Irgendwann hier im thread wurde diese eine, berühmt berüchtigte Diskussionsrunde im deutschen Fernsehen über Alltagsrassismus erwähnt.
Ist hier Irgendwer von den Mitdiskutierenden/Anwesenden davon betroffen?
Reden hier auch People of Color mit, die direkt etwas über die getroffenen Aussagen aussagen können und sich durch ein Wort wie "Quotenschwarzer" oder "N3ger" oder werweißwas beleidigt und herabgesetzt fühlen?
Sind hier auch Frauen bzw. sich eher dem weiblichen Geschlecht zugehörige Personen, anwesend, die sich z.B. am Vorwurf der sexuellen Belästigung, durch eine der betroffenen Personen stören können?
Oder diskutieren hier nur "Weißbrote" mit?
Eine Beleidigung jedweder Art ist hier in DE eine Straftat. Dabei ist es im Prinzip egal, ob ein Herr L. den Herrn A. als "Quotenschwarzen" bezeichnet, oder ich (als "Kartoffel") den Herren Polizeibeamten als A*schloch bezeichne.
Und egal ob für den Herren L. oder P. oder A., es gilt: Satire darf auch nicht Alles.
Jede der hier handelnen Personen hat irgendwie "Dreck am Stecken".
Sich darüber seitenlang aus zu lassen, Wer nun Wen mehr beleidigt hat als der Andere, ist sinnlos.
Eine Strafanzeige wäre, eigentlich in allen diskutierten Fällen, angebracht mMn. und ob die Vorwürfe zutreffend und Ahndungswürdig sind, muss dann ein Gericht entscheiden.
Das Ganze hat auch nichts mit "Cancel Culture" zu tun.
Per Gesetz, und durch viele Gerichtsurteile, ist hier in DE ziemlich genau festgelegt, was durch die Meinungsfreiheit und die künstlerische Freitheit abgedeckt ist und was dagegen als Beleidigung (oder Ähnliches) nach Strafgesetzbuch gilt.
(Manche dieser Urteile lassen einem allerdings auch die Nackenhaare zu Berge stehen [als Beispiel sei mal Frau Künast genannt...])
Recht und Unrecht kann man schlecht in Prozentzahlen angeben.
Die, in anderen Bereichen der Rechtsprechung oft angebrachte, "Mitschuld", kann hier nicht angewandt werden.
Keine der betroffenen Personen wurde (ernsthaft) provoziert.
Jedwede Vergleiche mit der Vergangenheit (der Sprache) sind mMn. auch nicht angebracht.
Begriffe wie "Fräulein", "Weib" und sogar die klassische "Hausfrau" finden heutzutage auch keine Anwendung mehr.
Warum ist das so? Sprache passt sich an, sie adaptiert sich und modernisiert sich. Und grade in einer vernetzten, globalisierten Welt muss sie das noch viel mehr und viel schneller tun.
Begriffe wie "N3ger" oder "Zigeuner" etc. sind (aus gutem Grund) einfach nicht mehr Zeitgemäß, egal was Opa von sich gibt.
Zum Thema "sich adaptierende Sprache": Das ist mMn. auch kein Thema von "gut" und "böse" oder positiv vs. negativ. In ganz Deutschland sprechen wir z.B. seit Monaten vom "Lockdown"...
Da haben wir unseren Wortschatz komischerweise quasi sofort und ohne nachzudenken angepasst.
Es ist also im Prinzip das gleiche Begriffe wie "People of Color" oder "Natives" im Alltag zu verwenden, anstatt "N3ger" und "Indianer".
Ob man das gut findet, ist völlig egal.
Wer "Lockdown" sagt statt "Abriegelung"... Oder "home-office" oder "open-air" oder "sneaker" oder "coffee-to-go" oder "marketing" oderoderoder... der hat auch gefälligst seinen sonstigen Wortschatz anzupassen.
Mit zweierlei Maß messen reicht oft schon nicht mehr aus. Heutzutage legt fast Jeder seinen eigenen Maßstab an, und sogar gern mehrere davon.
"Tolle" Wörter übernimmt man sofort und unreflektiert aber die "bösen" Wörter lässt man sich aus Prinzip natürlich nicht verbieten, wo kommen wir denn da hin?
PS: Lol... *edit* weil ein Wort durch die Forensoftware zensiert wird
Ist hier Irgendwer von den Mitdiskutierenden/Anwesenden davon betroffen?
Reden hier auch People of Color mit, die direkt etwas über die getroffenen Aussagen aussagen können und sich durch ein Wort wie "Quotenschwarzer" oder "N3ger" oder werweißwas beleidigt und herabgesetzt fühlen?
Sind hier auch Frauen bzw. sich eher dem weiblichen Geschlecht zugehörige Personen, anwesend, die sich z.B. am Vorwurf der sexuellen Belästigung, durch eine der betroffenen Personen stören können?
Oder diskutieren hier nur "Weißbrote" mit?
Eine Beleidigung jedweder Art ist hier in DE eine Straftat. Dabei ist es im Prinzip egal, ob ein Herr L. den Herrn A. als "Quotenschwarzen" bezeichnet, oder ich (als "Kartoffel") den Herren Polizeibeamten als A*schloch bezeichne.
Und egal ob für den Herren L. oder P. oder A., es gilt: Satire darf auch nicht Alles.
Jede der hier handelnen Personen hat irgendwie "Dreck am Stecken".
Sich darüber seitenlang aus zu lassen, Wer nun Wen mehr beleidigt hat als der Andere, ist sinnlos.
Eine Strafanzeige wäre, eigentlich in allen diskutierten Fällen, angebracht mMn. und ob die Vorwürfe zutreffend und Ahndungswürdig sind, muss dann ein Gericht entscheiden.
Das Ganze hat auch nichts mit "Cancel Culture" zu tun.
Per Gesetz, und durch viele Gerichtsurteile, ist hier in DE ziemlich genau festgelegt, was durch die Meinungsfreiheit und die künstlerische Freitheit abgedeckt ist und was dagegen als Beleidigung (oder Ähnliches) nach Strafgesetzbuch gilt.
(Manche dieser Urteile lassen einem allerdings auch die Nackenhaare zu Berge stehen [als Beispiel sei mal Frau Künast genannt...])
Recht und Unrecht kann man schlecht in Prozentzahlen angeben.
Die, in anderen Bereichen der Rechtsprechung oft angebrachte, "Mitschuld", kann hier nicht angewandt werden.
Keine der betroffenen Personen wurde (ernsthaft) provoziert.
Jedwede Vergleiche mit der Vergangenheit (der Sprache) sind mMn. auch nicht angebracht.
Begriffe wie "Fräulein", "Weib" und sogar die klassische "Hausfrau" finden heutzutage auch keine Anwendung mehr.
Warum ist das so? Sprache passt sich an, sie adaptiert sich und modernisiert sich. Und grade in einer vernetzten, globalisierten Welt muss sie das noch viel mehr und viel schneller tun.
Begriffe wie "N3ger" oder "Zigeuner" etc. sind (aus gutem Grund) einfach nicht mehr Zeitgemäß, egal was Opa von sich gibt.
Zum Thema "sich adaptierende Sprache": Das ist mMn. auch kein Thema von "gut" und "böse" oder positiv vs. negativ. In ganz Deutschland sprechen wir z.B. seit Monaten vom "Lockdown"...
Da haben wir unseren Wortschatz komischerweise quasi sofort und ohne nachzudenken angepasst.
Es ist also im Prinzip das gleiche Begriffe wie "People of Color" oder "Natives" im Alltag zu verwenden, anstatt "N3ger" und "Indianer".
Ob man das gut findet, ist völlig egal.
Wer "Lockdown" sagt statt "Abriegelung"... Oder "home-office" oder "open-air" oder "sneaker" oder "coffee-to-go" oder "marketing" oderoderoder... der hat auch gefälligst seinen sonstigen Wortschatz anzupassen.
Mit zweierlei Maß messen reicht oft schon nicht mehr aus. Heutzutage legt fast Jeder seinen eigenen Maßstab an, und sogar gern mehrere davon.
"Tolle" Wörter übernimmt man sofort und unreflektiert aber die "bösen" Wörter lässt man sich aus Prinzip natürlich nicht verbieten, wo kommen wir denn da hin?

PS: Lol... *edit* weil ein Wort durch die Forensoftware zensiert wird



