Bigfoot0485
Schraubenverwechsler(in)
Hallo Leute,
ich beschäftige mich momentan damit, warum mein Arbeitsspeicher in meinem System langsamer getaktet wird, als es laut Hersteller betrieben werden kann oder in meinem UEFI eingestellt ist.
In dem Zusammenhang kam mir die Frage, wie langsamer RAM eigentlich als Flaschenhals diagnostiziert werden kann. Wie wirkt sich langsamer RAM etwa in Spielen aus?
Ich spiele zurzeit z.B. Total War: Attila und stelle fest, dass meine GeForce 1080 Ti zu 20% +/- 5% (=Load) belastet wird, während meine CPU Kerne ungleichmäßig ausgelastet sind. Ein Kern ist kontinuierlich über 60% während die anderen Kerne zwischen 20% und 40% pendeln. Beide Komponenten sind mit ca. 51° C. temperiert - nicht gut, aber eben auch nicht so schlecht, dass die Komponenten sich drosseln dürften.
Nun kommt das Spiel aber nur auf 25 FPS. Ärgerlich, wo ich doch gerade die neue Grafikkarte gekauft habe und den Geschwindigkeitsrausch erwartet habe.
(letzten Satz mit einem Zwinkern gemeint)
Meine Überlegung ist nun also: Durch den langsamen Arbeitsspeicher muss die CPU regelmäßig auf Daten aus dem Speicher warten, so dass diese nicht zu den eigentlichen Rechenaufgaben kommt und infolgedessen nicht ausgelastet wird.
Könnt ihr bestätigen, dass sich das so verhält oder verhält es sich eher umgekehrt: Wenn häufig/lange Daten aus dem Speicher geladen werden muss, ist der CPU Kern beschäftigt und es würde für diese Zeit ein gewisser Load erzeugt. Ergo: Die CPU müsste bei zu langsamen RAM immer auf 100% Last stehen...
Vielleicht ist im konkreten Fall auch irgendwas anderes der Verursacher (VSYNC, oder weiß der Kuckuck), mir geht es in diesem Thread mehr ums Prinzip: Wie verhält sich ein ausgelastetes System, bei dem der Arbeitsspeicher der Flaschenhals ist.
Vielen Dank und Servus!
ich beschäftige mich momentan damit, warum mein Arbeitsspeicher in meinem System langsamer getaktet wird, als es laut Hersteller betrieben werden kann oder in meinem UEFI eingestellt ist.
In dem Zusammenhang kam mir die Frage, wie langsamer RAM eigentlich als Flaschenhals diagnostiziert werden kann. Wie wirkt sich langsamer RAM etwa in Spielen aus?
Ich spiele zurzeit z.B. Total War: Attila und stelle fest, dass meine GeForce 1080 Ti zu 20% +/- 5% (=Load) belastet wird, während meine CPU Kerne ungleichmäßig ausgelastet sind. Ein Kern ist kontinuierlich über 60% während die anderen Kerne zwischen 20% und 40% pendeln. Beide Komponenten sind mit ca. 51° C. temperiert - nicht gut, aber eben auch nicht so schlecht, dass die Komponenten sich drosseln dürften.
Nun kommt das Spiel aber nur auf 25 FPS. Ärgerlich, wo ich doch gerade die neue Grafikkarte gekauft habe und den Geschwindigkeitsrausch erwartet habe.
(letzten Satz mit einem Zwinkern gemeint)
Meine Überlegung ist nun also: Durch den langsamen Arbeitsspeicher muss die CPU regelmäßig auf Daten aus dem Speicher warten, so dass diese nicht zu den eigentlichen Rechenaufgaben kommt und infolgedessen nicht ausgelastet wird.
Könnt ihr bestätigen, dass sich das so verhält oder verhält es sich eher umgekehrt: Wenn häufig/lange Daten aus dem Speicher geladen werden muss, ist der CPU Kern beschäftigt und es würde für diese Zeit ein gewisser Load erzeugt. Ergo: Die CPU müsste bei zu langsamen RAM immer auf 100% Last stehen...
Vielleicht ist im konkreten Fall auch irgendwas anderes der Verursacher (VSYNC, oder weiß der Kuckuck), mir geht es in diesem Thread mehr ums Prinzip: Wie verhält sich ein ausgelastetes System, bei dem der Arbeitsspeicher der Flaschenhals ist.
Vielen Dank und Servus!
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