Atomenergie/Energiepolitik

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Naja, das "einzige" Problem, dass man mit der Atomkraft hat, ist dass sie zusammengefasst jede Menge Probleme bereitet:

- Uranabbau
- Kernwaffen (natürlich nur indirekt)
- Ungeklärte Endlagerung von hochgiftigem und strahlendem Atommüll über mehrere tausend Jahre
- die Belastung der Umwelt im Betrieb
- ein einziger Störfall reicht aus um Millionen km² und km³ zu verseuchen und tausende Menschen zu töten und zu verletzen
- die horrenden Kosten (die natürlich schön gerechnet sind)
- die Endsorgung der Atomkraftwerke

Kein Pro-Argument kann diese Contra-Argumente auch nur ansatzweise aufwiegen. Eine Technik, die fast allen schadet und nur wenigen nützt kann nicht gut sein! Ich verstehe nicht, wie die vielen Anhänger dieser Technik ihr Gewissen beruhigen können...
 
Ein Störfall reicht dafür nicht aus. Es muss schon ein GAU sein, damit es eine Katastrophe wird. ;)
Man kann sehr viel Energie mit der Kernenergie erzeugen und das relativ günstig (weil man die Externen Kosten nicht ganz mit berücksichtigt) und CO2 arm.
Das scheint für viele Länder/Menschen das entscheidende Pro-Argument zu sein.
 
Man kann sehr viel Energie mit der Kernenergie erzeugen und das relativ günstig (weil man die Externen Kosten nicht ganz mit berücksichtigt) und CO2 arm.
Das scheint für viele Länder/Menschen das entscheidende Pro-Argument zu sein.

Ach komm schon. Das glaubst du doch selber nicht. ;)

Es geht um Geld und nichts anderes. Die Dinger stehen ja eh schon und die Atomlobby sorgt noch dafür das die Gelder möglichst lange in die "richtigen" Kanäle fliesen.
 
da scheint wohl ein teladi und kein borone zu sprechen.. ;-) ?

jeder will billigen strom, aber niemand will die "kosten" tragen.
sind halt altlasten aus der zeit des "wirtschaftswunders". des
unbegrenzten wachstums..
wir brauchen atomkraftwerke, damit jeder seine 3 händys,
4 computer und 5 fernseher "gedankenlos" betreiben kann.
nach dem motto, mir egal, der strom kommt eh aus der steckdose.
(und wird auf der strombörse in leipzig gehandelt.)

wie siehts in deutschland eigentlich mit einkaufsgemeinschaften/
genossenschaften aus: rechtlich möglich? werden von den stromversorgern
auch derartige verträge abgeschlossen.. ?
 
Ach komm schon. Das glaubst du doch selber nicht. ;)

Es geht um Geld und nichts anderes. Die Dinger stehen ja eh schon und die Atomlobby sorgt noch dafür das die Gelder möglichst lange in die "richtigen" Kanäle fliesen.

Es werden ja auch einige neue gebaut in der Welt. Und das der Strom aus den AKWs günstig ist stimmt doch auch. Und wenn man mit den erneuerbaren Energien AKWs ersetzen will hat man für den CO2 Gehalt auch nix gewonnen. Und ersetzbar durch e.E. halt ich die Kernenergie momentan auch noch nicht.
 
@ Star_KillA:
Die Gammastrahlung ist nicht das einzige Problem (aber afaik kommt sie in geringerem, aber nicht zu verachtendem Umfang auch im Müll vor). Die Stoffe sind oft sehr toxisch und falls sie in das Grundwasser und damit auch in das Trinkwasser eindringen sollten, gäb es großflächich extreme Probleme.

@ Woohoo:
Wenn man die Folgenkosten für die Entsorgung des Mülls mitrechnet ist Atomstrom ziemlich teuer (wenn nicht sogar am teuersten) und das obwohl man immernoch nicht weiß wo man das alles mal lagern soll (also kann man die kosten nicht mal abschätzen, im schlechtesten Fall haben wir die aktuellen Lagerkosten noch hunderte Jahre)...
CO2 ist nicht das einzige Treibhausgas. Extreme Mengen an Wasserdampf (wie bei den Kühltürmen) wirken ähnlich, aber ich halte die globale Erwärmung eh für kein Problem, im Gegensatz zu Umweltverschmutzung o.ä. (siehe weiter vorne).
Warum soll man die AKWs nicht durch e.E. ersetzen können? Vor ein paar Posts wurde von ruyven ein schönes Rechenbeispiel genannt, das zeigt wie weit wir schon sein könnten, wann man nicht immer nur die AKWs fördern würde (und das wär dann ohne Umweltverschmutzung, Gefahr, Laufzeit und anderen Problemen).
 
Noch mal für alle zum Mitdenken:

1. Atomstrom ist nicht billig. Siehe z.B.: Die wirklichen Kosten für AKW-Strom werden geflissentlich unter den Teppich gekehrt: Atomstrom ist nicht billig - taz.de

2. Atomstrom ist alles andere als Klimaneutral/Klimafreundlich! Sieh z.B. :Studie: Atomstrom - weder billig noch gut fürs Klima - Strom und Wärme mit modernen Blockheizkraftwerken zu produzieren ist preiswerter und besser für das Klima als eine Energieversorgung mit Atomstrom. Das zeigen neue Berechnungen, die das Öko-Insti

Er hat also

a) keinen Kostenvorteil
b) ist äußerst Gesundheitsschädlich
c) kann durch einen Anschlag/Unfall Tausenden das Leben und/oder die Gesundheit kosten.
d) ist keinen Deut besser für die Umwelt

... wo ist da noch der Vorteil für uns alle?

Edit: Und wieder einmal gibt es im Umfeld der Atomenergie eine überdurchschnittliche Häufung von Blutkrebs. Diesmal bei der Asse. Und natürlich hat es nichts mit dem Atommüllager in der Asse zu tun und natürlich ist das Lager sicher... Quelle
 
Zuletzt bearbeitet:
e) es entsteht ein Haufen Müll, mit dem man nicht umgehen kann und der auch nach vielen Jahren zu c) führen kann

Sehr gut zusammengesfasst. :daumen:
Dem bleibt eigentlich nichts mehr hinzuzufügen außer e). :D
 
Wasserdampf ist das Klimagas Nummer eins aber es reguliert sich selber weil die Menge nicht erhöht wird im Gegensatz zu CO2.

Habe ja geschriebe, dass die Kernenergie günstig ist weil externe Effekte nicht mit eingerpreist werden.
Erneuerbare Energien sind auch nicht CO2 neutral. Und AKWs sind schon sehr CO2 freundlich auch wenn man vorgelagerte Emissionen mit einrechnet.
Das mit dem Ersatz durch erneuerbare halte ich momentan leider noch nicht für möglich, vor allem nicht für große Teile von Europa. Das liegt zum Teil an der ineffizient der Technologien und an politischen Hindernissen.
Das mögen manche anders sehen das mag sein.

Ob globale Erwärmung wirklich ein Problem ist, ist eine gute Frage. Wissenschaftler die das bestreiten haben es nicht leicht und wurden doch auch aus den Gremien (IPCC) entlassen!? Meine da mal was gelesen zu haben. In Deutschland kommt es mir so vor, das Klimaschützen eine neue Religion ist. Ähnlich wie Bio-Produkte. :D
 
Wenn man ausschließlich CO2 betrachtet, liegt ein deutsches AKW zwischen der Mitte und dem oberen Ende. Finde ich nicht sehr überzeugend, dafür dass es angeblich ja gar keins herstellt. Von den anderen Giften und Probllemen ist bei dieser Rechnung ja noch nicht mal die Rede ;)

- Photovoltaik ca. 89 Gramm CO2 pro Kilowattstunde
- deutsches Atomkraftwerk je nach Herkunftsort des Urans zwischen 31 und 61 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Strom
- Wasserkraft ca. 39 Gramm CO2 pro Kilowattstunde
- Windkraft ca. 23 Gramm CO2 pro Kilowattstunde

Wie immer sind solche Berechnungen mit Vorsicht zu genießen. Der Wahrheitsgehalt ist immer schwer zu prüfen.

Wenn man die Abwärme der Öl- Kohle- oder Gaßkraftwerke nutzt um die umliegenden Haushalte per Fernwärme zu heitzen, sieht es noch mal schlechter aus für die AKWs. Denn die Abwärme aus Atomstrom kann man nicht für die Fernwärme nutzen.

Und wo gerade so viel in den Medien über Terrorangst gesprochen wird: Meine Angst bei den meisten AKWs ist nicht, dass es zu einem SuperGAU kommt, weil eine Sicherung ausfällt sondern dass
- bei der Reaktorsicherheit generell geschlampt wird, um Kosten zu sparen und dass über Probleme, Unfälle, ausgetretene Radioaktivität etc. nicht berichtet wird, weils unter den Teppich gekehrt wird.
- AKWs zum Ziel für den Terrorismus werden könnten. Ein AKW kann bei einem Überfall nämlich nicht einfach abgeschaltet werden. Das geht rein physikalisch nicht schnell, ohne eine Kernschmelze auszulösen.

Ich denke, was den Klimaschutz angeht: Das Klima kann zu einem Problem werden! Nicht die steigenden Temperaturen direkt sondern die Nebeneffekte werden das eigentliche Problem sein.
 
Wasserdampf ist das Klimagas Nummer eins aber es reguliert sich selber weil die Menge nicht erhöht wird im Gegensatz zu CO2.
Wasserdampf wird eben auch erhöht und dient kurzfristig und/oder kleinflächig als ziemlich stark klimaverändernt. CO2 reguliert sich theoretisch auch in kleinen Mengen über das Pflanzenwachstum (nur leider werden die oft auch entfernt).

Habe ja geschriebe, dass die Kernenergie günstig ist weil externe Effekte nicht mit eingerpreist werden.
Dann kann man mit dem Wert aber genau 0 anfangen.

Erneuerbare Energien sind auch nicht CO2 neutral.
Doch!
(Bis auf die Rohstoffe, die man für den Bau von z.B. Windrändern braucht und die man auch recyceln kann und damit praktisch unendlich nutzen kann.)

Und AKWs sind schon sehr CO2 freundlich auch wenn man vorgelagerte Emissionen mit einrechnet.
Quelle?

Das mit dem Ersatz durch erneuerbare halte ich momentan leider noch nicht für möglich, vor allem nicht für große Teile von Europa. Das liegt zum Teil an der ineffizient der Technologien und an politischen Hindernissen.
Das mögen manche anders sehen das mag sein.
Die Politik ist in der Tat das Problem, das kritisieren wir hier ja auch.

Ob globale Erwärmung wirklich ein Problem ist, ist eine gute Frage. Wissenschaftler die das bestreiten haben es nicht leicht und wurden doch auch aus den Gremien (IPCC) entlassen!? Meine da mal was gelesen zu haben. In Deutschland kommt es mir so vor, das Klimaschützen eine neue Religion ist. Ähnlich wie Bio-Produkte. :D
Leider kommt das bezweifeln der durch den Menschen verursachten globalen Erwärmung der Bezweiflung viel schlimmerer Dinge gleich bzw. wird so behandelt...
Ob es zu Entlassungen gekommen ist weiß ich nicht, aber vermutlich schon.
Immer diese Menschen die sich nicht informieren und blind folgen...
Mündigkeit ist eine der wichtigsten Dinge!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Leitungswasser darf man nur als Tafelwasser verkaufen. Die Förderung und Abfüllung ist fast völlig maschinell, also ziemlich günstig und der Transport ist in Zeiten der Globalisierung eh kein großes Problem mehr...

Wieso ist das in Zeiten der Globalisierung kein Thema mehr?
Kriegst du dein Wasser aus China oder was? :D
Transportunternehmen müssen heute ebenso auf den Preis gucken wie vor 30 Jahren und ich denke nicht, dass man heute 40 Tonnen günstiger transportieren kann als vor 30 Jahren.
(aber du kannst mir da gerne ein paar Preisvergleiche nennen, wenn du kannst) :schief:

Einwegflaschen sind nicht so schlimm wie man oft denkt (Gut für die Umwelt sind sie auch nicht. Am besten sind Mehrwegplastikflaschen.), da sie zum Großteil nicht verbrannt sondern exportiert werden (v.a. nach China in die Textilindustrie).

Öhm, wieso sind Einwegflaschen nicht schlimm? :what:
Sie müssen hergestelt werden (Kunststoff, ölbasierend, Polyethylenterephthalat genauer gesagt). OK, Mehrwegflaschen sind auch aus PET, aber sie werden eben nur einmal produziert und dann so oft benutzt wie es geht (mindestens 25 Mal, sofern sie zuvor nicht kaputt gegangen ist).
Du musst also für die gleiche Menge 25 Einwegflaschen produzieren und sie auch wieder entsorgen (entweder verbrennen oder Pullover draus stricken, was in der Tat möglich ist, aber ich will die nicht wirklich anziehen :ugly:) und hast damit nicht nur den deutlich höheren Anteil an Öl zur Herstellung (und CO² Ausstoß bei der Herstellung), sondern auch durch das Entsorgen erneut CO² Ausstoß.
Mehrwegflaschen werden industriell gereinigt (ist interessant zu sehen, wer die Gelegenheit hat, so eine Firma zu besuchen, sollte das mal machen), das dazu benötigte Wasser kann problemlos wieder aufbereitet werden.

Ich sehe also keinen Vorteil der Einwegverpackung für Getränke und finde es sehr bedauerlich, dass sich die Politik mal wieder von der Industrie diktieren lässt, was sie machen soll.
Die Pfandpflicht auf Dosen und Co. war eine gute Idee, aber mal wieder nicht zu Ende gedacht und in Kompromisse versickert, schade. :(

Das geht ja schon fast wieder in Richtung Topic. :D
Der Brennwert könnte reichen, das Problem sind aber die giftigen Gase, die entstehen, da viel Müll verunreinigt ist. Recycling ist besser für die Umwelt und in Zukunft auch für den Staat (leider ist das deutsche Müllsystem eins der teuersten und nicht gerade effizient).
Die Asche könnt man größtenteils als Dünger o.ä. weiternutzen, aber auch hier ist das Problem die Unreinheit, die das Ganze ziemlich giftig macht.

Ich bin nie off Topic. :D
Meine Beiträge sind von gewaltiger Tragkraft und niemand will sie verpassen. :devil:

Das kommt darauf an, was für Müll du verbrennst. Nimmst du als Beispiel die Einwegflaschen, die ja aus PET bestehen (Basis ist das Polyester, das aus Wasserstoff-Kohlenstoff Molekühlen besteht).
Verbrennst du das nun, entstehen Wasser, Kohlendioxid und Stickoxide (weil Stickstoff halt in der Luft ist) und dabei gibt das Polymer ungefähr 4-5 Mal so viel Energie ab wie aus der gleichen Menge Öl/Gas entsteht.
Allemal sinnvoller als die Flaschen nach China zu transportieren. :ugly:

Das einzige Problem bei der Atomkraft wäre die Gamma Strahlung !
Klar hat Uran 235,welches bei AKW eins der wichtigsten Stoffe ist, hat eine große Halbwertszeit , aber da es nur Alpha Strahlung aussendet ist es relativ ungefährlich.
Nochmal zum mitschreiben : Alpha Strahlung Reichweite weniger als 1M Abschirmung erfolt durch Papier.

Öhm, hast du Ahnung von dem Zerfall von Atomkernen?
Weißt du überhaupt, wie so ein Atomkern zerfällt, oder wieso ein Uran Atom Alpha Strahlen ausseden kann (Alpha Strahlung ist ein Helium Kern, also ohne Elektronen).
Der Alpha-, Beta- und Gammazerfall von radioaktiven Elementen beruht noch aus der klassischen Physik, heute weiß mans besser und man weiß, was noch da rauskommt. :D
Ein Atom kann eigentlich kein Alpha Teilchen aussenden, denn die vier Baryonen können die Quantenbarriere nicht aus eigenen Kraft überwinden, sie benutzen dazu den "Tunneleffekt" der Quantenphysik um aus dem Atomkern "entkommen" zu können.
Dabei wird aber auch immer der Teil der Bindungsenergie "vernichtet" der sie im Atomkern gehalten hat (diese Energie wird ja nicht mehr benötigt) und sie wird mit dem Alphateilchen ausgesand, in Form einen Neutrinos, eines Photonquants (mit einer Energie, die höher als 300keV) und noch ein paar Sachen, die mir jetzt egal sind.

Die Bindungsenergie ist eh so eine Sache in der Quantenchromodymanik, praktisch gesehen besteht unsere Materie eigentlich nur aus Bindungsenergie und weniger aus "greifbarer" Materie. ;)
Das sagenumworbene "Higgs-Boson", das die Quarks schnitzt (und aus denen die Bayronen bestehen) hat eine Energie, die höher ist als die Energie eines Gold Atoms (laut E=mc²). :D

Hier ist mal eine Auflistung der entstandenen Produkte bzw allgemein Stoffe die bei AKW´s zum Einsatz kommen Klick !
Ich habe das jetzt nicht durchforstet aber ich bin der Meinung das da nirgendswo ein Stoff mit Gamma Strahlung ist !
Und mal ganz ehrlich selbst wenn => Gamma Strahlung wird selbst von einer 3m dicken Bleischicht nicht ganz Abgeschirmt ob es in einer Grube in Deutschland oder irgendwo in 100m Tiefe in der Erde ist , es hat die selbe Wirkung.
Auch ist die Äquivalentsdosis also das Maß der Biologischen Wirkung sehr gering , geringer als bei Alpha Strahlung.

Gammastrahlung, also ein Photonquantum, mit einer Energie größer als 250 keV wird immer abgegeben, ist Teil der Quantenphysik und kann auch nicht verhindert werden.
Diese Gammastrahlung war es auch, die Rutherford und Curie aufgefallen ist, als sie damals Uranpechblende liegen hatten (jop, damals schmückte man sich damit :D), denn sie hat die Bildplatten belichtet, die sie liegen hatten (wie das Röntgenstrahlung auch machen).
Gammastrahlung kannst du auch nicht vollständig abschirmen, egal wie dick die Bleiplatte ist, wir sind der Radioaktivität der Erde immer ausgesetzt und auch der Höhenstrahlung und die Organismen der Erde haben sich daran "gewöhnt" nur muss man halt aufpassen, dass die Konzentration nicht steigt und man sich ihr nicht zu lange aussetzt.

Für einen Einsatz von erneuerbarer Engergien bin ich trotzdem ;)

Ich bin für den sauren Regen, mir geht der Eichenbaum des Nachbarn aufm Sack, der ist in den letzten Jahren echt groß geworden. :D

Ein Störfall reicht dafür nicht aus. Es muss schon ein GAU sein, damit es eine Katastrophe wird. ;)
Man kann sehr viel Energie mit der Kernenergie erzeugen und das relativ günstig (weil man die Externen Kosten nicht ganz mit berücksichtigt) und CO2 arm.
Das scheint für viele Länder/Menschen das entscheidende Pro-Argument zu sein.

Aber Störfälle summieren sich, hier mal etwas radioaktives Wasser, dort mal ein Leitungsschaden, dann ein Motorrschaden und plötzlich kann man die Brennstäbe nicht mehr rausziehen. :ugly:

Der einzige Vorteil bei der Kernenergie ist, dass man aus einem kg Materie recht viel Energie holen kann, im Vergleich zur Kohle oder Gas (wie viel 1kg Wind bringt, weiß ich gerade nicht, aber ruyven hat dazu sicher eine Webseite in der Hinterhand :D).
Das Problem ist aber, dass man heute schon im Jahr doppelt so viel Uran in Kraftwerken verfeuert, wie man aus der Erde buddelt kann (der fehlende Betrag wird derzeit aus alten Atomwaffen gezockt und durch wieder Aufbereitung). Langfristig ist das aber nicht genug, da man ja immer neue AKWs bauen will (China vorallem).
Man könnte also das Uran 238 nehmen und es in Brutreaktoren zu Plutonium machen, anstelle des Uran 235, das erst angereichert werden muss, aber Plutoniumendlanger gibts noch nicht mal Ansatzweise und reines Plutonium eignet sich eh nicht für bestehende Kernreaktoren (man müsste erst neue erfinden).

Es werden ja auch einige neue gebaut in der Welt. Und das der Strom aus den AKWs günstig ist stimmt doch auch. Und wenn man mit den erneuerbaren Energien AKWs ersetzen will hat man für den CO2 Gehalt auch nix gewonnen. Und ersetzbar durch e.E. halt ich die Kernenergie momentan auch noch nicht.

Der Strom ist ja nur deshalb günstig, weil es einerseits abgeschriebene Kraftwerke sind und andererseits, weil sich niemand traut, die Kosten für ein Endlager einzurechnen.
Allerdings bin ich auch kein Fan davon, das CO² bei herkömmlichen Anlagen "abzufangen", zu verflüssigen (oder was auch immer) und dann in den Erdboden zu pumpen (oder in Fässer abfüllen und die ins Meer werfen).
Das große Dilemma vom CO² ist nun mal, dass man es nicht ohne riesigen Aufwand trennen kann, niemand macht das, auch die Natur nicht, ist einfach zu energieintensiv.

Wasserdampf ist das Klimagas Nummer eins aber es reguliert sich selber weil die Menge nicht erhöht wird im Gegensatz zu CO2.

Öhm, wo denn?
Wasserdampf kondensiert und dann regnets, die Klimaveränderungen werden schon dafür sorgen, dass es bald in einigen Gegenden der Erde 10 Mal mehr schüttet als zuvor.
CO² reguliert sich auch von selbst, die Natur hat da ein paar Tricks auf Lager, wo sie den Kram lassen kann, aber durch unsere Supertechnik heben wir in den nächsten 100-300 Jahren große CO²-und Methanlagerstätten der Natur aus.
Das wird eine riesen Gaudi. :D:D

Erneuerbare Energien sind auch nicht CO2 neutral. Und AKWs sind schon sehr CO2 freundlich auch wenn man vorgelagerte Emissionen mit einrechnet.

Du musst eben auch die Förderung von Uran mit einrechnen, denn die Brenstäbe liegen nicht fertig in der Erde rum (aber später werden unsere Nachkommen fertige Brennstäbe vorfinden, man, haben die es gut :D).
Das Öl, Kohle, Gas, was auch immer, also die Fossilen Energieen sind ja Teil der Evolution unseres Planeten, sie waren mal Lebewesen und können eine entsprechende CO² Bilanz schon vorlegen, Uran kann das nicht, es ist ein Überbleibsel einer Hypernovaexplosion und ist endlich vorhanden, es entsteht nicht mehr oder wird wieder aufgefüllt.

Das mit dem Ersatz durch erneuerbare halte ich momentan leider noch nicht für möglich, vor allem nicht für große Teile von Europa. Das liegt zum Teil an der ineffizient der Technologien und an politischen Hindernissen.
Das mögen manche anders sehen das mag sein.

Das große Hindernis ist doch eher die Energiepolitik der Regierungen der Erde und die Abhängigkeit der Politiker von der Wirtschaft. Sie entscheidet, was gemacht wird, was wie entwickelt und gefördert wird.
Wenn man der Atomlobby immer wieder Knochen hinwirft, die sie fodert, dann ändert sich nichts, wieso sollte eine Regierung, die jetzt an der Macht ist, sich um Probleme kümmern, die in 50 Jahren auftreten?
Das wird vor sich her geschoben, sieht man doch an Gorleben, soll sich doch die nachfolgende Generation darum kümmern, usw.
Doch irgendwann wird es keine "nachfolgende" Generation geben, irgendwann müssen wir uns dem Problem stellen, das wir verursacht haben und wenn nicht jetzt, wann dann?
Wenn das Uran irgendwann so teuer wird, dass sich das Abschmelzen der Antarktis lohnt um dort zu fördern?

Ob globale Erwärmung wirklich ein Problem ist, ist eine gute Frage. Wissenschaftler die das bestreiten haben es nicht leicht und wurden doch auch aus den Gremien (IPCC) entlassen!? Meine da mal was gelesen zu haben. In Deutschland kommt es mir so vor, das Klimaschützen eine neue Religion ist. Ähnlich wie Bio-Produkte. :D

Die globale Erwärmung lässt sich nicht von der Hand wischen und dass der Mensch einen Teil dazu beträgt, ist für mich schon sehr nachvollziehbar, denn gerade in den letzten 100 Jahren hat sich eine Menge verändert, eben durch die Industrialisierung.
Klar, niemand will mehr in der Steinzeit leben, das muss auch nicht sein, aber wir müssen uns klar machen, dass sich dei Zeiten ändern und nun muss sich die Gesellschaft auch ändern/anpassen, wenn sie überleben will.
Nächstes Jahr um August, oder so, werden über 7 Milliarden Menschen auf der Erde leben.
guck dir mal das folgende Diagramm an und verfolge genau die Kurve, die nach oben schnellt und vergleich das mal mit der CO² Konzentration seit der Industrialisierung.

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Und jetzt stell dir mal 10 Milliarden Menschen vor, die werden so Mitte des 21. Jahrhunderts erreicht sein. Jeder will leben, sein Glück versuchen und dafür braucht er Energie.
 
Wieso ist das in Zeiten der Globalisierung kein Thema mehr?
Kriegst du dein Wasser aus China oder was? :D
Transportunternehmen müssen heute ebenso auf den Preis gucken wie vor 30 Jahren und ich denke nicht, dass man heute 40 Tonnen günstiger transportieren kann als vor 30 Jahren.
(aber du kannst mir da gerne ein paar Preisvergleiche nennen, wenn du kannst) :schief:
Die gesunkenen Transportkosten sind einer der Haupgründe für die Globalisierung. Transportmittel sind effizienter geworden. Selbst wenn der Preis der selbe ist, dann ist es durch die (schwache aber merkliche) Inflation unterm Strich günstiger geworden.

Öhm, wieso sind Einwegflaschen nicht schlimm? :what:
Sie müssen hergestelt werden (Kunststoff, ölbasierend, Polyethylenterephthalat genauer gesagt). OK, Mehrwegflaschen sind auch aus PET, aber sie werden eben nur einmal produziert und dann so oft benutzt wie es geht (mindestens 25 Mal, sofern sie zuvor nicht kaputt gegangen ist).
Du musst also für die gleiche Menge 25 Einwegflaschen produzieren und sie auch wieder entsorgen (entweder verbrennen oder Pullover draus stricken, was in der Tat möglich ist, aber ich will die nicht wirklich anziehen :ugly:) und hast damit nicht nur den deutlich höheren Anteil an Öl zur Herstellung (und CO² Ausstoß bei der Herstellung), sondern auch durch das Entsorgen erneut CO² Ausstoß.
Mehrwegflaschen werden industriell gereinigt (ist interessant zu sehen, wer die Gelegenheit hat, so eine Firma zu besuchen, sollte das mal machen), das dazu benötigte Wasser kann problemlos wieder aufbereitet werden.

Ich sehe also keinen Vorteil der Einwegverpackung für Getränke und finde es sehr bedauerlich, dass sich die Politik mal wieder von der Industrie diktieren lässt, was sie machen soll.
Die Pfandpflicht auf Dosen und Co. war eine gute Idee, aber mal wieder nicht zu Ende gedacht und in Kompromisse versickert, schade. :(
Sie sind nicht so schlimm wie man oft annimmt, da eine Förderung allein für Kleidung oder andere Textilien ähnlich schlecht wäre. Außerdem hatte ich auch gesagt, dass Mehrwegflaschen besser sind...

Ich bin nie off Topic. :D
Meine Beiträge sind von gewaltiger Tragkraft und niemand will sie verpassen. :devil:
Dieser Beitrag beinhaltet tatsächlich interessante Teile.

Das kommt darauf an, was für Müll du verbrennst. Nimmst du als Beispiel die Einwegflaschen, die ja aus PET bestehen (Basis ist das Polyester, das aus Wasserstoff-Kohlenstoff Molekühlen besteht).
Verbrennst du das nun, entstehen Wasser, Kohlendioxid und Stickoxide (weil Stickstoff halt in der Luft ist) und dabei gibt das Polymer ungefähr 4-5 Mal so viel Energie ab wie aus der gleichen Menge Öl/Gas entsteht.
Allemal sinnvoller als die Flaschen nach China zu transportieren. :ugly:
Nein, da man dann für die Textilien wieder neues Öl brauchen würde.

Ich bin für den sauren Regen, mir geht der Eichenbaum des Nachbarn aufm Sack, der ist in den letzten Jahren echt groß geworden. :D
Saurer Regen ist in vielen Bereichen der Erde wirklich ein deutlich größeres Problem als die Erwärmung.

Der einzige Vorteil bei der Kernenergie ist, dass man aus einem kg Materie recht viel Energie holen kann, im Vergleich zur Kohle oder Gas (wie viel 1kg Wind bringt, weiß ich gerade nicht, aber ruyven hat dazu sicher eine Webseite in der Hinterhand :D).
Den Vorteil spielt Uran aber auch nur in Fahrzeugen aus, welche wiederum umso störanfälliger sind...

Allerdings bin ich auch kein Fan davon, das CO² bei herkömmlichen Anlagen "abzufangen", zu verflüssigen (oder was auch immer) und dann in den Erdboden zu pumpen (oder in Fässer abfüllen und die ins Meer werfen).
Das große Dilemma vom CO² ist nun mal, dass man es nicht ohne riesigen Aufwand trennen kann, niemand macht das, auch die Natur nicht, ist einfach zu energieintensiv.
Diese Idee halte ich für absoluten Schwachsinn, da sie auch wieder Energie benötigt.
Die Natur trennt CO2. :schief:

Die globale Erwärmung lässt sich nicht von der Hand wischen und dass der Mensch einen Teil dazu beträgt, ist für mich schon sehr nachvollziehbar, denn gerade in den letzten 100 Jahren hat sich eine Menge verändert, eben durch die Industrialisierung.
Klar, niemand will mehr in der Steinzeit leben, das muss auch nicht sein, aber wir müssen uns klar machen, dass sich dei Zeiten ändern und nun muss sich die Gesellschaft auch ändern/anpassen, wenn sie überleben will.
Nächstes Jahr um August, oder so, werden über 7 Milliarden Menschen auf der Erde leben.
guck dir mal das folgende Diagramm an und verfolge genau die Kurve, die nach oben schnellt und vergleich das mal mit der CO² Konzentration seit der Industrialisierung.
Und jetzt stell dir mal 10 Milliarden Menschen vor, die werden so Mitte des 21. Jahrhunderts erreicht sein. Jeder will leben, sein Glück versuchen und dafür braucht er Energie.
Die Anzahl der Menschen, die Industriealisierung und der CO2 Gehalt in der Luft lassen sich nicht leugnen, aber ich sehe keinen Grund Milliarden zu investieren, wenn man nicht mal weiß, ob das Klima wegen dem CO2 wärmer wird. Fakt ist, dass CO2 ein schwaches Treibhausgas ist und in der Vergangenheit erst nach Erwärmungen in größeren Konz. frei wurde.
Fakt ist auch, dass die Welt vor ziemlich genau 1000 Jahren deutlich wärmer war wie jetzt und weder Eisbären ausgestorben sind (Vielleicht liegt deren schlechte Situation ja auch daran, dass in den USA und Kanada jährlich tausende Robben getötet werden?) noch sonst etwas wirklich tragisches passiert ist.
Fakt ist auch, dass es vom 15. bis zum 19. Jhdt eine so genannte "kleine Eiszeit" gab und es nach jeder Eiszeit wärmer wird.

Die Anzahl der Menschen auf der Welt ist ein anderes, nicht kleineres Problem.
 
Sonnen- und Windenergie stehen nur unregelmäßig zu Verfügung. Um die Energie zu nutzen braucht man dann konventionelle Kraftwerke um entsprechende Regel- und Reserveenergie bereitzustellen. Das verteuert den Strom aus e.E. und macht die Berechnung der Kosten für die Vermeidung einer Tonne CO2 durch e.E. schwierig. Es kommt, bei der wirklichen Vermeidung von CO2, darauf an welche Energie wirklich durch e.E. verdrängt wird.

Sehr ausführliche Studien die das sehr gut berechnet haben und zu unschönen Ergebnisse kommen:

Gutachten der Deutschen Energie Agentur (DENA) hat ein Gutachten gemacht 2005 DENA-Studie. Sie liefert unter anderem Schätzung darüber, wie die Windkraft zum Klimaschutz beiträgt.
Dann gibt es noch die Prognos AG Studie von 2007. Was kostet Strom aus e.E.?
Dann gibt es noch eine Studie vom Fraunhofer Institut von 2005, ISI Studie. Die unter anderem untersucht, wie viel CO2 eingespart werden kann.



CO2 unter der Erde zu lagern ist noch schwieriger als Atommüll zu lagern. Das Lager muss nämlich für immer sehr dicht sein, bewacht werden und man braucht sehr viel Platz, zu viel.
Ich glaube doch auch eher an den Klimawandel, mich braucht man da nicht mehr überzeugen. Sehe aber auch das alle Maßnahmen die derzeit in der Welt unternommen werden für das Klima nichts bringt. Und vor allem auch Deutschland sehr viel Geld verschwendet (z.B. mit dem EEG das ausschließlichen Ausbau von Techniken fördert, die dazu viel zu hohe Grenzvermeidungskosten haben).

Aber sowas passiert wenn politische Interessen im Vordergrund stehen und keine effiziente Umweltökonomik. (Natürlich auch bei der Kernenergie)
 
Die gesunkenen Transportkosten sind einer der Haupgründe für die Globalisierung. Transportmittel sind effizienter geworden. Selbst wenn der Preis der selbe ist, dann ist es durch die (schwache aber merkliche) Inflation unterm Strich günstiger geworden.

Dafür bringen die Frachtcontainer jetzt Wasser aus dem Südchinesischen Meer mit und kippen den in die Nordsee, sehr lecker, wenn dir am Strand eine Krabbe begegnet, die du schon mal in Shanghai in der Hand hattest. :D
Doch wo sind die Transportkosten denn gesunken?
In Deutschland ist der Treibstoff sehr teuer geworden, auch die Anschaffung von LKWs kostet mehr als früher, ich sehe das nicht so.
Bei den Frachtcontainern sicher, denn sie sind ja immer größer geworden, aber auch das zieht Folgekosten mit sich, z.B. die Vergrößerung der Häfen und der Durchgangsmeeresstraßen.

Sie sind nicht so schlimm wie man oft annimmt, da eine Förderung allein für Kleidung oder andere Textilien ähnlich schlecht wäre. Außerdem hatte ich auch gesagt, dass Mehrwegflaschen besser sind...

Jeder ist der Meinung, dass Mehrwegflaschen besser sind, auch die, die bei Aldi Einwegflaschen kaufen, aber wieso kaufen sie die?
Genau, weil Aldi und Co. keine Mehrwegflaschen anbieten und das muss eben geändert werden.

Nein, da man dann für die Textilien wieder neues Öl brauchen würde.

Da ich nur noch Armani trage (und meine Frau Prada :ugly:), habe ich keine Probleme damit, wenn es weniger Kunststoffe für die Herstellung von Textilien in China gibt. :D:D
(ich hab mir sogar einen Strick von Armani besorgt, falls ich mich doch noch aufhänge, wenn mir das Leben zu teuer wird :ugly: Wenn hängen, dann mit Stil :daumen:)

Saurer Regen ist in vielen Bereichen der Erde wirklich ein deutlich größeres Problem als die Erwärmung.

Nicht nur der, das Absterben von Korallenriffen zerstört viele Lebensräume und dann noch die Plastikteppiche auf den Meeren. KLICK
Recycling ist eben eine Weltaufgabe und nicht nur einzelner Staaten und solange es keine einheitliche Führung gibt, passiert eh praktisch nichts. :(

Den Vorteil spielt Uran aber auch nur in Fahrzeugen aus, welche wiederum umso störanfälliger sind...

In welchen Fahrzeugen ist Uran denn drin?
OK, in Panzern kommt es vor, als Teil der Panzerung aber was hat das mit der Energie pro kg, zu tun, um die es ging?

Die Natur trennt CO2. :schief:

Öhm, wo trennt denn die Natur CO² voneinander und macht daraus wieder Kohlenstoff und Sauerstoff? :schief:

Die Anzahl der Menschen, die Industriealisierung und der CO2 Gehalt in der Luft lassen sich nicht leugnen, aber ich sehe keinen Grund Milliarden zu investieren, wenn man nicht mal weiß, ob das Klima wegen dem CO2 wärmer wird. Fakt ist, dass CO2 ein schwaches Treibhausgas ist und in der Vergangenheit erst nach Erwärmungen in größeren Konz. frei wurde.

Richtig, im Gegensatz zu Wasserdampf oder Methan ist es deutlich schwächer, aber leider steigt die Konzentration immer weiter an und irgendwann wird es deutlichere Auswirkungen haben, auch deshalb, weil es ja immer mehr Tiere geben muss, damit sich die Menschen satt essen können und diese stoßen nicht nur CO² aus, sondern auch Methan.

Fakt ist auch, dass die Welt vor ziemlich genau 1000 Jahren deutlich wärmer war wie jetzt und weder Eisbären ausgestorben sind (Vielleicht liegt deren schlechte Situation ja auch daran, dass in den USA und Kanada jährlich tausende Robben getötet werden?) noch sonst etwas wirklich tragisches passiert ist.
Fakt ist auch, dass es vom 15. bis zum 19. Jhdt eine so genannte "kleine Eiszeit" gab und es nach jeder Eiszeit wärmer wird.

Schon richtig, die Temperaturen auf der Erde schwanken immer wieder und noch kann man nicht genau erklären, wessen Schuld das nun ist, aber Fakt ist auch, dass die CO² Konzentration vor 1000 Jahren geringer war als jetzt und seit man in der Antarktis Eisbohrungen macht und die CO² Konzentration untersucht, war sie noch nie so hoch wie jetzt (Schwankungen durch Vulkanausbrüche lasse ich jetzt mal weg, die gibts ja alle paar Monate).

Wir können auch solange weiter machen, bis in 10.000 bis 15.000 Jahren die nächste Eiszeit kommt, aber wer weiß, wie viele Menschen es bis dahin noch gibt oder ob sie schon ausgestorben sind.


Sehr ausführliche Studien die das sehr gut berechnet haben und zu unschönen Ergebnisse kommen:

Gutachten der Deutschen Energie Agentur (DENA) hat ein Gutachten gemacht 2005 DENA-Studie. Sie liefert unter anderem Schätzung darüber, wie die Windkraft zum Klimaschutz beiträgt.

Nun ja, so einer Gesellschaft, dessen Haupteigner der Bund ist und dessen Geschäftsführer zum Energieriesen wechseln will, unterstelle ich jetzt einfach mal, dass sie nicht unabhängig genug für mich sind. :schief:

CO2 unter der Erde zu lagern ist noch schwieriger als Atommüll zu lagern. Das Lager muss nämlich für immer sehr dicht sein, bewacht werden und man braucht sehr viel Platz, zu viel.

die Technologie ist noch unzureichend entwickelt und den Atommüll in die Sonne schießen ist zu teuer, daher muss man sich einen Mittelweg überlegen, bei dem unsere Nachkommen nicht den Kürzeren ziehen.

Ich glaube doch auch eher an den Klimawandel, mich braucht man da nicht mehr überzeugen. Sehe aber auch das alle Maßnahmen die derzeit in der Welt unternommen werden für das Klima nichts bringt. Und vor allem auch Deutschland sehr viel Geld verschwendet (z.B. mit dem EEG das ausschließlichen Ausbau von Techniken fördert, die dazu viel zu hohe Grenzvermeidungskosten haben).

Das Problem beim weltweiten Klimawandel ist ja, dass alle wissen, dass er schon eingesetzt hat, aber niemand ist bereit den ersten, richtig Schritt zu machen, alle warten auf die anderen. Aber nur gemeinsam kann man es schaffen und dazu gehören neben Europa nun mal auch die USA und China/Indien.

Aber sowas passiert wenn politische Interessen im Vordergrund stehen und keine effiziente Umweltökonomik. (Natürlich auch bei der Kernenergie)

Lobbyismus ist ein großes Thema und sicher einer der Knackpunkte, wieso etwas nicht so voranschreitet, wie es schreiten könnte.
Dieser "Atomausstiegaustieg" spült riesige Gewinne in die Taschen der Energiekonzerne, aber er fließt nicht wieder zurück in die Gesellschaft, es werden keine neuen Leitungen gebaut, es wird nicht in bessere Technologien investiert, es passiert gar nichts. :(
Die Politik muss einfach mehr Druck ausüben, und wenn es nicht anders geht, dann eben mit neuen Leuten.
(stellt sich nur dei Frage, wie "neutral" diese neuen Leute dann bleiben, denn wenn ich daran denke, wie viele der ehemaligen Mitarbeiter von SPD/Grüne nach der Regierungszeit Schröders in die entsprechenden Wirtschaftsbereiche gegangen sind, für die sie damals Politik gemacht haben, dann sehe ich schwarz für die nächsten 40 Jahre)
 
Bei der DENA Studie war unter anderem das Energiewirtschaftsliche Institut der Uni Köln und das Deutsche Windenergie Institut beteiligt.
Sind also schon sehr vertrauenswürdig oder ansosnten kann man auch niemanden glauben. ;)

Ein großes Problem bei der Klimaproblematik ist vor allem, dass die Angebotsseite ausser Acht gelassen wird. Wenn wir zum Beispiel fast alle sparen an z.B. Öl und das in Zukunft noch mehr tun dann werden sich die Besitzer veranlasst sehen ihren Abbaupfad zu überdenken. Mit dem Ziel Öl schneller zu fördern und zu verkaufen. Somit beschleunigen wir den Klimawandel. Das ist zum Beispiel ein Problem von vielen.
 
Exakt. Oder wenn man hier Strom spart, und sollte man damit vielleicht wirklich CO2 sparen, subventioniert man damit nur einen CO2-Verbrauch in Resteuropa. Die Einsparung wird durch den ETS Cap eh erzwungen.
Wenn ich nur an den Unsinn mit der Sparlampe denke. Was will man damit errichen? Weniger Stromverbrauch. Gut dann hätte man auch eine Steuer auf Strom machen können, zusätzlich. Dann hätte man aber wenigstens immernoch die Wahl zwischen den Leuchtmitteln. "Heatballs" wurden jetzt leider auch verboten, glaub ich.

Man müsste eigentlich dafür Zahlen das Öl in der Erde bleibt oder so ähnlich.
 
Die Sache mit den Sparlampen ist an sich schon OK, aber die Umsetzung... :schief:
Ich hab nur Energiesparlampen im Haus und habe keine Probleme mit "zu weißem" Licht odere sonst was.
Bisher ist auch noch keine der Lampen kaputt gegangen, daher super Sache.
Fragt sich nur, wie man die gut recyclen kann.
 
Ich hätte aber lieber die Auswahl wie man denn nun Strom spart.
Habe bisher nur Sparlampen für die Außenbeleuchtung. Ist noch keine kaputt gegangen. Muss man vielleicht in dem Fall wie ein Fieberthermometer entsorgen? Weiß ich noch nicht aber gut Sparlampen ist auch wieder ein Thema für sich. :D
 
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