Aogo und Lehmann, Identitätspolitik und Cancel Cultur "at it's best"

Das einzige Beispiel dass du benannt hast diskutieren wir grade.

Weil du die übrigen entweder ignorierst oder mit Diffamierungen und Einzeilern beantwortetest. Da sehe ich dann halt auch keinen Sinn darin, ausführlicher zu werden.

Das stimmt aber so nicht.
Das steht NICHT in der Begründung des BVerfG selbst. Lies die Begründung des Urteils, du wirst diese Aussage - auch paraphrasiert - nicht finden. Semantische Spielchen helfen Dir da nicht, v.a. wenn Verfassungsrechtler Dir - wie meine Links zeigen - widersprechen.

Es geht um die Bedenken bezüglich Art 21 und 38 des Grundgesetzes.

Und es gibt naütrlich auch mehr als genug Verfassungsrechtler, die das kritisch sehen. Auf die Literatur wird sogar teilweise in der Begründung verwiesen.

Aber hey, was wissen Juristen denn schon. Wenns auf Wiki steht, dann muss es ja stimmen.

Natürlich nicht.

Aber wenn es bei PCGH steht, dann muss es stimmen, richtig?
 
Weil du die übrigen entweder ignorierst oder mit Diffamierungen und Einzeilern beantwortetest. Da sehe ich dann halt auch keinen Sinn darin, ausführlicher zu werden.
Hilf mir mal eben, welche anderen Beispiele?


Es geht um die Bedenken bezüglich Art 21 und 38 des Grundgesetzes.

Und es gibt naütrlich auch mehr als genug Verfassungsrechtler, die das kritisch sehen. Auf die Literatur wird sogar teilweise in der Begründung verwiesen.
Richtig um die geht es. Das BVerfG hat aber festgestellt, dass ein Paritätsgesetz ggf. verfassungswidrig sein KANN, nicht jedoch MUSS. Das ist ein wesentlicher Unterschied und hebelt leider deine Behauptung über die Grünen komplett aus. Denn Sie verfolgen NICHT einen Umstand der offensichtlich verfassungswidrig ist.

Natürlich nicht.

Aber wenn es bei PCGH steht, dann muss es stimmen, richtig?
Haha wie peinlich.
Es steht nicht auf PCGH, es steht in den hier präsentierten Links. Ich hab mir das nicht ausgedacht, ich hab - im Gegensatz zu Dir - halt 5 Minuten auf Google verbracht und mir diese Texte durchgelesen, mehr war nicht notwendig um nachweisbar zu erkennen, dass du ein sehr sehr sehr sehr schlechtes Beispiel gewählt hast.

Wenn du mir nicht glaubst - was ich verstehen kann - dann glaub doch all den Rechtsgelehrten die das exakt anders bewertet haben als Du.
 
"extremlinker Flügel"? Meine Güte, wie völlig random die politischen Koordinatensysteme vieler Leute heute geworden sind...

Selbst zu Anfangszeiten der Grünen, als da ein bisschen Personal aus den sich langsam zu Tode diskutierenden, maoistischen K-Gruppen reingeschwappt ist, war die Partei nie "extremlinks", was auch immer das sein soll.

Während die Grünen in den meisten Themen heute bei einer Realpolitik angekommen sind, die entsprechend ihrer Wählerklientel zwischen SPD und FDP irrlichtert, haben sie als weiteres Standbein halt die Moralpolitik. Alles wird erstmal auf die Waage des Wohlverhaltens gelegt. Wenn man schon kein wirkliches sozialpolitisches Konzept hat (bzw. immer bereit ist, das als allererstes zu opfern), dann muss man sich halt darüber das gute Gewissen (alternativ das Seelenheil) sichern. Das ist die angewandte Psychologie bei den Grünen.

Aber das hat nichts mit "extremlinks" zu tun. Das ist supernervig (sage ich als "Extremlinker"), aber vor allem erstmal superspießig und superbürgerlich.
Naja, ich bin sowieso ein bisschen verwirrt, was die Linken und Grünen angeht. Unkontrollierte Einwanderung dient den konservativen Wohlhabenden am allermeisten, da man die Löhne erfolgreich unterdrücken kann. Die Politik ist alles andere als Links, wird aber als linke Politik verkauft :D
An Stelle sich mit dem Niveau der Reallöhne zu beschäftigen, damit die Kassen klingeln und die Arbeiter von ihrer verdienten Kohle ordentlich leben können, wird über Moral und der Identitätspolitik, Gendern etc. gestritten. Natürlich sind Leute mit dem Braten auf dem Tisch erstmals toleranter gegenüber den Belangen der Minderheiten und weltoffener. Das eine schließt das andere nicht aus.

Ich weiß nicht mehr, wofür sich die linken Flügel der Parteien halten, aber tatsächlich linke Politik ist das auf keinen Fall.
 
Naja, ich bin sowieso ein bisschen verwirrt, was die Linken und Grünen angeht. Unkontrollierte Einwanderung dient den konservativen Wohlhabenden am allermeisten, da man die Löhne erfolgreich unterdrücken kann. Die Politik ist alles andere als Links, wird aber als linke Politik verkauft :D
An Stelle sich mit dem Niveau der Reallöhne zu beschäftigen, damit die Kassen klingeln und die Arbeiter von ihrer verdienten Kohle ordentlich leben können, wird über Moral und der Identitätspolitik, Gendern etc. gestritten. Natürlich sind Leute mit dem Braten auf dem Tisch erstmals toleranter gegenüber den Belangen der Minderheiten und weltoffener. Das eine schließt das andere nicht aus.

Ich weiß nicht mehr, wofür sich die linken Flügel der Parteien halten, aber tatsächlich linke Politik ist das auf keinen Fall.

Da stimme ich dir weitestgehend zu!
 
Naja, ich bin sowieso ein bisschen verwirrt, was die Linken und Grünen angeht. Unkontrollierte Einwanderung dient den konservativen Wohlhabenden am allermeisten, da man die Löhne erfolgreich unterdrücken kann. Die Politik ist alles andere als Links, wird aber als linke Politik verkauft :D
Welche Partei, deren Klientel die konservativen Wohlhabenden sind, möchte denn unkontrollierte Einwanderung?
Das will doch zum jetzigen Zeitpunkt nicht einmal der Teil der Die Linken, der sich als finales Ziel die Aufhebung der Nationalstaatlichkeit und die weltweite Herrschaft des internationalen Einheitsproletariats auf die Fahnen geschrieben hat.

Ferner würde mich interessieren, wo genau Zuwanderung die Löhne drückt? Die meisten Zuwanderer haben nicht einmal eine Arbeitserlaubnis. Und die, die eine haben, arbeiten entweder hochqualifiziert in Bereichen, in denn es gar keine deutschen Mitbewerber um die selbe Stelle gibt oder extrem unqualifiziert in Jobs, für die sich die Masse der vergleichbar unqualifizierte Biodeutschen zu fein ist.

Selbstverständlich entsteht durchaus Druck, aber weniger im Bereich der Löhne, sondern durch innereuropäische Freizügigkeit und mit deutschen Unternehmen konkurrierende Mitbewerber, die ihren eben nicht in Deutschland eingewanderten, jedoch hierzulande tätigen Mitarbeitern geringere Löhne zahlt.

Und dagegen hilft nur Lohngerechtigkeit. Wohlgemerkt, Lohngerechtigkeit bedeutet nicht nur, dass alle faire Löhne bekommen, sondern auch dass Löhne innerhalb eines offenen Wirtschaftsraums vergleichbar sind.
Grob vereinfacht würde man das erreichen, wenn jedwedes Unternehmen, dass in und für Deutschland tätig werden möchte, seinen hier bzw. dabei tätigen Mitarbeitern hiesige Löhne zahlen müsste.
Und das ist der Punkt, wo konservative Parteien hinsichtlich ihrer Klientel mit sich selbst im Clinch liegen. Denn die deutsche Wirtschaft wird zwar an einem Ende dadurch geschädigt, dass es ausländische Unternehmen das Unterbieten oft leicht fällt; andererseits profitieren natürlich auch international tätige deutsche Unternehmen davon, im (nicht nur) europäischen Ausland geringere Löhne zu zahlen. Und die haben die mächtigere Lobby als, sagen wir mal, das deutsche Handwerk, "Wirtschaftsmacht von nebenan" hin oder her.

Hm, und welche Parteien, die nicht ganz weit links sind, haben sich Lohngerechtigkeit auf die Fahnen geschrieben?
 
Welche Partei, deren Klientel die konservativen Wohlhabenden sind, möchte denn unkontrollierte Einwanderung?
Das will doch zum jetzigen Zeitpunkt nicht einmal der Teil der Die Linken, der sich als finales Ziel die Aufhebung der Nationalstaatlichkeit und die weltweite Herrschaft des internationalen Einheitsproletariats auf die Fahnen geschrieben hat.
Alle, die auf den Niedriglohnsektor angewiesen sind (Hotelgewerbe, Gastro allgemein, Pflege etc.)
Ferner würde mich interessieren, wo genau Zuwanderung die Löhne drückt? Die meisten Zuwanderer haben nicht einmal eine Arbeitserlaubnis. Und die, die eine haben, arbeiten entweder hochqualifiziert in Bereichen, in denn es gar keine deutschen Mitbewerber um die selbe Stelle gibt oder extrem unqualifiziert in Jobs, für die sich die Masse der vergleichbar unqualifizierte Biodeutschen zu fein ist.
Siehe oben, es geht um den Niedriglohnsektor. Die Stammkunden von den richtigen Linken kommen ursprünglich aus dem Sektor.
Selbstverständlich entsteht durchaus Druck, aber weniger im Bereich der Löhne, sondern durch innereuropäische Freizügigkeit und mit deutschen Unternehmen konkurrierende Mitbewerber, die ihren eben nicht in Deutschland eingewanderten, jedoch hierzulande tätigen Mitarbeitern geringere Löhne zahlt.
Die meisten Europäer wanderten tatsächlich nach England. Nach dem Brexit gibt es wortwörtlich einen Massenexodus von dort. Deutschland ist nicht attraktiv genug für andere Europäer.
Und dagegen hilft nur Lohngerechtigkeit. Wohlgemerkt, Lohngerechtigkeit bedeutet nicht nur, dass alle faire Löhne bekommen, sondern auch dass Löhne innerhalb eines offenen Wirtschaftsraums vergleichbar sind.
Grob vereinfacht würde man das erreichen, wenn jedwedes Unternehmen, dass in und für Deutschland tätig werden möchte, seinen hier bzw. dabei tätigen Mitarbeitern hiesige Löhne zahlen müsste.
Und das ist der Punkt, wo konservative Parteien hinsichtlich ihrer Klientel mit sich selbst im Clinch liegen. Denn die deutsche Wirtschaft wird zwar an einem Ende dadurch geschädigt, dass es ausländische Unternehmen das Unterbieten oft leicht fällt; andererseits profitieren natürlich auch international tätige deutsche Unternehmen davon, im (nicht nur) europäischen Ausland geringere Löhne zu zahlen. Und die haben die mächtigere Lobby als, sagen wir mal, das deutsche Handwerk, "Wirtschaftsmacht von nebenan" hin oder her.

Hm, und welche Parteien, die nicht ganz weit links sind, haben sich Lohngerechtigkeit auf die Fahnen geschrieben?
Egal, welches Niveau als der neue Mindestlohn festgelegt wird, mehr Erwerbgstätige im Niedriglohnsektor würden dafür sorgen, dass die meisten tatsächlich den Mindestlohn kriegen würden und kaum Aufstiegsmöglichkeiten mit mehr Lohn hätten.

Zu den Handwerkern:
Momentan hätte ich lieber mehr gelernte Handwerker als eine handvoll Sozialwissenschaftler fuzzis, das ist aber eine andere Geschichte.
 
@-ElCritico-
Übersiehst du bei deiner Mär über die vermeintlich Linke Politik nicht den Fakt, dass Linke Politik sich idr. für einen Mindestlohn einsetzt, für bessere soziale Absicherung und Abschaffung des Niedriglohnsektors?

Ergo, genau diejenigen, die aktuell von niedrigen zu zahlenden Löhnen profitieren würden bei echter Linker Politik genau das nicht mehr tun. Und das mit den Aufstiegschancen ist so ne Sache. Schaff keine Anreize und du wirst keine guten Bewerber bekommen.

Und das mit den Handwerkern stimmt zwar, aber ohne Sozialwissenschaftler, wer soll euch dann bitte im Forum die Welt erklären :ka:
 
Mal ein Interview von Palmer mit einer seriösen Zeitung
Danke.

Schön zu sehen wie sich die Palmersche Verteidigung mit der Zeit anpasst.
  • Erst hieß auf Facebook, was er über Aogo gesagt hat wäre ein Zitat (nach dem Motto, ich habs ja nicht behauptet, nur zitiert
  • Dann sagt er der Bild er wisse wohl, dass es ein Fake sei
  • Jetzt, Tage später stellt er eine Entschuldigung gegenüber Aogo in Aussicht, framed es aber so, dass Aogo der Depp ist wenn dieser darauf besteht
Warum er eine, laut seiner Aussage "Schmutzkampagne" gegen Aogo verwendet und weiterverbreitet hat, keine Erklärung.
Warum er diese erst jetzt so benennt, auf Facebook zunächst nur darauf verwiesen hat "zitiert zu haben", keine Erklärung.
Dass er mit seiner Reichweite und der Verbreitung von einer "Schmutzkampagne" gegen Aogo diesem geschadet hat - keine Einsicht (oder will das jemand anzweifeln, nachdem die Vorwürfe gegen Aogo dank des Palmer Posts eine ganz neue Reichweite bekommen haben?)

Sorry, aber Palmer zeigt absolut kein Verständnis für seinen Fehler gegenüber Aogo, es geht ihm nur um sich selbst und darum sich in diesem Sachverhalt in der Öffentlichkeit zu positionieren.

Die Debatte die Palmer über den Fall Aogo / Lehmann führen wollte kann man ausdiskutieren, man kann seine Meinung hören und darüber streiten, dass gehört zur Debattenkultur dieses Landes. Das was er jedoch in den Kommentaren gemacht hat und wie er damit im Nachgang umgeht ist eine Frechheit, eines OBs unwürdig und der eigentliche Grund warum Palmer zurecht verbal aufs Fressbrett bekommt.

Aber nein, der weiße Mann ist viel zu beschäftigt um Aogo um Verzeihung zu bitten.
Seitenweise Erklärungen auf Facebook schreiben, das geht. Ein kurzes Statement wie, ich bitte Dennis Aogo um Verzeihung weil ich ein ignoranter selbstsüchtiger Trottel war und diesen Mist nicht hätte posten sollen - ach Gott, woher soll der Boris während Covid und all den Interviews noch die Zeit dafür nehmen, und erst das Verständnis, hier einer fremden Person geschadet haben zu können...

Menschlich ne Katastrophe der Typ.
 
Dass er diese Behauptung nicht Ernst gemeint hat glaube ich ihm sogar,
ich denke er will einfach nur dieses Aufsehen.
 
Der Palmer bekommt grade das, was er sich am meisten wünscht - Aufmerksamkeit.
War ja einfach nur nen Streit zwischen zwei Parteifreunden auf Facebook.
Soviel Aufmerksamkeit hätte das gar net verdient.

Hat er sich mal bei Aogo entschuldigt dafür, dass er die höchstwahrscheinlich gefälschten Anschuldigungen die auf Facebook gegen Aogo getätigt wurden für seine eigenen Zwecke genutzt und verbreitet hat? Ich mein, er hat ja mittlerweile selbst festgestellt, dass diese wahrscheinlich fake (seine Worte) sind.
Man könnte auch sagen er hat damit Aogo verteidigt, bzw. cancel culture ad absurdum geführt.
Es könnte ja schon reichen wenn das was die Frau gemeint hatte, stimmte.
Was will man schon von einer Partei erwarten, die den Namen des Land, dass sie regieren möchten, nicht aussprechen will, weil Autobahn.
Das war nen Antrag von wenigen Grünen. Außerdem ist etwas Deutschland Hass gar nicht so schlecht.
Kombiniert mit der Palmer Componente, also Streit in der Partei ist das doch gar net so schlecht.
Palmer rauswerfen kostet glaub ich 5% der Stimmen. Ich wollte sowieso Grün wählen, aber lieber mit Palmer als ohne. Ich kannte den vor kurzem gar nicht so, aber seine Argumente sind schon gut.
Die Aktion mit dem Zitat aber dumm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Diskussion erinnert mich so langsam an Superstraight. Aus einem harmlosen Scherz wurde ein großes Problem für die LGBTQ+ Szene, da sie wie immer total überreagiert haben.
Grüne, die sich selbst wegen NIchtigkeiten zerfleischen? Nur zu! :lol:
 
Grüne, die sich selbst wegen NIchtigkeiten zerfleischen? Nur zu! :lol:

Vllt sollten wir wirklich mal über Cancel Culture sprechen und den Mythos entkräften, es handle sich dabei um eine Linke Ideologie.

Tatort USA, Täter, Die Republikaner. Eine Partei die gern und oft über Cancel Culture schimpft, vor allem über den Haus- und Hofsender Fox News. Teil der Partei, Liz Cheney, Tochter von Dick Cheney (wer den nicht kennt und keinen Bock hat Bücher zu lesen, dem sei der Film Vice empfohlen).

Liz Cheney hat ein Problem, denn sie soll aus der Führungsspitze der Partei entfernt werden. Der Grund? Kritik an Donald Trump. (gute Zusammenfassung hier: https://www.fr.de/politik/donald-tr...usschreitungen-impeachment-news-90529134.html)

Hier wird in aller Öffentlichkeit eine Politikerin von der eigenen Partei gecancelt weil man sich eine gewählte Volksvertreterin auf den Ersten Zusatzartikel der US Verfassung berufen hat und Ihre Meinung kund tut. Dabei sagt Sie nicht mal was kontroverses. Da werden keine Witze über Minderheiten gemacht, da ist kein Rassismus oder Sexismus im Spiel...

Und siehe da, diejenigen die am lautesten Cancel Culture schreien wenn sie Konsequenzen für Ihr Handeln tragen sollen (Matt Gaetz anyone?) haben kein Problem damit exakt nach der von Ihnen angeprangerten Methode vorzugehen.
Matt Gaetz steht im Verdacht, Sex mit einer Minderjährigen gehabt und dafür Geld bezahlt zu haben, das ist in Florida ne Strafttat - wie sieht seine Verteidigung aus? Cancel Culture...
Wenn Marjorie Taylor Greene von jüdischen Weltraumlasern fabuliert und man (zurecht!) versucht Sie aus Gremien zu werfen (mal ehrlich, alleine aufgrund gravierender Inkompetenz ist das geboten) - wie lautet der Vorwurf gegen Ihre Kritiker? Cancel Culture...

Bitte... seid nicht so dämlich und fallt auf diesen populistischen Mist rein.
Ja, teilweise wird die Empörungsspirale zu schnell & heftig gedreht - das ist kein Phänomen von Links / Grün, dass ist mittlerweile Alltag. Dabei gehen manche Forderungen zu weit, das bedeutet jedoch NICHT, dass alle diese Sachverhalte dem rechten Narrativ der Cancel Culture entsprechen.

Wenn der Vorwurf Cancel Culture dann aufkommt, wenn eine Person Konsequenzen für das eigene Handeln erlebt, dann geht die Debatte in die falsche Richtung. Es ist mittlerweile das einfachste Mittel um sich sowohl gegen Anschuldigungen zu wehren, als auch um die eigentliche Aufarbeitung des Vorfalls komplett zu ignorieren.

Was, ihr glaubt nicht, dass der Vorwurf Cancel Culture dazu dient, vom eigentlichen Sachverhalt abzulenken?
 
[..] Und nein das Wort wurde nicht nach 1945 abgeschafft, das wurde noch ganz normal bis in die späten 80er verwendet. Und ob man nun zum Schokokuss "N...kuss" sage, davon kommt auch keiner um.
Es ist jetzt kein wirklich starkes Argument, dass dein Großvater es nicht schafft, innerhalb von 40 Jahren mitzubekommen, dass das Wort aus guten Gründen nicht mehr im Alltagssprachgebrauch vorkommt.
Reden hier auch People of Color mit, die direkt etwas über die getroffenen Aussagen aussagen können und sich durch ein Wort wie "Quotenschwarzer" oder "N3ger" oder werweißwas beleidigt und herabgesetzt fühlen?
Ja, hier :)
Es ist ja nicht so das ich etwas dagegen hätte, aber es wirkt gezwungen um irgendeinen Anspruch gerecht zu werden. Oder um bestimmte Debatten zu vermeiden. Aber letztendlich wird dadurch das Gegenteil ausgelöst.
Niemand verbietet dir die Diskussion zu diesem Thema. Zuschreibungen a la QuotenXYZ sind aber eindeutig negativ konnotiert und in aller Regel abwertend gemeint. In einer sachlichen Debatte hat so ein Begriff daher relativ wenig zu suchen.
 
Ist hier Irgendwer von den Mitdiskutierenden/Anwesenden davon betroffen?

Spielt das eine Rolle? Ist Kommunikation über Ethnien hinweg und Diskrimnierung gegen bestimmte Ethnien/Geschlechter/etc. nur ein Thema für diese Ethnien/Geschlechter/etc., von dem alle anderen die Finger lassen sollen? Das wäre für mich die Spitze der Cancel Culture.

Eine Beleidigung jedweder Art ist hier in DE eine Straftat. Dabei ist es im Prinzip egal, ob ein Herr L. den Herrn A. als "Quotenschwarzen" bezeichnet, oder ich (als "Kartoffel") den Herren Polizeibeamten als A*schloch bezeichne.

Es ist ein Anzeigedelikt und Herr A hat keine Anzeige gestellt. Die von A getätigte Aussage wiederum richtete sich gegen gar keine Person und die von Herrn P ist bestenfalls eine üble Nachrede, wurde aber ebenfalls nicht angezeigt. Wenn du dich mit dem Thema nur de jure auseinandersetzen möchtest, kannst du also eigentlich wieder aufhören: Rein rechtlich betrachtet ist nichts passiert.

Trotzdem hat außerhalb des Strafgesetzes ein afaik Selbstständig einen Dauerauftrag verloren, ein afaik Angestellter lässt seinen Job ruhen und ein Politiker sieht sich einem Parteiausschlussverfahren gegenüber und darüber kann man mal reden.

Begriffe wie "Fräulein", "Weib" und sogar die klassische "Hausfrau" finden heutzutage auch keine Anwendung mehr.

Kann ich nicht bestätigen, auch wenn die ersten beiden zugegebenermaßen seltener geworden sind.

Da haben wir unseren Wortschatz komischerweise quasi sofort und ohne nachzudenken angepasst.
Es ist also im Prinzip das gleiche Begriffe wie "People of Color" oder "Natives" im Alltag zu verwenden, anstatt "N3ger" und "Indianer".

Nö, das ist nicht das Gleiche. Es ist etwas grundlegend anderes, wenn man für etwas neues, für das man keinen Begriff hat, einen neuen Begriff adaptiert. Das ist einfach eine Notwendigkeit, wenn man nicht ständig "über das Ding ohne Namen da, dieses zu Hause bleiben müssen, na du weißt schon, gemäß Erlass XYZ, wegen Corona und so" reden möchte. "Natives" im Alltag zu verwenden ist dagegen einfach nur Denglisch (das deutsche Wort ist "Ureinwohner") und statt differenziert einzelne Gruppen von Menschen nennen zu können allgemein von "People of Color", also je nach Definition über rund 6 Milliarden Menschen zu reden, ist in den meisten Fällen eine fehlerhafte Verallgemeinerung.

"Tolle" Wörter übernimmt man sofort und unreflektiert aber die "bösen" Wörter lässt man sich aus Prinzip natürlich nicht verbieten, wo kommen wir denn da hin? :schief:

Hilfreiche Wörter übernimmt man zusätzlich, aber verbieten lässt man sich gar nichts. Das hat nichts mit gut und böse zu tun, abgesehen davon dass niemand "gute" Wörter verbieten will und neue "böse" Wörter selten hilfreich sind. (Ich persönlich habe aber damals "old europe" dankend und mit Stolz von Bush übernommen.)


Außerdem finde ich die Einordnung "Quoten..." in manchen Fällen richtig. In neueren Krimis und Serien z.B. spielen in letzter Zeit immer mehr Farbige mit. Es ist ja nicht so das ich etwas dagegen hätte, aber es wirkt gezwungen um irgendeinen Anspruch gerecht zu werden. Oder um bestimmte Debatten zu vermeiden. Aber letztendlich wird dadurch das Gegenteil ausgelöst.

Ich hab die Beschwerde zum Teil schon über deutsche Produktionen gehört, wo ich sie nicht beurteilen kann, weil ich deutsche Produktionen zu oft als Brechmittel empfinde. Aber in US-Produktionen, die den nächst größeren Teil des bei uns gesendeten Materials ausmachen, spiegelt das einfach einen zurückgehenden Rassismus wieder: In den letzten 5-15 Jahren ist es da drüben langsam als merkwürdig erkannt worden, dass dunkelhäutige Personen zwar einen sehr großen Anteil der Bevölkerung ausmachen und somit auch einen recht großen Teil derjenigen stellen sollten, die zufällig Schauspieltalent haben, aber irgendwie kaum unter den höhererrangigen Schauspielern vertreten waren. Nachdem man die dafür verantwortlichen Rassisten rausgeworfen hat oder diese sich nicht mehr trauten, wegen der allgemeinen Aufmerksamkeit weiter zu diskriminieren, nähern sich die Besetzungen jetzt ganz langsam einem Durchschnittsbild der US-Bevölkerung an. Und dass beinhaltet halt sehr viele African Americans, Einwanderer aus Lateinamerika und eine gehörige Portion Personen mit asiatischen Wurzeln. Für einen Europäer mag das auf den ersten Blick wortwörtlich "fremd" wirken, weil es eben die Bevölkerung eines fremden Landes wiederspiegelt, aber das Merkwürdige war eigentlich, dass man bislang in US-Produktionen so verdammt wenig davon gesehen hat. Nur ist das einem Europäer, der nie in den USA war, selten bewusst geworden - sah halt aus, wie bei uns und das fällt einem nicht besonders aus, wenn man nicht weiß, dass die USA eben eigentlich nicht wie bei uns aussehen.


Ich hab nix gefunden, nur Rechtfertigungen von Palmer um weiterhin seine "eigentliche Intention" rechtfertigen zu können. Wie passend, mal eben den Farbigen ausgebeutet zum eigenen Vorteil und nicht mal in der Lage Reue zu heucheln weil man wichtigeres zu tun hat.
Wenns nur einen Fachbegriff für ein solches Verhalten gäbe...

"Egozentrismus". Palmer hat sich in der Vergangenheit auch schon mit anderen Personen beliebiger Ethnie angelegt und nie von sich aus den Bedarf einer Entschuldigung gesehen. Das scheint ein Mensch zu sein, der einfach nur über sich nachdenkt und gar nicht auf die Idee kommt, dass er jemand anderen verletzt haben könnte oder dass das eine Rolle spielen würde. Rassismus kann man somit aus der Episode nicht ableiten. Natürlich hätte er den Spruch nie mit Bezug zu einer Person der wie auch immer definierten Mehrheitsbevölkerung bringen können, weil es "Quoten..." halt per Definition nur für Minderheiten geben kann, aber mit Sicherheit für eine beliebige nicht-ethnische Minderheit. "Quotenfrau" sowieso als Sexismus, aber sicherlich auch "Quotenkatholik", "Quotenesoteriker" oder was auch immer einem halt sonst in die Vorurteile passen könnte.
(Unabhängig davon hat er in anderen Zusammenhängen aber schon mehrfach bewiesen, dass er negative Eigenschaften gerne mit Fremden assoziiert.)


Welche Partei, deren Klientel die konservativen Wohlhabenden sind, möchte denn unkontrollierte Einwanderung?

Komplett unkontrolliert gar keine, aber die Vorstellungen der FDP sind schon recht liberal.

Ferner würde mich interessieren, wo genau Zuwanderung die Löhne drückt? Die meisten Zuwanderer haben nicht einmal eine Arbeitserlaubnis. Und die, die eine haben, arbeiten entweder hochqualifiziert in Bereichen, in denn es gar keine deutschen Mitbewerber um die selbe Stelle gibt oder extrem unqualifiziert in Jobs, für die sich die Masse der vergleichbar unqualifizierte Biodeutschen zu fein ist.

Natürlich hat ein ZUWANDERER keine Arbeitserlaubnis, aber ein ZUGEWANDERTER erhält sie in aller Regel. Und diejenigen, die sich auf der Flucht vor irgendwas hier niederlassen, haben im Schnitt halt eher die Qualifikationen ihres Herkunftslandes, welche im Schnitt unter der hierzulande üblichen liegen und wegen Anerkennungs- und Sprachbarrieren noch weiter runtergezogen werden. Die landen primär im Billiglohnbereich und da auch da Angebot und Nachfrage von/nach Arbeitskraft die Lohnhöhe bestimmt, geht es bergab. (ausländische Hilfsarbeiter haben da aber ebenfalls einen großen Effekt, da hast du recht)


Wenn der Vorwurf Cancel Culture dann aufkommt, wenn eine Person Konsequenzen für das eigene Handeln erlebt

Nö. Du hast gerade selbst ein Beispiel geliefert, in dem eine Person die Konsequenzen dafür erlebt, dass sie eines Handelns VERDÄCHTIGT wird. Und das ist ein Akt von außen, auf den die Person erstmal wenig Einfluss hat. Eigentlich sollte "im Zweifel für den Angeklagten" gelten, aber nicht bei Cancel Culture. Die zerstört erst einmal Existenzen, die an eine gewisse Popularität gekoppelt sind und wenn es dann fünf Jahre später einen Freispruch gibt, interessiert sich keine Sau mehr dafür. In der Regel nicht einmal für die in der Regel unpopuläre Person, die für die ursprüngliche, falsche Anschuldigung verantwortlich war.
 
Ich hab die Beschwerde zum Teil schon über deutsche Produktionen gehört, wo ich sie nicht beurteilen kann, weil ich deutsche Produktionen zu oft als Brechmittel empfinde.
Es gibt durchaus gute deutsche Produktionen. Dazu zähle ich die "Tatorte". Besonders Tatort Münster, Köln und München.
Lächerlich finde ich dagegen RTL-Produktionen wie "Alarm für Cobra 11".
Wobei hier kein Farbiger die Hauptrolle spielt, sondern ein türkisch-stämmiger Darsteller. Was ich aber nicht als Problem sehe. Eher die unrealistischen und total übertriebenen Actionszenen, womit man versucht amerikanische Actionszenen aus Hollywoodfilmen zu kopieren. Der Rest wie die Handlung usw bleibt dabei auf der Strecke.


Aber in US-Produktionen, die den nächst größeren Teil des bei uns gesendeten Materials ausmachen, spiegelt das einfach einen zurückgehenden Rassismus wieder: In den letzten 5-15 Jahren ist es da drüben langsam als merkwürdig erkannt worden, dass dunkelhäutige Personen zwar einen sehr großen Anteil der Bevölkerung ausmachen und somit auch einen recht großen Teil derjenigen stellen sollten, die zufällig Schauspieltalent haben, aber irgendwie kaum unter den höhererrangigen Schauspielern vertreten waren. Nachdem man die dafür verantwortlichen Rassisten rausgeworfen hat oder diese sich nicht mehr trauten, wegen der allgemeinen Aufmerksamkeit weiter zu diskriminieren, nähern sich die Besetzungen jetzt ganz langsam einem Durchschnittsbild der US-Bevölkerung an. Und dass beinhaltet halt sehr viele African Americans, Einwanderer aus Lateinamerika und eine gehörige Portion Personen mit asiatischen Wurzeln. Für einen Europäer mag das auf den ersten Blick wortwörtlich "fremd" wirken, weil es eben die Bevölkerung eines fremden Landes wiederspiegelt, aber das Merkwürdige war eigentlich, dass man bislang in US-Produktionen so verdammt wenig davon gesehen hat. Nur ist das einem Europäer, der nie in den USA war, selten bewusst geworden - sah halt aus, wie bei uns und das fällt einem nicht besonders aus, wenn man nicht weiß, dass die USA eben eigentlich nicht wie bei uns aussehen.

In den USA ist es eben normal wenn dunkelhäutige Darsteller da mitspielen. Da die Bevölkerung noch mehr durchmischt ist. Auch bei den Oscar-Verleihungen werden immer mehr farbige Darsteller berücksichtigt.
 
Cobra11 fand ich als Crash-Porno gelungen. Eine meiner besten Sneak-Preview-Erinnerngen war der Film zum ähnlich gelagerten "Der Clown". Man durfte natürlich nicht irgendwelche Dialoge mithören oder gar nach einer Handlung Ausschau halten. :-)

Tatort dagegen habe ich seit Schimanski-Tagen nicht mehr mit Interesse verfolgt. Selbst die aus meinem Wohnort nur selten und auch erst, nachdem sie mich mal durch Dreharbeiten vor meiner Haustür mit der Nase drauf gestoßen haben (Yeah, mein Auto war im Fernsehen :) ! ). Aber die packen heute viel zu viel parallele Handlungsstränge und Personen in die knappe Sendezeit, sodass die ganze Story zu einer komplett unrealistischen, glücklichen Aneinanderreihung von Zufällen eingedampft werden muss. Und keiner traut sich mehr ein unsauberes Ende. Wenn man vorher schon weiß, dass die Tötung ein Unfall/in geistiger Umnachtung begangene Verzweiflungstat war und der Täter Selbstmord begehen/einen tragischen Unfall haben wird, während die Ermittler zu keinem Zeitpunkt mehr als verbale Gewalt werden anwenden müssen, obwohl ständig suggeriert wird, dass sie sich in größte Gefahr begehen, dann reizt mich das kein Bisschen mehr. Zumal gemäß Schema F alle in den ersten 60 Minuten Verdächtigten sowieso nichts mit dem Mord zu tun, die aus den Minuten 45-60 aber anderen Dreck am Stecken haben und entscheidende Hinweise auf den wirklichen Tatablauf dem Zuschauer erst kurz vor der Auflösung gezeigt werden, sodass man sich das Mitfiebern gleich ganz einstellen kann. Wenn man diese Wochen Krimi schauen will: Es laufen gerade Wiederholungen einer Agatha-Christie-Verfilmungen. Natürlich herrlich (oder fürchterliches) britische 50er-Jahre-Produktionen, aber mit Plots, die zumindet mich regelmäßig zu einem "ne, der wirds nicht gewesen sein" hinreißen lassen und bei denen die Auflösung fast immer ein "damn, wie konnte ich das nur übersehen? Eigentlich war es doch offensichtlich" ist.
 
Es gibt durchaus gute deutsche Produktionen. Dazu zähle ich die "Tatorte". Besonders Tatort Münster, Köln und München.
Lächerlich finde ich dagegen RTL-Produktionen wie "Alarm für Cobra 11".
Wobei hier kein Farbiger die Hauptrolle spielt, sondern ein türkisch-stämmiger Darsteller. Was ich aber nicht als Problem sehe. Eher die unrealistischen und total übertriebenen Actionszenen, womit man versucht amerikanische Actionszenen aus Hollywoodfilmen zu kopieren. Der Rest wie die Handlung usw bleibt dabei auf der Strecke.
Die Serie läuft seit 26 Jahren. Sie muss also schon eine Menge Publikum anlocken, denn sonst hätte RTL die Serie längst eingestellt.
Ob jetzt ein türkisch stämmiger Darsteller dabei ist oder nicht, ist meiner Meinung nach nicht so relevant. Interessanter finde ich es eher, dass die Serie 25 Jahre gebraucht hat, um eine Frau als fahrende Kriminalbeamten zu casten.
 
Die Serie läuft seit 26 Jahren. Sie muss also schon eine Menge Publikum anlocken, denn sonst hätte RTL die Serie längst eingestellt.
Die Bildzeitung ist auch kommerziell erfolgreich. Genauso wie die Burger von McDonalds. Das sagt nichts über die Qualität aus. ;)
Ob jetzt ein türkisch stämmiger Darsteller dabei ist oder nicht, ist meiner Meinung nach nicht so relevant.
Ja. Das hatte ich auch geschrieben.

Interessanter finde ich es eher, dass die Serie 25 Jahre gebraucht hat, um eine Frau als fahrende Kriminalbeamten zu casten.
Wirklich? Das ist mir noch nie aufgefallen. Aber ehrlich gesagt habe ich davon auch noch nie eine komplette Folge gesehen. Nur mal kurz reingeguckt. Und was ich gesehen habe das hat mir gereicht.:D
 
Die Bildzeitung ist auch kommerziell erfolgreich. Genauso wie die Burger von McDonalds. Das sagt nichts über die Qualität aus. ;)
Die Action Sequenzen sind schon sehr gut gemacht, wenn man bedenkt, dass das eine Fernsehserie ist.
Natürlich kann sie nicht mit amerikanischen Produkten mithalten, weil hier das Geld fehlt.
Aber das ist mit Produktionen der öffentlich rechtlichen nicht anders.
Da wird immer viel Heimat und Wohlfühlzone vermittelt.
Da finde ich deutsche Produktionen wie 4 Blocks besser. Leider sieht man sowas bei den öffentlich rechtlichen nie.
 
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