CPU-Multitasking im Test: AMD FX vor Intel Core i7 und i5

Wenn sie es könnten würden sie es auch.

Nein, denn sie müssen es ja nicht. :(
Bei Intel reicht es seit mittlerweile 3 Jahren vollkommen aus, als schnellste Desktop-CPU einen Sechskerner zu bringen, denn AMD ist im High-End Bereich nach wie vor keine wirkliche Konkurrenz. Intel kann es sich ja auch erlauben, zwei Jahre lang eine Sechskern CPU wie den 3930K am Markt zu lassen, und damit trotzdem immer noch die zweitschnellste CPU am Markt zu haben.:motz:

Auf der anderen Seite gibt es seit längerem Xeons mit mehr als sechs Kernen, die man problemlos für den Desktop adaptieren könnte, nur besteht halt einfach nicht die Notwendigkeit dies zu tun. Aber klar, grundsätzlich wären diese CPUs dann wohl zunächst mal Extreme Editions für 1000 €
 
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Soll Haswell-E nicht endlich acht Kerne bekommen (wenn man mal davon absieht, dass es noch ewig dauern wird)?
Ist doch das Gleiche. Ob 8 Mini Kerne oder 8 Integer Einheiten, es sind reale Rechentransistoren die sich nur den anderen Kram pro Modul untereinander teilen.

Was mich an der CPU stört, ist das man die beiden Einheiten/ Kerne pro Modul nicht koppeln kann um die IPC pro Modul zu steigern/verdoppeln.
Denn so wie die CPU jetzt aufgebaut ist kann man das Potenzial der CPU nur mit den vollen 8 Threats richtig ausnutzen.
Kann man schon, zumindest Teilweise. AVX ist so ein Fall.
 
Und zu ganz anderen Preisen...
Aber Intel 8-Kerne gibt es doch jetzt schon für den Sockel 2011? Aber auch zu deutlich höheren Preisen.Und zu ganz anderen Preisen...
Und die Begründung, warum die hier nicht getestet wurden, hatten wir schon, oder?
 
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Ja, das schon, aber nur als Xeons. Wenn ich mich nicht irre, kann man die aber beispielsweise nicht übertakten. Und sie sind auch wirklich "etwas" teurer :D
 
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Welches Transistor Bugdet besteht den zwischen CMT vrs. SMT.:D ( Besonders wenn ein Modul Fast genauso Groß ist wie ein Sandy Bridge Kern)

Was gibts da noch groß zu erklären? Wenn du haargenaue Zahlen willst musst du bei AMD/Intel anrufen. Da findet man nämlich sonst nichts zu.
Aber solltest du den Artikel gelesen haben, sollte dir aufgefallen sein das sowohl SMT als auch CMT erwähnt werden.

PCGH schrieb:
Während bei CMP alle Funktionsblöcke wie die Integer- oder die Floating-Point-Einheit einmal pro Kern vorhanden sind und gegebenenfalls durch SMT samt erweiterten Registern mehr als einen Thread bearbeiten können, teilen sich bei CMT zwei Integer-Cluster eine mächtige FPU und auch der Decoder wird gemeinsam genutzt.

Heißt:
Bei SMT wird der eigentliche Kern vor allem um ein paar Register erweitert, was es ermöglicht Prozesse schon vorzubereiten während ein anderer Prozess noch in der Pipeline ist.

Bei AMD hingegen teilen sich zwei Integer Kerne eine FPU sowie auch einen Decoder.

Was ist nun großer? Ein paar Register oder ein Integer Kern?
Jedenfalls wenn man grob gesagt von dem Standpunkt ausgeht, das ein Kern aus Integer Kern, FPU und Decoder besteht.


Nach allem was ich bisher mitbekommen habe hat CMT vor allem den Vorteil, das man den DIE kleiner macht als wenn es zwei eigentlich Kerne wären(wie noch beim Phenom) und dabei aber ähnliche Leistung erreicht. Klingt eben zunächst etwas blöd weil Bulldozer/Vishera von der Die-Size dennoch ziemlich riesig sind, gemessen an der Leistung gegenüber den winzigen Die's der Konkurrenz.
Bei Intel bringt SMT vor allem dann etwas, wenn die Software schlecht optimiert ist. Heißt wenn ein Prozess einen Kern voll auslastet bringt SMT quasi gar nichts. Kommt SMT voll zum Zuge können es gern mal 20-30% Mehrleistung sein. Meiner Ansicht nach ziemlich viel, dafür das man den Kern vor allem um ein paar Register erweitert hat.
 
Heißt:
Bei SMT wird der eigentliche Kern vor allem um ein paar Register erweitert, was es ermöglicht Prozesse schon vorzubereiten während ein anderer Prozess noch in der Pipeline ist.

Bei AMD hingegen teilen sich zwei Integer Kerne eine FPU sowie auch einen Decoder.

Was ist nun großer? Ein paar Register oder ein Integer Kern?
Jedenfalls wenn man grob gesagt von dem Standpunkt ausgeht, das ein Kern aus Integer Kern, FPU und Decoder besteht.

Nach allem was ich bisher mitbekommen habe hat CMT vor allem den Vorteil, das man den DIE kleiner macht als wenn es zwei eigentlich Kerne wären(wie noch beim Phenom) und dabei aber ähnliche Leistung erreicht. Klingt eben zunächst etwas blöd weil Bulldozer/Vishera von der Die-Size dennoch ziemlich riesig sind, gemessen an der Leistung gegenüber den winzigen Die's der Konkurrenz.
Bei Intel bringt SMT vor allem dann etwas, wenn die Software schlecht optimiert ist. Heißt wenn ein Prozess einen Kern voll auslastet bringt SMT quasi gar nichts. Kommt SMT voll zum Zuge können es gern mal 20-30% Mehrleistung sein. Meiner Ansicht nach ziemlich viel, dafür das man den Kern vor allem um ein paar Register erweitert hat.
Ohne mich jetzt direkt auf Dich zu beziehen, Dir zu widersprechn oder zuzustimmen, nehm ich Deinen Beitrag einfach mal aus Anlaß, meine bescheidene Sicht auf die Diskussion "was ist besser" zu werfen :schief:

Ich finde, spätestens bei diesem Test wird deutlich, das man viel zu fahrlässig das Worter "Kerne" nutzt:
da wird der amd 6 "kerner" mit nur 3 kernen seine schwäche zeigen

Intel setzt auf 4 vollwertige Kerne und sorgt mit SMT für eine weiterhin vollständige Auslastung, auch wenn ein Thread mal nicht alle Integereinheiten eines Kernes nutzt. Darum entspricht die durch den virtuelle Kern, der durch SMT verfügbar wird, bereitgestellte Leistung nicht zu 100% der des Host-Kerns. Der 4-Kerner ist zwar in der Lage, 8-Threads gleichzeitig abzuarbeiten, aber eigentlich sind es "nur" 4 Threads + maximal 4 weitere Threads die "nur" die gerade nicht genutzten Integereinheiten nutzen können.
AMD setzt ebenfalls auf 4 vollwertige Kerne, nennt diese aber Module, weil sie 2 Integercluster pro Modul bieten. Das heißt, solange ein Thread nur auf Integer-Rechenleistung setzt, können 8 Threads vollwertig nebeneinader und gleichzeitg abgearbeitet werden. Sobald es aber um Gleitkommarechnung/FPU/Decoder oder anderes geht, können nur 4 Threads bearbeitet werden.

Wirklich vergleichbar wäre es also nur dann, wenn man bei Intel SMT abschaltet und bei AMD den zweiten Integercluster in jedem Modul. CMT und SMT sind dann quasi "Bonus", ein "nice to have" und beides hat seine Vor- aber auch seine Nachteile. So garantiert AMDs Herangehensweise nahezu immer 8 Threads (es sei denn, es geht um FPU-Berechnung etc), wobei Rechenleistung ungenutzt bleiben kann, während Intel dafür sorgt, das die vorhandenen Integereinheiten immer möglichst vollständig ausgelastet sind (was eben zu einer hohen/höheren IPC führt), im Idealfall teilen sich 2 Threads die Integereinheiten eines Kerns zu je 50%, im schlechtesten Fall nutzt ein Thread einen Kern zu 100% aus, dann können halt nur 4 Threads abgearbeitet werden. Meist laufen 4 Threads mit 70 bis 80% Prozent (weil sie einfach nicht mehr Integerleistung brauchen) und 4 weitere Threads mit den restlichen 20 bis 30% der ungenutzten Integerlesitung, was eben einem Leistungsplus von 20-30% mit SMT gegenüber ohne SMT entspricht.

Rein theoretisch können bei AMD wie gesagt Integereinheiten ungenutzt bleiben, obwohl 8 Threads bearbeitet werden. Würde AMD hier entweder den Modulen (was zu 8+4 Threads führen würde) oder aber den Integereinheiten selbst (was zu 8+8 Threads führen würde) die Fähigkeit zu SMT zugestehen, würde wohl auch bei AMD die IPC deutlich steigen, allerdings sind das Front- und Backend eines Moduls (also Gleitkommarechnung/FPU/Decoder etc) ja schon jetzt ab und an zu schwach/zu klein/zu (unter)dimensioniert, um 2 Intergercluster immer ausreichend mit Daten zu füttern.
8+4 Threads dürfte außerdem schwerlich umsetzbar sein, denn dann müßte man ungenutzte Integereinheiten beider Cluster eines Moduls zusammenfassen können, was wohl nicht geht, es würde also auf 8+8Threads hinauslaufen und ich frage mich, warum AMD diesen Weg zur Steigerung der IPC noch nicht gewählt hat.

Allerdings erklärt das natürlich auch, warum Intel bei Spielen so gut abschneidet: Noch immer sind die wenigstens Spiele wirklich Multithread-optimiert.
Wenn ein Spiel als beispielsweise nur 2 Threads bereitstellt, werden bei Intel 2 Kerne voll ausgelastet, die anderen beiden abgeschaltet und die genutzten übertaktet.
Bei AMD hingegen ergeben sich jetzt schon Entscheidungsschwierigkeiten: Packt man jeden Thread auf ein Modul? Danm hätte jeder Thread zumindest auch die volle Leistung der Gleitkommarechnung/FPU/Decoder etc. Allerdings lägen dann auch in beiden Modulen je ein Integercluster brach, das Modul "langweilt" sich . Packt man beide Threads hingegen in ein Modul, wird dieser voll ausgelastet, man könnte die anderen 3 Module zum Stromsparen abschalten. Allerdings müßten sich nun die beiden Threads Gleitkommarechnung/FPU/Decoder etc teilen, die Leistung bricht in dem Fall ein.
Darum langweilen sich AMD-CPUs im Prinzip beim Spielen und können trotzdem Intel-CPU nicht das Wasser reichen.
Erst wenn es um Arbeiten geht, also Komprimieren oder Konvertieren von Daten etcpp, zeigt sich wie in diesem Test das volle Potential der AMD-CPUs und da muß man bei Intel halt weit tiefer in die Tasche greifen, um im Professionellen Bereich die gleiche Leistung zu bekommen.

Darum bin ich dafür, das man mehr auch die Bezeichnung achtet.
Intel: 4K/4+4T
AMD: 4M/8T
Gerade ein Satz wie dieser
da wird der amd 6 "kerner" mit nur 3 kernen seine schwäche zeigen
beweißt das :ugly:
Und spätestens nun wird klar, das man Birnen und Äpfel vergleicht.
Wie ich bereits schrieb, wollte man wirklich die Leistungsfähigkeit bewerten, müßte man SMT bei Intel, und den jeweils zweiten Integercluster bei AMD deaktivieren, am besten sogar nur jeweils 1 Kern bzw 1 Modul nutzen, bei gleichem Takt (1 oder 2GHz) und dann gibt man die IPC allein oder pro Watt oder pro Euro an. Die Ergebnisse wäre aber extrem langweilig. :schief:
 
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[QUOTEAlso ich sehe das ähnlich. Ganz schnell alt aussehen tun die Intels sicher nicht. Wenn man 4 Kerne belastet ist es doch klar das ein 4-Kerner ohne SMT einbricht. Ich habe das Gefühl, einige Leute interpretieren die Grafiken falsch. Ich sehe da besonders 2 Dinge hervorstechen:][/QUOTE]

Aber sicher doch. Der FX 8350 kostet derzeit um die 170 Flocken. Der Intel 3570K liegt bei 200€ und unterliegt bei Multithreading eindeutig dem FX 8350. Der i7 3770K, welcher dann unter Multithreading nur minimal langsamer als der FX ist, kostet dann aber schon locker ca 300€, also ist mal eben fast 30% teurer. Nimmt man jetzt den i5 3470, welcher preislich identisch mit dem FX 8350 ist, so sieht dieser bei Multithreading überhaupt kein Land mehr gegen den FX. Man sieht hier sehr schön, das Intel für die fast gleiche Leistung, einen deutlichen Preisaufschlag haben möchte. Greift man dann zu den CPUs, die den FX in jeglicher Hinsicht überlegen sind, wird Aufschlag noch drastischer.

Die AMD FX sind für Kunden die sehr viel mit Multithreading arbeiten, trotz der ungleich höheren Leistungsaufnahme, eindeutig die bessere Wahl. In Fällen, wo nur bis zu 4 Threads genutzt werden, sieht das natürlich ganz anders aus. Da hat Intel ganz klar die Nase vorn. Aber wie lange das im Hinblick auf die neue Konsolengeneration noch so sein wird, wird die spannende Frage werden. Einen ersten Fingerzeig könnte das ja Crysis 3 darstellen, wo die FX CPUs ja kaum schlechter sind. Auch wird AMD ja nochmal ein Refresh der derzeitigen Visheras mit nochmals verbesserter IPC bringen. Dann könnte Intel im Mainstreambereich schon größere Probleme bei Multithreading bekommen, wo dann nur noch die deutlich teureren Modelle mithalten, bzw. überlegen sind.

Auch wird AMD zwangsläufig wieder immer näher an Intel heranrücken. Intel nähert sich immer mehr der Grenze des technisch machbaren. Die Zeiten, wo es alleine schon durch das Shrinken des Fertigungsprozesses einen deutlichen Schub gab, sind vorbei, was man ja auch mittlerweile an den eher minimalen Leistungszuwächsen von Sandy zu Ivy und von Ivy zu Haswell sieht. Da wird AMD dann zwangsläufig aufschließen.
 
@cosmic
Schöner Beitrag nur eines stimmt leider nicht und das ist eben das was hin und wieder zu Irritationen führt. AMD selber spricht nicht von 4 Modulern sondern von 8 Kernern, was es ja unterm Strich auch ist. Ein nativer 8 Kerner im Gegensatz zu den 4K+4 SMT Threads Intel CPUs.

p.s.: Da ich die Zukunft so sehe, dass immer mehr Richtung Parallelisierung und weniger Taktsteigerung geht entwickelt wird, siehe die neuen Konsolen, so sehe ich ich doch AMD sehr gut aufgestellt. Man sieht es ja jetzt schon sehr gut wie leistungsstark die AMD CPUs sind, wenn sie richtig angesprochen, siehe Crysis 3 oder den Test hier. :)

MfG
 
@cosmic
Schöner Beitrag nur eines stimmt leider nicht und das ist eben das was hin und wieder zu Irritationen führt. AMD selber spricht nicht von 4 Modulern sondern von 8 Kernern, was es ja unterm Strich auch ist. Ein nativer 8 Kerner im Gegensatz zu den 4K+4 SMT Threads Intel CPUs.

p.s.: Da ich die Zukunft so sehe, dass immer mehr Richtung Parallelisierung und weniger Taktsteigerung geht entwickelt wird, siehe die neuen Konsolen, so sehe ich ich doch AMD sehr gut aufgestellt. Man sieht es ja jetzt schon sehr gut wie leistungsstark die AMD CPUs sind, wenn sie richtig angesprochen, siehe Crysis 3 oder den Test hier. :)

MfG
Ja, und ich gleube, AMD leistet sich damit einen Bärendienst. Natürlich kommt es werbetechnisch gut, von einem 8-Kerner zu reden. Das gilt aber auch nur für den Consumer-Bereich (also dem Großteil von uns), während im professionellen Bereich, wo die Lizenzkosten für das Betriebssystem pro Kern berechnet werden, von 4-Modulen gesprochen wird. Jeder, der hier seinem Chef Rede und Antwort stehen und das bestmögliche herausholen muß, würde AMD den Vogel zeigen, wenn die da von 8-Kerne reden würden, aber nur zB 4 FPUs anbieten.
Und das wäre dann der nächste Kritikpunkt: Es ist eben kein nativer 8 Kerner, denn auch wenn früher mal die Integereinheiten einen Kern definierten, so gehört heute zu einem CPU-Kern mehr als nur die Integereinheiten (eben auch FPU etc). Wäre es ein nativer 8-Kerner, müßte AMD auch 8 FPUs verbauen.
Aber ich glaube, ich stehe mit dieser Meinung ziemlich alleine da.

Und ja, je mehr die Parallelisierung voranschreitet, desto besser dürfte AMD aufgestellt sein. Wobei doch für massig parallelisierte Anwendungen dann wieder die GPU genutzt werden sollen, sonst würden APUs und HSA keinen Sinn ergeben. Insofern dürfen CPUs nicht zu sehr auf Parallelisierung optimiert werden, sondern müssen weiterhin in der seriellen Berechnung stark sein.
 
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Ich denke einfach das die von AMD verwendete Technik ein Zwischending darstellt. Es ist zumindestens nativer als 4 Kerne + SMT. ;)
Mit Steamroller soll doch der von dir angesprochene Engpass ausgeräumt werden oder?

MfG
 
Sobald es aber um Gleitkommarechnung/FPU/Decoder oder anderes geht, können nur 4 Threads bearbeitet werden.

Das ist so nicht (ganz) korrekt! Es sind pro Modul sehr wohl 2 128bit FPU Einheiten vorhanden und es können somit auch 2 Threads (auf einem 4 Moduler ergo 8) parallel, auf voneinander unabhängigen Einheiten berechnet werden. Erst bei abarbeitung von AVX Befehlen (256Bit) ist nurmehr ein Thread pro Modul möglich. Der unterschied zu einem (echten) Dualcore ist lediglich der das es nur einen FP Scheduler gibt. Bei den int Einheiten hat jede ihren eigenen.
 
Das ist so nicht (ganz) korrekt! Es sind pro Modul sehr wohl 2 128bit FPU Einheiten vorhanden und es können somit auch 2 Threads (auf einem 4 Moduler ergo 8) parallel, auf voneinander unabhängigen Einheiten berechnet werden. Erst bei abarbeitung von AVX Befehlen (256Bit) ist nurmehr ein Thread pro Modul möglich. Der unterschied zu einem (echten) Dualcore ist lediglich der das es nur einen FP Scheduler gibt. Bei den int Einheiten hat jede ihren eigenen.
Stimmt, da war was :schief:
Aber ich meine, der Unterschied zwischen einem Modul und einem echten Dualcore war mehr/größer als nur eine unterschiedliche Anzahl an FP Schedulern und nur einer Möglichkeit 256bit-AVX-Befehle abzuarbeiten.

/edit: mit diesem haben meine letzten 4 Beiträge in diesem Thread jeweils eine Überarbeitung erfahren.
 
Mit Steamroller soll doch der von dir angesprochene Engpass ausgeräumt werden oder?
Ich hatte das so verstanden, das AMD noch mehr zum "klassischen" Kern zurückkehrt, kann das aber auch mißverstanden haben.
Wie ich bereits schrieb: Ich würde zur Steigerung der IPC "einfach" die Fähigkeit für SMT in jeden Integercluster integrieren und dafür die Aufweichung von Bulldozer zu Piledriver rückgängig machen, allerdings ohne die Fehler/Schwachpunkte des Bulli wieder ein zu führen.
Aber ich hab ja als Laie da keine Ahnung, vielleicht ist es ja besser, wieder mehr Single-Threadleistung zu bieten, wobei das ja der gesteigerten und für die Zukunft vermutlich weiter steigenden Parallelisierung widerspricht.
Würde AMD konsequent an HSA und APUs arbeiten, würden sie diesern Rückschritt wahrscheinlich nicht machen, aber wahrscheinlich war Bulldozer der Softwareentwicklung doch viel zu weit (geschätzt mehr als 5 Jahre?) vorraus, so das man erstmal wieder ein Schritt zurück gehen muß, um noch konkurrenzfähig zu sein. Ziehen die Softwareentwickler aber endlich nach, sollte AMD sich wieder mehr am Bulli orientieren, ohne dessen Fehler zu wiederholen. Meiner Meinung nach.
 
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Und das wäre dann der nächste Kritikpunkt: Es ist eben kein nativer 8 Kerner, denn auch wenn früher mal die Integereinheiten einen Kern definierten, so gehört heute zu einem CPU-Kern mehr als nur die Integereinheiten (eben auch FPU etc). Wäre es ein nativer 8-Kerner, müßte AMD auch 8 FPUs verbauen.

Nein, ein Kern wie er von Intelfantikern definiert wird, ist ein x86-Kern; der besteht aus einer Integereinheit (IntegerKERN) und einem Cache. Ein AMD-Modul ist besteht aus zwei Integerkernen und einem Cache. Somit müsste man immer zwischen x86-Kern und AMD-Modul unterscheiden. Da AMD aber nur mit 8 Kernen, und nicht mit 8 x86-Kernen wirbt ist das völlig i.O. . Zwar mögen sich manche ein bisschen verschaukelt fühlen, allerdings sieht man an den Benchmarks das ein Modul es auch ohne Probleme mit einem x86-Kern aufnehmen kann, sofern sie denn richtig ausgenutzt werden.
 
Nein, ein Kern wie er von Intelfantikern definiert wird, ist ein x86-Kern; der besteht aus einer Integereinheit (IntegerKERN) und einem Cache. Ein AMD-Modul ist besteht aus zwei Integerkernen und einem Cache. Somit müsste man immer zwischen x86-Kern und AMD-Modul unterscheiden. Da AMD aber nur mit 8 Kernen, und nicht mit 8 x86-Kernen wirbt ist das völlig i.O. . Zwar mögen sich manche ein bisschen verschaukelt fühlen, allerdings sieht man an den Benchmarks das ein Modul es auch ohne Probleme mit einem x86-Kern aufnehmen kann, sofern sie denn richtig ausgenutzt werden.
Du kannst doch nicht einfach "Nein" schreiben und mir damit Unrecht geben, wenn Du selbst zugibst, das es darauf ankommt, wie man einen Kern definiert :schief:

Für Intel(anhänger/fanatiker/fans) mag das ein klassischer x86-Kern ais Integereinheit und Cache sein.
Ich bin mir nicht ganz sicher, wie AMD seine "Kerne" definiert, denn eigentlich reden sie nur noch von Modulen und Threads.
Ich definiere moderne CPU-Kerne inzwischen weitaus umfassender, da gehört mindestens eine Integereinheit, ALUs, mindestens eine FPU, Registersätze... und noch einiges mehr rein.

Aber wie ich schon vermutet habe, steh ich mit dieser Definition so ziemlich alleine dar, obwohl es die Einteilung meiner Meinung nach einfacher und deutlicher machen würde und auch modernen CPUs gerecht wird. Ich mein, keiner von uns zieht hier einen 8088 zum Vergleich heran (was nach meiner modernen Definition dann ja keine CPU mehr wäre) oder redet über CPUs mit Coprozessoren. Wenn wir hier und jetzt CPUs benchen und vergleichen, dann sind das immer moderen CPUs, alle sind im neuen Jahrtausend entwicklet wurden, da kann man meiner Meinung nach ruhig modernere Ansätze zur Definition eines Kerns nutzen :schief:
 
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Ja, und ich gleube, AMD leistet sich damit einen Bärendienst. Natürlich kommt es werbetechnisch gut, von einem 8-Kerner zu reden. Das gilt aber auch nur für den Consumer-Bereich (also dem Großteil von uns), während im professionellen Bereich, wo die Lizenzkosten für das Betriebssystem pro Kern berechnet werden, von 4-Modulen gesprochen wird. Jeder, der hier seinem Chef Rede und Antwort stehen und das bestmögliche herausholen muß, würde AMD den Vogel zeigen, wenn die da von 8-Kerne reden würden, aber nur zB 4 FPUs anbieten.
Im Server-Bereich sind 8-Moduler ja auch 8-Kerner bei AMD. Taktbereinigt ergeben sie also (theoretisch) die doppelte Leistung bei gleicher IPC und "gleicher Kernanzahl" :ugly:
 
Was ist nun großer? Ein paar Register oder ein Integer Kern?
Jedenfalls wenn man grob gesagt von dem Standpunkt ausgeht, das ein Kern aus Integer Kern, FPU und Decoder besteht.

Nach allem was ich bisher mitbekommen habe hat CMT vor allem den Vorteil, das man den DIE kleiner macht als wenn es zwei eigentlich Kerne wären(wie noch beim Phenom) und dabei aber ähnliche Leistung erreicht. Klingt eben zunächst etwas blöd weil Bulldozer/Vishera von der Die-Size dennoch ziemlich riesig sind, gemessen an der Leistung gegenüber den winzigen Die's der Konkurrenz.
Bei Intel bringt SMT vor allem dann etwas, wenn die Software schlecht optimiert ist. Heißt wenn ein Prozess einen Kern voll auslastet bringt SMT quasi gar nichts. Kommt SMT voll zum Zuge können es gern mal 20-30% Mehrleistung sein. Meiner Ansicht nach ziemlich viel, dafür das man den Kern vor allem um ein paar Register erweitert hat.
Naja, Bulldozer und Vishera sind deshalb so groß weil sie noch in einer größeren Strukturbreite hergestellt werden.

Und wieviel Platz SMT zu Anfangszeiten benötigte zeigt ganz gut dieses Bild:
http://www.nickles.de/stories/images/mn/new2/fullsize/schema-2005-leistung-03.jpg
Wenn ich das richtig interpretiere, ist der durch damals noch Hyper-Threading genannte zweite Kern so groß wie der erste mit Cache.
SMT dürfte aber inzwischen deutlich weniger Platz brauchen.

Und wenn es um die Definition einer moderenn CPU geht (um darauf nochmal zurück zu kommen), dann sollte man alles mit reinnehmen, was allen modernen CPU (egal ob von intel oder AMD) gemeinsam ist:
Fetch, Decoder, FPU, Interger, Scheduler etcpp.

Sehr schön gibt auch dieses Bild den Unterschied zwischen AMD- und Intel-CPUs wieder:
http://www.au-ja.de/bilder/2010/amd-bulldozer-tn4.jpg
 
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