CPU auf 100 % bei Rendern

Ich nenn es rendern weil man das in dieser Thematik es auch so nennt. :) Ich hab es mir nicht ausgedacht.
Das gute Programm Sony Vegas bietet dafür auch ein button an. Und er heißt Rendern :)

Fakt ist falls es zu Verwirrung kam: Arbeite ich mit Videos und Tonspuren. Sagt euch was Let's Play? Bestimmt :) da muss ich meine Tonspur synchron auf das Videomaterial zusammen fügen. Das dann auch auf HD oder FULL HD umwandeln u.s.w 100 sachen kann man machen.
Mit Vegas arbeiten ist simples Re-enconden von Audio- bzw. Videospuren. Ist nur im Programm falsch benannt.
Rendern würdest du mit 3DS Max, Blender oder Cinema 4D.

Übertakten würde schon was helfen, dann geht das ganze etwas schneller.
Ach ja. 8GB sind da mehr als genug, da es ja relativ simple Aufgaben sind und nicht so extrem veil RAM belegt wird.
 
Mainboard: FM2A75 PRO 4 ASROCK :::::: CPU: a10 5800k IGP: Radeon HD 7660D


Also für das Rendern nimmt man wenigstens ein echten Prozzesor kein Spielzeug. Ich hab einen i7 (8 virtuelle kerne und nen Kumpel hat den FX 8350 echte 8 ing Kerne) wir können beide Rendern und neben bei zocken oder was andere machen. Aber ein A10 5800K zum Rendern ist eher das falsche Einsatzgebiet.
 
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1) Würde ein übertaten was bringen also auf 4.2 GHz ?
Ja, du renderst schneller - die Auslastung bleibt aber auf nahe 100%.

2) Wenn nicht, was für ein CPU brauch ich das alles flüssig läuft ? Ist so was überhaupt möglich, ohne einen CPU für 200-300Euro kaufen ?. ?

je mehr CPU Power du hast, desto mehr wird dein Renderprogramm (wenn es gut ist) nutzen - auch die schnellste CPU wird also dein "Problem" nicht beheben.

Lösungsmöglichkeiten:
1.) Priorität des Renderthreads heruntersetzen. Dadurch reicht die Rechenpower aus, um üblicherweise ruckelfrei und flott am Office-PC unterwegs zu sein - zum spielen reichts natürlich nicht.
2.) Kerne für den Renderer zuweisen und andere Kerne sperren - wenn du einen Renderprozess nur auf 2 von 4 Kernen laufen lässt bleiben die restlichen zwei zum spielen übrig - das Rendern dauert dadurch natürlich rund doppelt so lange.
3.) Einfach dann rendern, wenn sonst keine Leistung benötigt wird (über Nacht o.ä.)

Und ums nebenbei zu erwähnen: deine APU ist für solche Aufgaben recht ungeeignet da viel zu langsam. Um in einigermaßen akzeptabler Zeit qualitativ gute Videos zu rendern sollte man mindestens über einen 3770K verfügen - ich nutze für solche Aufgaben einen übertakteten 3930K (und selbst der rutscht bei guten h.264-Settings öfter mal unter 5 fps!). Für YouTube und gerade Lets Plays reichen meiner Meinung nach auch "billige" und dadurch weit schnellere (aber auch viel ineffizientere) Einstellungen, weil das erstens 95% der YouTuber nicht auffällt, zweitens die dadurch massiv höhere Dateigröße (im Falle von CRF) bei YT wurscht ist und drittens weil das auf deiner APU noch irgendwie machbar ist ohne dabei Großvater zu werden :ugly:.
 
Jetzt sei mal nicht so streng - encoden kann man mit jeder CPU - reine Zeitfrage. ;)
Ich habe schon mit einem Athlon XP 1800+ "gerendert", als der noch 'ne Top-CPU war.

Ähm - mehr Takt hilft tatsächlich gegen Ruckeln, die Aussage 100% sind 100% - es ruckelt dann immer, egal wie stark die CPU ist -, passt so nicht genau.
Allerdings muss man ihn schon verdoppeln oder verdreifachen, damit man zumindest auf dem Desktop oder beim Surfen keinen springenden Mauszeiger mehr haben möchte.
 
Klar ists nur ne Zeitfrage... hab das auch mal auf nem Barton 3000+ gemacht. :D

Was das andre angeht kann ichs nicht wirklich bestätigen... wenn ich beim konvertieren meine Priorität des entsprechenden Threads auf normal oder höher als normal stelle ruckelt auch bei mir der Officebetrieb.

Klar, wenn man so viele kerne/Threads bedienen kann dass der encoder sie schlicht nicht mehr alle komplett auslasten kann (oder wenn das zu konvertierende material / die Einstellungen das nicht hergeben) wirds den PC nicht mehr so in die Knie zwingen aber grundsätzlich bringt mehr Rechenleistung ohne etwas an Kernverteilung oder Priorität zu ändern nicht direkt die Lösung.
 
Als Ruckeln bezeichne ich mal, dass der Mauszeiger springt, wenn man ihn durch die Gegend schiebt. ;)
Ich tacker meine CPU gerne auf den Minimaltakt von 1,6 Ghz fest, damit sie bei nächtlichen Aktionen ohne Aufsicht keine Höhenflüge bekommt.
Ab und zu vergesse ich am Tag darauf, die Taste für die übliche Takteinstellung zu drücken - dann ruckelt es mit einer x264-Coding-Session plötzlich gewaltig.
Beim üblichen OC-Takt ruckelt da fast nix (man muss schon drauf achten, um es zu merken) - auch nicht, wenn drei Videos parallel in der Mache sind - mit normaler Priorität.
Es bleibt wohl beim windowsüblichen Threadwechsel grade genug Leistung über, um in der kurzen Zeit doch einiges zu bewältigen - bei viel weniger Takt reicht es nicht.
Nur der IntelBurnTest führt zu Dauerruckeln bei jenseits von 4 GHz.
 
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