verkäufer, der Verkäufer aber presst jeden Cent aus dem Käufer :D

P.S.: Für die Humorbefreiten: Der Smiley ist da in Ermangelung eines Sarkasmus-Tags.
 
Gut, dass die Werkstatt evtl. eine andere Kostenkalkulation hat als ein Händler mag ich einsehen, um jetzt einfach beim Beispiel Öl zu bleiben,
da kauft meine Ford Werkstatt aber sicherlich keine 5 Liter Kanister sondern Fässer, die werden preislich sicher noch besser sein.

Das ist richtig. ABER: was ist mit der Entsorgung? Bei Werkstätten kannst davon ausgehen, dass die Rate 1:1 ist. Sprich, wenn sie 100 Liter einkaufen, werden sie 100 Altöl auch zurückgeben. Und so viel ich weiß, genau das ist richtig teuer.

Ich behaupt auch, dass die Werkstätten sich nicht sämtliches Material massig auf Lager legen, sondern regelmäßig nach Bedarf nachbestellen,
was dann auch Lagerkosten im Rahmen hält.

Ich habe nicht von der Werkstatt gesprochen, sondern vom Hersteller. Deine Aussage bezüglich Werkstätten ist richtig, das "Verbrauchszeug" haben sie auf dem Lager, wenn es was Spezielles ist wie "Seitenscheibe hinten für einen langen 7er mit Individual Verglasung" (= braucht man so gut wie NIE), wird es beim Hersteller geholt, also BMW selbst.

Die 80 € Stundenlohn finde ich fair aber mit Material (inkl. Aufschlag) dürfte man doch eigentlich nicht über 150 € kommen.

Mein Fiesta hat auch keine Ausstattung, keine Klimaanlage die geprüft werden muss etc.

Ich weiß nicht wie die AWs kalkuliert werden. Ich kenne aber die Inspektionslisten von meinen Beiden und gerade beim 7er geht sie über 3 Seiten... Genau hat mir ein Werkstattsfritze gesagt, dass sie lieber drei 3er zur Inspektion nehmen als einen 7er...
 
Das ist richtig. ABER: was ist mit der Entsorgung? Bei Werkstätten kannst davon ausgehen, dass die Rate 1:1 ist. Sprich, wenn sie 100 Liter einkaufen, werden sie 100 Altöl auch zurückgeben. Und so viel ich weiß, genau das ist richtig teuer.

Ich weiß, dass wir in meiner Firma ca. 1.000 Liter Öl-Wassergemisch für ~250 € entsorgen.



Ich habe nicht von der Werkstatt gesprochen, sondern vom Hersteller. Deine Aussage bezüglich Werkstätten ist richtig, das "Verbrauchszeug" haben sie auf dem Lager, wenn es was Spezielles ist wie "Seitenscheibe hinten für einen langen 7er mit Individual Verglasung" (= braucht man so gut wie NIE), wird es beim Hersteller geholt, also BMW selbst.

richtig


Ich weiß nicht wie die AWs kalkuliert werden. Ich kenne aber die Inspektionslisten von meinen Beiden und gerade beim 7er geht sie über 3 Seiten... Genau hat mir ein Werkstattsfritze gesagt, dass sie lieber drei 3er zur Inspektion nehmen als einen 7er...

Das der Aufwand bei solchen Autos deutlich größer ist glaube ich gerne, und für einen Mondeo würde ich mehr kalkulieren als für einen Fiesta. Bei der ersten Inspektion bist du mit dem kleinen Auto aber vermutlich auch in 30-45 Minuten durch. Ich will auch kein nerviger Kunde sein, der sein eigenes Material etc. mitbringt. in dem Fall würde ich mir dadurch aber mit Sicherheit gute 50 € sparen.
 
Ich hab echt Schwein, hab mein Auto schon eine ganze Weile bevor Facelift verfügbar war bestellt und gestern abgeholt. Siehe da, ist doch schon der Facelift.
Kein Mensch bei bmw hat mit einer Silbe erwähnt, dass ich den Facelift bekomme und ich konnte zu dem Zeitpunkt auch keine Facelift features konfigurieren,
bin aber nicht bös drum :D

Endlich nicht mehr dieser unendlich häßliche orangene Tacho :D

Jetzt muss ich mich nur 2000km zusammen reissen.
Dachte 1000km wär der Standard, aber bmw nimmts wohl etwas genauer.
 
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