André's & finn's selbstgebaute Wasserkühler

AW: André's & finn's selbstgebaute Wasserkühler

Hi!

Andere Idee: wie wäre es, den vorhandenen Deckel zu verwenden und statt dessen eine (zusätzliche) 'Brücke' zu fertigen?
Bsp. einen entsprechenden Anschluss (also sozusagen nur ein G1/4-Gewinde), an welchem ein niedriger, aber etwas breiterer Kanal 'angeklebt' (oder wie auch immer) wäre.

Da könnte man den Kanal selbst aus einem ~8mm dicken POM fräsen und dazu einen zwei- oder dreiteiligen Deckel: Mittelstück und die beiden Endstücke jeweils mit dem eingesetzten oder eingearbeitetem G1/4-Gewinde - das Gewind muss ja nicht sehr lang sein; es muss ja nur weit genug in den 'Standard'-Deckel eingeschraubt werden.
Dieses Einschrauben würde man dann vor der Montage auf dem Mainboard machen.

Dann würde sich das - teure - extra Bauteil auf eben diese Brücke reduzieren, die dann aus kleinerem Rohmaterial hergestellt werden könnte.

Macht ja jeder Rohrleger (und auch ich als Elektriker) so: weitgehend (vorhandene) Standardteile nehmen und nur kleine Teile als Sonderanfertigung.

Nur mal so eine Idee von einem totalen Laien auf dem Gebiet.

Grüße

Jochen
 
AW: André's & finn's selbstgebaute Wasserkühler

also eine brücke aus 2-3 bauteilen wäre nicht weniger teuer zu fertigen als ein normaler kühler.
das was mich ärgert ist, dass dann die preisvosrtellung für so ein paar verbundene kühler niedriger ist als für einzelne kühler,.. weil es ja eben nur ein großer kühler ist :D

wir hattne mal überlegt seitlich in die kühler g1/8" gewinde zu schneiden, und alles mit einem kupferrohr zu verbinden... das bringt man vom platz her aber auch nicht so leicht unter

deine idee mit den vorhandenen deckeln und der zusätzlichen brücke funktioniert auch nur bei kühlern, welche auf der selben höhe liegen, oder man gleicht den unterschied wieder durch die brücke aus. ins 3D cad muss der board dann aber auf jeden fall. auch zur SB kommt man mit so einer aufgeschraubten brücke leider nicht. da kann mana uch gleich um 90° gewinkelte anschlüsse und schwarzen schlauch nehmen... kommt ner pombrücke auch ähnlich ^^

ich hasse fullcoverblocks :D .. oder eher die mainboard hersteller, die immer an die ungünstigstenstellen eine kondensator setzen ^^
 
AW: André's & finn's selbstgebaute Wasserkühler

ab hier leider nicht mehr.. ^^

:(
Auf den Fotos sah es so aus, als würde es passen

den pomdeckel kann ich auch nicht viel überstehen lassen,.. der braucht zumindest noch die M3 Verbindungsschrauben.

Das hätte man ja vielleicht noch lösen können (um 45° drehen; Deckel so platzzieren, das Gewinde in die Nische zwischen zwei Kondensatoren kann; im Worst Case eine leichte Deckelmodifikation mit anders positioniertem Loch)

okay ich könnte auch einen neuen deckel machen, wo wa passen würde, aber da sind wir dann auch gleich wieder bei einem ganz anderen kühler und einer anderen Preisklasse weil keine seriendeckel verwendet werden können -.-
die grätsche zwischen funktionalität und preis ist garnicht so einfach

Das seh ich ja ein.
Aber was mir gerade noch einfällt: Könnt ihr den Kühler soweit verlängern, dass er unter der Grafikarte im obersten Slot durchgeht und über ihr genug Platz für einen Anschluss hat? Dann passt vielleicht einer der länglichen Spannungswandlerdeckel und man hat sogar noch den Vorteil, dass man keinen Schlauch von der Southbridge um die Grafikarte rumzirkeln muss.


Andere Idee: wie wäre es, den vorhandenen Deckel zu verwenden und statt dessen eine (zusätzliche) 'Brücke' zu fertigen?
Bsp. einen entsprechenden Anschluss (also sozusagen nur ein G1/4-Gewinde), an welchem ein niedriger, aber etwas breiterer Kanal 'angeklebt' (oder wie auch immer) wäre.

Da könnte man den Kanal selbst aus einem ~8mm dicken POM fräsen und dazu einen zwei- oder dreiteiligen Deckel: Mittelstück und die beiden Endstücke jeweils mit dem eingesetzten oder eingearbeitetem G1/4-Gewinde - das Gewind muss ja nicht sehr lang sein; es muss ja nur weit genug in den 'Standard'-Deckel eingeschraubt werden.
Dieses Einschrauben würde man dann vor der Montage auf dem Mainboard machen.

Dann würde sich das - teure - extra Bauteil auf eben diese Brücke reduzieren, die dann aus kleinerem Rohmaterial hergestellt werden könnte.

Macht ja jeder Rohrleger (und auch ich als Elektriker) so: weitgehend (vorhandene) Standardteile nehmen und nur kleine Teile als Sonderanfertigung.

Nur mal so eine Idee von einem totalen Laien auf dem Gebiet.

Grüße

Jochen

Diese Brücke wäre größer und aufwendiger, als ein einfacher Deckel, wie oben beschrieben: Das geht über die Möglichkeiten hinaus.
 
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Aber was mir gerade noch einfällt: Könnt ihr den Kühler soweit verlängern, dass er unter der Grafikarte im obersten Slot durchgeht und über ihr genug Platz für einen Anschluss hat? Dann passt vielleicht einer der länglichen Spannungswandlerdeckel und man hat sogar noch den Vorteil, dass man keinen Schlauch von der Southbridge um die Grafikarte rumzirkeln muss.
leider nur mit überbaudeckelkonstruktion über die 4 kondensatoren und den quartz nahe der cpu um die gewinde für die anshclüsse unterzubringen

Asus%20crosshair%20IV%20extreme%20wasserkuehler%20%281%29.JPG



schön dass ihr euch so an der entwicklung beteiligt! find ich top.. in anderen foren sind leider größtenteils nur noch bildergucker unterwegs :(
 
Zuletzt bearbeitet:
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Die Lagern wir in die Bilderthreads aus ;)
Ist der Abstand zwischen den ersten beiden Kondensatoren nicht groß genug, um einen der SW-Deckel (bzw. die zugehörige Bodenplatte) dazwischen zu positionieren?
Denn der Quartz sollte so niedrig sein, das man mit einer 1-2mm Stufe auf der Unterseite der Bodenplatte drüber kommt.
 
AW: André's & finn's selbstgebaute Wasserkühler

Hiho,

Mal eine ganz andere Frage *g* :

Welcher eurer universellen Chipsatzkühler (UCDxxxx) würde von den Lochmaßen etc. zum NBSB006 passen?
 
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aha. cool. shop'd
:)

So sah es dann nach ein paar Monaten Gebrauch aus:
(die Kabel bitte nicht beachten, die hingen da nur so provisorisch :D)
DSC08072.JPG


gearbeitet wurde mit der kleinen 0.75kw Elte.. das ist einfach nix,..
aber mit Pomspänen hat se gut die Maschine eingesaut (nur trocken gefräst)
DSC08073.JPG


Die Stahlplatten müssen alle wieder runter.. weil die zur Nachbearbeitung müssen.
Hier ist schon der T-Nutentisch, die kleine Spindel und die Kabel runter:
DSC08077.JPG


also auch Teile wie das Loslager lösen (hier schon nicht mehr vorhanden):
DSC08085.JPG


(zum Größenvergleich ein 180 großer André, in gebeugter Haltung) ..der Guss ist garnicht mal so klein ;)
sitz obendrauf und Demontiere die Platte, welche das Festlager der Z-Ku-Spindel hält.
DSC08079.JPG


dadurch sind die Frontplatte ab
DSC08080.JPG


und dann kommen wir zum Teil, den ich schon beim zusammenbauen befürchtet hatte
Man bekommt die Kugelumlaufmutter nicht nach oben raus, weil die an den oberen beiden Wagen nicht vorbeikommen würde
DSC08086.JPG
 
AW: André's & finn's selbstgebaute Wasserkühler

Habt ihr also zz keine Produktion ??? da ich in kürze ein paar Kühler von euch brauchen werde
 
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Ich denke, den ein oder anderen Kühler werden die beiden schon auf Lager gelegt haben. Bei einer Custom-Anfertigung mit Mainboard-Vermessung könnte es allerdings Probleme geben...
 
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Warum müssen die platten nachgearbeitet werden?
weil die platten für die neuen spindel vorbereitet werden müssen, die platten abgespeckt werden (vom gewicht her), überschliffen werden (für die genauigkeit) und es wird ein schmiersystem angebracht :)

Habt ihr also zz keine Produktion ??? da ich in kürze ein paar Kühler von euch brauchen werde
doch doch,.. haben noch unsere kleine Maschine.. mit der Großen haben wir bisher nur unsere Seriendeckel gemacht (UCDs und PWM Deckel) .. aber davon haben wir noch eine menge vorrätig
(haben mit der großen bisher nur trocken kunststoff gefräst, da die noch nicht abgedichtet war um mit einem kühlschmierstoff arbeiten zu können)

da kann ich mich nur anschließen^^
keine sorge, bei uns steht nix still ^^

Ich denke, den ein oder anderen Kühler werden die beiden schon auf Lager gelegt haben. Bei einer Custom-Anfertigung mit Mainboard-Vermessung könnte es allerdings Probleme geben...
no gibt keine probleme ;)

eigentlich ist die große cnc nur ein upgrade zu den bestehenden produktionsmaschinen :)
und mainboardvermessungen mache ich eh von hand



weiter gehts mit dem zerlegen:

also die Z-Ku-Mutter erstmal lösen,..
DSC08089.JPG


und drehen....
DSC08090.JPG


die große Frontplatte noch oben hinausziehen geht auch nicht, weil dann das Festlager kollidiert, und später dann die Z-Ku-Mutter
DSC08093.JPG


nach unten hin gings dann doch iwie, nachdem wir 2 Wagen gelöst hatten
alles umständlich!.. und Ausrichten ist da auch nicht wirklich machbar..
also bei der Konstruktion auf die Montier und Demontierbarkeit achten! :D
DSC08094.JPG


endlich auseinander
DSC08095.JPG


im Hintergrund unsere Dämmkiste mit Isel cnc und Abflussrohrabsaugung
DSC08096.JPG


der Tisch war um einiges harmloser :D ...
DSC08097.JPG


dann alles fein saubermachen... die Stahlteile des Portals gingen zum
Abspecken und Vorbereiten für eine neue Spindel
und danach zum Flachschleifen...
 
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Was muss ich studieren, um so ein krasses Zeug wie ihr es macht zu können? Ich mach bald Abi und sowas in die Richtung haben ich mir vorgestellt. Was habt ihr den so studiert? (Uni/ FH /DH, welches Fach, Ort?)
 
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Die Fräse haben André und Finn selbst konstruiert und aufgebaut ;).

@Schelmii: Zum Maschinen bauen würde sich Maschinenbau wohl anbieten :D. Da lernst du zumindest wie man so was macht, wie man es dimensioniert und auf was es zu achten gilt. Die Ideen musst du trotzdem selbst entwickeln ;).
Kann dir aber auch als Maschinenbauer passieren, dass du nur noch wenig mit dem Bau der Geräte zu tun hast als fertiger Ingenieur. Bin selber auch Maschinenbau Ing. und hab im bisherigen Berufsleben noch keine Maschine von dem Kaliber selbst gebaut - ist eben ein sehr vielfältiges Fachgebiet.

Zur Fräse:
Wie schon anderswo gesagt: Mir gefällt das Gerät einfach unwahrscheinlich gut. Die Proportionen stimmen einfach, auch wenn das Ding natürlich etwas massiv wirkt - aber da seid ihr ja grad dran...
Gibt´s eigentlich Bilder von der fertigen Steuerung?
 
AW: André's & finn's selbstgebaute Wasserkühler

Was muss ich studieren, um so ein krasses Zeug wie ihr es macht zu können? Ich mach bald Abi und sowas in die Richtung haben ich mir vorgestellt. Was habt ihr den so studiert? (Uni/ FH /DH, welches Fach, Ort?)

Am besten geht das (theoretisch!) durch eine vernünftige Ausbildung in dem Bereich, z.B. Zerspanungsmechaniker. Studium ist da ziemlich theoretisch. Du brauchst aber ohnehin für viele technischen Studiengänge ein Vorpraktikum, das kannst du ja in so einem Bereich machen. Aber nach dem Abitur eine Ausbildung an zu fangen, ist Perlen vor die Säue geworfen. Eine Ausbildung ist heute irgendwie nicht das, was eigentlich auf dem Papier steht, darum schieb ich auch theoretisch. Maschinenbau ist grundsätzlich nicht verkehrt, da kann man später auch in die Richtung gehen. Aber wie immer ist es nicht das Studium, sondern das Eigeninteresse, dass den guten Ingenieur ausmacht, und das kann man nirgends studieren ;)
 
AW: André's & finn's selbstgebaute Wasserkühler

Cool, danke für eure Antworten^^
So an die Richtung Maschinenbau habe ich auch gedacht, dass wird es wohl auch werden.
 
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Wenn du die Zeit und Möglichkeiten (Geld) hast, ist eine Ausbildung in dem Sektor auch von Vorteil, gerade
die praktische Erfahrung kann dir später niemand mehr nehmen.
Ich habe als Meister einige Techniker und Ingenieure erlebt, die mit Metall nichts anzufangen
wussten und entsprechende Arbeit fabriziert haben. ;)
Eine gesunde Mischung aus Praxis und Theorie ist der Schlüssel zum Erfolg. ( Meine pers. Meinung.)
 
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