Begründet habe ich es damit, dass er Versprechungen macht, die dann aber nicht eingehalten werden.
Das ist etwas dünn. Denn das machen fast alle, die einen Service, ein Produkt, eine Politik usw. verkaufen wollen. Meist noch nicht mal in böser Absicht, sondern weil man eine Vision hat, die es zu verkaufen gilt.
Und außerdem sollte man Epic nicht daran messen, was in zwei Jahren gelungen ist, etwas mehr Zeit sollte man ihnen schon geben. Und selbst, wenn sie scheitern, hat Sweeney deswegen immer noch nicht in böser Absicht gelogen, sondern ist halt gescheitert. Wie so viele andere vor ihm.
Wie man das als Basis für eine Antipathie nutzen kann erschließt sich mir nicht und ich komme auf das zurück, was ich geschrieben habe: Du bist Opfer (oder Agitator) eine Kampagne,
@hoffgang:
Wir drehen uns im Kreise. Natürlich ist es die Natur eines Exklusivvertrags, dass man die Exklusivität damit schützt. Valve hat das auch gemacht, mit eigenen Spielen (wo ist der Unterschied) und andere machen das auch immer wieder mal auf ihren eigenen Plattformen (was aber oft sehr teuer ist, weil die eben wenig Akzeptanz haben). Für Netflix, Disney, Sony und Nintendo gehört es zur Normalität. Und auch früher gab es das schon immer (Sky, ARD/ZDF, Privatsender - alle haben sie Exklusivverträge für sich abgeschlossen).
Ich wiederhole es zum gefühlt millionsten Mal: An einer Exklusivität ist nichts grundsätzlich schlechtes. Auch wenn ihr das immer wieder noch so laut betont. Es ist nur ein Geben und Nehmen. Es wird deswegen nicht verdammenswerter. Ihr seid, was das angeht, nur wie beleidigte Kinder, die einfach die Realität nicht akzeptieren wollen und laut herumschimpfen und Menschen (Sweeney in diesem Fall) auf's übelste verunglimpfen.
Das Verunglimpfen ist dabei aber moralisch 1000x verwerflicher als einen Exklusivvertrag für irgendein Produkt auszuhandeln.