Das kenne ich noch zu gut. Zum Glück liegt mein 15. Geburtstag schon mehr als 10 Jahre zurück. Meine Eltern meinten auch immer, man müsste PCs im "Fach"handel kaufen. Meine Einwände, die schlecht und überteuert lauteten, wurden einfach mit einer Handbewegung weggewischt, dabei hatten und haben die von PCs so viel Ahnung wie der Papst von Kinderkriegen. Auf Aufrüstung wurde stets mit Empörung reagiert. Erklärungsversuche scheiterten an der Dummheit meiner Eltern:
"Grafikkarte, was soll das sein, hast du das nicht schon?"
"Doch, aber die ist mittlerweile zu langsam."
"Du hast doch genug Zeit!"
Was soll man auf sowas noch Antworten?
Wenns für deine Komponenten wirklich noch ein neues Board sein soll, und da anscheinend nicht viel Geld zur Verfügung hast, bietet sich der 35 Euro Billigheimer vom Asrock an: Dein DDR2 kannste weiternutzen, laut PCGH-Print lassen sich damit auch Kerne freischalten - was dann wohl auch für Cache möglich sein sollte. Zudem ist moderates Übertakten möglich. Ansonsten bietet das technische veraltete Board nicht das Meiste:
ASRock N68C-S UCC, GeForce 7025/630a (dual PC2-6400U DDR2/dual PC3-10667U DDR3) | Preisvergleich : Preisvergleich auf PC Games Hardware Online powered by Geizhals
Ich persönlich würde es nicht kaufen. Musst du selbst Entscheiden, ob sich das wegen ein paar Funktiönchen mehr, die eventuell nichts nutzen, lohnt.
Die PCGH schrieb zum Board:
Für aufgerundete 35 Euro ist das Micro-ATX-Board unschlagbar günstig - wir haben die Platine daher bereits in unserem Bastelprojekt "Der 400-Euro-PC" in Ausgabe 10/2010 verwendet. Wie beim m52LT-D3 von Gigabyte können sie maximal CPUs mit einer TDP von 95 Watt einsetzen. Der verwendete 7025/Nforce 630a enthält sogar eine OnBoard-Grafikeinheit; diese eignet sich aber weder für halbwegs aktuelle Spiele noch für HD-Video-Beschleunigung. Zudem verfügt das Board nur über einene analogen Monitoranschluss (D-Sub statt DVI oder HDMI). Dafür bietet es zwei DDR3 sowie zwei DDR2-Bänke - Aufrüster können also gegebenfalls DDR2-Module weiterverwenden. Zudem sind Sie erneut auf PCI-E 1.0 und 1000 MHz Ht-Takt beschränkt. Anders als beim Gigabyte Board ließ die Lüftersteuerung der Asrpck-Platine den CPU-Lüfter stets mit zu hoher Drehzahl laufen - auch als wir im BIOS "Lecel 1" anstelle von "Level 9" auswählten, waren es selbst bei niedrigen Temperaturen mehr als 2.000 Umdrehungen pro Minute. Im DDR-3-1600 Modus lief das Asrock N68C-S UCC ebenso instabil wie in unseremOC-Test mit 300 MHz Referenztakt.