News DDR5-Speicher: "RAM-Preise sind so außer Kontrolle"

So langsam kann man es sich ja echt mal überlegen das Zeug zu verkaufen
Meinen letzten alten RAM den ich "verkauft" hab hab ich gegen ein großes Schnitzel und nen Humpen Bier getauscht. Letzteres ist zwar auch ziemlich teurer geworden die letzten Jahre aber ob ich SO viel essen/trinken könnte wies jetzt Schnitzel und Bier für nen RAM-Riegel gibt wage ich trotz meines Nicknames zu bezweifeln. :fresse:

Fun-Fact: Zwei der Riegel von damals habe ich sogar tatsächlich noch in meiner Not-Office-Gurke aufm Dach (2x8GB DDR4-2400 mit nem i3-8100).
1764079357014.png


71€... ja ne lass mal, das wirdn harter Kater :haha:
 
Frei nach Spongebob: " Die Blase muss platzen"

Ansonsten gibts ja zumindest Milderung das ein großer Chinesischer Player auf kurze Sicht mit in den Markt einsteigen sollte, nimmt zumindest etwas Druck vom Kessel. Lexar hat ja bewiesen das SSDs und RAM auch von dort konkurrenzfähig sein können.
 
Autsch, dass wird einigen Herstellern sicher schaden.
Man nehme mal an, da gibt es welche, die haben bis jetzt einenn5700x3D oder 5800x3D und sahen bisher keinen Grund aufzurüsten. Aber angenommen, Zen6 schlägt wirklich performancetechnisch voll ein, 16 Kerne mit 3D-VCache und dann will der ein oder andere vielleicht doch aufrüsten und sieht die RAM-Preise...da sind die zT echt happen Preise für die Mainboards dann das kleinste Problem und dann denken die sich "Nee, danke" und AMD bleibt vorerst auf den modernen CPUs sitzen. Oder Intel. Gleiches dann die Motherboard-Hersteller.

Ich glaube, auch wenn einige wenige von den hohen RAM-Preisen profitieren, der Großteil der Hardware-Industrie wird darunter leiden, weil eben weniger gekauft wird bzw mit dem Kauf gewartet wird.
 
Es wird doch eh gekauft, egal wie hoch der Preis steigt. Das haben wir doch alle bei den Grafikkarten zu Corona Zeiten und beim Mining Boom gesehen. Egal wie hoch der Preis war, die Grafikkarten wurden fast immer ausverkauft. Genau so wird es beim RAM, SSDs und zukünftig bei den GPUs sein.
Dann bleibe ich wohl bei meinem AM4- und 10-er Intel Generation Systemen und arbeite alle 154 Spiele ab, die ich noch nicht gespielt habe.
 
Bei den Preisen lohnt es sich zu schauen, ob es noch langsame Händler gibt's, die Pre build PCs mit Verhältnismäßig viel RAM verkaufen, den RAM nehmen und dann die Einzelteile verkaufen. Ist zwar Aufwand, allerdings dürfte das dann günstiger sein.
 
Wollte nächstes Jahr auf AM5 umsteigen, mal sehen, wie die RAM Preise sich bis dahin entwickeln. Notfalls wird der 5800X3D noch länger seinen Dienst tun müssen.
 
Für mich ein Grund, meinen treuen AM4 R7 5800X3D und die restlichen Komponenten gut zu pflegen damit ich auch nächstes Jahr noch viel Freude damit habe und sich die Situation gegen 2027 wieder entspannt.
Wird mit Sicherheit wieder einen Zwischen-Hype-Zeitraum geben: dann eindecken / aufrüsten. Bin eigtl. nur darauf gespannt, was dieses Mal wieder rar & teuer wird :fresse:
 
Apple wird das sicher nicht lange auf si8ch sitzen lassen nicht der teuerste zu sein. :haha:

Aber so langsam wirds echt lustig.
Mein RAM (48GB Corsair Dominator 7200 CL36) hab ich vor nem Jahr für rund 250€ gekauft.
Aktueller Preisvergleich sagt "nur" rund 350€ - aber dann kommt der genauere Blick: Der erste Anbieter, der den RAM als "lagernd" fürht will... 700€, die nächsten sind schon 4-stellig. :lol:

Dann klopfen wir mal auf Holz dass nichts kaputtgeht in nächster Zeit...
Ausgerechnet Ram stirbt im Betrieb fast nie.
 
Ausgerechnet Ram stirbt im Betrieb fast nie.
Die Ausfallrate ist gering das stimmt - dennoch haben wir gar nicht so selten Threads hier wo Systeme instabil werden und nach langem suchen am Ende ein RAM Riegel der Schuldige ist. RAM "stirbt" meist nicht spontan so dass es jeder an nem schwarzen Bildschirm bemerkt, meist sind es die komischen Bluescreens und/oder Neustarts oder Crash to Desktop Events die erst alle paar Wochen auftreten und wo in der Regel erstmal das doofe Windows, der blöde Treiber oder das unoptimierte Spiel schuld ist. Oder anders gesagt: ich vermute, dass es weit mehr defekte RAM Riegel da draußen gibt als viele glauben, sie sind nur lange Zeit schwer als Ursache zu finden wenn man nicht gezielt sucht.
 
Die Ausfallrate ist gering das stimmt - dennoch haben wir gar nicht so selten Threads hier wo Systeme instabil werden und nach langem suchen am Ende ein RAM Riegel der Schuldige ist.
Oft aber im Zusammenhang mit nicht Hersteller Specs, oder OC Ram. Der eben nicht 100% stabil war.
RAM "stirbt" meist nicht spontan so dass es jeder an nem schwarzen Bildschirm bemerkt, meist sind es die komischen Bluescreens und/oder Neustarts oder Crash to Desktop Events die erst alle paar Wochen auftreten und wo in der Regel erstmal das doofe Windows, der blöde Treiber oder das unoptimierte Spiel schuld ist. Oder anders gesagt: ich vermute, dass es weit mehr defekte RAM Riegel da draußen gibt als viele glauben, sie sind nur lange Zeit schwer als Ursache zu finden wenn man nicht gezielt sucht.
Auch immer gerne genommen, fiese Frametimes.
 
Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass so ziemlich alle Hardware dies gibt seit mindestens 10 Jahren "tagesaktuelle" Preise hat - viele produkte ändern auch stundenaktuell ihre Preise in Preisvergleichen. :ka:

Der wesentliche Unterschied wenn irgendwas WIRKLICH knapp ist ist, dass das Produkt in keinem Preisvergleich mehr auftaucht bzw. man nicht den Preis manuell erfragen muss sondern die Verfügbarkeit.
"Tagesaktuell" bedeutet in dem Fall aber 100% Aufpreis zu gestern, oder 200%... :devil:

Problem ist, sollte das länger anhalten (4 Jahre wie prognostiziert?), dann bremst das die ganze Elektroniksparte.
AMD/Intel/(Nvidia) können dann noch so leistungsstarke neue Produkte auf den Markt bringen. Wenn die RAM/SSD/VRAM-Preise die der anderen Komponenten zusammen übersteigen, sinkt auch dort der Umsatz.
150-200€ fürs Mainboard, aber 1000+€ für den RAM?
Das könnte bitter werden für für viele Branchen die an Speicherprodukten hängen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück