ARM statt Intel - Apple plant angeblich CPU-Wechsel bei der Mac-Serie

Ich habe nicht gesagt, dass sich bei Intel leistungsmäßig wenig tut oder die Leistung stagniert, sondern das Intel in den letzten Jahren mehr in Richtung Effizienz entwickelt.
Ja und nein: Man hat ja schon immer innerhalb einer gewissen maximalleistung mehr und mehr rausholen müssen = effizienter werden.
Der Kampf ums "Performance per Watt", also die maximale Effizienz aus geringer Verlustleistung zu holen geht bei Intel seit 2005 ca.

Natürlich steigern sie auch beständig die Leistung, aber nicht mehr wie zu den Zeiten des "GHz-Battle" gegen AMD. Die Effizienz spielt mittlerweile auch bei Intel eine wesentlich wichtigere Rolle als maximale Rohleistung zu erzielen.
Hast du dazu Folien? Ich meine nämlich vor nicht allzulanger Zeit einige gesehen zu haben die eine relativ lineare Leistungszunahme seit dem Pentium zeigen.
Zwar legt man jetzt nicht mehr in einem Jahr +30% Takt drauf wie in den Jahren 98-2002, aber man holt die Leistung eben woanders raus.



Und genau das ist ein Trugschluss. Auch bei der High-End Plattform wird die gesteigerte Effizienz nicht voll in Rechenleistung umgewandelt. Die High-End CPUs profitieren in gewissen Anwendungen, wenn 6-Kerne unterstützt werden.
Das ist dann kein Trugschluss, sondern ein Problem der Software, nicht der Hardware und war schon längst bevor es den ersten Dualcore gab bekannt, dass man beim Parallelisieren die Leistungstteigerung 1. nicht 100% erfahren wird (Amdahl) und zweitens nicht unmittelbar. Aber die Theoretische Leistung wird genauso gesteigert wie damals noch mit reinen Mhz, bei Intel sogar noch deutlich mehr, denn man erhöht ja AUCH die IPC und nicht einfach nur die Cores wie bei Bulldozer)

Was aber die reine Kernleistung angeht, sind sie eben auch nicht schneller als ihre kleinen Geschwister bei gleichem Takt. Und so wird es auch mit Ivy-E sein. Werden 6 Kerne unterstützt werden sie deutlich schneller sein. Aber die Leistung pro Kern wird sich Vergleich zum i7 3770 nicht wesentlich ändern. Die deutlich höhere TDP erklärt sich im Prinzip schon alleine durch die zusätzlichen Rechenkerne
Natürlich, woher denn auch: das war ja NIE anders: Ivy Bridge ist im Prinzip Sandy Bridge in 22nm mit kleinen Änderungen. Das ist wie wenn ich einen Pentium 3 mit einem Pentium 3 in einem anderen Fertigungsverfahren vergleiche aber dennoch können da große Unterschiede rauskommen wenn die Taktfrequenz sich ändert. Wenn dann müsstest du 1. beachten, welchen Schritt vorwärts es von Lynnfield ->SB gab
Ivy Bridge ist von der IPC her nicht schneller, wohl aber bei gleicher Geschwindigkeit effizienter/energiesparender. Ein typischer Shrink eben: man hat die wahl: Stromverbrauch runter oder Leistung rauf um jeweils 15 (mal mehr, mal weniger)%. Wofür man sich bei Ivy entschieden hat wissen wir ja. Das ist IMMER so bei einem reinen Shrink, das hat jetzt nichts damit zu tun, dass man mehr auf Effizienz geht.
Im "normalen" Dekstopsegment senkt man derzeit die Verlustleistung statt die eigentliche Performance zu erhöhen, weil man zu letzterem keinen Grund hat: 1. AMD setzt keinen Druck an, 2. kann man so mehr Highendprodukte verkaufen und 3. kann man im Notfall, also sollte AMD oder wer auch immer Druck machen, schnell mal am Tempo schrauben. Das heißt aber nicht, dass diese Performance nicht prinzipiell vorhanden wäre. Betreibe Ivy Bridge bei 130 Watt statt der jetztigen Obergrenze, dann schau ob du nicht den erhofften Performancesprung hast (statt, wie Intel sich entschied, weniger Energiebedarf).


Und wer sagt, dass das so sein wird? Es lässt sich im Moment überhaupt nicht absehen, wie sich die ARM CPUs in den nächsten Jahren weiterentwickeln und wie schnell Apple's eigene CPUs werden.
stimmt natürlich, aber es ist nicht abzusehen, dass ARM basierende CPUs die einen völlig anderen Fokus von den Leistungen und Aufgaben her haben, bzw der Architektur, mit einer die von vorn Herein auf hohe Leistung ausgelegt ist und seit 20 Jahren mit einem Milliardenbudget weiterentwickelt und optimiert wird und wo auch schon 20Jahre Softwareerfahrung drin stecken was Leistung und Optimierung betrifft.
Ich sage nicht: es ist unmöglich, ich sage eher es ist Wunschdenken, wenn man glaubt das passiert mal eben so in den nächsten 5 Jahren. Wäre die ARM Architektur so stark, hätte man bei Intel vor Jahren nicht die eigene ARM Architektursparte verkauft.
 
Es ist aber schon jetzt so, dass man mit Windows Workstations locker auf die doppelte Prozessorleistung im Vergleich zu den MacPros kommt.
Genauso sieht es beim RAM Ausbau aus und auch bei Speichermedien hängt Apple bei den MacPros ziemlich hinterher.

Aber was hat das mit dem Thema des Threads zu tun? Und was mit ARM vs. x86? Die Mac Pros sind (immer noch) mit Nehalem CPUs ausgestattet, so weit ich weiß. Das da Workstations mit Sandy Bridge CPUs im Vorteil sind ist klar und das bezweifelt auch niemand.;)
Nur heißt das doch nicht, dass eine eigene Apple CPU auf ARM Basis die (möglicherweise) in 5 Jahren kommt, nicht auch sehr leistungsstark sein kann .

Ja und nein: Man hat ja schon immer innerhalb einer gewissen maximalleistung mehr und mehr rausholen müssen = effizienter werden.

Es gab Zeiten in der CPU-Entwicklung, da war die Effizienz zweitrangig.

Der Kampf ums "Performance per Watt", also die maximale Effizienz aus geringer Verlustleistung zu holen geht bei Intel seit 2005 ca.

Nichts anderes habe ich gesagt;)

Hast du dazu Folien? Ich meine nämlich vor nicht allzulanger Zeit einige gesehen zu haben die eine relativ lineare Leistungszunahme seit dem Pentium zeigen.

Seit dem Pentium legt Intel ja auch deutlich mehr wert auf Effizienz als auf maximale Leistungssteigerung. Wie von mir gesagt "in den letzten Jahre".....

Das ist dann kein Trugschluss, sondern ein Problem der Software, nicht der Hardware und war schon längst bevor es den ersten Dualcore gab bekannt, dass man beim Parallelisieren die Leistungstteigerung 1. nicht 100% erfahren wird (Amdahl) und zweitens nicht unmittelbar. Aber die Theoretische Leistung wird genauso gesteigert wie damals noch mit reinen Mhz, bei Intel sogar noch deutlich mehr, denn man erhöht ja AUCH die IPC und nicht einfach nur die Cores wie bei Bulldozer)

Nein, es ist ein Trugschluss. Du behauptest, dass Intel bei der High-End Plattform die gesteigerte Effizienz nur dazu nutzt um die Leistung zu steigern, und das stimmt so einfach nicht (Deine Aussage: "Aber währenddessen wird im HIGHENDsektor diese Effizienz voll in Rechenleistung umgewandelt")

Natürlich, woher denn auch: das war ja NIE anders: Ivy Bridge ist im Prinzip Sandy Bridge in 22nm mit kleinen Änderungen. Das ist wie wenn ich einen Pentium 3 mit einem Pentium 3 in einem anderen Fertigungsverfahren vergleiche aber dennoch können da große Unterschiede rauskommen wenn die Taktfrequenz sich ändert. Wenn dann müsstest du 1. beachten, welchen Schritt vorwärts es von Lynnfield ->SB gab
Ivy Bridge ist von der IPC her nicht schneller, wohl aber bei gleicher Geschwindigkeit effizienter/energiesparender. Ein typischer Shrink eben: man hat die wahl: Stromverbrauch runter oder Leistung rauf um jeweils 15 (mal mehr, mal weniger)%. Wofür man sich bei Ivy entschieden hat wissen wir ja. Das ist IMMER so bei einem reinen Shrink, das hat jetzt nichts damit zu tun, dass man mehr auf Effizienz geht.
Im "normalen" Dekstopsegment senkt man derzeit die Verlustleistung statt die eigentliche Performance zu erhöhen, weil man zu letzterem keinen Grund hat: 1. AMD setzt keinen Druck an, 2. kann man so mehr Highendprodukte verkaufen und 3. kann man im Notfall, also sollte AMD oder wer auch immer Druck machen, schnell mal am Tempo schrauben. Das heißt aber nicht, dass diese Performance nicht prinzipiell vorhanden wäre. Betreibe Ivy Bridge bei 130 Watt statt der jetztigen Obergrenze, dann schau ob du nicht den erhofften Performancesprung hast (statt, wie Intel sich entschied, weniger Energiebedarf).

Das gut und schön was du da ausführst, aber das geht sowohl am eigentlichen Thema vorbei, als auch an dem, was ich ausgesagt habe und ist somit wenig zielführend. Mir ging es weder um Shrinks, noch um Vergleiche Lynnfield vs. Sandy vs. Ivy.

stimmt natürlich, aber es ist nicht abzusehen, dass ARM basierende CPUs die einen völlig anderen Fokus von den Leistungen und Aufgaben her haben, bzw der Architektur, mit einer die von vorn Herein auf hohe Leistung ausgelegt ist und seit 20 Jahren mit einem Milliardenbudget weiterentwickelt und optimiert wird und wo auch schon 20Jahre Softwareerfahrung drin stecken was Leistung und Optimierung betrifft.

Na ja, die ARM Architektur wird genau genommen auch seit über 20 Jahren entwickelt und fand ursprünglich auf Desktop-Computern Verwendung.;)

Ich sage nicht: es ist unmöglich, ich sage eher es ist Wunschdenken, wenn man glaubt das passiert mal eben so in den nächsten 5 Jahren.

Wer sagt, dass es mal eben so ist? Wer sagt, dass nicht ARM und auch Apple schon länger an möglichen Lösungen für den Desktop entwickeln arbeiten?

Wäre die ARM Architektur so stark, hätte man bei Intel vor Jahren nicht die eigene ARM Architektursparte verkauft.

Im Nachhinein betrachtet ein großer Fehler von Intel.....
 
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Mal wieder eine Apple-will-den-CPU-Hersteller-Wechseln-Meldung? Hatten wir ja lange keine mehr.
Immerhin ist es diesmal nicht AMD, wie die letzten Jahre (man beachte, was das über die Situation AMDs aussagt - die News hat doch einen gewissen Informationsgehalt).
@Topic: Bin ich der einzige dem auffällt, dass in der Quelle die Rede davon ist, dass Apple einen Wechsel untersucht und keineswegs "plant"? Also noch größere Aufregung: Ein Unternehmen, dass >80% seines Umsatzes mit ARM-Produkten macht, denkt mal darüber nach, den Rest auch umzustellen. Nächste Woche wird irgend eine Nachrichtenagentur darüber berichten, dass die FDP darüber nachdenkt, wiedergewählt zu werden :schief:
 
Stimmt: Apple hatte es nie nötig, die SCHNELLSTEN zu sein.
Wenn aber mal das Videobearbeiten am Apple 2x langsamer wie auf einem Windows-PC geht, dann wird man ein paar ewig treue Kunden verlieren.
Da orientiere ich mich ganz an Timsus Beitrag. Apple ist in einigen Bereichen unterlegen oder 2-3 mal teurer, das hindert die ganzen Leute dennoch nicht daran es zu kaufen. Wenn es so sein kommen sollte, ändert das wohl sicher kaum etwas.

bei Intel sogar noch deutlich mehr, denn man erhöht ja AUCH die IPC und nicht einfach nur die Cores wie bei Bulldozer)
Unnötiger Seitenhieb, der zudem nicht stimmt.

Ivy Bridge ist von der IPC her nicht schneller, wohl aber bei gleicher Geschwindigkeit effizienter/energiesparender.
Ein paar % hat er schon an IPC zugelegt.

Na ja, die ARM Architektur wird genau genommen auch seit über 20 Jahren entwickelt und fand ursprünglich auf Desktop-Computern Verwendung.;)
Aber nicht wie Rollora schon sagte, mit einem Milliarden Budget und einer großen Mannschaft.

Im Nachhinein betrachtet ein großer Fehler von Intel.....
Als ob ARM das Non Plus Ultra wäre. Sollte jemals etwas nötig werden, steht Intel in der besten Position etwas eigenes und besseres zu entwickeln/ etwas besseres zu kaufen oder sonstiges.
Nur Apple hat mehr Geld als Intel, aber nicht mehr Arbeiter und Know-How wie Intel.
 
Locuza schrieb:
Als ob ARM das Non-Plus-Ultra wäre.

Was hat das damit zu tun? Es geht sich nicht um "non-plus-ultra", sondern darum, dass sich mittlerweile ARM-befeuerte Geräte hunderte-millionen-fach verkaufen und das es unklever von Intel war, diesen Zweig dranzugeben.

Locuza schrieb:
Sollte jemals etwas nötig werden, steht Intel in der besten Position etwas eigenes und besseres zu entwickeln/ etwas besseres zu kaufen oder sonstiges.

Es ist schon längst nötig geworden, denn der Markt für Smartphone und Tablet Prozessoren ist gigantisch groß. Aber bis jetzt sieht es nicht danach aus, als könnte Intel dort trotz Milliarden-Budget Fuß fassen.
 
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Was hat das damit zu tun? Es geht sich nicht um "non-plus-ultra", sondern darum, dass sich mittlerweile ARM-befeuerte Geräte hunderte-millionen-fach verkaufen und das es unklever von Intel war, diesen Zweig dranzugeben.
Aus Intel seiner Sicht sicher nicht unbedingt. Intel hat sicherlich ein großes Interesse an der Vormachtstellung von x86, immerhin ist es ihr "Ökosystem".
Natürlich wäre ARM einfacher für Intel gewesen, aber langfristig will man vielleicht andere Ziele verfolgen und ich bin dankbar dafür, dass Intel sich mit allen auf diesen Weg anlegen will, so bleibt es spannend. ;)

Es ist schon längst nötig geworden, denn der Markt für Smartphone und Tablet Prozessoren ist gigantisch groß und bis jetzt sieht es nicht danach aus, als könnte Intel dort trotz Milliarden-Budget Fuß fassen.
Ja, das ärgert Intel, aber Intel sieht scheinbar auch keinen Bedarf komplett auf Nitro fußen zu müssen.
Milliarden-Budget ist nur in den Mund zu nehmen, wenn Intel Milliarden in den small-form factor für Tablet- und Smartphone-CPUs investiert, was Intel aber nicht macht.
Sollte Intel sich total in die Ecke gedrängt füllen, haut man auch mit allen Mitteln die "Kacke" raus.

Intels Problem/Dummheit ist es immer in einigen Bereichen sehr träge zu reagieren. Jetzt hat man halt den Spaß sich mit dem ganzen ARM-Ökosystem anlegen zu müssen.
Aber wie gesagt, mir gefällt's :D
 
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Intel hat sicherlich ein großes Interesse an der Vormachtstellung von x86, immerhin ist es ihr "Ökosystem".
Natürlich wäre ARM einfacher für Intel gewesen, aber langfristig will man vielleicht andere Ziele verfolgen und ich bin dankbar dafür, dass Intel sich mit allen auf diesen Weg anlegen will, so bleibt es spannend. ;)

Eigentlich hat Intel mMn genau das Ziel, nämlich auf dem Smartphone- und Tablet-Markt Fuß zu fassen, sonst würden sie kaum solche Prozessoren entwickeln. Es wäre auch fahrlässig, wenn Intel sich diesen Markt entgehen lassen würde.

Intels Problem/Dummheit ist es immer in einigen Bereichen sehr träge zu reagieren. Jetzt hat man halt den Spaß sich mit dem ganzen ARM-Ökosystem anlegen zu müssen.
Aber wie gesagt, mir gefällt's :D

Ich habe da auch nix gegen, denn im Endeffekt profitiert der Kunde davon, wenn zwei Hersteller "battlen" :D
 
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Eigentlich hat Intel mMn genau das Ziel, nämlich auf dem Smartphone- und Tablet-Markt Fuß zu fassen, sonst würden sie kaum solche Prozessoren entwickeln. Es wäre auch fahrlässig, wenn Intel sich diesen Markt entgehen lassen würde.
Ich habe ja gar nicht behauptet, dass Intel nicht auf dem Smartphone-Markt Fuß fassen will, sondern das sie wohl lieber x86 auch auf Tablets und Smartphones als Marktanteil-Ruler sehen wollen.
Das versuchen sie ja schon die letzten Jahre, ein downscaling.

Ich habe da auch nix gegen, denn im Endeffekt profitiert der Kunde davon, wenn zwei Hersteller "battlen" :D
Es sind ja mehr als zwei Hersteller die sich batteln. Konkret batteln sich nur 2 ISAs, aber mehrere Hersteller.
 
Wenn Apple in den nächsten 5 Jahren (-in absehbarer Zukunft) die Macs auf ARM umstellen sollte wäre das ein enormer Schritt zurück bei der Performance.

Die schnellsten ARM SoCs gurken bei der Performance, vor allem bei der IPC/Kern auf Atom Niveau herum... Ein Ivy Bridge ist locker zwanzig mal so schnell wie alles was die ARM Welt aufbieten kann. ARM CPUs zu bauen, die mit dieser Übermacht konkurriern könnten wäre enorm ambitioniert. Da könnte Apple auch gleich eine komplett eigene, völlig neue Architektur entwickeln, für die man keine Lizenzgebühren zahlen muss...
 
Superwip schrieb:
Da könnte Apple auch gleich eine komplett eigene, völlig neue Architektur entwickeln, für die man keine Lizenzgebühren zahlen muss...

Man darf aber nicht die unglaubliche Masse an Software vergessen, die für Apple-Geräte die auf ARM basieren existiert. "Software sells Hardware".;)
Lassen wir uns mal überraschen, ob Apple wirklich diesen Weg geht und sich von Intel trennt.
 
Man darf aber nicht die unglaubliche Masse an Software vergessen, die für Apple-Geräte die auf ARM basieren existiert. "Software sells Hardware".;)
Lassen wir uns mal überraschen, ob Apple wirklich diesen Weg geht und sich von Intel trennt.
Klar, aber diese Apps sind nicht wirklich zum ernsthaften Arbeiten gedacht, sondern oft nur Minispiele oder Social-Network Kram;)
Bei Linux sieht die Auswahl an ARM Software schon etwas besser aus:
Apache, Libre Office, Gimp, etc.
Da kann man schon normale Büroarbeit bis einfache Bild/Videobearbeitung damit machen, mit den A15 und 2GB RAM kommt man ja schon locker an die Leistung älterer Laptops heran.
 
Wenn es bis dahin kein ordentliches ARM Windows gibt mit den ganzen Programmen für die sich Apple Kunden Bootcamp kaufen floppt das sowieso. Windows RT wollen die sicher nicht haben.
 
Macht durchaus Sinn. In ~3 Jahren dürfte ARM - in Kombination mit dedizierten Kernen für Video-Berechnung etc. - so weit sein genug Leistung zu bieten für Standardaufgaben wie Videos schauen, Office, Internet etc. auch in PCs, das deckt den Leistungsbedarf der meisten Leute schliesslich schon ab, und für allzu viel mehr verwenden die Meisten ihre Kisten nicht, gerade die neue, wachsende Käuferschichts des Macs (in den USA) nutzt die Geräte primär zum Medien konsumieren oder Idle-Aufgaben zu erledigen .... zumindest erscheints logisch hinsichtlicht Apples "immer dünner, leichter, schlichter"-Designlinie. Schaut man sich den neuen iMac an fällt auf, dass zwar die Kante schön dünn ist, zum Standfuss hin das Case aber eine eher hügelige Form hat - x86-Heizkörper fordern halt ihren thermalen Tribut. Mit ARM wäre das nicht passiert, siehe iDevices.:ugly:
 
Sollten Apple und ARM in den nächsten Jahren die Erfolge aus dem mobilen Segment in den Desktop- und Mac-Markt übertragen können, würde dies einen Wechsel unausweichlich machen.
... oder Intel schafft es in den nächsten Jahren eine effizientere und schnellere Tablet/Smartphone CPU auf x86 Basis herzustellen und Android bekommt x86 Support. Wer weiß das schon.
 
Erschreckend viele scheinen die Geschwindigkeit !und Effizienz! der ARM CPUs maßlos zu überschätzen.

Nochmal:

1. die schnellsten ARM CPUs die es derzeit gibt kommen gerademal an die langsameren ATOMs heran
...ein Ivy Bridge ist locker mehr als zwanzig mal (!!!) so schnell

2. die Dinger sind nicht (!!!) herrausragend Effizient; das erscheint nur im Vergleich zu den ATOMs so, die aber -anders als viele glauben- keine Effizienzwunder sind; ein Ivy Bridge, vor allem die ULV/LV Notebook Modelle liefert mehr Performance/Watt als die meisten (alle?) ARM CPUs und SoCs

3. ein ARM CPU der so weit aufgebohrt ist das er mit gängigen X86 CPUs leistungsmäßig mithalten kann würde auch entsprechend viel verbrauchen... vermutlich sogar mehr

Man darf aber nicht die unglaubliche Masse an Software vergessen, die für Apple-Geräte die auf ARM basieren existiert. "Software sells Hardware".;)
Lassen wir uns mal überraschen, ob Apple wirklich diesen Weg geht und sich von Intel trennt.

95%+ dieser Software ist so wenig leistungskritisch das sie sich fast ohne Abstriche auf modernen X86 CPUs emulieren lässt. 99%+ dieser Software ist am Desktop völlig uninterressant bzw. es gibt bessere Alternativen.

Sollte Apple wirklich verstärkt versuchen wollen IOS Apps Mac Kompatibel zu machen könne man den Macs auch einen ARM Coprozessor spendieren, das wäre kein großer Aufwand und man müsste die X86 Kompatibilität nicht aufgeben.

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So... und jetzt überlegen wir uns nochmal warum Macs leistungsfähig sein müssen...

Wo liegt Apples Stammkundenschaft?

Im Bildbearbeitungs- und A/V Workstationsegment. Hier braucht man Leistung ohne Ende, es gibt hier einen soliden Kundenstamm von Mac Käufern, die, meist aus Gewohnheit, gerne Software aus diesem Bereich nutzen, die es eben nur auf Mac OS gibt.

Apple kann (oder sollte) es sich nicht leisten diese Stammkundenschaft zu vergraulen; die ganzen Nutzer von iOS Geräten sowie die allermeisten Casual-Mac User sind instabiler und wankelmütiger, sind bei weitem weniger fest in dem System verwurzelt.

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Daher halte ich eine Abkehr von der x86 Architektur für sehr unwahrscheinlich; dieser hat man sich ja vor allem erst zugewendet um Software einfacher portieren zu können und vor allem auch um billigere Standard Komponenten nutzen zu können, warum sollte man diesen Vorteil wieder aufgeben.

Sollte Apple tatsächlich die CPU Architektur wechseln wollen halte ich einen Wechsel in Richtung einer völlig neuen Architektur oder in Richtung SPARC (!) für wahrscheinlicher, auch ein Wechsel zurück zum PPC erscheint mir wahrscheinlicher als ein Wechsel in Richtung ARM. Für SPARC und PPC gibt es bereits Hochleistungsdesigns, die mit X86 einigermaßen mithalten können, für beide müsste Apple keine Lizenzgebühren zahlen- im Gegensatz zu ARM.
 
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Klar, aber diese Apps sind nicht wirklich zum ernsthaften Arbeiten gedacht, sondern oft nur Minispiele oder Social-Network Kram;)
Bei Linux sieht die Auswahl an ARM Software schon etwas besser aus:
Apache, Libre Office, Gimp, etc.
Da kann man schon normale Büroarbeit bis einfache Bild/Videobearbeitung damit machen, mit den A15 und 2GB RAM kommt man ja schon locker an die Leistung älterer Laptops heran.

Von Apple selber gibt es z.B. iMovie und iPhoto für das iPad/iPhone und es gibt genügend Software in diesem Bereich, die für den Produktiveinsatz gedacht ist. Die AppStores sind nicht nur voll mit Social-Network Kram....(aber größtenteils schon, da gebe ich dir recht);)

Erschreckend viele scheinen die Geschwindigkeit !und Effizienz! der ARM CPUs maßlos zu überschätzen.

Nein, nicht überschätzen. Wir reden hier über etwas, dass möglicherweise in 5 Jahren geschieht. Und in 5 Jahren kann verdammt viel passieren.

Eine Architektur für alle Devices hätte große Vorteil, sowohl für den User als auch für die Entwickler. Ob das dann ARM oder x86 wäre, ist mir persönlich vollkommen schnuppe.

95%+ dieser Software ist so wenig leistungskritisch das sie sich fast ohne Abstriche auf modernen X86 CPUs emulieren lässt. 99%+ dieser Software ist am Desktop völlig uninterressant bzw. es gibt bessere Alternativen.

Aber die Entwickler programmieren für diese Plattformen. Es gibt z.B. Photoshop auch für iOS. Da wäre es nur noch ein kleiner Schritt, Photoshop Elements oder CS auch auf ARM umzusetzen.
Kurz gesagt kennen und entwickeln die meisten Hersteller mittlerweile für x86 und ARM-Systeme. x86 hat da letztlich keinen Vorteil mehr. Jetzt wo es auch Windows für ARM gibt schon mal gar nicht mehr.

So... und jetzt überlegen wir uns nochmal warum Macs leistungsfähig sein müssen...
Wo liegt Apples Stammkundenschaft?
Im Bildbearbeitungs- und A/V Workstationsegment. Hier braucht man Leistung ohne Ende, es gibt hier einen soliden Kundenstamm von Mac Käufern, die, meist aus Gewohnheit, gerne Software aus diesem Bereich nutzen, die es eben nur auf Mac OS gibt.
Apple kann (oder sollte) es sich nicht leisten diese Stammkundenschaft zu vergraulen; die ganzen Nutzer von iOS Geräten sowie die allermeisten Casual-Mac User sind instabiler und wankelmütiger, sind bei weitem weniger fest in dem System verwurzelt.

Das siehst du nicht richtig, denn das war früher mal. Mittlerweile sind die Leute Apples Stammkunden, die die hunderte Millionen iOS Geräte gekauft haben.
Das sind auch die Leute, die den gigantischen Gewinn in die Kassen spülen. Was denkst du also, wem Apple mehr Gewichtung schenkt?
Und auch hier muss ich sagen, wenn die Leistung stimmt, ist es mir egal, ob in meinem MacBook Pro eine x86 oder eine ARM CPU werkelt. Ich bin da nicht fixiert auf Intel und x86. Das Gesamtpaket muss einfach stimmen. Und wenn Apple diesen Weg geht, dann kann man davon ausgehen, dass das Gesamtpaket, sprich die Kombination aus Software und Hardware, stimmen wird.
 
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Man darf aber nicht die unglaubliche Masse an Software vergessen, die für Apple-Geräte die auf ARM basieren existiert. "Software sells Hardware".;)
Lassen wir uns mal überraschen, ob Apple wirklich diesen Weg geht und sich von Intel trennt.
Für den casual-Gebrauch durchaus geeignet aber ich zweifel daran, dass ein ARM CPU mit einem richtigen Photoshop etc. zurüchkommen würde. Wer weiß, vielleicht wird die Architektur dahingehend entwickelt aber IST-Zustand ist, dass ARM architektonisch auf Effiziens und x86 auf Leistung ausgelegt sind. Wenn man das grundlegend ändern will, muss die jeweils jetzige Architektur über Board werfen und komplett neu entwickeln.

Aber wie gesagt, ich vermute eher das x86´er mit integrierter, leistungsstarker GPU immer mehr Einzug halten werden. Windows 8 bietet da ja die perfekte Plattform. Ach ja, die nächsten Jahre werden wirklich spannend. :-)

MfG
 
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Für den casual-Gebrauch durchaus geeignet aber ich zweifel daran, dass ein ARM CPU mit einem richtigen Photoshop etc. zurüchkommen würde.

Momentan wohl nicht. Aber in einigen Jahren dürften ARM CPUs selbst für Videobearbeitung schnell genug sein, denke ich.

Wer weiß, vielleicht wird die Architektur dahingehend entwickelt aber IST-Zustand ist, dass ARM architektonisch auf Effiziens und x86 auf Leistung ausgelegt sind.

Ja, klar. Im Moment würde ein solches Vorhaben wenig Sinn machen. Dafür sind die Intel CPUs zu schnell.
Einfach mal abwarten, ob es überhaupt so kommt.
 
Momentan wohl nicht. Aber in einigen Jahren dürften ARM CPUs selbst für Videobearbeitung schnell genug sein, denke ich.



Ja, klar. Im Moment würde ein solches Vorhaben wenig Sinn machen. Dafür sind die Intel CPUs zu schnell.
Einfach mal abwarten, ob es überhaupt so kommt.

Ich bin da ja jetzt auch kein Fachmann im eigentlichen Sinne aber ein Freund von mir, der sich auch aus beruflichen Gründen sehr gut damit auskennt hatte mir das mal erklärt, wie unterschieldich die Architektur beider Systeme ist. Also, selbst wenn ARM´s immer schnneller werden, so werden sie mit der jetzigen Architekur nie an die x86´er herankommen, da das das Chip-Design eben verhindert. Naja, mal schauen. IT ist bekannter Maßen sehr schnellebig. :)

MfG
 
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