Der Auto-Thread

Oder du willst ein individuelles Auto mit speziellen Ausstattungen, was du aber gebraucht nicht finden kannst...

Diese Individualität muss es einem aber dann auch wert sein, einen Aufpreis für einen Neuwagen zu zahlen, dessen Wert ziemlich schnell sinkt.
Mir wäre es das nicht.
 
Nach drei Jahren hat man in der Regel grob 50% Wertverlust, damit ist schwer Geld zu verdienen.
Was noch gut geht ist ganz frühes Abstoßen wie bei manchen Autovermietungen und somit schnelles Ausnutzen der Mengenrabatte.
Bei neuwagen vuelleicht aber bei keinem auto was 15 oder 20 jahre alt ist.
 
Meine Sorge bei Gebrauchten (auch bei jungen gebrauchten) ist immer, dass ich nicht weiß, welchen Unsinn der Vorbesitzer schon damit getrieben hat.
Gerade wenn man weiß, dass man so ein Fahrzeug nur ein zwei Jahre behält kann ich mir vorstellen, dass viele dann nicht so aufs Warmfahren, Kaltfahren oder irgendeine Form von Materialschonung achten. Und ich meine das lässt sich auc nicht so leicht überprüfen, ob der Motor oder Getriebe nun schon übel mitgenommen sind oder nicht.
Wie seht ihr das?

Wenn man selbst als Gebrauchtkäufer nicht vorhat das Auto lange zu fahren ist das ja halb so wild, aber wenn man es länger behält möchte ich eigentlich nicht unbedingt für die Bedienungsfehler der Vorbesitzer zahlen müssen.

Wobei vermutlich, zumindest bei höherpreisigen Fahrzeugen, die Ersparnis durch den Gebrauchtkauf notfalls auch ein neues Getriebe wieder reinholen kann...

So oder so finde ich es gut zu wissen, dass mein Auto fast immer halbwegs sachgemäß bedient wurde und wenn dann etwas auftritt, es am Auto liegt und nicht an mir oder dem Vorbesitzer.
 
Meine Sorge bei Gebrauchten (auch bei jungen gebrauchten) ist immer, dass ich nicht weiß, welchen Unsinn der Vorbesitzer schon damit getrieben hat.
Gerade wenn man weiß, dass man so ein Fahrzeug nur ein zwei Jahre behält kann ich mir vorstellen, dass viele dann nicht so aufs Warmfahren, Kaltfahren oder irgendeine Form von Materialschonung achten. Und ich meine das lässt sich auc nicht so leicht überprüfen, ob der Motor oder Getriebe nun schon übel mitgenommen sind oder nicht.
Wie seht ihr das?

Hoffen und beten?
 
Meine Sorge bei Gebrauchten (auch bei jungen gebrauchten) ist immer, dass ich nicht weiß, welchen Unsinn der Vorbesitzer schon damit getrieben hat.
Gerade wenn man weiß, dass man so ein Fahrzeug nur ein zwei Jahre behält kann ich mir vorstellen, dass viele dann nicht so aufs Warmfahren, Kaltfahren oder irgendeine Form von Materialschonung achten. Und ich meine das lässt sich auc nicht so leicht überprüfen, ob der Motor oder Getriebe nun schon übel mitgenommen sind oder nicht.
Wie seht ihr das?

Ich sehe das genauso, ich wüsste jetzt auch nicht, wie, bzw. ob man überhaupt rausfinden kann, ob das Fahrzeug eingefahren wurde. Ich bezweifle manchmal, dass Leute, die das Auto nur ca. 5k km gefahren sind, es wirklich gut eingefahren haben.
 
Es gibt Autos die ich nicht gebraucht kaufen würde wie meinen Cupra. Unser Passat mit 140PS TDIdagegen war ein VW Werksdienstwagen mit 32tkm in 6 Monaten, da sprach nichts dagegen.

Man kann natürlich immer Glück oder Pech haben, aber beim Cupra/GTI/S3 und ähnlichen ist die Wahrscheinlichkeit das die Karre getreten wurde doch höher.
 
Meine letzten 3 Fahrzeuge waren Autos, die vom Vorbesitzer (Firmeninhaber oder Geschäftsführer) über 3 oder 4 Jahre geleast waren,
die regelmäßig gewartet und gepflegt wurden und ein lückenloses Scheckheft besaßen.
Die wurden beim Vertragspartner gekauft, bekamen Gebrauchtwagen- und Longlife-Garantie und kosteten ca. ein Drittel des Neupreises.
Dafür bekommt man ein top ausgestattetes Auto und kann relativ sicher sein, dass der Wagen pfleglicher behandelt wurde
als ein 140 PS-Vertreter-Diesel.

Kostet allerdings etwas Zeit und Mühe, die passende Austattung zu finden und manchmal muss man eben auch einen Kompromiss
eingehen.

Aber wer sagt denn, das Probefahrten nicht auch Spaß machen dürfen? ;-)
 
Ich habe da keine bedenken. Wenn was kaputt geht wirds halt ersetzt. Damit muss man rechnen. Nach dem Motto könnte man nur Neuwagen fahren, aber da kann man auch mal pech haben.
 
Man kann natürlich immer Glück oder Pech haben, aber beim Cupra/GTI/S3 und ähnlichen ist die Wahrscheinlichkeit das die Karre getreten wurde doch höher.

Das stimmt. Vorallem bei sportlichen Autos muss man aufpassen.
Mein nächstes Auto ist auch ein typisches "Tuningobjekt" und da muss man auch extrem aufpassen, dass man da kein runtergerittenes Auto kauft.
 
lol was bist den du für einer ? Wo habe ich gesagt das ich nicht auf den Zustand des Autos achte ? natürlich guckt man auf einen gepflegten allgemeinzustand, aber wenn man ein sich ein Auto aussgesucht hat wo alles passt, sollte man sich darüber mMn nicht allzu viele Gedanken machen, entweder hat man Glück oder halt Pech. Ändern kann mans dann eh nicht, warum sollte man sich also lange darüber ärgern etc. Ist doch sinnlos.
 
Meine Sorge bei Gebrauchten (auch bei jungen gebrauchten) ist immer, dass ich nicht weiß, welchen Unsinn der Vorbesitzer schon damit getrieben hat.
Gerade wenn man weiß, dass man so ein Fahrzeug nur ein zwei Jahre behält kann ich mir vorstellen, dass viele dann nicht so aufs Warmfahren, Kaltfahren oder irgendeine Form von Materialschonung achten. Und ich meine das lässt sich auc nicht so leicht überprüfen, ob der Motor oder Getriebe nun schon übel mitgenommen sind oder nicht.
Wie seht ihr das?

Wenn man selbst als Gebrauchtkäufer nicht vorhat das Auto lange zu fahren ist das ja halb so wild, aber wenn man es länger behält möchte ich eigentlich nicht unbedingt für die Bedienungsfehler der Vorbesitzer zahlen müssen.

Wobei vermutlich, zumindest bei höherpreisigen Fahrzeugen, die Ersparnis durch den Gebrauchtkauf notfalls auch ein neues Getriebe wieder reinholen kann...

So oder so finde ich es gut zu wissen, dass mein Auto fast immer halbwegs sachgemäß bedient wurde und wenn dann etwas auftritt, es am Auto liegt und nicht an mir oder dem Vorbesitzer.

Naja, es ist ja jetzt nicht so dass ein Auto nach 10tkm zerfällt wenn man nicht immer penibelst auf Warm- und Kaltfahrphasen geachtet hat. Viel wichtiger ist der eingehaltene, nachweisbare Service. Und oft merkt man dass einem Verkäufer an zu welcher Art Fahrer er gehört.

Wenn man dann beim Kauf noch auf so paar relevante Dinge achtet dann dürfte da meist nichts schief gehen.
 
Ist doch aber beim Wiederverkauf egal. Alt ist alt.

Aber eben wie gesagt die Ausnahme bzw. zumindest über alles gesehen nicht schlimmer wie früher. Ich persönlich kaufe auch erst gar keine Autos (in meinem Fall kaufen wir für meine Frau gelegentlich ein Auto, ich hab ja eh alle 3 Jahre ein Neues - im übrigen fast 3x hintereinander dasselbe... soviel zu den Produktlebensdauern) um damit auf einen hohen Wiederverkaufswert zu schielen. Mir gehts um das abzudeckende Anforderungsprofil. Bei uns werden Autos so lange gefahren bis es aus irgendwelchen Gründen nicht mehr geht (das letzte nach nem Unfallschaden, das vorletzte nach dem ersten Kind) bzw. bis es halt he ist.

Gewinn ist eh nicht zu machen und viele die auf hohe Wiederverkaufspreise hoffen rechnen sich die Realität schön. Als Beispiel sei ein ehemaliger Kommilitone genannt, der mir prozentual wunderbar vorrechnete, dass er vom Kaufpreis aus gesehen 15% weniger Verlust macht, wenn er sein Auto nach 4 Jahren wieder verkauft als ich wenn ich das täte. Das dabei seine Kapitalbindung über diese 4 Jahre 10k€ höher war und damit absolut gesehen auch sein Verlust in realen Zahlen um xk€ höher war als es in meinem Fall wäre hat er zunächst nicht kapiert. Naja er ist Professor geworden, die sind eh immer ein wenig weltfremd...;)
 
Naja, es ist ja jetzt nicht so dass ein Auto nach 10tkm zerfällt wenn man nicht immer penibelst auf Warm- und Kaltfahrphasen geachtet hat. Viel wichtiger ist der eingehaltene, nachweisbare Service. Und oft merkt man dass einem Verkäufer an zu welcher Art Fahrer er gehört.

Wenn man dann beim Kauf noch auf so paar relevante Dinge achtet dann dürfte da meist nichts schief gehen.
Da fällt mir die Folge Ps Profis mit dem M3 ein, wenn man so nen Verkäufer hat würde ich mir keine Gedanken machen :daumen:
 
Naja, es ist ja jetzt nicht so dass ein Auto nach 10tkm zerfällt wenn man nicht immer penibelst auf Warm- und Kaltfahrphasen geachtet hat. Viel wichtiger ist der eingehaltene, nachweisbare Service. Und oft merkt man dass einem Verkäufer an zu welcher Art Fahrer er gehört.

Wenn man dann beim Kauf noch auf so paar relevante Dinge achtet dann dürfte da meist nichts schief gehen.

Also ein VW Transporter, den ich bei meiner Zeit bei der Post bewegt habe, hatte lediglich 20t km auf der Uhr und war völlig am Ende. Natürlich ist das ein Extrembeispiel weil der Einsatz bei der Post mit das schlimmste ist, was man einem Auto antun kann, aber es ist durchaus möglich, dass ein Auto mit wenig Laufleistung schnell kaputt geht.

Wenn jetzt so ein Typ seine Gänge immer rein rammt, ewig die Kupplung schleifen lässt oder schnappen lässt, natürlich kalt Vollgas gibt, Rückwärtsgänge schon reingehauen werden während das Auto noch vorwärts rollt und umgekehrt kann sowas denke ich durchaus auch bei nicht Post Fahrzeugen vorkommen. Zwar nicht so krass (das würde man letztendlich auch sofort bei der Probefahrt merken), aber ein bleibender Schaden kann da durchaus angerichtet sein.

Oder der SUV meiner Mutter damals. Den haben wir mit 50t km abgegeben. Weil meine Mutter nicht gerade ein Talent im Umgang mit technischen Geräten ist war die Kupplung und das Getriebe auch schon in mieserablen Zustand nach der kurzen Laufleistung.

Sowohl bei Mutters SUV als auch bestimmt beim Post Auto waren die Service Intervalle aber eingehalten.

Es bleibt also eine Frage des Glücks und eventuell erkennt man was wenn man den Verkäufer mal fahren lässt und ihm so zuhört. Aber wenn der gebraucht bei Händler steht kann man das natürlich nicht machen.

Ich kenne im übrigen genug Autofahrer die zwar absolut anständige Menschen sind und auch nach außen zuverlässig und seriös wirken (und auch im Verkaufsgespräch so rüber kommen würden), aber von korrekter Bedienung eines Fahrzeugs oder materialschonender Fahrweise einfach überhaupt keine Ahnung haben.

Edit: Das ist jetzt natürlich schwarzmalerei und sehr häufig kommt es nicht ganz so schlimm oder die Fehlbedienung (die ich vielen Menschen einfach mangels Interesse und Sachkenntnis unterstellen würde) hat keine so gravierenden Folgen. Aber bei meinem Glück erwisch ich sicher bei meinem ersten Gebrauchten genau so ein Fahrzeug.
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch, unterhalb einer bestimmten Geschwindigkeit auf alle Fälle und bei jeder anderen Geschwindigkeit mit Gewalt. Was soll einen daran hindern?
 
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