Leitungswasser darf man nur als Tafelwasser verkaufen. Die Förderung und Abfüllung ist fast völlig maschinell, also ziemlich günstig und der Transport ist in Zeiten der Globalisierung eh kein großes Problem mehr...
Wieso ist das in Zeiten der Globalisierung kein Thema mehr?
Kriegst du dein Wasser aus China oder was?

Transportunternehmen müssen heute ebenso auf den Preis gucken wie vor 30 Jahren und ich denke nicht, dass man heute 40 Tonnen günstiger transportieren kann als vor 30 Jahren.
(aber du kannst mir da gerne ein paar Preisvergleiche nennen, wenn du kannst)
Einwegflaschen sind nicht so schlimm wie man oft denkt (Gut für die Umwelt sind sie auch nicht. Am besten sind Mehrwegplastikflaschen.), da sie zum Großteil nicht verbrannt sondern exportiert werden (v.a. nach China in die Textilindustrie).
Öhm, wieso sind Einwegflaschen nicht schlimm?

Sie müssen hergestelt werden (Kunststoff, ölbasierend,
Polyethylenterephthalat genauer gesagt). OK, Mehrwegflaschen sind auch aus PET, aber sie werden eben nur einmal produziert und dann so oft benutzt wie es geht (mindestens 25 Mal, sofern sie zuvor nicht kaputt gegangen ist).
Du musst also für die gleiche Menge 25 Einwegflaschen produzieren und sie auch wieder entsorgen (entweder verbrennen oder Pullover draus stricken, was in der Tat möglich ist, aber ich will die nicht wirklich anziehen

) und hast damit nicht nur den deutlich höheren Anteil an Öl zur Herstellung (und CO² Ausstoß bei der Herstellung), sondern auch durch das Entsorgen erneut CO² Ausstoß.
Mehrwegflaschen werden industriell gereinigt (ist interessant zu sehen, wer die Gelegenheit hat, so eine Firma zu besuchen, sollte das mal machen), das dazu benötigte Wasser kann problemlos wieder aufbereitet werden.
Ich sehe also keinen Vorteil der Einwegverpackung für Getränke und finde es sehr bedauerlich, dass sich die Politik mal wieder von der Industrie diktieren lässt, was sie machen soll.
Die Pfandpflicht auf Dosen und Co. war eine gute Idee, aber mal wieder nicht zu Ende gedacht und in Kompromisse versickert, schade.
Das geht ja schon fast wieder in Richtung Topic.

Der Brennwert könnte reichen, das Problem sind aber die giftigen Gase, die entstehen, da viel Müll verunreinigt ist. Recycling ist besser für die Umwelt und in Zukunft auch für den Staat (leider ist das deutsche Müllsystem eins der teuersten und nicht gerade effizient).
Die Asche könnt man größtenteils als Dünger o.ä. weiternutzen, aber auch hier ist das Problem die Unreinheit, die das Ganze ziemlich giftig macht.
Ich bin nie off Topic.

Meine Beiträge sind von gewaltiger Tragkraft und niemand will sie verpassen.
Das kommt darauf an, was für Müll du verbrennst. Nimmst du als Beispiel die Einwegflaschen, die ja aus PET bestehen (Basis ist das Polyester, das aus Wasserstoff-Kohlenstoff Molekühlen besteht).
Verbrennst du das nun, entstehen Wasser, Kohlendioxid und Stickoxide (weil Stickstoff halt in der Luft ist) und dabei gibt das Polymer ungefähr 4-5 Mal so viel Energie ab wie aus der gleichen Menge Öl/Gas entsteht.
Allemal sinnvoller als die Flaschen nach China zu transportieren.
Das einzige Problem bei der Atomkraft wäre die Gamma Strahlung !
Klar hat Uran 235,welches bei AKW eins der wichtigsten Stoffe ist, hat eine große Halbwertszeit , aber da es nur Alpha Strahlung aussendet ist es relativ ungefährlich.
Nochmal zum mitschreiben : Alpha Strahlung Reichweite weniger als 1M Abschirmung erfolt durch Papier.
Öhm, hast du Ahnung von dem Zerfall von Atomkernen?
Weißt du überhaupt, wie so ein Atomkern zerfällt, oder wieso ein Uran Atom Alpha Strahlen ausseden kann (Alpha Strahlung ist ein Helium Kern, also ohne Elektronen).
Der Alpha-, Beta- und Gammazerfall von radioaktiven Elementen beruht noch aus der klassischen Physik, heute weiß mans besser und man weiß, was noch da rauskommt.

Ein Atom kann eigentlich kein Alpha Teilchen aussenden, denn die vier Baryonen können die Quantenbarriere nicht aus eigenen Kraft überwinden, sie benutzen dazu den "Tunneleffekt" der Quantenphysik um aus dem Atomkern "entkommen" zu können.
Dabei wird aber auch immer der Teil der Bindungsenergie "vernichtet" der sie im Atomkern gehalten hat (diese Energie wird ja nicht mehr benötigt) und sie wird mit dem Alphateilchen ausgesand, in Form einen Neutrinos, eines Photonquants (mit einer Energie, die höher als 300keV) und noch ein paar Sachen, die mir jetzt egal sind.
Die Bindungsenergie ist eh so eine Sache in der Quantenchromodymanik, praktisch gesehen besteht unsere Materie eigentlich nur aus Bindungsenergie und weniger aus "greifbarer" Materie.

Das sagenumworbene "Higgs-Boson", das die Quarks schnitzt (und aus denen die Bayronen bestehen) hat eine Energie, die höher ist als die Energie eines Gold Atoms (laut E=mc²).
Hier ist mal eine Auflistung der entstandenen Produkte bzw allgemein Stoffe die bei AKW´s zum Einsatz kommen
Klick !
Ich habe das jetzt nicht durchforstet aber ich bin der Meinung das da nirgendswo ein Stoff mit Gamma Strahlung ist !
Und mal ganz ehrlich selbst wenn => Gamma Strahlung wird selbst von einer 3m dicken Bleischicht nicht ganz Abgeschirmt ob es in einer Grube in Deutschland oder irgendwo in 100m Tiefe in der Erde ist , es hat die selbe Wirkung.
Auch ist die Äquivalentsdosis also das Maß der Biologischen Wirkung sehr gering , geringer als bei Alpha Strahlung.
Gammastrahlung, also ein Photonquantum, mit einer Energie größer als 250 keV wird immer abgegeben, ist Teil der Quantenphysik und kann auch nicht verhindert werden.
Diese Gammastrahlung war es auch, die Rutherford und Curie aufgefallen ist, als sie damals Uranpechblende liegen hatten (jop, damals schmückte man sich damit

), denn sie hat die Bildplatten belichtet, die sie liegen hatten (wie das Röntgenstrahlung auch machen).
Gammastrahlung kannst du auch nicht vollständig abschirmen, egal wie dick die Bleiplatte ist, wir sind der Radioaktivität der Erde immer ausgesetzt und auch der Höhenstrahlung und die Organismen der Erde haben sich daran "gewöhnt" nur muss man halt aufpassen, dass die Konzentration nicht steigt und man sich ihr nicht zu lange aussetzt.
Für einen Einsatz von erneuerbarer Engergien bin ich trotzdem
Ich bin für den sauren Regen, mir geht der Eichenbaum des Nachbarn aufm Sack, der ist in den letzten Jahren echt groß geworden.
Ein Störfall reicht dafür nicht aus. Es muss schon ein GAU sein, damit es eine Katastrophe wird.

Man kann sehr viel Energie mit der Kernenergie erzeugen und das relativ günstig (weil man die Externen Kosten nicht ganz mit berücksichtigt) und CO2 arm.
Das scheint für viele Länder/Menschen das entscheidende Pro-Argument zu sein.
Aber Störfälle summieren sich, hier mal etwas radioaktives Wasser, dort mal ein Leitungsschaden, dann ein Motorrschaden und plötzlich kann man die Brennstäbe nicht mehr rausziehen.
Der einzige Vorteil bei der Kernenergie ist, dass man aus einem kg Materie recht viel Energie holen kann, im Vergleich zur Kohle oder Gas (wie viel 1kg Wind bringt, weiß ich gerade nicht, aber ruyven hat dazu sicher eine Webseite in der Hinterhand

).
Das Problem ist aber, dass man heute schon im Jahr doppelt so viel Uran in Kraftwerken verfeuert, wie man aus der Erde buddelt kann (der fehlende Betrag wird derzeit aus alten Atomwaffen gezockt und durch wieder Aufbereitung). Langfristig ist das aber nicht genug, da man ja immer neue AKWs bauen will (China vorallem).
Man könnte also das Uran 238 nehmen und es in Brutreaktoren zu Plutonium machen, anstelle des Uran 235, das erst angereichert werden muss, aber Plutoniumendlanger gibts noch nicht mal Ansatzweise und reines Plutonium eignet sich eh nicht für bestehende Kernreaktoren (man müsste erst neue erfinden).
Es werden ja auch einige neue gebaut in der Welt. Und das der Strom aus den AKWs günstig ist stimmt doch auch. Und wenn man mit den erneuerbaren Energien AKWs ersetzen will hat man für den CO2 Gehalt auch nix gewonnen. Und ersetzbar durch e.E. halt ich die Kernenergie momentan auch noch nicht.
Der Strom ist ja nur deshalb günstig, weil es einerseits abgeschriebene Kraftwerke sind und andererseits, weil sich niemand traut, die Kosten für ein Endlager einzurechnen.
Allerdings bin ich auch kein Fan davon, das CO² bei herkömmlichen Anlagen "abzufangen", zu verflüssigen (oder was auch immer) und dann in den Erdboden zu pumpen (oder in Fässer abfüllen und die ins Meer werfen).
Das große Dilemma vom CO² ist nun mal, dass man es nicht ohne riesigen Aufwand trennen kann, niemand macht das, auch die Natur nicht, ist einfach zu energieintensiv.
Wasserdampf ist das Klimagas Nummer eins aber es reguliert sich selber weil die Menge nicht erhöht wird im Gegensatz zu CO2.
Öhm, wo denn?
Wasserdampf kondensiert und dann regnets, die Klimaveränderungen werden schon dafür sorgen, dass es bald in einigen Gegenden der Erde 10 Mal mehr schüttet als zuvor.
CO² reguliert sich auch von selbst, die Natur hat da ein paar Tricks auf Lager, wo sie den Kram lassen kann, aber durch unsere Supertechnik heben wir in den nächsten 100-300 Jahren große CO²-und Methanlagerstätten der Natur aus.
Das wird eine riesen Gaudi.

Erneuerbare Energien sind auch nicht CO2 neutral. Und AKWs sind schon sehr CO2 freundlich auch wenn man vorgelagerte Emissionen mit einrechnet.
Du musst eben auch die Förderung von Uran mit einrechnen, denn die Brenstäbe liegen nicht fertig in der Erde rum (aber später werden unsere Nachkommen fertige Brennstäbe vorfinden, man, haben die es gut

).
Das Öl, Kohle, Gas, was auch immer, also die Fossilen Energieen sind ja Teil der Evolution unseres Planeten, sie waren mal Lebewesen und können eine entsprechende CO² Bilanz schon vorlegen, Uran kann das nicht, es ist ein Überbleibsel einer Hypernovaexplosion und ist endlich vorhanden, es entsteht nicht mehr oder wird wieder aufgefüllt.
Das mit dem Ersatz durch erneuerbare halte ich momentan leider noch nicht für möglich, vor allem nicht für große Teile von Europa. Das liegt zum Teil an der ineffizient der Technologien und an politischen Hindernissen.
Das mögen manche anders sehen das mag sein.
Das große Hindernis ist doch eher die Energiepolitik der Regierungen der Erde und die Abhängigkeit der Politiker von der Wirtschaft. Sie entscheidet, was gemacht wird, was wie entwickelt und gefördert wird.
Wenn man der Atomlobby immer wieder Knochen hinwirft, die sie fodert, dann ändert sich nichts, wieso sollte eine Regierung, die jetzt an der Macht ist, sich um Probleme kümmern, die in 50 Jahren auftreten?
Das wird vor sich her geschoben, sieht man doch an Gorleben, soll sich doch die nachfolgende Generation darum kümmern, usw.
Doch irgendwann wird es keine "nachfolgende" Generation geben, irgendwann müssen wir uns dem Problem stellen, das wir verursacht haben und wenn nicht jetzt, wann dann?
Wenn das Uran irgendwann so teuer wird, dass sich das Abschmelzen der Antarktis lohnt um dort zu fördern?
Ob globale Erwärmung wirklich ein Problem ist, ist eine gute Frage. Wissenschaftler die das bestreiten haben es nicht leicht und wurden doch auch aus den Gremien (IPCC) entlassen!? Meine da mal was gelesen zu haben. In Deutschland kommt es mir so vor, das Klimaschützen eine neue Religion ist. Ähnlich wie Bio-Produkte.
Die globale Erwärmung lässt sich nicht von der Hand wischen und dass der Mensch einen Teil dazu beträgt, ist für mich schon sehr nachvollziehbar, denn gerade in den letzten 100 Jahren hat sich eine Menge verändert, eben durch die Industrialisierung.
Klar, niemand will mehr in der Steinzeit leben, das muss auch nicht sein, aber wir müssen uns klar machen, dass sich dei Zeiten ändern und nun muss sich die Gesellschaft auch ändern/anpassen, wenn sie überleben will.
Nächstes Jahr um August, oder so, werden über 7 Milliarden Menschen auf der Erde leben.
guck dir mal das folgende Diagramm an und verfolge genau die Kurve, die nach oben schnellt und vergleich das mal mit der CO² Konzentration seit der Industrialisierung.
Und jetzt stell dir mal 10 Milliarden Menschen vor, die werden so Mitte des 21. Jahrhunderts erreicht sein. Jeder will leben, sein Glück versuchen und dafür braucht er Energie.