AMD Zen 4 mit 3D-V-Cache: Leaker erwarten Dominanz über Raptor Lake

Er ist einer der CapFrameX Devs, also was glaubst du?
Dass CFX viel zu klein ist um dass sich Boardpartner darum reißen ihnen vorab Seriensamples zu schicken, nur damit sie damit was machen.
Wir werden ja auf ihren Accounts am Releasedatum, oder kurz vorher die Benchmarks sehen... oder eben nicht.

Edit
Bitte nicht fehl-interpretieren. Cpx finde ich sehr cool und nutze ich schon sehr lange. Auch schon deutlich bevor sie sich bei PCGH vorgestellt haben.
 
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Ein V-Cache-Äquivalent bei Intel ...

@Technologie_Texter: Derartige Überlegungen sind hier nicht wirklich anwendbar, da das hier weitestgehend TSMC-Technologie ist. AMD ist hier in erster Linie nur der Anwender, konkret Einkäufer, auch wenn die da sicherlich auch ein wenig eigenes KnowHow mit reinstecken mussten. Diese Technologie steht aber grundsätzlich allen TSMC-Kunden zur Verfügung, wenn die bereit sind dafür zu bezahlen ... und damit übrigens auch grundsätzlich Intel oder bspw. auch nVidia.

Darüber hinaus hat Intel aber auch keinen wirklichen Bedarf dafür, denn die hatten Ihr Foveros schon Ende 2019 in einem Consumer-Produkt demonstriert und entwickeln das zudem stetig weiter. AMD brauchte das Chiplet-Design frühzeitig weitestgehend um mit ihren beschränkten Möglichkeiten sowohl im Consumer-Segment wie auch parallel im Server-Segment konkurrieren zu können. Das war für sie primär ein wirtschaftlicher Faktor, der ihnen ein vergleichsweise rasches Wachstum ermöglichte.

@Strunzel: Was Intel hier zurückhält ist im Wesentlichen der derzeit in der Massenfertigung zur Verfügung stehende Fertigungsprozess. Auch Raptor Lake hätten die natürlich schon zu einem disaggregierten Foveros-Design umbauen können, nur hätten die zusätzlichen Aufwendungen in keinem Verhältnis zum Nutzen gestanden, da man hier immer noch in einem 7nm-Äquivalent fertigen muss (Intel 7, vormals 10nm (Enhanced) SuperFin). Intels 5/4nm (alias Intel 4) gehen erst in 4Q22 in die Fertigung über. Das war schon das gleiche Problem zu 14nm-Zeiten als so mancher meinte im Lichte von AMDs erstem Chiplet-Design, dass Intel den Zug verpasst hätte, nur das haben sie nicht. Es machte einfach keinen Sinn da mit einem 14nm-Äquivalent in ähnlicher Bauweise gegenzuhalten und zudem hat Intel das Martktvolumen, sodass sich bei ihnen monolithische Designs, primär im Consumer-Segment, weitreichender als wirtschaftlich erweisen als es bei AMD (bisher) der Fall ist.
Erst mit Meteor Lake nutzen sie ihre erweiterten Packaging-Möglichkeiten umfangreich aus, weil diese Aufwendungen nun nicht mehr durch einen deutlich älteren Fertigungsprozess niveliert werden.
Und bspw. etwas vergleichbares, packaging-technisch komplexes und disaggregiertes wie Intels Ponte Vecchio (Xe-HPC) hat bisher noch keiner gefertigt; in dem Bereich belegt Intel immer noch einen Spitzenplatz. Wann derartige Technologien dagegen wirtschaftlich sinnvoll in andere Marktsegmente übertragen werden (sollten) ist eine komplexe Fragestellung und die relevanten Faktoren für eine Firma wie Intel stellen sich da in vielen Bereichen zweifellos anders dar als für eine Firma wie AMD, was dann leicht zu zeitlich versetzten oder andersartigen Implementationen führt.

@Technologie_Texter: Darüber hinaus zudem falsch ist die Annahme, dass Intel uneingeschränkt alle AMD-Patente nutzen darf. Es gibt bspw. ein cross-licensing agreement zwischen Intel und AMD, dass sich auf die x86-Architektur bezieht. Dieses schließt jedoch keinesfalls fertigungs- oder packaging-technische Entwicklungen ein, denn die haben damit nichts zu tun.
Darüber hinaus gibt es möglicherweise auch Zusatzvereinbarungen, die den Austausch einiger grafikrelevanter Patente regeln, jedoch gibt es keine nennenswerten Schnittpunkte zwischen den beiden Firmen bzgl. Fertigung und Packaging, d. h. Intel dürfte keinen Grund haben derartiges mit AMD zu verhandeln und AMD hat diesbezüglich kaum was Relevantes anzubieten, was Intel nicht per se schon (in der Entwicklung) hat. Ein potentieller Kandidat zum Austausch wäre wenn dann hier TSMC, nur dürfte man sich in diesem Kontext eher als Konklurrenten gegenüberstehen.

Sollte tatsächlich kein 7800X zum Launch angekündigt werden war meine Vermutung direkt ein 7800X3D der ein halbes Jahr später nachgereicht wird.
Zum Launch, also in den nächsten paar Wochen wird es gesichert kein V-Cache-Modell geben, wahrscheinlich nicht einmal in diesem Jahr (mit vertretbarem (Kosten)Aufwand). Moores Law is Dead geht aktuellen Aussagen seiner Quellen zufolge davon aus dass der V-Cache bei Zen4-Ryzen's nicht vor 1Q23, tendenziell gar erst zum Quartalswechsel, also eher in Richtung März/Äpril zur Verfügung stehen wird und vermutet, dass AMDs "V-Cache-Ankündigung" eher (erneut) einem Paperlaunch ähneln wird und im Wesentlichen dazu dienen wird, dass man versucht Intel frühzeitig den Wind aus den Segeln zu nehmen durch eine frühe Vorankündigung. Nach bisherigen Vermutungen erscheint es, als wenn Raptor Lake in Consumer-relevanten Szenarien trotz weiterhin 7nm relativ gut mit dem regulären Zen4 mithalten können wird (Raptor Lake ist schon ein wenig mehr als nur ein Refresh), sodass man hier marketingtechnisch erneut frühzeitig in die Hörner stoßen zu wollen scheint.

Interessant ist Zen4 mit V-Cache aber allemal, da hier eine deutlich weiterenticklete Variante zur Anwendung kommen soll und diese auch in Relation zu Zen3 höhere Zugewinne erzielen können soll (zumindest in Workloads, in denen der Cache was bringt), jedoch wird man da wohl noch ein Weilchen drauf warten müssen, wenn man nicht gegen Jahresende tief in die Tasche greifen oder Lotterie spielen will; zumindest nach aktuellem Gerüchtestand.
Zudem dürfte Raptor Lake dann gegen die V-Cache-Modelle zweifelllos das Nachsehen haben, möglicherweise gar grundsätzlich, denn angeblich sollen die Taktbeschränkungen mit der neuen V-Cache-Version deutlich geringer ausfallen, sodass es hier wohl CPUs mit V-Cache und 5+ GHz Turbo-Takt geben wird.

Wie es dann in 2023 weitergeht, wird weiterhin interessant sein. Einerseits verringern sich die V-Cache-Leistungszugewinne um so mehr, je mehr man die Rechenlast auf die GPU verlagert, sprich in höherer Grafikauslösung und -qualität rendert, d. h. selbst im Gaming ist das nicht die pauschal beste/kosteneffizienteste Lösung und andererseits soll in 2023 dann auch Meteor Lake-S erscheinen, von dem man auch ohne Glaskugel annehmen können wird, dass der den regulären Zen4 bereits abhängen wird. Ob es dann für den Zen4 mit V-Cache reichen wird, wird man abwarten müssen. Da Intel hier dann aber ein komplett disaggregiertes Design nutzt (gar weitreichender als AMD), könnten sie, wenn sie es für sinnvoll erachten, auch hier ein übergroßes Cache-Tile planar oder gar 3D-stacked aufbringen. Die Frage ist aber auch, ob sie das tatsächlich wollen oder derartiges (leistungs)technisch überhaupt benötigen.

*) Darüber hinaus bleibt ja auch noch die Frage, was mit Intels vermeintlichem HEDT-Revival ist. Wenn dieses tatsächlich auf Sapphire Rapids basiert, könnte man hier ein 2-Tile-Design mit teildeaktivierten Cores anbieten um einen möglichst hohen Takt anbieten zu können und könnte das gar mit 32 GiB HBM2E auf dem Package anbieten, wenn Geld keine Rolle spielt. In dem Falle hätte man gar keine Bedarf mehr für zusätzlichen, deutlich größeren L3$ und könnte mit der vier- bis sechsfachen Speicherbandbreite eines DDR5-Designs über den gesamten Hauptspeicher arbeiten.
Letzten Endes aber alles nur Spekulatius. Die Möglichkeiten hätte Intel faktisch, da SPR das hergibt, jedoch ob das wirtschaftlich ist für den weiter schrumpfenden HEDT-Markt, ist eine andere Frage. Intel hat in wenigen Monaten einen 24-Kerner im Consumer-Segment und AMD einen überarbeiteten 16-Kerner, da bleibt nicht mehr viel Luft für HEDT, das sich zwischen den Consumer-Markt und den Workstation-Markt zwängen muss. Dass AMD den Threadripper eingemottet hat, kommt sicherlich nicht von ungefähr, auch wenn Intel mit seinem Marktvolumen etwas andere Möglichkeiten hat, aber letzten Endes sehe auch ich nicht mehr allzu viel Luft/Nutzen für eine echte HEDT-Plattform bei der aktuellen Entwicklung, denn AMD hat einen Threadripper Pro und Intel wird seine Single-Socket-Server/Workstation-Ableger auf Basis von SPR und EMR anbieten. Zudem dürften die schwindenden Umsätze Intel zu einer weiteren Fokussierung zwingen, würde ich zumindest annehmen, d. h. wenn man von HEDT auch bei Intel nun nichts mehr hören wird, würde mich das nicht wundern ...
 
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Sollte tatsächlich kein 7800X zum Launch angekündigt werden war meine Vermutung direkt ein 7800X3D der ein halbes Jahr später nachgereicht wird.
Weiß nicht ob der schon so früh kommt. Ich kann mir vorstellen 1 Jahr später. Für Raptor Lake sollte ja erstmal der Grundausbau reichen. Vielleicht wird man ihn nicht überall schlagen, aber auf Augenhöhe sollte die schon CPUs sein. Zur Not geht man über den Preis.
 
Die entscheidenden Fragen zum Timing wird sein:
– Wann ist Zen 5 fertig?
– Wann ist Meteor Lake fertig?

AMD wird zeitnah zu letzterem einen Kracher raushauen wollen. Wenn Zen 5 nicht binnen drei Monaten danach absehbar ist, würde ich damit rechnen, dass sie sich Zen 4X bis drei Monate (oder weniger) vor MTL aufheben. Das aktuell noch "entwickelt" wird spricht ohnehin für mindestens 6 Monate bis Verfügbarkeit – und dann lautet die Erwartung, dass Sapphire Rapids HBM (wenn er denn bis dahin erschienen ist^^) ein härterer Konkurrent für Genoa sein könnte als Raptor Lake für Raphael. Auf alle Fälle gibt es in ersterem Duell höhere Margen, also könnte nach Beginn der Zen-4-V-Cache-Produktion weitere Zeit vergehen, bis Chips für Desktop-Prozessoren "übrig" sind.
 
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Ich mein, am Ende wissen wir erst um den Release herum was genau Phase ist. Die These das die 7000er Reihe von AMD weit hinter Raptor Lake liegen wird ist doch ziemlich wild.
Immerhin gibt es da dann doch viele Parameter wie Leistung, Effizienz, Preis und nicht zuletzt der Fakt das Raptor Lake das letzte Release für Sockel 1700 ist die all das beeinflussen.
 
Soweit ich weiß ist nicht klar, welchen Sockel Metorlake verwenden wird.
Angeblich LGA 1851

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Genau. Den offiziellen Tests vertraue ich da mehr als deinen Aussagen.
Ich würde eher den unabhängigen Tests glauben als den offiziellen. Diese sind ja von den Herstellern bewusst per cherrypicking in die für sie günstige Richtung getrimmt. Zudem gibts da ja keinen direkten fairen Vergleich zwischen den Produkten der beiden Herstellern.
 
Ich würde eher den unabhängigen Tests glauben als den offiziellen. Diese sind ja von den Herstellern bewusst per cherrypicking in die für sie günstige Richtung getrimmt. Zudem gibts da ja keinen direkten fairen Vergleich zwischen den Produkten der beiden Herstellern.
Ich meinte mit "offiziell" die unabhängigen Tests der Presse. Und nicht irgendwelche "Untergrund" - Vorab- Tests.
"Offiziell" in dem Sinne das sie von den Herstellern freigegeben wurden.
 
Um das vorauszusagen muss man kein Prophet sein. Raptor Lake scheint nach bisherigen Leaks nur wenig zuzulegen in Spielen. Zumindest was avg fps betrifft. Ryzen 7000 wiederum scheint den überschaubaren Rückstand von Ryzen 5000 mehr als aufzuholen. Was auf vergleichbare Spieleperformance von Ryzen 7000 und Raptor Lake hinauslaufen würde. Was erwartet man dann bitteschön, wenn V-Cache basierte Zen 4 da nochmal 10-20% drauflegen? Natürlich wird Intel da erst mal nichts entgegensetzen können. Auch ein hochgezüchteter 13900KS mit ~6 GHz wird daran nichts ändern. Und hochgezüchteter DDR5 wird auch nicht helfen. Der kann dann für Ryzen 7000 ebenso verwendet werden.
 
Stock wird Raptor Lake sicherlich keine Chance haben, aber man hat die DDR5 Keule in der Hinterhand. RPL wird "absurd" hohe RAM Geschwindigkeiten unterstützen.

Und man gibt dann wieder Unsummen für teuren OC Ram aus, das ist natürlich sensationell.

Er ist einer der CapFrameX Devs, also was glaubst du?

Das er keine Ahnung hat, sieht man ja an seinen Testaufbauten und dem ständigen anti AMD Gefassel. Zudem wieso sollte AMD oder einer der Boardhersteller ihm schon etwas bereit stellen? Um dann solche tollen Kommentare lesen zu dürfen...
Wäre ungefähr so wie wenn intel vorabmuster immer an planet3dnow verschicken würde...

Die entscheidenden Fragen zum Timing wird sein:
– Wann ist Zen 5 fertig?
– Wann ist Meteor Lake fertig?

AMD wird zeitnah zu letzterem einen Kracher raushauen wollen. Wenn Zen 5 nicht binnen drei Monaten danach absehbar ist, würde ich damit rechnen, dass sie sich Zen 4X bis drei Monate (oder weniger) vor MTL aufheben. Das aktuell noch "entwickelt" wird spricht ohnehin für mindestens 6 Monate bis Verfügbarkeit – und dann lautet die Erwartung, dass Sapphire Rapids HBM (wenn er denn bis dahin erschienen ist^^) ein härterer Konkurrent für Genoa sein könnte als Raptor Lake für Raphael. Auf alle Fälle gibt es in ersterem Duell höhere Margen, also könnte nach Beginn der Zen-4-V-Cache-Produktion weitere Zeit vergehen, bis Chips für Desktop-Prozessoren "übrig" sind.

Genoa-X wird so wie Milan-X auch wieder deutlich früher kommen als die Desktopvariante. Ich gehe mal davon aus, dass man auch wieder Großkunden wie Microsoft oder Amazon zuerst beliefern wird und damit ist ja auch deutlich mehr Kohle verdient. Ergo wäre das durchaus sinnvoll es so zu machen.
Zum Thema Genoa-X und Sapphire Rapids HBM wird es mit Sicherheit sehr auf die Applikation ankommen, ich kann mir gut vorstellen, dass mal der eine und mal der andere im Vorteil sein wird. Nur wird die HBM Variante auch nicht gerade günstig sein und dann wäre auch die Frage ob diese direkt zum Start erhältlich sein wird oder nicht?

Aber schlussendlich wird es an der Menge liegen die AMD produzieren kann und der Nachfrage im Serversegment, ist diese sehr hoch kann ich mir gut vorstellen, dass wir im Desktop die X Modelle erst im q2 23 sehen werden.
 
Das er keine Ahnung hat, sieht man ja an seinen Testaufbauten und dem ständigen anti AMD Gefassel.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was deine persönlichen Angriffe jedesmal sollen. Ist dein Bias so tief manifestiert, dass du jeden persönlich angreifst, der eine andere Meinung hat?

Zudem wieso sollte AMD oder einer der Boardhersteller ihm schon etwas bereit stellen? Um dann solche tollen Kommentare lesen zu dürfen...
Wäre ungefähr so wie wenn intel vorabmuster immer an planet3dnow verschicken würde...
Ich wollte gar nicht darauf hinaus, dass er Samples bekommt. Worauf ich anspielen wollte war, dass diverse Samples aber mit seiner Software getestet wurden und die Ergebnisse bei ihm in der DB landen.
 
Die entscheidenden Fragen zum Timing wird sein:
– Wann ist Zen 5 fertig?
– Wann ist Meteor Lake fertig?

AMD wird zeitnah zu letzterem einen Kracher raushauen wollen. Wenn Zen 5 nicht binnen drei Monaten danach absehbar ist, würde ich damit rechnen, dass sie sich Zen 4X bis drei Monate (oder weniger) vor MTL aufheben. Das aktuell noch "entwickelt" wird spricht ohnehin für mindestens 6 Monate bis Verfügbarkeit – und dann lautet die Erwartung, dass Sapphire Rapids HBM (wenn er denn bis dahin erschienen ist^^) ein härterer Konkurrent für Genoa sein könnte als Raptor Lake für Raphael. Auf alle Fälle gibt es in ersterem Duell höhere Margen, also könnte nach Beginn der Zen-4-V-Cache-Produktion weitere Zeit vergehen, bis Chips für Desktop-Prozessoren "übrig" sind.
Wenn man das was laut Gerüchten rum geht glauben kann sollen sowohl ein R7 7800X3D und ein R9 7950X3d schon im 1. Quartal 2023 kommen was wirklich früh wäre da die Generation ja gerade erst auf den Markt gekommen wäre und nur ca 4-5 Monate dazwischen liegen.
 
Genoa-X wird so wie Milan-X auch wieder deutlich früher kommen als die Desktopvariante. Ich gehe mal davon aus, dass man auch wieder Großkunden wie Microsoft oder Amazon zuerst beliefern wird und damit ist ja auch deutlich mehr Kohle verdient. Ergo wäre das durchaus sinnvoll es so zu machen.
Zum Thema Genoa-X und Sapphire Rapids HBM wird es mit Sicherheit sehr auf die Applikation ankommen, ich kann mir gut vorstellen, dass mal der eine und mal der andere im Vorteil sein wird. Nur wird die HBM Variante auch nicht gerade günstig sein und dann wäre auch die Frage ob diese direkt zum Start erhältlich sein wird oder nicht?

Aber schlussendlich wird es an der Menge liegen die AMD produzieren kann und der Nachfrage im Serversegment, ist diese sehr hoch kann ich mir gut vorstellen, dass wir im Desktop die X Modelle erst im q2 23 sehen werden.

Wenn AMD jetzt noch in der Entwicklung steckt, dann müsste der Genoa-Start wohl stark nach hinten verschoben werden, damit Genoa X gleichzeitig starten kann. ;-)
Von daher ist die Reihenfolge Raphael => Genoa => Genoa X => Raphael X sehr wahrscheinlich, nur dass irgend einer dieser Pfeile >3 Monate lang sein könnte, wenn das Gerücht stimmt.

Zur Skalierung: HBM und V-Cache haben definitiv ganz andere Schwerpunkte bei Latenz vs. Größe. Aber letztlich können beide ihr Potenzial erst ausspielen, wenn die reine Kernleistung nicht limitiert und somit werden sie sich auch gegenseitig Konkurrenz machen.


Wenn man das was laut Gerüchten rum geht glauben kann sollen sowohl ein R7 7800X3D und ein R9 7950X3d schon im 1. Quartal 2023 kommen was wirklich früh wäre da die Generation ja gerade erst auf den Markt gekommen wäre und nur ca 4-5 Monate dazwischen liegen.

Wenn.^^
Wenn alle Gerüchte korrekt wären, dann wäre vor 9 Monaten ein 5950X3D für <800 Euro erschienen. Leider setzen hoffnungsvolle Fans gerade bei AMD immer wieder Enten in die Welt und während man die bei Produkteigenschaften durch Plausibilitätschecks leicht aussortieren kann, muss man bei Produktpolitik und Zeitplanung fast immer auf Bestätigungen aus mehreren unabhängigen Quellen warten. Eine Veröffentlichung im 1. Quartal, wenn jetzt noch nicht einmal das Chipdesign abgeschlossen ist, müsste jedenfalls quasi direkt vom Band erfolgen. Also beinahe/ganz Paper Launch und kein Genoa X. Wahrscheinlicher ist, dass das eines von beiden Gerüchten zumindest teilweise falsch ist – entweder hat AMD den Chip schon längst fertig oder für das 1. Quartal ist nicht der Marktstart eines Desktoptproduktes, sondern z.B. der "Fabrikationsbeginn Zen 4 V-Cache" geplant, aus dem im Stille-Post-Prinzip "Marktstart Zen-4-V-Cache-Desktop-CPU" wurde.
 
Naja, egal wies kommt - wenn ich mir ansehe wie der olle 6000er Skylake hier aus dem letzten Loch pfeift wird es Ende des Jahres eine Neuanschaffung geben. Ein 7800er oder 13700er stehen zur Diskussion. Möge das Rennen beginnen. Mir sind dabei die 5% die der eine vor oder hinter dem anderen liegt weitaus unwichtiger als "softe" Faktoren wie zum Beispiel "Verbrauch bei 10% CPU-Last" oder "Kaufpreis eines vernünftigen Mittelklasseboards". Denn wenn man solche PCs für Nutzungszeiten von 7-10 Jahren kauft ist es völlig schnurzpiepegal ob einer 10% schneller oder langsamer ist als der andere, da gehts drum habe ich alle aktuellen Schnittstellen, ist das Ding im Idle/Teillast stromsparend, ist die Plattform ausgereift usw. - für Benchmarkbalkenwars im Prozentbereich bin ich zu alt...

Der 6600K meiner Frau rennt jetzt seit grob 8 Jahren - und das Tag für Tag ohne jemals das geringste Problem gehabt zu haben. Das ist etwas, was man zwar im Voraus nur schwerlich einschätzen kann, aber sehr viel wichtiger ist als obs jetzt 10% Performance mehr oder wenigser sind, denn selbst wenn die CPU 30% schneller wäre rettet einen das jetzt auch nicht mehr.

Also bitte AMD/Intel - setzt mir ne Oberklasse-CPU hin die ein würdiger Nachfolger ist und vor allem effizient im Teillastbereich ist. Den Vollast - Benchmarkbalken könnt ihr behalten, der interessiert uns im Alltag nicht.
 
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