Wo kauft ihr euer Wasser ein?

Die Kiste Wasser, die ich kaufen, kostet ohne Pfand 8,99€.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Kiste Wasser für 2-4€ rentabel ist, denn alleine die Produktionskosten und die Verpackung + Transport müsste das locker übersteigen, aber es kann auch sein, dass das Wasser aus dem Wasserhahn kommt, dann mit einem Aufkleber versehen wird,
Riepen, Rewe, Famila - macht jeweils nur 50 Cent Unterschied. Mein Wasser ist Mineralwasser, in Mehrweg-PET (Mehrweg-Glas wäre auch nicht teurer, aber die Kästen tragen sich ****** und ich müsste es zum Mitnehmen umfüllen), der Quellort ist fast 300km weg. Soviel auch zu Transportkosten: An den Preisen eines Produktes haben die noch immer einen viel zu geringen Anteil.
Wie wäre es, wenn wir den Müll in ganz Europa nach Deutschland bringen und hier riesige Müllverbrennungsanlagen betreiben (Kunststoff ist ein guter Energielieferant) und damit Strom erzeugen?
Bräuchten wir dann noch AKWs?
Die paar Abgase, die bei den Müllanlagen entstehen, sind doch lange nicht so schlimm wie strahlende Brennstäbe und die Asche der Müllanlagen könnten wir irgendwo in Russland versenken (die Russen haben Platz, denn der Aralsee ist ja praktisch nur noch eine Pfütze).
Kunststoff ist vor allem mal ein Produkt der Petrochemie und recylbar. Was du vorschlägst, ist eine indirekte Form der Stromerzeugung aus Öl und der Transportaufwand wirkt sich auch nicht gerade positiv auf die Energiebilanz aus.
Mal für die Leute die sich damit auskennen :
Das einzige Problem bei der Atomkraft wäre die Gamma Strahlung !
Klar hat Uran 235,welches bei AKW eins der wichtigsten Stoffe ist, hat eine große Halbwertszeit , aber da es nur Alpha Strahlung aussendet ist es relativ ungefährlich.
Nochmal zum mitschreiben : Alpha Strahlung Reichweite weniger als 1M Abschirmung erfolt durch Papier.
Das Problem bei Atommüll ist nicht sein Abschirmung, sondern seine langfristig zuverlässige Lagerung. Es werden garantiert keine Brennstäbe aus einem geschlossenen Endlagerentweichen, sondern gelöste Bestandteile und/oder Zerfallsprodukte (Stichwort: Zerfallskette. Die Strahlung im Sperrgebiet um Tschernobyl wird in den nächsten Jahrzehnten eher ansteigen). Die haben zum einen andere Strahlungsspektren und sind zum anderen leicht für den Körper aufnehmbar. Was Alphastrahler im Körper anrichten hat die Londoner Abteilung des ex-KGB vor ein paar Jahren ja eindrucksvoll demonstiert.
Es werden ja auch einige neue gebaut in der Welt. Und das der Strom aus den AKWs günstig ist stimmt doch auch.
Habe ja geschriebe, dass die Kernenergie günstig ist weil externe Effekte nicht mit eingerpreist werden.
Hast du nicht - siehe vorrangehendes Zitat. Und ich muss ehrlich sagen: Das Verschweigen oder Ignorieren derartiger "Details" ist langsam genauso eine unschöne Regelmäßigkeit in deinen Posts, wie dein Pochen auf irrelevanten negativen Details bei EE. Das gänze lässt deine Posts zu einer undifferenzierten Werbeveranstaltung für AKWs werden.
Im Interesse der Diskussion bitte ich darum, sowas zu unterlassen. Man kann seine Meinung haben, man kann auch niemandem verbieten, seine Meinung unter Ignoranz von Fakten zu bilden - aber man kann erwarten, dass Behauptungen, die im Laufe einer Diskussion wiederlegt wurden, nicht bei jeder sich bietenden (oder in diesem Fall: nicht bietenden Gelegenheit) erneut wiederholt werden.
Ob globale Erwärmung wirklich ein Problem ist, ist eine gute Frage. Wissenschaftler die das bestreiten haben es nicht leicht und wurden doch auch aus den Gremien (IPCC) entlassen!? Meine da mal was gelesen zu haben.
Meinst du, dass du das auch verlinken kannst?
Ich meine nämlich nicht. Es gibt Wissenschaftler, die den IPCC verlassen haben, weil es a) viel Arbeit ist die b) nicht bezahlt wird und c) das ganze Kotzen über den politischen Teil auf die Gesundheit geht, aber das waren eher Leute, die die weichspül-es-ist-alles-gar-nicht-so-schlimm-der-nächste-Klimagipfel-wirds-richten Einstellung des IPCC nicht mochten.
Wissenschaftler, die den Klimawandel bestreiten wollen, haben es aber in der Tat nicht leicht. Nämlich nicht leicht, Daten zu messen, die ihre Meinung belegen könnten. Trotz großzügigem Sponsorings der Öllobby und dem quasi garantierten Weltruhm gelingt es irgendwie niemandem, die Ergebnisse tausender Untersuchungen mit einem Schlag zu wiederlegen.
In Deutschland kommt es mir so vor, das Klimaschützen eine neue Religion ist. Ähnlich wie Bio-Produkte.
Bewegungen, die die Welt schöner machen wollen, und zwar nicht nur für sich, sondern für alle, haben zwangsläufig ein zwei Gemeinsamkeiten mit einigen Religionen.
Mir kommt es aber nicht so vor, als würde das in Deutschland eine Rolle spielen. Klimaschutz war hier kurzfristig ein neuer Wertmaßstab und da der Durchschnittsdeutsche in jeder Kategorie besser aussehen möchte, als sein Nachbar, gab es viele Geschichten zu dem Thema. Mitlerweile sind wir längst beim Unterschied zwischen Aussehen und sein, da reicht es dann, einen Hybrid zu fahren, um gut darzustehen.
Einen 2,5-Tonnen-250km/h-Hybrid. Denn alles andere wäre ja nicht Standesgemäß, wenn man die Kinder zur Schule fährt.
Wenn man die Abwärme der Öl- Kohle- oder Gaßkraftwerke nutzt um die umliegenden Haushalte per Fernwärme zu heitzen, sieht es noch mal schlechter aus für die AKWs. Denn die Abwärme aus Atomstrom kann man nicht für die Fernwärme nutzen.
Wieso nicht?
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Das kommt darauf an, was für Müll du verbrennst. Nimmst du als Beispiel die Einwegflaschen, die ja aus PET bestehen (Basis ist das Polyester, das aus Wasserstoff-Kohlenstoff Molekühlen besteht).
Verbrennst du das nun, entstehen Wasser, Kohlendioxid und Stickoxide (weil Stickstoff halt in der Luft ist) und dabei gibt das Polymer ungefähr 4-5 Mal so viel Energie ab wie aus der gleichen Menge Öl/Gas entsteht.
Bei vollständiger, perfekter Verbrennung. In der Praxis wird die i.d.R. nicht erreicht und die Abgase enthalten komplexe Aromate,... die diverse Wirkungen haben können. Und Stickoxide sind für sich auch schon nicht unproblematisch.
Bei der DENA Studie war unter anderem das Energiewirtschaftsliche Institut der Uni Köln und das Deutsche Windenergie Institut beteiligt.
Sind also schon sehr vertrauenswürdig oder ansosnten kann man auch niemanden glauben.
Könntest du Link und Seitenzahl angeben, damit man deinen Bezug auf Studien nachvollziehenkann? Es ist ja ganz nett, ein Post mit dem Namen einer Studie einzuleiten und danach irgendwas zu schreiben, aber einen Zusammenhang kann man so nicht ohne erheblichen Zeitaufwand herstellen.
Ein großes Problem bei der Klimaproblematik ist vor allem, dass die Angebotsseite ausser Acht gelassen wird. Wenn wir zum Beispiel fast alle sparen an z.B. Öl und das in Zukunft noch mehr tun dann werden sich die Besitzer veranlasst sehen ihren Abbaupfad zu überdenken. Mit dem Ziel Öl schneller zu fördern und zu verkaufen. Somit beschleunigen wir den Klimawandel. Das ist zum Beispiel ein Problem von vielen.
Ganz ehrlich: Schwachsinn.
Genau das Gegenteil wäre der Fall. Sinkende Nachfrage führt zu sinkenden Preisen und damit zu niedrigerer Produktion. Die OPEC regelt bereits heute nach und ein Großteil der Ölvorkommen, deren Ausbeutung in den nächsten Jahrzehnten angedacht wird, wäre bei einem niedrigeren Ölpreis unrentabel.
Exakt. Oder wenn man hier Strom spart, und sollte man damit vielleicht wirklich CO2 sparen, subventioniert man damit nur einen CO2-Verbrauch in Resteuropa. Die Einsparung wird durch den ETS Cap eh erzwungen.
Das ist eine Frage der Vrteilungsmechanismen für CO2-Zertifikate. Wenn eine festgelegte Zahl Europaweit frei versteigert wird, dann würde eine lokale Einsparung tatsächlich den Verbrauch für andere ermöglichen. Aber bei einer angemessen Preisgestaltung hätte dies einen direkten finanziellen Nutzen für die Volkswirtschaft und es würde der Politik den nötigen Unabhängigkeit geben, um eine Reduktion der Zertifikate in Richtung des ökologisch notwendigen Maßes durchzusetzen.
Wenn ich nur an den Unsinn mit der Sparlampe denke. Was will man damit errichen? Weniger Stromverbrauch. Gut dann hätte man auch eine Steuer auf Strom machen können, zusätzlich.
Gegen die wären aber sämtliche Industrielobbys angerannt, gegen ein Verbot von Low-Tech-Produkten mit geringen Verkaufspreisen dagegen...
Die Wähler geben ihre Macht bekanntermaßen Parteien, die dafür sind, dass der Verbrauch von Energie billiger wird. (siehe Ökosteuer)
Man müsste eigentlich dafür Zahlen das Öl in der Erde bleibt oder so ähnlich.
Hat Chavez mal vorgeschlagen/verlangt. Andere Comedians wurden als besser empfunden.
Stimmt, aber wo ist das Problem? Solang genug Sauerstoff zur Verfügung steht ist es Tieren egal und Pflanzen nutzt es sogar.
CO2 als solches ist weniger das Problem (die Forschung zu Ozeanversauerung und Hochseeplankton dauert an - da könnte es direkt große Probleme auslösen), aber die Erwärmung führt zu einer Veränderung von Klimabedingungen. Einer sehr schnellen Veränderung. Derartige Störungen führen in der Übergangsphase immer zu einem Produktivitäsverlust des Ökosystems. In diesem Fall heißt das: Ein Absterben enormer Mengen von Biomasse, fortschreitende Verwüstung.
Veränderungen also, deren Kompensation Jahrhunderte brauchen würde.
Und wieder kommst du vom CO2-Gehalt der Luft auf Folgen der Erderwärumg auch wenn ich gerade den Schritt dazwischen, also die Veratwortlichkeit des CO2es für die Erwärmung bezweifel.
Das Absorptionsspektrum von CO2 und die daraus resultierenden Effekte auf den Strahlungshaushalt der Erde sind einfache, primitive und als sicher anzunehmende Physik. Die entsprechenden Formeln passen selbst auf die Bedingungen anderer Planeten. Maximal kann man sich noch darüber streiten, ob CO2 der Auslöser dieser Klimaerwärmung ist (Meinung der meisten: Ja), aber es ist definitiv ein Faktor, der die Erwärmung vorransteigt und verstärkt.
Und es der Faktor, den wir noch mit Abstand am besten direkt beeinflussen können.
Stimm ich voll und ganz zu. Am besten wäre es, wenn das Bevölkerungswachstum in einigen Ländern wie China negativ werden würde und sich dann die Menge auf den jetzigen Stand oder kanpp darunter einpendeln würde.
Das Wachstum in China bremst sich zumindest zunehmend ab, auch wenn die dahinter stehende Poltik international heftig kritisiert wird.
Aber China ist da imho kein Sonderfall. Ein Staat dieser Größe hat auch eine entsprechen größere Bevölkerung. kleinere Staaten sollten eine entsprechend kleinere haben und wenn man sich z.B. die Bevölkerungsentwicklung in Frankreich anguckt und bedenkt, wieviele in Deutschland diese positiv bewerten und Geld darin investieren, dass Deutschland sie nachmacht, dann weiß man, dass das Problem der massiven Überbevölkerung ein weiteres "für die nächste Generation" ist.