Die aktuelle Lage könnte dafür sorgen, dass in der EU die vorgesehenen Änderungen deutlich schneller kommen, als das bisher geplant war. Was die Tester angeht, sind unsere AVL-Geräte schon auf dem aktuellen Stand und können mit minimalem Aufwand demnächst auch Diesel- und Otto-AUs mit einer Sonde durchführen. Dann entfällt auch die Dieselkammer. In den letzten Jahren hat sich sehr viel getan, die Geräte sind wartungsärmer, sehr mobil, komplett mit Bluetooth vernetzt und leicht ausbaufähig - zumindest was AVL angeht. Mein mobiles Gerät ist mit ~8.000€ nicht mal teuer.
Jedes moderne Auto würde eine herkömmliche AU bestehen, weil gar nicht so genau gemessen wird, wie es eigentlich der Fall sein müsste. Außerdem misst man auch ganz andere Werte. Bei der Diesel-AU steht ja die Trübung im Abgas im Vordergrund, die mit DPF und Messung auf Hundertstel meist bei 0,00 - 0,03 im Ergebnis steht. Der aktuelle Grenzwert für den Trübungskoeffizienten ist aber 0,50. In dem Fall also viel Luft nach oben.
In meinem Fall stehen statistisch ~3.000 Abgasuntersuchungen auf der Jahresrechnung, wobei ich deutlich öfter Endrohrmessungen bei Fahrzeugen > Bj. 2006 machen muss. Leider wird bei Inspektionen aus Faulheit oft der gesamte Fehlerspeicher ausgelesen und gelöscht, was mir im Endeffekt mehr Arbeit macht.