Der Auto-Thread

Liegt aber irgendwie auch an den Autoherstellern. Die Modelintervalle werden ja immer kürzer. Alle drei Jahre nen neuen Golf z.B., sowas finde ich *******. :daumen2: Das wird bald wie bei den Handys. Nach nen Jahr hat mein ein veraltetes Model und braucht unbedingt das neue.

Nee, das liegt eher an Dir bzw. an Deiner Einstellung. :D Für mich wird mein Auto nicht schlechter nur weil gerade ein Facelift oder der Nachfolger rausgekommen ist. Das geht mir mit Smartphones und allen anderen Gegenständen aber genau so. Ich kaufe mir nichts, nur weil es "neuer" ist sondern ich rücke meine Kohle i. d. R. nur dann raus wenn sich für mich ein wirklicher Vorteil ergibt.

Meine Freundin fährt einen 2,5 Jahre alten Golf 6 und ein Umstieg auf einen Golf 7 käme ihr und mir z. B. nie in den Sinn so lang die Karre noch in Schuss ist. Da das einer der letzten war die vom Band liefen, muss man sich dann i. d. R. auch nicht mehr mit Kinderkrankheiten rumschlagen wie es oft bei neuen Modellen der Fall ist.
 
Na da bin ich ja Glücklich das ich mein Handy schon 3 Jahre habe, und somit nicht dazu gehöre. Aber so nach 3-4 Jahren kann man eig. schonmal das Auto wechseln. Damit man mal was anderes hat. Immer das selbe ist doch langweilig. Oder zumindest dann ein 2. oder 3. Auto.

Lol. Komm mal in der Realität an. Meine Frau und ich gehen beide Arbeiten, keine Kinder und verdienen beide gut. Bis man das Geld für ein neues Auto gespart, nicht verdient, hat dauert. Nicht die Anschaffung, sondern der Unterhalt kostet das Geld und das muss man jeden Monat auch haben. Daneben hat man Miete, Lebensmittel, Heizung, Wasser, Handy usw.

Jeder hat andere Prioritäten, ich fahre lieber ausgiebig in Urlaub als mein Geld im Auto zu versenken.
 
In den Urlaub fahren ist zB etwas das ICH absolut nicht nachvollziehen kann.
Das ist für mich Geld zum Fenster raus werfen, da habe ich danach ja nichts mehr davon.
Aber da kommt auch etwas der Schwabe in mir hoch :)
 
Liegt aber irgendwie auch an den Autoherstellern. Die Modelintervalle werden ja immer kürzer. Alle drei Jahre nen neuen Golf z.B., sowas finde ich *******. :daumen2: Das wird bald wie bei den Handys. Nach nen Jahr hat mein ein veraltetes Model und braucht unbedingt das neue.

Ich würde mir bei Autos Zyklen von mindestens 10 Jahren wünschen, bis ein neues Model vorgestellt wird. Mit dezenter optischer Modelpflege zwischendurch.
Das Problem ist nicht das Intervall, in dem neues Zeug kommt, sondern die Tatsache, dass sich Leute darüber definieren, was sie für ein Handy haben oder was für ein Auto sie fahren.

Ich habe mir vor 2 Jahren mein Handy gekauft, und sehe heute noch absolut keinen Grund zu wechseln. Mich interessiert das neue Modell kein Bisschen, solange mein Altes alles, was ich damit tue, perfekt kann.
Beim Auto ist es doch das Selbe. Ich finde kurze Produktzyklen gut, denn wenn ich etwas kaufe, hätte ich gerne etwas, das recht neu am Markt ist. Wie lange ich es dann behalte hat doch gar nichts damit zu tun, wann der Nachfolger erscheint. Wer so denkt, sollte sein Konsumverhalten überdenken, aber nicht den Hersteller beschuldigen, zu kurze Produktzyklen zu haben.
 
Die 3Jahre kommen gut hin, dann können in gleichen Intervall wieder neue Leasing Fahrzeuge unter die Leute gebracht werden und 2× das gleiche Auto hintereinander wäre sonst eventuell ein Grund den Hersteller zu Wechseln.
 
Die 3Jahre kommen gut hin, dann können in gleichen Intervall wieder neue Leasing Fahrzeuge unter die Leute gebracht werden und 2× das gleiche Auto hintereinander wäre sonst eventuell ein Grund den Hersteller zu Wechseln.
Kann ich nur bestätigen. Bei meinem Dad war es beim letzten mal nur ein BMW geworden weil es keinen neuen A6 gab.
 
Das Problem ist nicht das Intervall, in dem neues Zeug kommt, sondern die Tatsache, dass sich Leute darüber definieren, was sie für ein Handy haben oder was für ein Auto sie fahren.

Ich habe mir vor 2 Jahren mein Handy gekauft, und sehe heute noch absolut keinen Grund zu wechseln. Mich interessiert das neue Modell kein Bisschen, solange mein Altes alles, was ich damit tue, perfekt kann.
Beim Auto ist es doch das Selbe. Ich finde kurze Produktzyklen gut, denn wenn ich etwas kaufe, hätte ich gerne etwas, das recht neu am Markt ist. Wie lange ich es dann behalte hat doch gar nichts damit zu tun, wann der Nachfolger erscheint. Wer so denkt, sollte sein Konsumverhalten überdenken, aber nicht den Hersteller beschuldigen, zu kurze Produktzyklen zu haben.


Bei Handys interessieren mich sowas auch nicht. Wie will man ein billiges Handy mit dem Kauf und Unterhalt von nem Auto vergleichen? Das ist was ganz anderes. Das sind die Argumente von Menschen, die vielleicht Fahrrad fahren...

Bei KFZs (und natürlich auch bei anderen Produkten) ist es eben so, dass der Hersteller durch kurze Produktzyklen den Wiederkaufswert der Autos senkt. Ein aktuelles Model (wieder)verkauft sich eben besser, als eins aus der letzten Generation. Die immer kürzeren Produktzyklen heben den (schon jetzt eklatanten) Wertverlust bei Neuwagen noch weiter an.

Zudem kostet ein Auto im Gegensatz zu nem Handy einfach richtig viel Geld. Da findet man das vielleicht etwas weniger doll, wenn man zwei Jahre nach dem Kauf ein "altes" Auto vor der Tür stehen hat (nicht nur aus den oben geschilderten monetären Gründen, sondern vielleicht auch aus emotionalen Gründen) und noch zich Jahre weiterfinanzieren kann. Gut, wenn man sowas nicht will, kann man auch leasen, aber das ist nix für mich. Die Nummer hab ich schon durch.

Es mag Leute geben, die sich alle paar Jahre ein neues Auto leisten können und auch auf den Wertverlust pfeifen. Ich gehöre nicht dazu. Ich muss hart für meine Karre arbeiten. Deswegen bin ich absolut pro lange Produktzyklen und sanfte optische Facelifts bei den Autos. Aus emotionalen und aus wirtschaftlichen Beweggründen.

Klar freuen sich die Gebrauchtwagenkäufer. :rollen: Aber da gehöre ich eben nicht dazu.
 
Warum muss man den Geld verlieren, wenn man sich nach 3 Jahren ein neues Auto kauft. Ich gehe ja nicht von nem Neuwagen aus. Gibt aber viele Autos die kein Wirklichen Wertverlust in 3 Jahren haben. Wenn man Glück hat verdient man damit sogar Geld.
 
Also bei uns in der Familie wird ein Auto gefahren, bis es kaputt geht... Haben seit 15 Jahren den alten VW Lupo (den ich jetzt grad fahre), und Papa hat seit 2007 seinen Defender. Keiner von uns sieht grad irgendeinen Grund, was Neues zu kaufen, so lange das Auto noch geht, wie es soll.
Wenn man alle paar Jahre das Auto verkaufen will, mag der kurze Produktzyklus schlecht sei - aber genau das finde ich sowieso eine bedenkliche Entwicklung unserer Konsumgesellschaft. mMn kauft man etwas, und sollte es dann behalten, bis es nicht mehr geht, wie es soll, oder gar nicht mehr geht.
 
Da findet man das vielleicht etwas weniger doll, wenn man zwei Jahre nach dem Kauf ein "altes" Auto vor der Tür stehen hat (nicht nur aus den oben geschilderten monetären Gründen, sondern vielleicht auch aus emotionalen Gründen) und noch zich Jahre weiterfinanzieren kann.

Wenn man ein 2 Jahre altes Auto noch "zig Jahre" weiterfinanzieren muss, dann muss man evtl. auch mal prüfen ob das gewünschte Auto nicht preislich eine Nummer zu groß oder die gewählte monatliche Rate zu klein war, oder?
 
Nach drei Jahren hat man in der Regel grob 50% Wertverlust, damit ist schwer Geld zu verdienen.
Was noch gut geht ist ganz frühes Abstoßen wie bei manchen Autovermietungen und somit schnelles Ausnutzen der Mengenrabatte.
 
Wenn man ein 2 Jahre altes Auto noch "zig Jahre" weiterfinanzieren muss, dann muss man evtl. auch mal prüfen ob das gewünschte Auto nicht preislich eine Nummer zu groß oder die gewählte monatliche Rate zu klein war, oder?

Wenn man z.B. lange Produktzyklen hätte, würde wenig dagegen sprechen, ein Auto in kleinen Raten über einen längeren Zeitraum zu finanzieren. Man würde ja in dem Hinblick kein Geld verlieren, dass man befürchten müsste dass das Auto durch eine neue Generation abgelöst werden würde und man hätte Planungssicherheit. Aber durch die immer schnelleren Produktzyklen wird man ja quasi dazu gezwungen, schnell und mit hohen Raten zu finanzieren. Ansonsten kann man halt auch gleich Leasen. Mit allen damit verbundenen Nachteilen.

Und ja, um auf deine Argumentation zurückzukommen, dies kann dazu führen, dass man sich manche Autos eben nicht leisten kann.



Also bei uns in der Familie wird ein Auto gefahren, bis es kaputt geht... Haben seit 15 Jahren den alten VW Lupo (den ich jetzt grad fahre), und Papa hat seit 2007 seinen Defender. Keiner von uns sieht grad irgendeinen Grund, was Neues zu kaufen, so lange das Auto noch geht, wie es soll.
Wenn man alle paar Jahre das Auto verkaufen will, mag der kurze Produktzyklus schlecht sei - aber genau das finde ich sowieso eine bedenkliche Entwicklung unserer Konsumgesellschaft. mMn kauft man etwas, und sollte es dann behalten, bis es nicht mehr geht, wie es soll, oder gar nicht mehr geht.

Ich finde, grundsätzlich hast hast Recht, wie du denkst!
 
Wenn man z.B. lange Produktzyklen hätte, würde wenig dagegen sprechen, ein Auto in kleinen Raten über einen längeren Zeitraum zu finanzieren. Man würde ja in dem Hinblick kein Geld verlieren, dass man befürchten müsste dass das Auto durch eine neue Generation abgelöst werden würde und man hätte Planungssicherheit. Aber durch die immer schnelleren Produktzyklen wird man ja quasi dazu gezwungen, schnell und mit hohen Raten zu finanzieren. Ansonsten kann man halt auch gleich Leasen. Mit allen damit verbundenen Nachteilen.

:what: Seit wann spart man denn Geld wenn man mit kleineren Raten über einen längeren Zeitraum finanziert? Das scheint mir dann doch ein wenig weit her geholt. Beim Autofahren verliert man im Übrigen immer Geld - alles andere ist ne Illusion...

Die Produktionszyklen sind auch nicht immer kürzer bei Autos, von vereinzelten Ausnahmen vlt. mal abgesehen. Zu schnelle Modellwechsel würden sich finanziell für die Hersteller kaum lohnen, weil dann ja der mit einem neuen Modell verbundene Invest (x Milliarden!) gar nicht mehr lohnen würde. Meist wird bei solch schnellen Zyklenwechseln auch gar nicht das Modell erneuert, sondern nur ein Facelift als neues Modell verkauft.
 
:what: Seit wann spart man denn Geld wenn man mit kleineren Raten über einen längeren Zeitraum finanziert? Das scheint mir dann doch ein wenig weit her geholt.

Im Endeffekt zahlt man natürlich über die lange Finanzierung mehr. Ich will nicht wissen, wieviele Autos da draußen rumfahren, die über 36 Monate mit großer Schlußrate finanziert sind.


Meist wird bei solch schnellen Zyklenwechseln auch gar nicht das Modell erneuert, sondern nur ein Facelift als neues Modell verkauft.

Ist doch aber beim Wiederverkauf egal. Alt ist alt.
 
Ich find den Wertverlust von Neufahrzeugen einfach abartig, der Grund warum ich mir niemals nen Neuwagen holen würde. Ausgenommen ich hätte soviel Geld dass es mir egal wäre wieviel Geld ich hab.
 
Oder du willst ein individuelles Auto mit speziellen Ausstattungen, was du aber gebraucht nicht finden kannst...
 
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