Special Core Ultra 5 225F und 235 im Test: Intel definiert die Mittelklasse neu und greift dort AMD an

Der Test zeigt, wie mies die 9000er CPUs von AMD ohne 3DCache in Spielen abschneiden. Wirklich gruselig, dass ein Intel 235 an einen 9900 von AMD heranreicht.

Mir gefällt das clevere Big Little Konzept von Intel. Es zeigt sich auch wie stark ein 13600K noch immer ist. Die Intel CPUs sind besser als ihr Ruf vermuten lässt.
 
Die Intel CPUs sind besser als ihr Ruf vermuten lässt.
Die CPUs waren noch nie schlecht, Intel hat nur die letzte Zeit alles dran gesetzt dass sie schlecht(er) dastehen als nötig.
Erst RaptorLake so geprügelt bis sie sich selbst degradieren und dann 6 Monate gebraucht um mal vernünftig zu reagieren und dann ArrowLake mit einem Softwarestand gelauncht der unterirdisch schlecht war und die ganzen Release-Tests zerhagelt hat (was du aus den Köpfen der Masse nie wieder rausbekommst, kaum jemand liest Nachtests...).

Jetzt hat eben Raptorlake den Ruf "Stromhungrig, heiß, geht kaputt" und Arrowlake "Spielekrücke", obwohl beides nur sehr bedingt bis gar nicht (mehr) zutreffend ist.
 
Ui ui ui. Chapeau Intel, geht doch.
Stark und effizient.

Danke für den tollen Test.

Da erwartet man nahezu nix und dann kommen ein RX 9070 (XT) und ein effizienter 235 so plötzlich 😅

RX 9070 + i5 235=EffizienzKaiser. (Kaiser is besser wie König). Effizienz ist wichtig, und du brauchst dafür nie eine Brechstange.
Mit der Kombi auf einem B860 Board bekommt man in der Tat immerhin für rund 1500€ etwas zusammen was man einen P/L PC nennen darf.
 
Die neue Intel Generation ist wirklich sehr gut. Schnell in Anwendungen und Spielen, effizient und die Preise stimmen auch. Da muss AMD sich warm anziehen.
 
Nicht schlecht, Respekt. Auf gleich auf im Index mit einem 7800X3D (alter Game King) :daumen:
Echt interessant, dass der 235 den 7800X3D selbst in Spielen knapp schlagen kann.
Nein, insg. Gleichauf (orangener Balken) und in Games (gelber Balken) liegt der 7800X3D noch 2% davor (siehe Anhang) ...
 

Anhänge

  • i5 235.jpg
    i5 235.jpg
    382,2 KB · Aufrufe: 112
Zuletzt bearbeitet:
Nein, in Games (gelber Balken) liegt der 7800X3D noch 2% davor (siehe Anhang) ...
In den AVG ist der 7800X3D 2% voraus, dafür höngt er in den 1 und 0,2 Perzentil 3 bzw. 4% zurück. Overall würde ich da den Intel klar vorziehen.
Richtig. Deshalb hab ich letztes Jahr einem Bekannten eine 7900´er (12C/24T) CPU (65 Watt) und 7900GRE (260 Watt) zum Kauf empfohlen ... :cool:
Starke Tipps für einen effizienten Rechner. Die ineffizientere GPU Architektur zusammen mit einer, in Spielen, recht ineffizienten CPU :ugly:
 
Richtig. Deshalb hab ich letztes Jahr einem Bekannten eine 7900´er (12C/24T) CPU (65 Watt) und 7900GRE (260 Watt) zum Kauf empfohlen ... :cool:
Klar keine schlechte Hardware.

Nur is der 7900 Effizienz technisch eher Mittelfeld und wie der blautemple schon sachte die letzte AMD GPU Gen war nicht so pralle.

Da gab´s im letzten Jahr auch schon deutlich bessere und effizientere Hardware.

Und nun mit dem 9800X3D, den Intels, sowie der 9070 von AMD, Intel Arc und den Nvidias kann man sehr schöne, schnelle effiziente Kisten bauen.
 
@blautemple
Kommt halt immer auf die Spiele an.

Mit Spider-Man 2, Dragon Age und Indy hat man gute Beispiele für ein schlechtes "SMT".

Kann ein Spiel mehr damit anfangen ist es bei Intel nicht so gut.
Vorteil dann bei AMD, man könnte SMT deaktivieren, bei intel aber SMT nicht aktivieren weil es fehlt.

Also alles hat so seine Vor- und Nachteile.

Wichtig ist allerdings, dass Intel mit den kleineren CPUs gezeigt hat, dass es doch klappen kann, wenn man nicht auf "Teufel komm raus" einfach alles rausballert (Explizit meine Meinung).

Wobei so ein Intel-System gerade bei RAM OC richtig Spaß machen kann, wenn man die Geduld hat und oder Spaß daran.
 
Super Test, vielen Dank dafür :)

Ich bin positiv überrascht von den CPUs, Intel kann ja doch liefern wenn sie Druck haben (und nachdem das Launch-Fiasko der großen Brüder erledigt ist). Aktuell sehe ich es so das Intel für aktuelle PC-Builds die Nase vorne hat abseits vom 9800X3D (und dem 9950X3D wenn Geld keine Rolle spielt). Sie können in jeder Preisklasse was liefern und müssen sich nicht mehr hinter der Brechstange verstecken.
 
Wichtig ist allerdings, dass Intel mit den kleineren CPUs gezeigt hat, dass es doch klappen kann, wenn man nicht auf "Teufel komm raus" einfach alles rausballert (Explizit meine Meinung).
Das stimmt technisch definitiv - war aber auch schon früher nicht anders (die kleinen Alder- und Raptorlakes sind richtig eingestellt auch nicht soooo schlecht was Effizienz angeht.

Das Problem ist wie du schon sagst, dass CPUs eben naturgemäß an ihrem oberen Limit sehr ineffizient werden. Je nachdem was hier das Limit (bzgl. Stabilität) ist fällt das mehr oder weniger auf oder kann sich sogar gegenteilig auswirken (*).
Alderlake (12xxxx) war limitiert durch den frühen fertigungsprozess, Arrowlake wahrscheinlich noch durch die neue Architektur und späte Anpassung an TSMC. Die sind auch in den großen Modellen noch einigermaßen effizient an den Start gegangen einfach weil mehr sowieso nicht stabil ging taktmäßig. Bei Raptorlake (13xxx, 14xxx) war die fertigung dann ausgereift und 6 GHz stabil möglich - wenn man nur genug Spannung und Power reinbrunzt. Und da die breite Masse stumpf auf benchmarkbalken des Topmodells starrt macht man das natürlich auch. Dass kleinere Modelle mit niedrigeren Powerlimits und keinen extremen Taktboosts ans Limit nach wie vor sehr effizient sind sieht dann keiner.

(*) Sehen tut man das dann, wenn der hersteller GEZWUNGEN ist, die CPUs effizient zu betreiben, wie gesehen bei den ersten X3D-Modellen. Hier war es technisch schlicht nicht möglich (aus Spannungs und Temperaturgründen), das Cache-Chiplet besonders hoch zu takten und einen getrennten Takt zwischen CPU und Cache kan die Architektur auch nicht - also musste AMD mit Taktraten deutlich unter 5 GHz antreten was dann automatisch natürlich sehr effizient wird. Dafür hat man sie dann gelobt, das war aber nie das Ziel sondern nur der Zwang. Als mit ZEN5 das Problem gelöst wurde und der Cache auch viel Spannung und Takt verträgt ohne zu sterben war wieder direkt gib ihm bis die Bude brennt, Hauptsache 5% mehr Balken. :ka:


Lange rede kurzer Sinn: Wie effizient man unterwegs ist hat man zu einem sehr großen Teil selbst in der Hand. Natürlich spielt die verwendete CPU eine Rolle (ein Raptorlake wird bei geringem Leitungsbudget nie so effizient werden wie ein Arrowlake), aber mit etwas optimieren und bei den großen Modellen dem Verzicht auf die letzten paar Hundert MHz kann man die Performance pro Watt stark steigern.

Beispiel:
285K@stock (250W)
1744143343020.png


Und jetzt stelle ich nur das Powerlimit auf 125W ohne sonst was zu optimieren...
1744143412078.png


Das sind fast 80% der Performance bei 50% der Leistungsaufnahme. Und das ist ein synthetisches Vollast-Szenario das stark powerlimitiert ist und die Taktraten entsprechend runterzwingt. Bei weniger "harten" Lasten wie etwa Spielen ist der performanceverlust noch deutlich kleiner bis hin zu Null.
 
In den AVG ist der 7800X3D 2% voraus, dafür höngt er in den 1 und 0,2 Perzentil 3 bzw. 4% zurück. Overall würde ich da den Intel klar vorziehen.
Plattform (MoBo, RAM) Kosten mit berücksichtigt ?
Starke Tipps für einen effizienten Rechner. Die ineffizientere GPU Architektur zusammen mit einer, in Spielen, recht ineffizienten CPU :ugly:
Er will mit seinem neuen "Automat" Beides machen (arbeiten und zocken) und das relativ "günstig".
Daher seine Vorgaben : mind. 12 C (24 T) und mind. 16 GB Speicher bei der GPU.
War/ist halt (mMn) ein "guter" ausgewogener Mittelweg/Kompromiss bzgl. Anwendungen/Gaming (Anhang) ... :ka:
Klar keine schlechte Hardware.

Nur is der 7900 Effizienz technisch eher Mittelfeld und wie der blautemple schon sachte die letzte AMD GPU Gen war nicht so pralle.
siehe Oben ... :cool:
 

Anhänge

  • 7900 12C 24T  65 Watt.jpg
    7900 12C 24T 65 Watt.jpg
    341,4 KB · Aufrufe: 85
Zuletzt bearbeitet:
aber mit etwas optimieren und bei den großen Modellen dem Verzicht auf die letzten paar Hundert MHz kann man die Performance pro Watt stark steigern.
Genau das wünsch ich schon seit fast einer Dekade, dass Beide Hersteller von jeder CPU zwei Modelle auf dem Markt anbieten würde. Eine "K bzw. XT" Version, mit auf das Maximum was geht und eine "non Suffix" Version mit auf Effizienz (Performance pro Watt) getrimmt was max. geht ! Und nicht nur OC Weltrekorde anvisiert werden, sondern eben Zweiteres.
Denke es gibt/gäbe einen (dankbaren) Markt dafür ... :ka:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Ausgangs Thema war doch die Effizienz eines 235 und einer 9070.
Darauf hin hast du einen 7900 und eine GRE erwähnt und verbaut bei jemanden.

Das sagte ich ja auch, das es natürlich keine schlechte Hardware ist.
Aber Effizienz technisch eben nur nicht.

Und das war ja das Thema.

Und was du hier nun nochmal geschickt hast ist die Leistung der CPUs.
Das was du suchst ist das hier:
1744173824232.png

Hier reden wir über die Effizienz von CPUs in den getesteten Spielen.
 
Genau das wünsch ich schon seit fast einer Dekade, dass Beide Hersteller von jeder CPU zwei Modelle auf dem Markt anbieten würde. Eine "K bzw. XT" Version, mit auf das Maximum was geht und eine "non Suffix" Version mit auf Effizienz (Performance pro Watt) getrimmt was max. geht ! Und nicht nur OC Weltrekorde anvisiert werden, sondern eben Zweiteres.
Denke es gibt/gäbe einen (dankbaren) Markt dafür ... :ka:
:stick:


KS für die Weltrekordjäger, K für die Normalsterblichen, non-K zum Arbeiten, T-Version für beste Effizienz.

Und wenn du von Hand gebinnte, optimierte CPUs meinst: So etwas wird es niemals auf den Markt schaffen, weil das viel zu zeitaufwendig und teuer wäre.
 
Ich würde eher sagen:

KS für die Weltrekordjäger, K für die Zocker und OCer, non-k für die Normalsterblichen und für höhere Lasten, T zum Arbeiten und für maximale Effizienz.
In Laptops und Micro-Workstations findet man sowieso Ts bze. noch geringere PLs.
 
Zurück