• Hallo Gast, du kaufst gerne günstig ein und erfährst oft vor deinen Freunden von interessanten Angeboten? Dann kannst du dein Talent als Schnäppchenjäger jetzt zu Geld machen und anderen PCGH-Lesern beim Sparen helfen! Schau einfach mal rein - beim Test der Community Deals!

Der Auto-Thread

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Sei froh ich brauchte übers Wochenende nen Leihwagen, weil mein Auto erst am Montag repariert werden konnte.
Bis ich dan Termin hab vergeht mindestens ne Woche. Willkommen auf dem land :fresse:

Das Ding ist halt je nachdem was da jetzt kaputt ist lohnt sich das nicht mehr. HU +Inspektionskram brauch ich eh, wenn da jetzt beispielsweise der Geberzylinder durch ist was quasi immer ne neue Kupplung bedeutet bin ich schon locker mit 2K dabei. Bei nem Restwert von vielleicht 5K. Da kannste das Ding grade für 3-4K Gutschrift beim Händler lassen. :ugly:

Nur dann sind die Optionen echt mager da ich dann ein halbes Jahr ohne Auto da stehe und aufm land machste da halt gar nix mehr. Mit dem Auto meiner Frau zur Arbeit und sonst alles erledigen geht zwar so lange Sie zu Hause ist aber optimal ist das nicht. Bezahlbare Mietwagen für ein paar Monate zu überbrücken gibts hier nicht (da biste billiger wenn du dir für 2000 irgendne olle Ranzkiste kaufst).

Ich kann eigentlich nur hoffen dass es irgendwas günstiges ist dass ich noch bis Anfang 2022 irgendwie damit durchkomme. :ka:
 

soulstyle

Software-Overclocker(in)
Naja das mit dem Turbo hat nicht unbedingt was mit der Kühlung direkt zu tun.
Wenn man den Turbo rot glühend fährt und dann abrubt den Motor abstellt, ist meist auch die Ölpumpe aus. Das Öl im Turbo verdampft weil kein Öl nachkommt, dies kann Ablagerungen im Turbo verursachen und auf dauer den Turbo schädigen.....
Die aktuellen Antriebe haben meistens elektrische Ölpumpen, die nachlaufen und den Turbo weiter durchspülen und somit auch kühlen, so das sich keine Ablagerungen bilden können.
Die Hitze ist dem Turbo furchtbar egal.
 

JoM79

Trockeneisprofi (m/w)
Bis ich dan Termin hab vergeht mindestens ne Woche. Willkommen auf dem land :fresse:

Das Ding ist halt je nachdem was da jetzt kaputt ist lohnt sich das nicht mehr. HU +Inspektionskram brauch ich eh, wenn da jetzt beispielsweise der Geberzylinder durch ist was quasi immer ne neue Kupplung bedeutet bin ich schon locker mit 2K dabei. Bei nem Restwert von vielleicht 5K. Da kannste das Ding grade für 3-4K Gutschrift beim Händler lassen. :ugly:

Nur dann sind die Optionen echt mager da ich dann ein halbes Jahr ohne Auto da stehe und aufm land machste da halt gar nix mehr. Mit dem Auto meiner Frau zur Arbeit und sonst alles erledigen geht zwar so lange Sie zu Hause ist aber optimal ist das nicht. Bezahlbare Mietwagen für ein paar Monate zu überbrücken gibts hier nicht (da biste billiger wenn du dir für 2000 irgendne olle Ranzkiste kaufst).

Ich kann eigentlich nur hoffen dass es irgendwas günstiges ist dass ich noch bis Anfang 2022 irgendwie damit durchkomme. :ka:
Stadt hat halt auch seine Vorteile.

Aber gute Autos für um die 1000€ gibts echt selten.
Ich hatte mir damals zur Überbrückung nen 70PS Jetta für 950€ gekauft.
Paar neue Reifen und Zündkerzen für 250€ drauf und nach nem 3/4 Jahr für 650€ ohne TÜV weiter verkauft.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Du versuchst nicht grade nem Mod was außerhalb des MPs zu verkaufen oder...? :crazy:

Nein, erst mal abwarten was sich ergibt/was im Eimer ist. Vielleicht hab ich ja ausnahmsweise mal Glück (und es ist mit Bremsflüssigkeitswechsel+Entlüften getan oder sowas). Es scheint mir ja bisher zumindest nichts undicht zu sein (Flüssigkeit ist voll, ich kann keine feuchten Stellen finden) - evtl. wirds nicht zu teuer die Möhre wieder fürn halbes Jahr fit zu bekommen.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Update zu meiner Ranzkiste:
Nehmerzylinder/Pedal defekt. Naja, noch die "günstigere" Variante. Kostet mich mit großer Inspektion+Reparatur+HU knapp nen Tausender. Das Angebot einer Übergangskarre (das natürlich nie eins war ;-)) brauche ich also nicht... bis eintreffen des Neuen sollte der Leon jetzt dann ja hoffentlich durchhalten. :-)
 

TheBadFrag

Lötkolbengott/-göttin
Naja der Trend geht zum 4. Wagen. Ich würde kein Auto verkaufen, wenn es nicht unbedingt sein muss. Ein Auto ohne OPF, Tracking und Warn-piep-müll wird schon bald ein Luxus. ;)
 

ich558

Volt-Modder(in)
Mal was anderes vielleicht hat ja jemand Ahnung davon:

Vor 2 Monaten habe ich meinen RS3 gekauft und vor 1 Monat meinen alten GTD privat verkauft.
Gekauft wurde er damals vom Händler "unfallfrei" aber die hintere Tür wurde erneuert. Der Kaufvertag von dem Golf lief auf meinen Papa.

Verkauft habe ich den Golf nun ebenfalls "unfallfrei" aber über meinen Namen und nicht über meinen Papa.
(im ADAC Kaufvertrag gibt man ja an "soweit dem Verkäufer bekannt kein Unfallschaden" , was ja der Fall ist)

Wie der Käufer aber feststellte hatte der Golf scheinbar mal einen größeren Schaden, da an mehreren Stellen lackiert und in Bereich des Tankdeckels auch gespachtelt wurde.

Inwiefern bin ich nun zu belangen bzw. was könnte ich gegenüber dem Händler wo ich ihn damals gekauft habe nach 4 Jahren noch machen?
 

TheBadFrag

Lötkolbengott/-göttin
Und was willst mit dem Luxus wenn du nirgendwo mehr fahren darfst? :D
Is ja zum Glück kein E-Auto, wo man sowas beachten muss. Is in 10 Jahren spätenstens eh wieder vorbei mit den Batteriekisten, wenn die dann alle nen neuen Akku brauchen und niemand das Geld dafür zahlen möchte. :lol: Dann haben wir einen riesen Müllberg und überall Ladesäulen, die niemand mehr nutzt.

Die aktuellen schwachsinnigen Entscheidungen alles auf Batteriemofas umzustellen sind halt von Leuten getroffen worden, die nich den Hauch einer Ahnung von der Technik dahinter haben. ;)
 

Flybarless

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Schön das aktuell jedes Benzin/Diesel Auto 1Mio km und 30 Jahre in Betrieb ist ohne AT Motor etc.. Sonst wären ja längst alle Tankstellen zu weil sich keiner nach 10 Jahren ein neues Auto leisten könnte und wir alle wieder zu Fuss gehen würden.
 

JoM79

Trockeneisprofi (m/w)
Is ja zum Glück kein E-Auto, wo man sowas beachten muss. Is in 10 Jahren spätenstens eh wieder vorbei mit den Batteriekisten, wenn die dann alle nen neuen Akku brauchen und niemand das Geld dafür zahlen möchte. :lol: Dann haben wir einen riesen Müllberg und überall Ladesäulen, die niemand mehr nutzt.

Die aktuellen schwachsinnigen Entscheidungen alles auf Batteriemofas umzustellen sind halt von Leuten getroffen worden, die nich den Hauch einer Ahnung von der Technik dahinter haben. ;)
Genau, deswegen wollen bzw stellen so viele Hersteller in den nächsten 5-10 Jahren komplett auf E-Auto um.
Nur weil du keinen Fortschritt willst, gilt das nicht für alle Anderen auch.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Die aktuellen schwachsinnigen Entscheidungen alles auf Batteriemofas umzustellen sind halt von Leuten getroffen worden, die nich den Hauch einer Ahnung von der Technik dahinter haben.
Selbst wenn das so ist/wäre - den Zug hältste nicht mehr auf. Sobald das mehr in die Massenware geht wird das Zeug auch billiger. Natürlich ists möglich dass wieder ein Wechsel kommt, von mir aus auf Wasserstoff/Brennstoffzelle oder was weiß ich was aber ein Weg zurück zu Sprit und Heizöl kannste vergessen. Wird nicht passieren.

Man darf halt nicht den aktuellen earlyadopter Status als Messlatte nehmen. Wenn wir irgendwo um 2030 rum sind wirste fast nur noch Elektro (oder Brennstoffzellen-)Autos sehen und die Teile kosten nicht mehr (eher weniger) als ein aktueller Verbrenner. Das einzige was an so nem Ding heute wirklich Geld kostet ist der Akku - und die Dinger halbieren sich momentan alle 2-3 Jahre im Preis. Weil sonst ist an so ner Karre außer nem E-Motor und ner Kiste voll Elektronik halt nix dran. Die drölfzigtausend Einzelteile die ein Verbrenner braucht haste nicht mehr.

Das kann man nun gut finden oder nicht aber ändern kannstes nicht.
 

FetterKasten

Software-Overclocker(in)
Dann sollen die Autos aber bitte mit irgendwas angetrieben werden, was in Deutschland billig ist.
Was will ich mit nem E-Auto im Land mit dem teuersten Strom auf der Welt?

Wo anders würde es sich vielleicht iwann mal rechnen. An manchen Schnellladestationen zahlt man hier jetzt doch schon teilweise 70 Cent die kWh. Wo soll das hinführen, wenn alle E-Auto fahren und welche Folgen hat das auf meinen Strompreis im Haushalt?
 

soulstyle

Software-Overclocker(in)
Keiner möchte von denen die, die Energie bereit stellen, dass man Energie günstig bekommt.
Und wenn eine Energiequelle günstig sein sollte, wird es spätestens beim Einsatz in der breiten Masse wieder verhälnissmäßig teuer verkauft.
Siehe Spritpreise.
Da gibts Länder da ist Wasser teurer als Sprit:(
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Dann sollen die Autos aber bitte mit irgendwas angetrieben werden, was in Deutschland billig ist.
Vergiss es. Energiekosten in Deutschland sind (für Privatpersonen) traditionell immens hoch.
Aber billiger als Sprit ists trotzdem. Du kannst mit nem e-Auto mit 15-20 kWh/100km auskommen. Das sind bei 30 cent Strompreis zwischen 4,50 und 6€. Dafür bekommste 3-4 Liter Benzin. Den Verbrauch musste mit nem Verbrenner erstmal schaffen.

Also rein von den Betriebsmittel-/Energiekosten her ist das schon jetzt viel billiger als Verbrenner. Selbst wenn man noch Ladeverluste, Wirkungsgrade usw. reinrechnet was ich der Einfachheit halber nicht gemacht habe. Da müsste der Strom schon auf 40-50 cent die kWh steigen dass man auf ähnliche Kosten wie Super für 1,50 käme.

All das ist natürlich die Annahme, dass man sein Auto daheim über Nacht an der Haussteckdose lädt und nicht völlig überteuerten Ladestationstrom kauft. Ich halte das Schnelladen sowieso für Mumpitz. Kostet viel mehr, verschleißt den Akku und man muss ne Stunde irgendwo rumstehen bis voll ist. Kann man die gefühlte 3x im Jahr machen wenn man Langstrecke fahren muss aber in 99% der Fälle sollte daheim in die Steckdose stecken locker reichen, selbst mit ner Schuko 230V-Dose und 10A Ladestrom. Da lädste dir über Nacht in 12 Stunden schonend 150km Reichweite rein. Die wenigsten dürften pro Tag mehr fahren.

Das Problem wird eher sein: Wenn das in der Straße jeder macht und am besten jeder noch ne Wärmepumpenheizung hat weil Öl verbrennen ja auch superböse ist und jeder Haushalt dann mal im Winter abends seine 10 kW dauerhaft mehr zieht gehen ganz schnell die Lichter aus im Dorf wenn vorher nicht massiv das Netz ausgebaut wird.
 

FetterKasten

Software-Overclocker(in)
Also rein von den Betriebsmittel-/Energiekosten her ist das schon jetzt viel billiger als Verbrenner. Selbst wenn man noch Ladeverluste, Wirkungsgrade usw. reinrechnet was ich der Einfachheit halber nicht gemacht habe. Da müsste der Strom schon auf 40-50 cent die kWh steigen dass man auf ähnliche Kosten wie Super für 1,50 käme.
Und so weit sind wir davon doch gar nicht entfernt.
Sieht für mich nicht nach einem großen finanziellen Vorteil aus.
Und dann sind die Anschaffungskosten, Flexibilitätsverlust, Angst liegen zu bleiben und auch diese Vampirverluste gar nicht mit einberechnet.

Bei Tesla sollen das angeblich auch mal ein paar % über nen Tag sein, vor allem wenn Updates gemacht werden. Dann zahlt man sogar für Strom beim Stehen.
Und wegen Standby bei Haushaltsgeräten wird ein Fass auf gemacht. :D
 

JoM79

Trockeneisprofi (m/w)
Sag das nochmal wenn du zum Service mit nem Verbrenner warst.
Auch hat der Verbrenner viele Teile, die ein E-Auto garnicht hat.
Alleine Kraftstoff gegenrechnen funktioniert nicht.
 

soulstyle

Software-Overclocker(in)
Vergiss es. Energiekosten in Deutschland sind (für Privatpersonen) traditionell immens hoch.
Aber billiger als Sprit ists trotzdem. Du kannst mit nem e-Auto mit 15-20 kWh/100km auskommen. Das sind bei 30 cent Strompreis zwischen 4,50 und 6€. Dafür bekommste 3-4 Liter Benzin. Den Verbrauch musste mit nem Verbrenner erstmal schaffen.
Ja gebe ich Dir recht!
Es gibt jedoch Studien die sich in die 1Liter Richtung bewegen zar mit Hilfe eines E-Motors aber wenn Du magst kannst hier mal rein schnuppern.


Ich denke die Industrie und Ölkonzerne wollen das nicht.
Genausomit Wasserstoff angetriebenen Autos.....

@Leonidas_I
Ja, in das eine oder andere Land könnte man tatsächlich hinziehen :devil:
Schau hier sind die Spritpreise aufgelistet.
 
Zuletzt bearbeitet:

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Es gibt jedoch Studien die sich in die 1Liter Richtung bewegen zar mit Hilfe eines E-Motors aber wenn Du magst kannst hier mal rein schnuppern.
Klar geht das aber das kannste nicht verkaufen. Wie oben schon geschrieben der Ein-oder Zweizylinder mit 1000upm nutzbarem Drehzahlband und nicht völlig übertriebener Leistung halt.

Aber wir sind ja so gar nicht weit weg. Ich bin ja mit dem Auto meiner Frau zur Arbeit weil meins kaputt is. Das issn Einliter Dreizylinder Turbo mit 115 PS... ich hatte 3,7 l/100km auf der Uhr. Bei Tempomat 70 auffer Landstraße braucht der deutlich unter drei Liter. Das is echt schon verdammt gut.
 

soulstyle

Software-Overclocker(in)
Klar geht das aber das kannste nicht verkaufen. Wie oben schon geschrieben der Ein-oder Zweizylinder mit 1000upm nutzbarem Drehzahlband und nicht völlig übertriebener Leistung halt.

Aber wir sind ja so gar nicht weit weg. Ich bin ja mit dem Auto meiner Frau zur Arbeit weil meins kaputt is. Das issn Einliter Dreizylinder Turbo mit 115 PS... ich hatte 3,7 l/100km auf der Uhr. Bei Tempomat 70 auffer Landstraße braucht der deutlich unter drei Liter. Das is echt schon verdammt gut.
Vor allem 115PS.
Ich hatte mal einen Escort XR3I mit 105 PS und den RS Turbo mit 136PS.
Da ging der Fahrspass mit 10 Liter Benzin los.
Und wenn ich heute Dein Beispiel nehme oder meinen Wagen mit knapp 1870Kg und 259PS im Eco-Pro Modus fahren bei 6,9 Liter Diesel liegt, ist das schon ein beachtlicher Fortschritt.
 

Captn

BIOS-Overclocker(in)
Sag das nochmal wenn du zum Service mit nem Verbrenner warst.
Auch hat der Verbrenner viele Teile, die ein E-Auto garnicht hat.
Alleine Kraftstoff gegenrechnen funktioniert nicht.
Allerdings kann ich den Service beim Verbrenner auch selber machen, wenn ich nicht zwei linke Hände habe. Ist der Akku tot, kann ich mir nicht mal eben schnell ein paar neue Zellen anlöten. Aber das ist ja bei aktuellen Autos ohnehin das Problem. Wenn die Technik streikt, stehste da und kannst schon mal nen Termin ausmachen.

Und wie lange sich das wirklich rechnet, wenn erst gar keine Verbrenner mehr neu zugelassen werden dürfen, wird sich auch zeigen. Wir zahlen eh schon zu viel für Strom, weil die Umlagen einfach auf den Endverbraucher gedrückt werden. Deshalb ist das ja auch wieder so ein toller Schwachsinn mit der CO2-Steuer. Die Hauptverursacher trifft das ja nicht. Die schieben das einfach bei der Preisberechnung auf Otto-Normal. Was dann auf die Lieferketten alles extra drauf kommt, zahlt am Ende einfach der Verbraucher. Und genauso wird es dann auch mit den Stromkosten sein, wenn dann jeder meint, er müsse sein Auto zu Hause laden.
Man darf gespannt sein.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Was man "noch selbst machen kann" hängt auch ein gutes Stück von einem selbst ab. Ich habe z.B. nie etwas über Verbrennungsmotoren gelernt, bin aber studierter ITler und ausgebildeter Elektriker.
Wenn am Antriebsstrang von einem E-Auto etwas nicht passt kann ich das wahrscheinlich besser diagnostizieren als wenn mein Verbrenner Zündaussetzer hat.
Du hast dich halt auf Verbrenner und Mechanik "spezialisiert" weil das damals das war was in einem Auto viel vorkommt.

Grundsätzlich sind Autos durch deutlich mehr Features natürlich auch komplexer geworden, aber am E-Antrieb würde ich das als aller letztes fest machen.
 
Zuletzt bearbeitet:

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Das sind bei 30 cent Strompreis zwischen 4,50 und 6€.
Damit komm ich mit meinem Diesel aber auch fast 100km weit. Und mit dem kann ich ca. 1000km nach dem Tankstopp fahren.

Wenn ich mit dem E Auto Mal etwas weiter weg fahre kann ich die 30cent l/kWh vergessen wenn ich keine Anbieterkarte einstecken habe. Und bei ruhiger Autobahnfahrt mit 120 bis 130kmh wird mein Auto sogar noch effizienter als bei der täglichen Fahrt zur Arbeit und zurück.

Unsere Strompreise stehen dem Wechsel auf ein E Auto einfach Mal komplett im Weg. Wenn ich mit einem E Auto 200 bis 300 Taler im Jahr spare ist das kein Anreiz. (+Steuerersparnis natürlich) Und wenn ich parallel zum Diesel auch den Strom teurer machen, wird die Aktion immer lächerlicher.

Renault Zoe intense: 49,5 kWh für 245km
Mein S204 mit 2,2L Diesel: eine Tankfüllung ca. 75 Taler für 1000km.
Der Zoe fährt 1000km und kostet 60 Taler. Die Ersparnis ist jetzt nicht wirklich überzeugend. Und der Zoe ist deutlich kleiner und schwächer als mein aktuelles Auto.

Soooooo günstig sind die Elektroautos also gar nicht im Vergleich. Lohnt sich also nur als Firmenwagen. Ich kaufe meine Autos allerdings. Demnach bleibt das große E einfach irrelevant.
 
Zuletzt bearbeitet:

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Es kommt halt stark aufs Nutzungsprofil an. Klar, wenn du Autobahnbewohner bist und Tausende Km abspulst bei höheren Geschwindigkeiten sind e-Autos Unsinn, da biste mit nem Diesel immer besser daran (aktuell). Aber ich könnte problemlos ein kleines e-Autochen mit keine Ahnung ner 40kWh-Batterie benutzen und wäre damit 99% der Zeit safe. Arbeit hin und zurück zusammen 40km, aufm Werksgelände vielleicht noch 10 wenns blöd läuft, wenn ich an dem Tag noch kaufen fahren will komm ich vielleicht auf 80km... oder sagen wir mal wenn ich mit dem Wagen sichere 100km unter allen Bedingungen schaffe (also auch bei -10°C...) wäre das ok. Das kann ich auch über nacht anner Wandsteckdose reinladen.

Der Langzeitplan ist sowieso, keinen Verbrenner mehr zu kaufen, sprich der aktuelle ist der letzte und das nächste Auto meiner Frau verbrennt auch sicher kein Bezin mehr. Man muss halt sehen was bis dahin üblich ist. Ich meine eines der beiden Autos kann man garantiert als günstiges "max-100km-pro-Tag-Auto" auslegen. Nur sollte das andere halt schon in der Lage sein auch mal 500 km Autobahn am Stück hinter sich zu bringen. Bis dahin vergeht aber noch viel Zeit - vor 2030 brauchen wir keine neuen Autos mehr. Vielleicht reicht bis dahein ja sogar eins wenn der Job meiner Frau in 10 Jahren allergrößtenteils von zu Hause aus erledigbar ist (was ja "auf keinen Fall!" drin war 2019 war auf einmal 2020 ja kein Problem mehr...).
 

soulstyle

Software-Overclocker(in)
Ich hatte auch vor ein E-Auto für die Stadt zu kaufen.
Soweit alles besprochen usw, alles war gut.
Als ich aber dann mich mit der Ladestation beschäftigen musste, sprich Hausanschluss E-Ladestation, hat der Spass aufgehört.
Ich habe es nicht eingesehen dann auch dafür wasz u zahlen.
Und somit ist E-Autofürmich eh gestorben.
Wir haben keine Parkplätze in der nähe unseres Hauses also muss ich mich mit extra 5K€ berappen um auf dem öffentlichen Parkplatz eine Ladestation zu installieren.
Davon abgesehen wäre der Platz noch nicht mal für mich reserviert?!
Im prinzip dürfte da jeder Parken. (Stand 2019).
Also es harpert noch sehr stark an der Infrastruktur.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Klar, das is auch ne Individuelle Sache. Ich bräuchte da halt nix zahlen weil ich einfach kann das Auto vor meine Bude stellen (der Stellplatz gehört mir) und ein Kabel rauswerfen kann. Wallbox wäre bei den möglichen Ladezeiten (die Kiste steht sowieso zig Stunden jeden Tag da) ja nicht mal nötig. Selbst 5A Ladestrom würden reichen fürn Alltag.
Einziges Invest wäre für mich ein 10m Kabel dasn dickeren Querschnitt hat (und ggf. die Zuleitung dicker zu machen, ist im Keller auf Putz also auch kein Ding) um an der Stelle die Verluste zu minimieren.
 

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Es kommt halt stark aufs Nutzungsprofil an
Ich fahre auch täglich 20km zur Arbeit. Würde ich im Wohnort arbeiten, würde ich Fahrrad oder Mofa fahren. Da hätte ich dann ein Spaßauto vor der Tür stehen, da ich eh nur noch 5000km im Jahr fahren würde. In keiner erdenklichen Situation käme ein E Auto in Frage.

Es sollte ein Anreiz geschaffen werden. Und das ist nunmal Geld. Ich brauche einen Vorteil. Und der bestünde darin, für 15 Cent/kWh tanken zu können, ohne Gängelei mit Karten und Verträgen.dann hätte ich mir vielleicht jetzt schon ein E Auto gekauft. Aber statt dessen macht man die Alternative nicht günstig sondern macht den Sprit teurer. Das ist halt einfach nur dumm. Durch Zwang umzusteigen schafft keine Akzeptanz sondern Frust. Deutschland hat mal wieder die letzten 15 bis 30 Jahre gepennt. ÖPNV muss endlich eine Alternative werden (der ist ja in allen Gesichtspunkten unattraktiv), Fahrradwege müssen gebaut werden und vor allem muss Strom billiger sein.
Klar, mit Firmenwagen ist das alles irrelevant. Die Karre kommt ja nach 2 bis 3 Jahren wieder weg. Das würde ich dann auch nutzen und deutlich weniger für mein Auto zahlen. Da spielt dann der Strompreis auch keine Rolle.
 

Kuhprah

Software-Overclocker(in)
Naja.. so würde ich das jetzt auch nicht beantworten...
Es stimmt, man hat bei Tesla keine Servicepflicht. Egal ob du was machst oder nicht, Garantie haste trotzdem. Aber das heisst nicht dass die Autos wartungsfrei sind. Auch ein Tesla hat ne Klimaanlage mit Filtern (die Klimaanlage ist da sogar noch wichtiger, da sie auch für den Akku zuständig ist, geht die nimmer kannst kaum noch schnell laden oder weite Strecken fahren), das Bremssystem ist ebenfalls wie bei jedem anderen Auto auch und muss von Zeit zu Zeit neue Flüssigkeit haben. Scheibenwischen wollen ebenfalls kontrolliert werden, Bremsen ebenfalls.

Und wenn du mal zum Service musst wirds halt schnell auch teuer. Ich kenn den Preis in D nicht, aber in der CH nimmt Tesla rund 195€/Stunde. Das ist bis auf Ferrari der höchste Stundensatz den man in ner Werkstatt zahlen muss. Da gibt es sonst nichts mehr das darüber liegt.

Früher gabs mal ne Empfehlung welcher Service wann zu machen wäre, man konnte Serviceverträge kaufen. Wurde aber alles gestrichen, vermutlich weil die Service Center sonst komplett überlastet gewesen wären. Und bei den explodierten Verkaufszahlen mit dem Model 3 jetzt hätte man das Servicenetz viel stärker ausbauen müssen. Kostet alles Geld das man nicht ausgeben will, sondern statt dessen die Produktion erweitern.

Aber ich persönlich lege dennoch rund 350€ im Jahr für Service zur Seite. Nach 4 Jahren / 80.000km wird (oder wurde) zum Beispiel auch ein Wechsel des Kühlmittels in der HV-Batterie empfohlen. Dazu Bremsflüssigkeit, Klima etc... rechne da mit Kosten von 700 - 1000€. Dazu kommen Fahrwerksteile die wegen mehr Gewicht auch entsprechend altern. So Gummilager halten keine 500.000km bei nem 2,3t Auto mit 500-PS.

Bis jetzt aber is der Wagen vom Unterhalt her sehr günstig... hab in 3 1/2 Jahren und 53000km keinen Cent für Wartung ausgegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Threshold

Großmeister(in) des Flüssigheliums
Renault Zoe intense: 49,5 kWh für 245km
Mein S204 mit 2,2L Diesel: eine Tankfüllung ca. 75 Taler für 1000km.
Der Zoe fährt 1000km und kostet 60 Taler. Die Ersparnis ist jetzt nicht wirklich überzeugend. Und der Zoe ist deutlich kleiner und schwächer als mein aktuelles Auto.
Der Zoe ist auch nicht dafür gebaut, dass du damit 1000km am Stück auf der Autobahn fährst.
Der ist für den urbanen Raum gemacht und exakt dort fährt er seine Stärken aus.
 

FetterKasten

Software-Overclocker(in)
Und die Differenz zu den Tesla Inspektionskosten gleicht die enormen Anschaffungskosten für Auto und Ladeterminal aus?
Da bin ich wahrscheinlich schon mit den Vampirverlusten drüber. :D

Sagt aber auch schon alles, dass du keine Zahlen nennst/nennen kannst.

edit: lol, eh gelogen, was du schreibst:

Sind im Schnitt eher 700 Euro pro Jahr.

Vor allem: Jährliche Inspektion bei einem Elektroauto! Da brauchen ja selbst die meisten Verbrenner Autos und Motorräder nur alle 2 Jahre hin.
Da wird sowieso nichts günstiger. Die Werkstätten wissen schon, wo sich sich die Kohle an anderer Stelle wieder holen. Wers glaubt wird seelig.

"Im 3. Jahr Wechsel des Batteriekühlmittels" Kosten für die gesamte Inspektion zw. 900 und 1025 Euro :D :D
Hab ich das beim Verbrenner auch?
Wie viel Öl und Zündkerzen man sich davon kaufen könnte...
 
Zuletzt bearbeitet:

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Der Zoe ist auch nicht dafür gebaut, dass du damit 1000km am Stück auf der Autobahn fährst.
Der ist für den urbanen Raum gemacht und exakt dort fährt er seine Stärken aus.
Darum ging es mir auch nicht, ich habe nur den Preis für 1000km aufgeführt. Und da ist ein E-Auto leider zu teuer damit der Mensch von alleine umdenkt.
 
Oben Unten