News Defekte Ryzen: Das große CPU-Sterben geht weiter

Eigentlich ist das ziemlich einfach: LN2 Mode aktivieren und SoC-Spannung auf 1,60 Volt knallen. F10 + Enter. Das wars.
Bitte NICHT nachmachen.

Wie? Was? Man kann seine Hardware kaputt machen, indem man auf der Tastatur herumtippt?

Wenn man so drüber nachdenkt, sollte das eigentlich nicht möglich sein, ohne nen Hardware Jumper oder ähnliches zu setzen :D
 
Wie? Was? Man kann seine Hardware kaputt machen, indem man auf der Tastatur herumtippt?

Wenn man so drüber nachdenkt, sollte das eigentlich nicht möglich sein, ohne nen Hardware Jumper oder ähnliches zu setzen :D
Falls du glauben solltest, dass sich auch nur ein einziger DAU dadurch davon abhalten lässt, seine Hardware zu schrotten, dass er einen Jumper dafür setzen muss, habe ich schlechte Nachrichten für dich..
 
Ich hab natürlich auch keine Erkenntnisse, vermuten würde ich erstmal ungesunde Spannungen.

Wenn ich auf meinem ASRock B650 Steel Legend WiFi mit einem 3.1x Bios und den G.Skill Ripjaws S5 (5600 CL 28) das XMP Profil aktiviere, werden diverse Spannungen hochgesetzt, etwa SoC auf 1.3V.

Mit dem jetzt aktuellen 4.03 Bios, wird die Spannung hingegen auf "Auto" gestellt, was in 1.2V resultiert.

Ich selber habe die Spannungen gleich wieder runtergesetzt (z. B. SoC auf 1.1V).
 
Zuletzt bearbeitet:
Auffällig ist dabei nicht nur die Häufung, sondern die Art des Fehlers. Die Systeme liefen zuvor stabil, teilweise über Monate hinweg, und fielen dann abrupt aus. Kein POST, dauerhaft leuchtende CPU- oder DRAM-Debug-LEDs, kein Recovery über RAM-Tausch, BIOS-Reset oder GPU-Wechsel.

Was ist daran auffällig?
"Die CPU war intakt, dann war sie kaputt. Die CPU war kaputt. Die CPU war kaputt. Die CPU war kaputt. Die CPU war kaputt. Die CPU war kaputt. Die CPU war kaputt. Die CPU war kaputt."
Abgesehen davon, dass in der Regel sehr wohl einschlägige Debug-Codes angezeigt werden, die auf einen CPU-Defekt hinweisen (gar kein Code würde auf eine Mainboard- oder Kontaktursache hinweisen), könnte man letzteren Satz noch in diversen anderen Formulierungen wiederholen. SSD-Tausch, neues Netzteil, andere Wärmeleitpaste, Weihwasser im Kühlungskreislauf – wird alles nichts bringen, wenn die CPU eben defekt ist. Das sind alles nur Maßnahmen, um sicherzustellen, dass es wirklich die CPU erwischt hat, aber daran zweifelt ja niemand. Ebenso wenig daran, dass sie vorher mal liefen und der Übergang zwischen beiden Zuständen ist halt oft abrupt. Innerhalb der Gruppe "CPU ist kaputt", ist keines der genannten Merkmale irgendwie auffällig. Das sind, im Gegenteil, schlecht typische Merkmale dieses Zustandes.

Die offenen Fragen sind:
- Fällt eine statistisch überhöhte Zahl von CPUs aus und wenn ja, wie groß ist die Überhöhung? Oder melden sich wegen der Dauer-Medienbeschallung auf diversen Kanälen nur alle betroffenen User, während man normalerweise nie etwas davon mitbekommen hat?
- Ist Asrock häufiger betroffen als andere Hersteller? Oder melden sich wegen der Dauer-Medienbeschallung nur alle betroffenen Asrock-User, während man von anderen Marken nichts mitbekommt? Oder/Und hat Asrock einfach mehr User in der sich meldenden Zielgruppe allgemein?
- Was verursacht die Fehler? Wie liefen die CPUs vorher?

Wie Dave schon geschrieben hat: Eine CPU mutwillig oder mit viel Dummheit zu grillen, ist leicht.
 
Wenn ich auf meinem ASRock B650 Steel Legend WiFi mit einem 3.1x Bios und den G.Skill Ripjaws S5 (5600 CL 28) das XMP Profil aktiviere, werden diverse Spannungen hochgesetzt, etwa SoC auf 1.3V.

Mit dem jetzt aktuellen 4.03 Bios, wird die Spannung hingegen auf "Auto" gestellt, was in 1.2V resultiert.

Ich selber habe die Spannungen gleich wieder runtergesetzt (z. B. SoC auf 1.1V).
Ich habe bei mir im Gigabyte Board nur einen negativen Offset von -20 im Optimizier und -10 im Shaper gesetzt.
-30 im Optimizier geht nicht, da crasht die CPU, da die Idle-Spannung dann unter 1V liegt und die CPU das nicht mag.
Und bis auf RAM mit dem 6000CL30 EXPO-Profil im RAM und FLCK2000 habe ich nichts geändert.

So geht mein 9800X3D im Idle bis 1.02V runter und beim Benchen schwankt die zwischen 1.09V bis 1.105V.
Ohne Offset würde die bei etwa 1.25V liegen.

Manueller Takt oder Spannung anlegen würde Effizienz zunichte machen.
 
Was ist daran auffällig?
"Die CPU war intakt, dann war sie kaputt. Die CPU war kaputt. Die CPU war kaputt. Die CPU war kaputt. Die CPU war kaputt. Die CPU war kaputt. Die CPU war kaputt. Die CPU war kaputt."
Nicht nur X3D‑Modelle sind betroffen, sondern auch klassische Modelle wie der Ryzen 5 9600X.
Das spricht gegen ein reines 3D‑Cache‑Lot‑Problem und eher für eine systemische Spannungs/BIOS‑Interaktion. Berichten zufolge wurde die ASRock‑Default‑Spannungssteuerung als möglicher Faktor diskutiert; unabhängige Tests berichten von höheren und fluktuierenden SoC‑Spannungen auf einigen ASRock‑Boards, und ASRock hat bereits BIOS‑Updates veröffentlicht.
Es gibt allerdings auch Berichte, wonach das BIOS‑Update nicht in allen Fällen Abhilfe schafft.
Quellen: WinFuture; Wccftech; igor´sLAB (Link oben).

Meine Empfehlung daher: Testweise die SoC‑Spannung manuell begrenzen (z. B. auf ~1.20 V) und danach ausführliche Stabilitätstests durchführen.
Nachtrag: Ich mag ASRock, aber die aktuellen Meldungen machen mir Sorgen. Lg

Nachtrag:
Weitere neue Hinweise:
Zitat: Das Schadensbild an den gestorbenen Prozessoren ist dabei in aller Regel ziemlich ähnlich. Massive Hitzeschäden auf der Unterseite der CPUs, teilweise sogar bis hin zu einer hitzebedingten Ausdehnung sind typischerweise an allen defekten Ryzen-CPUs auszumachen. Der Fehlercode "00" auf der Debug-Anzeige und rote Debug-LEDs werden auf Reddit inzwischen als eine Art "Running Gag" angesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Artikel schrieb:
schweigt Asrock seit seinem Statement im Mai 2025.
Ich habe eine revolutionär radikale Idee, die für einen Journalisten eigentlich Normalität bedeutet, wie wäre es wenn ihr bei ASRock nachfragt?! Nicht dauernd nur alle ein bis zwei Wochen Wasserstandsmeldungen von einer fragwürdigen Quelle berichtet, die lediglich Verunsicherung hervorrufen.
 
Ich glaub das alles nicht. Ich habe mir jetzt einen 9800X3D bestellt und ein Asrock Mainboard. Ich will es jetzt mal wissen.
Machst du dann bitte ein Tagebuch? Ich glaube, dass bei dir, da du vermutlich sorgsam umgehen wirst, nichts passieren wird.
Wenn man die relevanten Spannungen im Auge hat und niedrig hält, kann nix passieren. Und so Shit wie Prime95 AVX usw. sollte man tunlichst unterlassen. Aber das weißt du alles.

Wenn man rausfinden/nachstellen möchte, was die Ursache ist, müßte man einzelne Spannungen gezielt grenzwertig oder darüber stellen, aber wer möchte das freiwillig machen?

Ich denke, dass kein Fehler vorliegt, sondern dass die CPUs quasi durch hirnloses OC, womöglich bei Autospannungen, quasi mutwillig zerstört werden, nicht absichtlich, aber hirnlos.

Dir wird nix passieren, außer du provozierst es.
 
Mit so Dingen wie Prime95 smallest FFTs AVX, LinX, OCCT, also alles mit AVX, kannst du Hardware schädigen. Die Brandstellen kommen nicht von Samthandschuhen.

Cinebench dagegen is harmlos, das is eher AVX-Light.

Alles auf eigene Gefahr.
 
Ich habe dank dem User @Gurdi einen handoptimierten RAM.
Ich wollte es jetzt mal wissen und habe meinen RAM (nach einem Reset) einfach mal ganz bewußt ohne Expo auf 6000 gestellt. Zumindest bei mir läufts ohne die "Expospannungsanhebung". Oder wird da was im Geheimen verstellt? Scheinbar scheint 1.1V für 6000Mhz zu genügen.
Hab ich was falsch gemacht? ;-)
Gruß T.
 
Hab ich was falsch gemacht? ;-)
Nein. Und das passt eigentlich auch nicht ganz so zum Thema hier. Aber ums kurz zu machen: Oft benötigt der höhere Takt nicht die viel höheren RAM-Spannungen, sondern die Timings. Wenn der Käufer etwa CL26 auf der Packung sehen will, müssen halt 1,45 Volt anliegen, während für gleichschnelle CL30 auch viel weniger reichen.

Dazu: Dass das System bootet, heißt nicht, dass der RAM stabil arbeitet. Bitte nicht den Fehler machen und glauben, der Speicher wäre stabil, nur weil bei gewöhnlichen Aktivitäten nicht direkt ein BSOD auftritt.
 
Nein. Und das passt eigentlich auch nicht ganz so zum Thema hier. Aber ums kurz zu machen: Oft benötigt der höhere Takt nicht die viel höheren RAM-Spannungen, sondern die Timings. Wenn der Käufer etwa CL26 auf der Packung sehen will, müssen halt 1,45 Volt anliegen, während für gleichschnelle CL30 auch viel weniger reichen.

Dazu: Dass das System bootet, heißt nicht, dass der RAM stabil arbeitet. Bitte nicht den Fehler machen und glauben, der Speicher wäre stabil, nur weil bei gewöhnlichen Aktivitäten nicht direkt ein BSOD auftritt.
Ok.
Memtest lief allerdings nur 1 1/4h. Aber bei Generation:Zero, MW5 Mercenaries+Mods, Back4Blood mehrere Stunden ohne Abstürze.
:ka: vllt einfach Glück beim Sample
Gruß T.
 
Cinebench R24 verursacht auf einem Ryzen 9950X höhere Package Power als Prime 95 8k
Welche Extension hast du verwendet in P95 8k? Ich teste das.
14600KF
P-Cores 4,8G (in MC) - - (CPU is PerCore optimiert 5,3 - 4,8Ghz)
E-Cores 3,8G
HT On

R24 MC 118,7 Watt
P95 smallest FFTs AVX2 152,3 Watt - - ~1,04V
P95 smallest FFTs AVX 146,8 Watt
P95 smallest FFTs Non AVX 131,2 Watt

Lief nicht in PLs während der Tests. Core max Temp 62°C

Wichtig: Wenn du P95 8k laufen lässt, was normal im Innersten läuft, und keinen Haken bei "Run FFTs in Place" setzt, dann wird auch der gesamte Ram mitbelegt. Das hat Einfluss auf die erzeugte Last.

Meine Erkenntnis: R24 ist von der Last her ein Klacks gegen P95 smallest FFTs (das beginnt mit 4k). Smallest FFTs setzt automatisch den Haken bei Run FFTs in Place.

Die Listen Runs im Luxx werden immer in Place gemacht (also früher, weiss net, wies heut is)
 
Zuletzt bearbeitet:
"14600K" ist kein Ryzen 9000. ;-)
Bei Intel erzeugt Prime 95 weiterhin die höhere Last, aber bei Zen 5 eben nicht. Auf dem 9950X ergibt 30.19 (Build 20) mit 16 Threads + SMT 8k-8k in place rund 180 W Package Power. R24 (.1.0 180) läuft dagegen bei 199,x W ins Power Limit.
 
Wundert mich nicht wenn man sieht das AMD Ryzen CPU,s teilweise mit fast 100° Celsius vor sich Hinkochen und Amd da kein Problem sieht .;)

Wenn dann eine AMD Ryzen CPU die von AMD schon so auf Kante genäht ist , auf ein Performance Mainboard trifft gibt das eben eine teure Grillparty.:devil:

Und ganz klar wird auch keiner niemals versucht haben seine AMD Ryzen Cpu auf dem neuen schicken Asus - Asrock Mainboard schneller zu machen :schief: :schief:
 
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