Grundsätzlich ist es mir egal, welche Nationalität, Hauptfarbe oder Geschlecht die Spielfigur hat.
Ein schwarzer Hauptcharakter in GTA SA? Kein Thema.
Ein Ägypter in Origins? Logischerweise.
Eine Frau in Spiel XY? Wenn es passt gerne.
Das Problem an der schwarzen Hauptfigur hier ist für mich, das er nur ausgewählt wurde, weil er schwarz ist.
Er war kein Samurai und selbst wenn er es gewesen wäre:
Er hat 0,0 geschichtlich relevantes bewirkt oder hinterlassen.
Man hätte auch jeden anderen Samurai wählen können unter den abertausenden.
Die Frau hingegen steht immerhin für eine geschichtlich verbürgte und wesentlich relevantere Gruppe.
Auch heute noch ist es so, dass man als Ausländer der in Japan lebt eher ein Bürger 2. Klasse ist.
Mein Onkel hat 20 Jahre in Japan gelebt.
Er musste seeeehr lange im Hotel wohnen, weil ihm niemand eine Wohnung vermieten wollte...denn Europäer galten als unrein.
Ist eine coole Story, aber wenn sie was beweisen soll, dann ja wohl, dass die ihre eigene Kultur nicht kennen.
Frauen dürfen nicht in den Ring, holen aber nen weiblichen Arzt.
Finde den Fehler.
Die saß im Publikum.
Spätestens ab Black Flag hat man bei Ubisoft den Fokus verloren, was diese Serie einst ausgemacht hat. Black Flag war für sich gesehen spaßig, aber danach habe ich kein AC länger als zwei Stunden ausgehalten. Odyssey war noch mal eine Ausnahme, weil mich das Setting abgeholt hat. Aber die Welt war übertrieben groß und nicht für diese Art Gameplay ausgelegt. Unity hätte gut werden können, bestand aber nur noch aus 2.000 Symbolen auf der Karte, die ich abfarmen soll.
Des einen Freud, des anderen Leid.
Ich bin ein großer Fan von open worlds und fand die alten ACs viel zu eng.
Auch ganz gruselig fand ich das "Kampfsystem" der alten ACs, da war ja null anspruch vorhanden.
Die immer wiederkehrende Kritik an den Symbolen finde ich schon irgendwie lustig.
Erstmal wird man nicht gezwungen sie zu besuchen, zweitens konnte man sie schön ausblenden z. B. in Odyssey.