Compisuchers schleichender Abschieds-Thread

Ja das wäre schön wenn der Compisucher sich mal wieder meldet.
Ich vermisse ihn und seinen tollen Beiträge hier sehr.
Aber Hauptsache er ist glücklich. Was ich ihm vom ganzen Herzen wünsche.
Gerade den Thread ganz durchgelesen.
Sehr interessant, würde ich aber nie machen wollen, ich alter Feigling.
Verstehen tue ich das ein wenig, weg von dieser völlig durchgeknallten Welt und back to the roots.
 
Sind das Fakten die du da ablässt? Wieso dauert eine Integration in einem Stamm denn etwa 3 Jahre?
Ist es nicht so das Ältere bei den American Natives eher als Wissenshüter/Ratgeber geehrt werden und nicht so einfach auf ein Abstellgleis (Altenheim) gestellt werden ... was man sich mal hier auch wieder ins Gedächnis rufen sollte?!
 
Sind das Fakten die du da ablässt? Wieso dauert eine Integration in einem Stamm denn etwa 3 Jahre?
Ist es nicht so das Ältere bei den American Natives eher als Wissenshüter/Ratgeber geehrt werden und nicht so einfach auf ein Abstellgleis (Altenheim) gestellt werden ... was man sich mal hier auch wieder ins Gedächnis rufen sollte?!
Diese Aussage bezieht sich auf die ungefähr benötigte Zeit um die Abläufe und Fertigkeiten zum selbstständigen Überleben in der Wildnis auf Dauer als Erwachsener von einem Native zu erlernen und umzusetzen. Quelle war der Begleiter einer "Golden Sommer Tour" zu Pferd in den Achtzigern/Neunzigern. Da Mann gab damals an ein Native zu sein.

Bezüglich deines zweiten Absatzes stimme ich dir zu 100% zu.
 
Wenn ich den Fred so durchlese und auch andere Kommentare von dem Autor, so meine ich herauslesen zu können, dass er nordamerikanisch-indigene Wurzeln hat.
Seine Frau auch, soweit verstanden.
Man möge mich hier korrigieren.

Man kann somit die Worte und sein Handeln als "Back to the Roots" interpretieren.
Ich mutmaße einfach mal, dass er anders als die Meisten von uns, noch Zugänge zur Natur hat, die uns für immer verborgen bleiben.
Da bin ich selbst viel zu durchtechnisiert, gar abhängig, privat wie beruflich.

Vielleicht gelingt dem Autor genau das, wonach die Meisten von uns vergeblich suchen:
Frieden mit sich selbst finden.

Falls er dies jemals lesen sollte:
Gutes Gelingen
 
Hört sich komisch an aber wenn ich sowas lese, würd ich dieser Welt auch gerne irgendwie entfliehen. Zumindest bin ich schon aus der Großstadt raus und wieder am Land, wo es ruhiger zugeht.
 
:)

Wegen den Temperaturen oder der Vorratshaltung?
Es war für uns kalt, sehr kalt.
Schnee war gar nicht viel, 30-40 cm oder so, fast nix, war schon mal viel mehr.
Die (älteren) Einheimischen meinten, kommt eben alle paar Jahre vor.
Für uns war es ein Schock, dass-20 bis -25° über Wochen dann doch deutlich anders sind, als die -10 bis -15°, die wir zuvor erlebt hatten.
Der Dauerbrandofen lief echt Wochen lang nonstopp und irgendwann ist der eigentlich gut bemessene Scheitholzhaufen dann auch alle.
Richtig unlustig wird es dann eben, wenn man dann 1-2 Bäume umhauen muss und vor lauter Kälte die sch... Motorsäge nicht mehr läuft und kein Strom mehr da ist für den Spalter.
Irgendwann hatte ich die Faxen Dicke und bin mit Truck und Anhänger ins Dorf runtergfahren und habe mir für teuer Dollar 6 Festmeter Brennholz geholt.
Soweit zum Remoteleben, ohne Zivilisation biste manchmal echt der looser...
 
Hart :( ,
das hatte ich bisher 1x gehabt das im Winter bei ~ -10° die Heizung nicht ging und wir damals unseren Ofen noch nicht drin hatten... Wie schnell so ne Bude dann auskühlt.... Möchte ich mir ungern vorstellen wie es dann bei euch war...

Mit der Kettensäge kenne ich jedes Jahr das bei einem in unserer Holztruppe die Säge nicht anspringen will ^^
Dann ist´s aber glücklicherweise nicht so kalt wie bei euch da drüben :ugly: ... da fallen doch die Griffel ab und ich heize auch nur zu. Wenn ich mal k.B. auf Ofen hab dann bleibt der aus und warm ist es trotzdem. Ist bei euch ja doch anders ;)

Ist da wie ein Holz- / Brennholzhandel im Dorf oder bei Nachbarschaft gekauft?
 
Ist da wie ein Holz- / Brennholzhandel im Dorf oder bei Nachbarschaft gekauft?
Na ja, das ist nix außergewöhnliches in der Breite, das da dem einen oder anderen mal was ausgeht.
Es ist tatsächlich ein Brennstoffhändler, oder besser Baumarkt, weil viel ja hier mit Gas heizen und kochen.
Bei dem habe ich sogar paar Monate gejobbt, "man" kennt sich also. :)
Der hat aber nix Großes vorrätig, der bestellt auf Zuruf und am nächsten Tag hat er eben, was man braucht oder schickt einen Tanker gleich zu dir nach Hause. Wo jetzt mein Brennholz konkret kam, keine Ahnung, aber da er gleich einen ganzen 40to mit Brennholz hinterm Haus stehen hatte, war ich nicht der Einzige, dem kalt war.
Bei mir ist es dann a bisserl blöd, weil dahin kommt keiner.
Gugg da, da kauf ich ein und habe gejobbt.
45900 Main St, Concrete, WA 98237, Vereinigte Staaten
48.5387361084576, -121.74673710011547
Ein zurück ist ausgeschlossen ins alte Leben?
G A R A N T I E R T nicht. :)
 
Lebt denn der alte "Holzsucher" noch?

JAAAAAAAA, er lebt noch!

:kuss:

Freut mich von dir zu lesen @compisucher und dass ihr euer Leben lebt und überlebt ^^
Ich bin schon überfordert, wenn bei -5°C meine Frontscheibe im Auto von innen gefroren ist! WTF?! :haha:
 
Wochenlang -25 wäre für mich sogar in der Zivilisation ein echtes Problem. Das ist so kalt, dass nicht nur der Brennstoff ausgehen würde sondern auch so kalt, dass die Wärmeleistung nicht ausreichen würde. Entweder 2 Räume auf 20 Grad bringen oder das ganze Haus auf 10 - und letzteres ist die Pflichtwahl einfach weil sonst die Substanz kaputtgehen würde (Leitungen in der unbeheizten Wand platzen usw.).

Aber cool (pun intended) dass du das durchgezogen hast und noch cooler von dir hier bei uns wieder aufzutauchen! Hoffentlich wirds nächstes Jahr nicht ganz so tiefgefroren ;-)
 
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