"Kanojo to Kanojo no Neko" dümpelt auf einer meiner Datenträger herum, jedoch vergeht mir das Interesse, wenn ich es mit bloß mit 4-mal 8 Minuten zu tun bekomme, in einem solch komprimierten Zeitgeschehen entwickelt sich zu wenig in der Handlung, was die bisherigne Titel dieser Art bestätigen. Wie man meiner Liste entnimmt, so sind es ausgerechnet diejenigen Titel und spät nachgereichte OVAs, die ich noch nicht angefangen habe, weil wenn ich unerhalten werden will, dann doch bitte in mindestens in der Gesamtlänge eines Programm-Lückerbüßers, egal ob 10 -13-mal die 20-24 Minuten oder ob 18-26-mal die 10-13 Minuten, die Hauptsache ist, dass die Spielzeit von einer obligatorischen Lückerbüßer-Staffel hinkommt. Natürlich bevorzuge ich Voll-Preis-Staffeln, ergo 18-26-mal die 20-24 Minuten, denn diese unterhalten lange, bauen eine Story intensiver auf, wenngleich sie mehr Filler einbauen, sie also intensiver auf die Nebenhandlungen um die Charaktere eingehen, dafür jedoch überzeugen sie in ihrer Story, denn darin stecken die teuren Produktionen, anstatt das Durchgerassel von einem Lückenbüßer. Gucke Dir doch nur mal "Oniichan no Koto Nanka Zenzen Suki Janain Dakara ne!!" an! Bis zum Ende der 8. Episode ein Kassenschlager, das Interesse überschlug sich beinahe, denn was geboten wird, das ist in dieser Form einzigartig, aber mit der 9. Episode geht der Anime den Bach runter, die Handlung um die Love-Story und den weiblichen Antagonisten ist vergessen und anstelle derer irgenswas schnell Zusammengewürfeltes, bloß damit der vereinbarte Programmplatz eingehalten bleibt: Die letzte Episode macht die vergeudete Spielzeit nicht wett und ein toll angefangener und sich so fortgesetzter Anime wird in den Boden gespampft! Ein Beispiel dafür, wie sehr doch die Finanzen und der Zeitdruck durch die TV-Anstalten in die Ideen und die Entscheidungen der Anime-Produktionsstudios ihren Einfluss nehmen.
Wie Du anhand von meinen Bewertungen ersehen kannst, so schneiden die Animes besser ab, welche mehrere Episoden vorzubringne habe, ungleich ob über eine einzige oder über mehrere Staffeln. Nur wenige Animes überzeugen mich mit einer geringen Spielzeit. Natürlich ist eine lange Spielzeit nicht unbedingt gut für die Gesamtbewertung, denn wie schon von mir angemerkt worden ist, so genügen die Parts um die jeweiligen Akteure und irgendwelchen Fillern, zumeist sogar fern von der Handlung, damit das Barometer sinkt, aber in der Summer tendieren die Animes dazu, ihre schlechten Seiten durch viele gute wett zu machen, wenngleich das Barometer gen Ende eines Animes oftmals sinkt, denn der Anfang von solch einem ist zumeist der beste Teil. Es gibt Ausnahmen, "Koi to Senkyo to Chocolate" ist ein solcher, der mittendrin einbricht, aber gen Ende die Spannung nochmals hochfährt.
Im Übrigen wollte ich Dir noch "Glasslip" vorschlagen, dieser passt denke ich in Dein bevorzugtes Schema. ^^