Core i9-9900K, i7-9700K & i5-9600K im Test: Intels Coffee-Lake-S-Refresh gibt sich die Ehre

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Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Core i9-9900K, i7-9700K & i5-9600K

Tja dann möchte ich meine Meinung hier auch mal kundtun. Ich beschränke mich aber auf den i9-9900K denn der i7 und erst recht der i5 sind nicht interessant (für mich). Da ich von einem 7700K komme hätte ich beim Kauf einer der beiden entweder gleich viele Threads oder gar weniger, auch wenn mir klar ist das 8/8 oder auch 6/6 besser sind im Vergleich zu 4/8.

Wenn ich mir die Minimum FPS (die einzigen die zählen) des 9900K ansehe und sie mit denen des 2700X vergleiche ist das schon erstaunlich wie viel schneller der i9 tatsächlich ist und das mit gezogener Handbremse (TDP limit).

Rise of the Tomb Raider 74 vs 115 (+55%)
Wolfenstein 2 182 vs 220 (+20%)
Far Cry 5 54 vs 72 (+33%)
...

Sicher kann man da beim Ryzen mit besserem RAM noch deutlich was dran ändern aber das kann man bei intel eben auch. Aber auch die Tests bei den Minimum FPS auf computerbase sprechen da eine eindeutige Sprache (auch wenn diese in 1080p erstellt wurden...:schief:)

Assassins Creed Origins 62,5 vs 87,0 (+39%)
Kingdom Come Deliverance 44,6 vs 56,6 (+27%)
Ghost Recon Wildlands 76,1 vs 110,5 (+45%)
... Das zieht sich ja praktisch durch alle tests so durch.

Und dazu kommt das laut 3Dcenter, wie ich eben gelesen habe, die IPC der Zen CPUs sich auf Haswell Niveau bewegt. Da frag ich mich schon ob die 13% IPC zuwachs bei Zen2 (die vermutlich nicht 1:1 so in spielen zu sehen sein wird) ausreicht um intel zu schlagen. Zumindest bei diesem PCGH Test hier schlägt selbst mein 7700K den 2700X...

Was also tun? :( Wenn ich darüber nachdenke mir den i9-9900K zu kaufen schüttele ich unbewusst schon mit dem Kopf. Ich möchte eigentlich kein Intel mehr aber der i9-9900K ist bis auf den Preis ein gutes Angebot. Ich glaube aber ich packe einfach ein weiteres mal Jagged Alliance 2 1.13 aus oder was anderes zeitraubendes und wenn ich fertig bin ist hoffentlich der Ryzen 3xxx da...

Kurz: Nette Performance aber nein danke intel, ich passe! (vorerst) :D
Schönes Wochenende an alle dies lesen :)
 
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Boah! Wie ist es denn dazu gekommen und haben die CPUs und RAMs das überstanden? Mainboard und CPUs waren welche und wie viel OC (Spannung und Taktsignal)?
Du bist die Mainboard internen Schutzvorrichtungen umgangen wie das Thermal-Throttling und den Vdrop, richtig?
Ja, da hat eindeutig das VRM-Power-Control versagt, aber wahrscheinlich deswegen, weil es in so gekommen ist, wie es in der Frage von darüber steht.
Ich hatte mal von einem ähnlichen Vorfall gehört, aber dieser liegt lange zurück, sehr lange, als Mainboards und auch Intel-CPUs (in bis NetBurst), AMD-CPUs haben sie erst ab der Zen-Architektur, noch über keine bzw. unzureichende Schutzmechanismen verfügten.
Auf meinem ASRock Z170 Extreme6+ ist das Direct Media Interface 3.0 lädiert und zwar prompt nach der Aktualisierung auf Redstone 2, weil Microsoft mal wieder an dem ACPI herumspielen musste.
So fing es an:
Intel Core i7-6700K: Vcore gestiegen
So ging es mit Redstone 3 weiter:
[gelöst] Zur stetig sinkenden I/O-Performance von einer SSD
Und in so endete es:
[gelöst] Tuten vom PC?
YouTube
YouTube
Den Rest haben der Schnittstelle die Bemchmarks mit SiSoftware Sandra gegeben:

Ich vermutete das Problem über eine lange Zeit am Ring On-Chip Interconnect und mit der Ungewissheit auch teils an dem Intel Core i7-6700K. Heute weiß ich, dass der VCCP-VTT die Ursache gewesen ist. Also das VRM-Coil-Whine ging von dieser Spannungsschiene aus, an dieser das Direct Media Interface anbindet, welches zum Schluss in soweit versagte, dass unabhängig der gewählten Grafikkarte in manchen Games wie Battlefield 3 kaum noch eine zu tolerierende Performance geboten wurde. Anfangs schrieb ich dies allein den Microcodes und Patches zu, heute weiß ich es besser, dass BF3 an etwas anderem gebremst wurde, insbesondere warum die SSD so lahm gewesen ist, als habe ich es mit einer verschlissenen HDD zu tun.

Ja die CPU hat's neben dem Board gekostet, sonst nix.
Ich habe das Problem net weiter untersucht, zumal das Ding lange net am Anschlag gelaufen ist mit 4,2 gHz und Vcore so niedrig wie Prime-Stabil.
Für mich ein eigentlich klarer Fall von Altersschwäche + Montagswandler ;)
Aber klar, irgend ne Protectschaltung hat definitiv nicht gefunkt, oder ist eben zuerst durchgebrannt.

Kollege: " Oh gugg ma, aus deiner Kiste kommt Rauch raus *totlach" :D
 
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Weil das "Problem" in FarCry 3 und 4 auftritt schließt du nun darauf, dass HT grundsätzlich kaputt ist oder was? :schief:

Du weißt aber schon, dass FC3 und 4 auf einer alten Version der Dunia Engine basieren, 6 bzw. 4 Jahre alt sind und es sich einfach nur um einen Bug handeln kann? FarCry 5 nutzt die aktuellste Dunia Engine und dort besteht das Problem definitiv nicht. Anhand von zwei Titeln zu behaupten HT sei grundsätzlich kaputt und die Meltdown + Spectre Patches würden die Performance verkrüppeln ist Bullshit und fällt schon in die Kategorie Fakenews.

So hat es geheißen, das durch Meltdown und Spectre stark in die PC Leistung eingegriffen wird.
Wie es heute allerdings aussieht bin ich nicht informiert.
Das kann uns nur PCGH Torsten sagen. :D
 
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Ja wenn man das Budget nicht hat, dann kauft man sich vielleicht einen Ryzen für eine reine Gamingkiste, wenn man auf PL schaut oder Anwendungen fährt.
Aber die Differenz ist derzeit höher als mit Ryzen vs. 7700K in Spielen das merke ich aktuell deutlich.
Mein 8700K war einfach mit DDR4 4133 round about 20 bis 25% schneller.

Das merkt man einfach.
Und wenn man seine Nase ein wenig in das hineinsteckt was so erzählt wird, dann ist Ryzen 2 ein max 20% Update und wird so in der Gamingleistung wieder hinterherhinken.

Wer immer mit der Hardware die Nummer 2 sein will und kein High End benötigt, der wird mit AMD eine gute CPU bekommen, aber nach dem Release glaube ich nicht dass AMD das überbietet.

Intel arbeitet wohl schon akribisch an der 10 nm CPU und ich habe das Gefühl dass AMD wieder den Anschluss verliert, wenn Ryzen 2 nicht bald aufschlägt.

Wenn das q3 2018 wird, startet Intel die nächste Generation und die drücken gehörig auf die Tube.

Der Punkt ist doch dass man bei gleichem Budget mit AMD aktuell immer das schnellere System bekommt, weil deutlich mehr Geld für die Grafikkarte bleibt wenn es um CPUs wie den 9900K, 9700K, 8700K geht.

Und Ryzen 3000 wird sicher super. Es gab noch nie eine AMD CPU mit besserer Fertigung als Intel. Und Icelake soll nicht vor 2020 kommen...
 
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gibt es irgendwo einen Test der Temperaturen beim normalen Spielen gemessen hat? oder hat einer ne Info ob die CPU selbst dort so warm wird?

Daniel hatte nebenbei ein Auge drauf und lag mit einem älteren Scythe-Top-Down-Kühler im 80er Bereich.


Imposant ist dieser Testbericht:
Intel Core i9-9900K im Test: Acht Kerne mit Luxuszuschlag - Hardwareluxx



Als ob diese Modelle...

- ASUS ROG MAXIMUS X HERO
- ASUS ROG MAXIMUS X HERO (WIFI AC)
- ASUS ROG MAXIMUS X FORMULA
- ASUS ROG MAXIMUS X CODE
- ASUS ROG MAXIMUS X APEX

... diesen Modellen...

- ASUS ROG MAXIMUS XI HERO
- ASUS ROG MAXIMUS XI HERO (WIFI AC)
- ASUS ROG MAXIMUS XI HERO (WI-FI) Call of Duty - Black Ops 4 Edition
- ASUS ROG MAXIMUS XI FORMULA
- ASUS ROG MAXIMUS XI CODE
- ASUS ROG MAXIMUS XI GENE
- ASUS ROG MAXIMUS XI EXTREME


... VRM seitig in irgendwas nachstehen. Diese sind doch alledamt baugleich geblieben.

Stellt sich die Frage: Welche Person steckt hinter "den Mainboard-Herstellern"? Aus leidvoller Erfahrung kann ich sagen, dass direkter Zugriff auf Techniker quasi unmöglich ist. Und wenn man jemandem aus dem Marketing fragt "soll ich das alte Board nutzen, dass ich schon habe, oder soll ich ein neues kaufen?" dann wird der einem immer die gesamte Feature-Liste des neuen auflisten. (Klappt übrigens umgekehrt auch: Fragt man ob ein altes X399-Board kompatibel zu den neuen 250-W-Platinenrippern ist, dann lautet die Antwortet "Natürlich, UEFI-Update reicht". :-D)

Ich selbst habe beim XI Hero gegenüber dem X Hero circa 6 K niedrigere Spannungswandlertemperaturen beim Einsatz eines i7-8700K gemessen. Es wurde also schon etwas verbessert, aber der Abstand zwischen günstigen und Oberklasse-Z370-Modellen scheint mir größer zu sein als zwischen Z370-Durchschnitt und Z390-Durchschnitt. Die viel spannendere Frage lautet doch ohnehin:
Hätte auch Z170-Technik gereicht?

Drückt mir die Daumen, dass ich das UEFI zur Kooperation überreden kann und dann wird nächsten Monat für die Dezember-Ausgabe ein Maximus VIII Ranger gegrillt. :devil:


Kann man die denn mittlerweile parallel zur dedizierten (PCIe-) Grafikkarte benutzen? Für separate Monitore? Oder deaktiviert sich die IGP immer noch beim Einbau einer "externen" Graka? Ne 2te Grafikkarte im System ist schon praktisch, wenn man sie denn auch parallel nutzen kann.

Bei einigen Mainboards ist dies seit Jahren möglich. In Zeiten von Grafikkarten mit Ausgängen für drei bis vier Monitore prüfe ich die Funktionalität aber ehrlich gesagt nicht systematisch und kann deswegen keine Empfehlungen geben.


Es gibt teilweise Vermutungen, dass Intel den 9900K gar nicht wirklich verkaufen WILL. Der dürfte in der Produktion entsprechend teuer sein und die Yield-Rate alles andere als berauschend (hier nur meine Vermutung) . Kombiniert mit den ohnehin begrenzten Kapazitäten durch die Produktionsprobleme wird man wohl nur die Hardcore-Fans/Enthusiasten bedienen wollen, für "normale" Kunden soll das Teil einfach unattraktiv sein.

Es geht allein darum wieder sagen zu können, dass man die schnellste CPU (nicht nur in Games) hat. Unter Umständen ist die CPU also mehr für die Aktionäre als die Kunden.

Solche Vermutungen dürften Wunschdenken von Intel-Hatern sein. Der Achtkern-Die ist nur wenig größer als die Sechskern-Variante (klar kleiner als zum Beispiel ein Ryzen) und Intel nutzt ihn auch für den 9600K, obwohl man diesen ebensogut als Rebrand des 8600K auf Basis des alten Chips hätte realisieren können.


Wie sieht denn das für 144hz gaming aus, also wenn man zb eine 2080 hat, kann man den 2700x dort auch nehmen, schafft der das?

Wie unser Test zeigt, erreicht der 2700X nur in sehr wenigen Spielen 144 Fps. Oft liegt er unter 60 Fps, da können auch die beste Grafikkarte und die niedrigsten Auflösungen nichts dran ändern. Der i9-9900K ist aber, obwohl im Schnitt deutlich flotter, ebenfalls weit davon entfernt, überall high-fps-gaming zu ermöglichen. Das geht in einigen Spielen schlicht mit gar keiner CPU – im Einzelfall solltest du die dir wichtigen Spiele gezielt angucken. CS:GO ist halt was anderes als AC:O oder gar KC:D.
 
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Weil das "Problem" in FarCry 3 und 4 auftritt schließt du nun darauf, dass HT grundsätzlich kaputt ist oder was? :schief:

Du weißt aber schon, dass FC3 und 4 auf einer alten Version der Dunia Engine basieren, 6 bzw. 4 Jahre alt sind und es sich einfach nur um einen Bug handeln kann? FarCry 5 nutzt die aktuellste Dunia Engine und dort besteht das Problem definitiv nicht. Anhand von zwei Titeln zu behaupten HT sei grundsätzlich kaputt und die Meltdown + Spectre Patches würden die Performance verkrüppeln ist Bullshit und fällt schon in die Kategorie Fakenews.

Warum ziehst Du keinen Rückschluss? Wo sage ich denn, dass es schon immer so gewesen ist? Das sage ich nicht, weil dem so nicht gewesen IST. Dieser Effekt besteht erst seit den Microcodes und Patches, basta! Ich kenne die Performance von meiner Hardware in den Games, die ich spiele, und diese auf langfristig, wohl viel besser wie Du sie beurteilen kannst. Also argumentiere nicht auf Basis von Ergebnissen, die Du zu vorher weder kennst noch auf langfristig nachvollziehen kannst! Dein sogenantes Dementi auf Basis von null Indizien ist Fake.

Ich selbst habe beim XI Hero gegenüber dem X Hero circa 6 K niedrigere Spannungswandlertemperaturen beim Einsatz eines i7-8700K gemessen. Es wurde also schon etwas verbessert, aber der Abstand zwischen günstigen und Oberklasse-Z370-Modellen scheint mir größer zu sein als zwischen Z370-Durchschnitt und Z390-Durchschnitt. Die viel spannendere Frage lautet doch ohnehin:
Hätte auch Z170-Technik gereicht?

Die Rectifier im unteren Preisbereich sind seit Skylake "fähiger" geworden, wenn man aus Sicht der Anzahl ihrer zusätzlichen Phasen urteilt. Wenngleich die nicht hochintegriert sind und nur auf ein Half-Duplex-Digital-PWM basieren, aber das kann man in dieser Preisklasse nicht anders erwarten. Die NMOS kreide ich hingegen an, denn diese sind zum Ungunsten der besseren von APECs und ANPECs solchen Dingern wie von NIKOS gewichen. Ein Blick auf den Drain um 70 °C bringt mich zum Erbrechen. Leistungsschwächere NMOS verteilt auf mehr Phasen, also gesamt mehr von ihnen, ergibt am Ende des Tages nicht mehr Leistung wie wenigere von ihnen auf wenigeren Phasen verteilt, nicht? Die Leistung ist also gestiegen? Nicht wirklich. Aber die Temepraturen gesunken. Ja, denn das bewirken mehr Phasen prinzipiell. Aber ich beobachte auch Qualitätsschwankung, diese ich mehrfach betont habe, mitunter hier:
http://extreme.pcgameshardware.de/n...ner-werden-deutlich-teurer-4.html#post9493978

Nach oben hin sehe ich keine Verbesserung, wenngleich der Intel Core i9-9900K diese auch nicht nötig hat bei den hochwertigen, hochintegrierten Full-Duplex-Digital-PWMs von IR, was anderes kommt daran sowieso nicht ansatzweise heran, auch wenn Intersil sich sukzessive bessert, siehe zum Textblock von darüber.

HardwareLUXX spricht von einer Verbesserung an der Spannungsschiene, betont jedoch nicht, woran. Ich vermute - Der Sockel ist es. Wahrscheinlich sind Pins hinzugekommen. Roman Hartung, seines Zeichens "der8auer", hat auf eine Änderung/Neuerung hingewiesen, diese er demnächst veröffentlichen wird. Ich vermute daher, dass es die CPU-Pins betrifft.
 
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Bei einigen Mainboards ist dies seit Jahren möglich. In Zeiten von Grafikkarten mit Ausgängen für drei bis vier Monitore prüfe ich die Funktionalität aber ehrlich gesagt nicht systematisch und kann deswegen keine Empfehlungen geben.
Na dann weißt du ja jetzt worauf du in Zukunft noch achten kannst. :D

Ob wegen Leistungsverlust am primären Monitor (wenn auf den anderen, an der Graka noch angeschlossenen, Monitoren gerade etwas Speicher-/ oder Rechenintensives gemacht wird), irgendwelcher Abhängigkeiten bzgl. Auflösung/Wiederholrate bei den (an der Graka angeschlossenen) Monitoren, völlig voneinander getrennte/unabhängige GPUs/Monitore sind schon nicht verkehrt.

Gerade beim GPGPU (also crunchen mit der Graka, wie zb. bei F@H, Videobearbeitung usw) muss man (falls überhaupt möglich) fast immer in den Einstellungen/Optionen der Anwendungen herumspielen (oder mit Command-Line Options spielen/experimentieren), bis man die beste Einstellung bzgl. der zu beschlagnahmenden Rechenleistung (Intensität, CPU-Zeit) gefunden hat, bei der die Anwendung so viel Leistung wie möglich von der GPU bekommt, der Desktop (bzgl. Maus- und Tasta-Eingaben, Reaktionszeit anderer Anwendungen/des OS) aber noch nicht anfängt zu ruckeln/stottern, oder auch Filme/Streaming/YouTube usw. noch flüssig laufen.

Im besten Fall kann man bei einem Multi-Monitor-Setup sogar Strom sparen, wenn für "simplere" Aufgaben die IGP des Prozessors genutzt wird, und die PCIe-Graka quasi ein Schläfchen halten kann (alle dort angeklemmten Monitore samt GPU im Standby). Fließende Übergänge zwischen IGP und diskreter GPU, wie es zumindest "früher" schon mal mal gab (wo die Grafikkarte on the Fly zugeschaltet/abgeschaltet wurde?), erwarte ich ja schon gar nicht mehr von den Herstellern... (wie so vieles, was es tlw. vor Ewigkeiten schon mal gab, aber heute immer noch kein Standard ist - oder sogar gar nicht mehr vorhanden, wie zb. im BIOS/UEFI von meinem "HEDT-Mobo" die Funktion den PC über einen Tastendruck auf der Tastatur zu starten einfach mal fehlt -.-)
 
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Intel arbeitet wohl schon akribisch an der 10 nm CPU und ich habe das Gefühl dass AMD wieder den Anschluss verliert, wenn Ryzen 2 nicht bald aufschlägt.

Kurzer Ausflug in die Realität:
Intel arbeitet seit 4-5 Jahren akribisch an einer 10nm CPU und weil sies nicht gebacken bekommen müssen sie die überübernächste 14+++++ nm Skylake CPU auf den Markt bringen und sie an der Kotzgrenze laufen lassen um Schnellster bleiben zu können.

Da AMD vorzuwerfen sie seien zu langsam und verlieren den Anschluss ist doch ziemlich gewagt (vor allem vor dem Hintergrund, dass deren 7nm-CPUs mindestens ein halbes Jahr vor Intels 10nm kommen). :ugly:
 
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@Incredible Alk
Das spricht AMD auch nicht frei davon, als dass es dort nicht genauso wäre, denn fertigen tut AMD nichts. Was wäre, wenn dem so ist? Das Lob gebührt somit den Auftragsfertigern TSMC, SEC und GloFo anstatt AMD. Intel lässt nicht fertigen - Intel fertigt selbst. Diese Komplexität wird leider nicht berücksichtigt.
 
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Ich will keinen frei sprechen. AMD hat jahrelang ins Klo gegriffen und war so gut wie weg vom Fenster. Und Intel hat entsprechend gefühlte 10 Jahre nichts gemacht außer Detailverbesserungen an einer bestehenden Architektur.

Jetzt wo AMD wieder was konkurrenzfähiges hat ist Intel im Panikmodus weil sie nichts neues zu bieten haben und müssen entsprechend das was schon da ist mit aller Gewalt raufprügeln um nicht überrannt zu werden.

Genau das hatten wir damals schon. Intel legt sich zurück, AMD bringt was gutes raus (damals der Athlon), Intel schaltet in den Panikmodus und schiebt seine alten CPUs mit aller Gewalt an die Grenze (und darüber hinaus, der Pentium III war teilweise ab Werk instabil, der P4 die Herdplatte vor dem Herrn). Und jetzt?
Intel legt sich zurück, AMD bringt was gutes raus (jetzt Zen), Intel schaltet in den Panikmodus und schiebt seine alten CPUs mit aller Gewalt an die Grenze (CoffeeLake ist die Herdplatte vor dem Herrn).

Es hat sich rein gar nix geändert in den letzten 20 Jahren außer die Namen der CPUs. :D
 
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Solche Vermutungen dürften Wunschdenken von Intel-Hatern sein. Der Achtkern-Die ist nur wenig größer als die Sechskern-Variante (klar kleiner als zum Beispiel ein Ryzen) und Intel nutzt ihn auch für den 9600K, obwohl man diesen ebensogut als Rebrand des 8600K auf Basis des alten Chips hätte realisieren können.
Ich hab leider keine Ahnung, wie das Verhältnis zwischen Die Size, Yield-Rate und Produktionskosten abläuft. Was ich an Größen gefunden hab ist der 9900K im Vergleich zum 8700K ziemlich ähnlich gewachsen (178 vs 149-153[je nach Quelle]mm2) wie der 8700K im Vergleich zum 7700K (153 vs 122), sogar etwas weniger.
Diese Erklärung wäre halt plausibel für die aufgerufenen Preise. Die MSRP kann ich ja noch nachvollziehen. Im Schnitt 25-30% mehr Leistung im Vergleich zum 2700X rechtfertigen einen entsprechend höheren Preis+Leistungskrone-Aufschlag. Die 488$ wären 48% Aufpreis, da sind wir in dem Bereich. Aber die real aufgerufenen Preise sind zumeist deutlich teurer. Newegg veranschlagt bspw. 580$.

Dass die 9600K und 9700K nicht im alten Verfahren gefertigt werden ist für mich übrigens kein Widerspruch. Wäre wohl sinnvoll, wenn man ähnlich wie AMD teildefekte Chips entsprechend verkauft.
 
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Wenn ich nicht irre hat Roman nach eigener Aussage "hunderte" dieser CPUs getestet, und ca. 40% sollen angeblich die 5GHz schaffen.

Nun das hätte ich an seiner Stelle auch gesagt, denke 80% ist zu treffender, Frage ist eher bei welcher Spannung. ;)
 
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Nun das hätte ich an seiner Stelle auch gesagt, denke 80% ist zu treffender, Frage ist eher bei welcher Spannung. ;)

Schau dir sein Video an, vielleicht hat er dazu auch was gesagt (ich weiß es gerade nicht mehr). Und 80% sind es ganz sicher nicht. ;)
 
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@Incredible Alk
Ich weiß nicht, ob AMD ins Klo gegriffen hat, obwohl ich das genauso sehe. Ich fechte den Prozess an, aber ein anderer, langjähriger User hier im Forum ist in seinem beharrenden Dissens davon überzeugt, die Architektur sei das Problem gewesen und sein ach so geliebtes GloFo hat alles richtig gemacht. Selbst wenn die Bulldozer-Architektur nicht ganz so optimal gewesen ist, wie ursprünglich gedacht, so geht der Großteil zu Lasten von GloFo, davon bin ich wiederum überzeugt, denn schlechte Chip-Effizienz geht in aller erster Linie zu Lasten der Konduktivität des chemischen Konglomerats, ergo HKMG. Wem außer GloFo soll ich das anlasten? Mit der Architektur und damit AMD hat da snichts zu tun. Ja, AMD ist zu Unrecht um seinen Ruf gebracht worden.

Was den Pentium 4 bzw. Celeron D anbelangt - Ich sage nur Prescott. Und das:
Sudden Northwood Death Syndrome – Wikipedia
Der Pentium startete doch sowieso mit einer Komplikation in den Markt, nämlich dass in diesem Fall Intel auf das falsche Pferd gesetzt hat, den RDRAM, welcher gegen den SDRAM von AMDs K8 nicht anstinkte. In bin dahin führte AMD die Tabellen weitläufig im Alleingang an. Erst Intels neues Stepping auf Basis von SDRAM führte die Wendung herbei.

Die Zeit zum Zurücklehnen ist vorbei. AMD bringt mit Matisse etwas in den Markt, dagegen muss Intel sich warm anziehen, wenn es bis dahin nichts geworden ist mit 10FF, weil das langen wird, um auch bei Games in mindestens gleichzuziehen, und ich denke auch, dass AMD seinen Latenz-Nachteil ein wenig ausbessern kann.
 
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@KnSN

Das sehe ich ähnlich, der AMD FX hatte kein Fertigungsproblem, das kann man schon daran erkennen, das Taktraten über 5GHZ zum Alltag gehörten, es war eher ein Problem der Architektur.
 
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... Intel im Panikmodus ...
...Intel schaltet in den Panikmodus ...
Vorsicht, keine "Unwahrheiten" erzählen. Intel hat noch nie und wird auch nie auf die Konkurrenz reagieren. Alles was Intel tut wurde von gaaanz langer Hand ganz genau so geplant. Also bitte, verunsichere nicht die Aktionäre unter unseren Usern, indem du das "Gerücht" streust, bei Intel würde man seltsame Dinge tun. Wenn Intel sagt alles sei geplant, dann ist das auch so! Oder wie man im dort im ("verschneiten") Vorstand sagt: "Konkurrenz? Welche Konkurrenz?" :D
AMD bringt was gutes raus (damals der Athlon)
Oh Herr, wenn es dich gibt, laß es noch mal so werden wie damals, als AMD-CPUs so stark waren, dass die Antwort von PCGH auf die Leserfrage "Warum wird sich im Heft so wenig mit Intel befasst" lautete, "Weil >75% unserer Leser einen AMD haben". :D

Ich hoffe es wirklich so sehr. Andernfalls sind wir in 1 Jahr wieder da wo wir vor Ryzen waren, kaum Fortschritt bei den CPUs, und minimale Performance-Sprünge kosten den User immer mehr Kohle. AMD muß einfach noch weiter zulegen, und darf sich jetzt die nächsten paar Jahre keine größeren Schnitzer leisten.

Vor kurzem kostete ein 10-Kerner von Intel noch 1800€, heute bekommt man dafür quasi einen 18-Kerner von Intel, oder sogar einen 32-Kerner von AMD, oder schon für 400€ einen 12-Kerner Threadripper. Niemand der bei Verstand ist kann ernsthaft wollen dass das so schnell wieder aufhört. :ugly: :D
 
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@Chatstar
Wenn man die Spannungen in bis 4,0 GHz zugrunde legt kann das schon stimmen, auch die 1.2650 V des AMD FX-8350 legen dies zugrunde. Aber darüber hinaus geht 's rapide abwärts mit der Effizienz. Für das zusätzliche Gigahertz sind satte 250 mV unabdinglich. Das ist sehr viel. Eine Intel-CPUs katapultiert man damit schon eher in Richtung der schon erwähnten 6,0 GHz. xD

Aber das sieht man schon an den zwei Power Boost States, wie rapide die Effizienz abnimmt. Geboostet sind im PBS-1 ein Modul (FPU + Shared-Cluster) und im PBS-0 nur noch zwei Module. Die Spannung ist um 100 mV angewachsen für NUR 200 MHz auf NUR zwei Modulen. Per 4-CMT liegen die 1.3625 V konstant und übersteigen die 1.38 V. Die Temperatur um 60 °C ist per High-End-Luftkühler in nur noch knapp zu bewältigen. Mittelklassige Kühler neigen rasch gen 70 °C. Die allerwenigsten Chips halten kurzfristig in bis zu 80 und 85 °C stand, die meisten freezen im Bereich um 65-75 °C. Ein Indikator, dass die MISFETs in iel zu wenig Belastung standhalten, dass sie für diese Aufgabe niemals hätten zum Einsatz kommen dürfen.

Energiezustände des AMD FX-8350: Power State #4: 1.400 MHz @ 4-CMT @ 0.800 V / Power State #3: 2.100 MHz @ 4-CMT @ 1.0750~1.1250 V / Power State #2: 2.800 MHz @ 4-CMT @ 1.1250~1.1750 V / Power State #1: 3.400 MHz @ 4-CMT @ 1.1750~1.2125 V / Power State #0: 4.000 MHz @ 4-CMT @ 1.2125~1.2650 V @ 90~95 W / Power Boost State #1: 4.100 MHz @ 3-CMT @ 1.2650~1.3125 V @ 100~105 W / Power Boost State #0: 4.200 MHz @ 2-CMT @ 1.3125~1.3625 V @ 115~120 W)

VRM-TDP ist nicht eigneschlossen: Bewegt sich je nach VRM-Komponenten und Temperatur nach letztendlicher Effizienz um 15-40 Watt.
 
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Diese Erklärung wäre halt plausibel für die aufgerufenen Preise. Die MSRP kann ich ja noch nachvollziehen. Im Schnitt 25-30% mehr Leistung im Vergleich zum 2700X rechtfertigen einen entsprechend höheren Preis+Leistungskrone-Aufschlag. Die 488$ wären 48% Aufpreis, da sind wir in dem Bereich. Aber die real aufgerufenen Preise sind zumeist deutlich teurer. Newegg veranschlagt bspw. 580$.
Die Preise der Händler stammen aber nicht von Intel - gleich wie beim Mining-hype kann man auch jetzt noch, mit sehr viel glück, CPUs in der nähe des MSRP ergattern.
Die hohen Preise ergeben sich bei Intel einfach durch Nachfrage und Produktion. Intel kann derzeit nicht genügend CPUs herstellen obwohl die nachfrage bei CPUs nicht gestiegen ist. Aber die insgesamt nachfrage ist gestiegen wegen höheren Verkäufen in anderen Sparten bei gleichbleibender Produktionskapazität. Sie hätten dafür den 10nm gebraucht.


Selbst wenn die Bulldozer-Architektur nicht ganz so optimal gewesen ist, wie ursprünglich gedacht, so geht der Großteil zu Lasten von GloFo, davon bin ich wiederum überzeugt, denn schlechte Chip-Effizienz geht in aller erster Linie zu Lasten der Konduktivität des chemischen Konglomerats, ergo HKMG. Wem außer GloFo soll ich das anlasten? Mit der Architektur und damit AMD hat da snichts zu tun. Ja, AMD ist zu Unrecht um seinen Ruf gebracht worden.
Nun da liegst du einfach falsch. Die Architektur war einfach nicht gut. AMD hat auf hohe Taktraten und sehr einfache Architektur gesetzt - niedrige IPC und dazu noch die unausgereifte Modul-Bauweise. Das kann man dann auch sehrgut daran sehen das spätere Architekturänderungen bei gleicher Fertigung doch recht große Unterschiede gemacht haben.


Was den Pentium 4 bzw. Celeron D anbelangt - Ich sage nur Prescott. Und das:
Sudden Northwood Death Syndrome – Wikipedia
Ah ja -die guten alten "übertakten bis die CPU schmilzt und sich dann aufregen" zeiten.
 
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