Special Intel legt bei Desktop-CPUs nach: Core Ultra 7 270K Plus und 5 250K Plus sind offiziell

Naja, der Hyprid Ansatz von Intel führt bei manchen Spielen zu Problemen, vor allem bei älteren. Bei AC Odyssey hat man z.B. mit Intel CPUs längere Ladezeiten (+2 Min). In Foren liest man dann, dass es hilft HT abzuschalten.
Aufgrunddessen sollte man den allermeisten Spielern dann eben kein Intel empfehlen sondern AMD. Erklär mal jemanden, dass sein alten Spiele nicht mit den 20 unterschiedlich großen Kernen zurecht kommt.
Das gleiche Argument könnte man jetzt bei jedem X3D mit 2 CCDs vorbringen.
Nicht ohne Grund ist der 9800X3D den 9900X3D und 9950X3D trotz niedrigerem Takt oft überlegen.
Das Scheduling läuft da auch nicht alles rund.

Bei dem Preis dieser Dickschiffe erwarte ich sowas als Kunde noch weniger.
 
Der 270K Plus ist doch eigentlich nur ein etwas niedriger getakteter 285K. Wenn man sich an die Intel RAM-Vorgaben hält, ist der 270K Plus mit DDR5-7200 vermutlich sogar schneller, als der 285K mit DDR5-6400. Gut, RAM kann sich im Moment eh keiner leisten... knapp 500 EUR für ein 32 GB Kit. :D

Seit Intel diese komisch und nichtssagende Bezeichnungen für ihre CPUs haben steige ich da nicht mehr wirklich durch. Wahrscheinlich bin ich deswegen auf AMD, ach nein die Leistung und der Preis waren da besser. 😂🤣
Und AMD hat nicht mit der Brechstange versucht ihre CPUs schneller zubekommen. 😉

Was genau ist an den Namen bei AMD besser?

Der 9850X3D ist nicht mit der Brechstange so schnell geworden?

Setz mal deine rosa-rote Brille ab. ;)
 
Ja, wegen den seltenen Ausnahmen von alten Spielen...
Wenn es wirklich so selten sein sollte, gebe ich dir recht.

Muß natürlich jeder für sich entscheiden. Aufgrund dieser seltenen Fälle würde ich mir kein Intel holen. Nichts gegen Intel, aber ich mag die Hyprid Architektur einfach nicht. Zum Glück hat man am gegenwärtigen Markt die Wahl.

Das gleiche Argument könnte man jetzt bei jedem X3D mit 2 CCDs vorbringen.
Absolut!

Bei den Workloads würde ich es aber nicht verallgemeinern und sagen, mehr Kerne sind immer besser. Da ist es am besten, wenn individuell entschieden wird. Es hängt halt vom verwendeten Programm ab, welches der Anweder am besten kennt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Preis-Leistungs-Allrounder-Refresh. Aber für wen bei diesen Ram Preisen ?
Wäre Ram noch zum normalen Preis verfügbar, hätte ich vielleicht meinen 265k auf ein kleines Mainboard verfrachtet und als Wohnzimmer PC und SATA Grab umfunktioniert und einen 270k ins System gepackt. Nötig ? Nein , aber irgendwie noch vertretbare Hobby Spielerei.
Aber bei den Preisen für Ram im Moment ? Großteil der noch auf DDR4 ist wartet die Ram-Apocalypse ab , AMD mit DDR5 hat genug Alternativen und bei Intel mit DDR5 ist der Leistungszuwachs ja auch kein Meilensprung.
Schade. :huh:
 
Vor Hybrid hatte ich mich auch gefürchtet. Scheduling funzt allerdings sehr gut, auch bei seltenen Anwendungen auf meinem 235.

Die E-Cores sind bei Arrow mit 4,6GHz unterwegs, die sind schon richtig erwachsen, alte Spiele können die sicher auch ganz ohne die P-Cores. Kann mir kaum vorstellen, dass es da zu merklichen Problemen kommt, aber kann natürlich sein. Dafür gibts allerdings auch Software, vermutlich dasselbe wie bei AMD und den CCDs.

Seit Intel diese komisch und nichtssagende Bezeichnungen für ihre CPUs haben steige ich da nicht mehr wirklich durch. Wahrscheinlich bin ich deswegen auf AMD, ach nein die Leistung und der Preis waren da besser. 😂🤣
Und AMD hat nicht mit der Brechstange versucht ihre CPUs schneller zubekommen. 😉
Wir reden hier über Arrow Lake, nicht Raptor Lake. Tatsächlich ist Arrow sehr effizient.

Eine Zahl mit 3 Ziffern ist natürlich nicht aussagekräftig, das verstehe ich gut, dass da nicht jeder etwas damit anfangen kann. Obwohl man ja mit weniger Information umgehen muss. Das man da dann bei Preis/Leistung nicht mehr durchblickt, klar wie Kloßbrühe. Am Ende ist dann auch der Vorgänger wichtig, das bestimmt das Narrativ. :ugly:
 
Der erhöhte D2D-Takt, somit geringere Latenz, viele Kerne und der niedrige Preis verlocken mich gerade zu einem Sidegrade. Ein 250K Plus wäre auch noch nicht zu viel für meine Spannungsversorgung. :D
Der 225 ohne F mit iGPU lässt sich bestimmt verkaufen.
Kann man den D2d Takt nicht auch bei den vor Refresh Arrow Lake CPUs erhöhen, schnellen Ram verwenden und bekommt ein ähnliches Ergebnis.
 
Klar kann man das. Dennoch daher dürfte sich der Unterschied von 285K zu 270 Plus nur im echt kleinen
Bereich bewegen. Nur deutlich günstiger.
Jepp, lohnt sich eher von einer kleineren Core Ultra CPU aufzurüsten.

Ich kann den D2D-Takt nicht erhöhen (Powerlimit geht), wegen B-Mainboard und Non-K Prozessor. Der 225 kann ja im Fall der Fälle in der Bucht landen.
 
Klar kann man das. Dennoch daher dürfte sich der Unterschied von 285K zu 270 Plus nur im echt kleinen
Bereich bewegen. Nur deutlich günstiger.
Es ist wie so oft:

Eine Architektur startet mit konservativen Taktraten, welche Übertakter mit großer Freude ausreizen.
Später kommt eine Revision, die werkseitig näher an die Limits geht – der Hersteller übertaktet also selbst.
Das führt bei gleichbleibender Fertigungsqualität dazu, dass sich Alt und Neu beim manuellen OC annähern.

MfG
Raff
 
Später kommt eine Revision, die werkseitig näher an die Limits geht – der Hersteller übertaktet also selbst.
In dem Fall kommt später die Revision, die nicht ganz so weit an die schnell nachgeschobene 200S-Boost-voreiliger-Launch-Spieleleistungs-Schadensbegrenzungs-Option der ursprünglichen CPUs herankommt (deren D2D Takt noch höher liegt und die DDR5-8000 erlaubt). :haha:

Aber ja, grundsätzlich sind 285K und 270K+ die gleiche CPU - es scheint ja nicht mal nennenswerte Fertigungsverbesserung zu geben die gewöhnlich bei späteren Neuauflagen des gleichen Chips etwas mehr Takt oder weniger spannung erlaubt (siehe RTX4000 zu 5000 beispielsweise). Wer sowieso Spaß dran hat manuell die Grenzen auszuloten kommt mit nem 270+ praktisch genau da an wo er mit nem 285K auch schon war. Nur isses jetzt deutlich günstiger.
 
Nur isses jetzt deutlich günstiger.
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KI-generiert, lol
 
Selbst wos drauf ankommt, bei professionellen e-Sports, werden in aller Regel keine Systeme mit 9950X3D und RTX5090 oder sowas verwendet, da sieht man eher irgendwelche Ryzen7000er CPUs und RTX4060(Ti)/5060(Ti). Veranstalter und Prospieler wissen, dass es keinen spielerischen Unterscheid macht ob ein 9800er jetzt noch 20 fps mehr in Counterstrike rausquetschen würde - nur die Hobbyspieler daheim meinen teilweise, dass sie nur mit der schnellsten Spiele-CPU der Boss sein können (und ein 7000er Ryzen sofort unbrauchbar wird sobald der 9000er erscheint :-D ).

Das kann ich aus eigener umfangreicher Erfahrung nur bestätigen. Ich habe diverse Kunden aus dem professionellen eSport - also die dahinterstehenden Unternehmen - und unmittelbaren Kontakt zu den jeweiligen Managern vor Ort.

An erster Stelle kommen PCs von Sponsoren. Denn natürlich nehmen die auch als Erstes das, was sie nicht bezahlen müssen. Das sind meistens Systeme, die nicht einmal aktuelle Hardware am Start haben. Nvidia 4000 etc. AMD Radeon spielt nahezu keine Rolle, es sei denn man wird von AMD unmittelbar gesponsert.

Aber auch hier ist man zuweilen wählerisch. Mir ist ein Fall bekannt, wo die PCs eines großen OEM schlicht ausgemustert wurden, weil die verbauten 8700F absolut nichts taugten im CPU-Limit. Die wurden ausgetauscht gegen (meine) 7800X3D, wobei - wie sich im Zeitverlauf herausgestellt hat - erschwerend hinzukam, dass die jeweiligen Spieler Dinge neben dem Spiel (auf der CPU) haben laufen, wo man nur den Kopf schütteln kann.

Andere nutzen fast ausschließlich AMD-CPUs (X3D) wobei auf Seite der Grafikkarte meistens etwas so um 4070/5070 u.ä. genutzt wird, weil man sich eigentlich immer im CPU-Limit befindet.

Auf Veranstaltungen sieht es selten anders aus, weil gewisse Mengen benötigt werden. Da sind dann typische Mittelklasse-Systeme zu finden. Also gerne auch mal gar keine X3D-CPU und irgendwas um eine 5070 oder so herum. Mehr möchte man schlicht nicht bezahlen. Also tun es auch diese Systeme.

Intel spielt im eSport so gut wie keine Rolle mehr, wenn sie nicht gerade als Main-Sponsor auftreten. Dann geht kein Weg an Intel vorbei.

Dass da überall Systeme mit 5090 und so stehen, ist äußerst selten und kommt eigentlich nur vor, wenn Unternehmen wie Asus die Geräte stellen als Sponsor.
 
In dem Fall kommt später die Revision, die nicht ganz so weit an die schnell nachgeschobene 200S-Boost-voreiliger-Launch-Spieleleistungs-Schadensbegrenzungs-Option der ursprünglichen CPUs herankommt (deren D2D Takt noch höher liegt und die DDR5-8000 erlaubt). :haha:

Aber ja, grundsätzlich sind 285K und 270K+ die gleiche CPU - es scheint ja nicht mal nennenswerte Fertigungsverbesserung zu geben die gewöhnlich bei späteren Neuauflagen des gleichen Chips etwas mehr Takt oder weniger spannung erlaubt (siehe RTX4000 zu 5000 beispielsweise). Wer sowieso Spaß dran hat manuell die Grenzen auszuloten kommt mit nem 270+ praktisch genau da an wo er mit nem 285K auch schon war. Nur isses jetzt deutlich günstiger.
Ich frage mich dabei nur ob es für Intel nicht günstiger gekommen wäre den 285K nicht einfach im Preis zu senken anstatt die Werbetrommel zu rühren um so ein "neues" Produkt zu promoten?

So eine neue Fertigungslinie zu bringen dürfte teurer sein anstatt den alten Arrow Lake einfach via Microcode-Biosupdate den 200S Boost (inkl. höheren D2D Takt) "ohne aktives Zutun" des Nutzers umzusetzen.

Ich glaube irgendwie auch nicht das für den Support von 7200Mts RAM irgendwelche fertigungstechnische Änderungen notwendig waren.
Das sollte auch jeder alte Arrow Lake schaffen. Oder gab es da gegenläufige Erkenntnisse?
 
Da muss ja keine Fertigungslinie oder irgendwas geändert werden. Das ist ein "neues" Produkt das technisch praktisch ein Rebrand ist. Da wird 270 statt 285 auf den Heatspreader gelasert, die Werksprogrammierung der CPU angepasst und neue Verpackungen gedruckt, viel mehr ist das nicht.
Der Marketingeffekt ein "neues" Produkt zu bringen (in eine Gesellschaft hinein die all die technischen Details nicht kennt!) ist da weit größer als die paar Nebenkosten ein bestehendes Produkt unter neuem Namen zu verkaufen.

Und ja, 7200 MT/s auf 2 Modulen kann wahrscheinlich jeder 285/270er Die des Planeten stabil. Das ist, die passenden Module vorausgesetzt, noch der Bereich "XMP anschalten, reboot, läuft".
 
Aber ja, grundsätzlich sind 285K und 270K+ die gleiche CPU - es scheint ja nicht mal nennenswerte Fertigungsverbesserung zu geben die gewöhnlich bei späteren Neuauflagen des gleichen Chips etwas mehr Takt oder weniger spannung erlaubt (siehe RTX4000 zu 5000 beispielsweise). Wer sowieso Spaß dran hat manuell die Grenzen auszuloten kommt mit nem 270+ praktisch genau da an wo er mit nem 285K auch schon war. Nur isses jetzt deutlich günstiger.

N3/N3B war halt schon ~drei Jahre alt als Arrow-Lake-Original startete. So spät in der Produktion gibt es keine großen Sprünge mehr und Maskenänderungen oder ähnliches wird sich Intel bei einem externen Partner komplett sparen. (Die Zeiten, wo wir 5-6-7 Steppings für ein CPU-Design mit stetig steigenden Frequenzen bekommen haben, sind aber sowieso lange vorbei.)

Ich frage mich dabei nur ob es für Intel nicht günstiger gekommen wäre den 285K nicht einfach im Preis zu senken anstatt die Werbetrommel zu rühren um so ein "neues" Produkt zu promoten?

So eine neue Fertigungslinie zu bringen dürfte teurer sein anstatt den alten Arrow Lake einfach via Microcode-Biosupdate den 200S Boost (inkl. höheren D2D Takt) "ohne aktives Zutun" des Nutzers umzusetzen.

Ich glaube irgendwie auch nicht das für den Support von 7200Mts RAM irgendwelche fertigungstechnische Änderungen notwendig waren.
Das sollte auch jeder alte Arrow Lake schaffen. Oder gab es da gegenläufige Erkenntnisse?

Es gibt doch gar keine neue Fertigungslinie. :-)
Intel packt einfach nur eine andere Binning-Qualität aufs Substrat und lässt eine andere Nummer auf den IHS lasern. Vorübergehend haben sie etwas höhere Kosten in der Distribution, weil einfach mehr unterschiedliche Produkte verwaltet werden müssen, solange beide im Markt sind. Zusätzlich entstehen einmalig Kosten für die Präsentation als solche. Aber bei den Stückzahlen, die Intel verkauft, sind einzelne Werbeveranstaltungen Peanuts. Den 270K zu bringen, statt den 285K zu verbilligen, hat drei Vorteile:
1. Intel kann Chip-Exemplare, die nicht ganz 285K-Niveau erreichen, teurer verkaufen, als zu 265K-Preisen. (Sollten bei einer gereiften Fertigung nur wenige sein.)
2. Intel kann Kunden, die bereit sind, heutige 285K-Preise zu zahlen, weiterhin heutige 285K-Preise abknöpfen. (Mehr Einnahmen für gleiche Hardware!)
3. Intel hat ein "neues" Produkt, über das alle reden. (Anstatt jede Menge Werbung schalten zu müssen.)

Die Werbetrommel ist also keine Last, sondern Sinn der Aktion. Das gilt übrigens für nahezu alle Refreshs.
 
Ok, am Ende bleibt ein signifikant günstiger Preis. Die Intel CPUs sind somit eine echte Empfehlung, was Preis/Leistung betrifft. Das waren Sie auch schon vorher,

AMD ist für die gebotene Leistung, etwa eines 9700X, ein sehr teures Produkt. Bei einem Neukauf würde ich mich vermutlich dann wieder für Intel entscheiden.
 
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