Fortnite: Apple versucht, Valve in den Rechtsstreit mit Epic Games hineinziehen

PCGH-Redaktion

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Der Streit um die Vermarktungsrechte von Fortnite zieht immer weitere Kreise. Jetzt verlangt Apple von Valve, die eigentlich nichts mit der Angelegenheit zu tun haben, dass sie für den Fall relevante Daten offenlegen.

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paladin60

Freizeitschrauber(in)
Die Anwälte wollen daraus bestimmt irgendein Bullshit Argument kreieren wie vor einigen Jahren als ein Apple Anwalt meinte wenn man ein nicht von Apple hergestelltes Ersatzteil in einem Mac einbaut ist es kein Mac mehr sondern ein PC.
 
N

Noctim

Guest
Glaube nicht, dass das a) funktioniert und b) überhaup legitim ist. Valve hat weder mit der Angelegenheit zu tun, noch bearbeiten sie den gleichen Markt. Äpfel und Birnen halt.

Entweder will Apple Zeit schinden oder aus der Sache eine Grundsatzdiskussion machen.
 

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
Valve baucht da überhaupt nicht zu reagieren. Es gibt auch keine Rechtsgrundlage Valve gerichtlich zur Herausgabe zu verurteilen.
 

TJW65

Freizeitschrauber(in)
Valve kann sich - denke ich - entspannt zurücklehnen.
Gibt keinen Grund das von Apple geforderte zu leisten.

MFG
TJW65
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Merkwüdiger versuch von Apple , möchte man an Daten rankommen oder was sollte die Aktion genau ?
Im Prinzip geht es bei Apple jetzt darum zu zeigen, dass das völlig marktübliche Konditionen sind und alle anderen das gleiche machen. Deshalb ist Steam so interessant, die haben auch eine 30% Regel und es wäre für Apple toll, wenn sie das dem Gericht vorlegen könnten.
 

SFT-GSG

Software-Overclocker(in)
Glaube nicht, dass das a) funktioniert und b) überhaup legitim ist. Valve hat weder mit der Angelegenheit zu tun, noch bearbeiten sie den gleichen Markt. Äpfel und Birnen halt.

Entweder will Apple Zeit schinden oder aus der Sache eine Grundsatzdiskussion machen.
Wie du schreibst will Apple eine Grundatzdiskusion vom Zaun brechen und das Geschäftsmodell zu bestätigen oder für alle zu zerstören.
Im Prinzip geht es bei Apple jetzt darum zu zeigen, dass das völlig marktübliche Konditionen sind und alle anderen das gleiche machen. Deshalb ist Steam so interessant, die haben auch eine 30% Regel und es wäre für Apple toll, wenn sie das dem Gericht vorlegen könnten.

Gerade im Fall von Steam&Co. werden da Äpfel mit Birnen verglichen. Steam&Co finanzieren den Hostservice durch die Gebühr beim Spiele&DLC Verkauf und nur darüber.
Apple ist breiter aufgestellt, Sie verkaufen Smartphones/Tablets usw. welche eben den appstore für Ihre erweiterte funktionalität benötigen. Das ist einkalkuliert, die "Hardware" gibts ja bei apple nicht zum Herstellungspreis...

Apple kassiert aber noch zusätzlich zu den Gebühren von den Apps selbst die 30% bei Ingame käufen. Und genau darum dreht sich der Rechtsstreit.

@Topic Apple will sich den Schuh des Gierschlunds nicht anziehen und damit zeigen wollen: "schaut mal, das machen alle so". Ist zwar verständlich, aber scheinbar sind die Anwälte von Apple etwas größenwahnsinnig geworden oder wollen bewusst Ihren Dreck auf andere werfen, anders kann ich mir nicht erklären das es so eine Forderung an die Öffentlichkeit geschafft hat. Wie kann ich von einem anderen Unternehmen die herausgabe von Daten fordern, wenn ich doch genau weis das Sie dem nicht folge leisten (müssen).

Das ist so, als wenn man im Restaurant auf den Nachbartisch zeigt und schreit: "Der da drüben hat auch gefurzt, nicht nur ich!" Man möchte am liebsten alle großen Konkurenten in die Schlammschlacht mit hineinziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Gerade im Fall von Steam&Co. werden da Äpfel mit Birnen verglichen. Steam&Co finanzieren den Hostservice durch die Gebühr beim Spiele&DLC Verkauf und nur darüber.
Apple ist breiter aufgestellt, Sie verkaufen Smartphones/Tablets usw. welche eben den appstore für Ihre erweiterte funktionalität benötigen. Das ist einkalkuliert, die "Hardware" gibts ja bei apple nicht zum Herstellungspreis...

Apple kassiert aber noch zusätzlich zu den Gebühren von den Apps selbst die 30% bei Ingame käufen. Und genau darum dreht sich der Rechtsstreit.

Apple wird natürlich nicht so blöd sein und sich bei ihrer eigenen Verteidigung selbst ins Knie schießen. Das ganze ist immer sehr einseitig verfasst. Das ganze wird runtergebrochen auf "Google nimmt 30%, Steam nimmt 30%, GoG nimmt 30%, alle nehmen 30%, also auch wir).

Bei den Ingamekäufen wird man einfach anführen, dass das bei Google genauso ist und dass man bei Steam für DLCs auch die 30% verlangt.

Wie kann ich von einem anderen Unternehmen die herausgabe von Daten fordern, wenn ich doch genau weis das Sie dem nicht folge leisten (müssen).

Es ist en taktisches Manöver. Nun darf sich das Gericht erstmal mit Steam befassen. Am besten fordert dann auch noch der Richter die Unterlagen an, dann wird es noch etwas dauern. In der Zeit beschäftigen sich alle mit Steam.

Das ist so, als wenn man im Restaurant auf den Nachbartisch zeigt und schreit: "Der da drüben hat auch gefurzt, nicht nur ich!"

Nein, es ist so, als ob du aus dem Restaurant, wegen übermäßigem furzen rausgeworfen wurdest und nun eine Diskriminierungsklage anstrengst, mit der Begründung furzen wäre in dem Restaurant üblich und jeder hätte es ausgiebig gemacht und nur du bist rausgeflogen. Damit machst du aus dem Rauswurf etwas ganz anders.

Man möchte am liebsten alle großen Konkurenten in die Schlammschlacht mit hineinziehen.

Natürlich ziehen sie alle Konkurrenten rein, das macht eine gute Verteidigung nunmal. Wenn sie beweisen können, dass ihr Geschäftsgebaren völlig üblich ist, dann sind sie dem Sieg einen gigantischen Schritt näher gekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:

DKK007

PCGH-Community-Veteran(in)
Nur weil etwas in der Branche üblich ist, heißt es noch lange nicht, dass es legal ist. Das haben die Autohersteller erst bei ihrer illegalen Abschaltsoftware merken müssen.
 
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