AMD Zen 4 mit 3D-V-Cache: Leaker erwarten Dominanz über Raptor Lake

Naja, egal wies kommt - wenn ich mir ansehe wie der olle 6000er Skylake hier aus dem letzten Loch pfeift wird es Ende des Jahres eine Neuanschaffung geben. Ein 7800er oder 13700er stehen zur Diskussion. Möge das Rennen beginnen. Mir sind dabei die 5% die der eine vor oder hinter dem anderen liegt weitaus unwichtiger als "softe" Faktoren wie zum Beispiel "Verbrauch bei 10% CPU-Last" oder "Kaufpreis eines vernünftigen Mittelklasseboards". Denn wenn man solche PCs für Nutzungszeiten von 7-10 Jahren kauft ist es völlig schnurzpiepegal ob einer 10% schneller oder langsamer ist als der andere, da gehts drum habe ich alle aktuellen Schnittstellen, ist das Ding im Idle/Teillast stromsparend, ist die Plattform ausgereift usw. - für Benchmarkbalkenwars im Prozentbereich bin ich zu alt...

Der 6600K meiner Frau rennt jetzt seit grob 8 Jahren - und das Tag für Tag ohne jemals das geringste Problem gehabt zu haben. Das ist etwas, was man zwar im Voraus nur schwerlich einschätzen kann, aber sehr viel wichtiger ist als obs jetzt 10% Performance mehr oder wenigser sind, denn selbst wenn die CPU 30% schneller wäre rettet einen das jetzt auch nicht mehr.
Mir sind sind die Balken auch egal da ich kaum Spiele habe die eine CPU der Masen auslasten würden abgesehen von Anno 1800. Gekauft wird das Produkt mit dem für mich besten P/L in meinem Anforderungssegment und wenn dann im schnitt eine CPU 5 - 10% langsamer ist wäre mir das auch egal wenn sie dafür im Teillast oder IDLE weniger verbraucht.

Ich brauche nicht die schnellste CPU und GPU, die Kombi muss nur meine Anforderungen entsprechen.

@PCGH_Torsten Oder bei AMD hat jemand gesagt CES 2023 eventuelle Vorstellung der X3D CPU's und daraus wurde dann Veröffentlichung/Markteinführung. Wie du es schon richtig nanntest durch die Stille Post wo ja auch die wildesten Sachen raus kommen je mehr Ohren zuhören.
 
Mir sind sind die Balken auch egal da ich kaum Spiele habe die eine CPU der Masen auslasten würden
Das ist ja der Punkt. Wie gesagt meine Frau nutzt nen 8 Jahre alten 6600K - und der soll NICHT deswegen ersetzt werden weil er zu langsam wäre sondern weil das System generell anfängt zu schwächeln, also selten mal nicht richtig startet, das Board so einiges an Funktionen nicht mehr hat was heute ganz nett wäre (USB-C, WiFi, so Zeug halt), es sind hat "softe" Dinge die irgendwann man zu ner Neuanschaffung führen.

Rein von der Performance her? Alles was meine Frau tut und spielt läuft einwandfre auf nem 6600K. Der hat nach ursprünglicher GTX960 mal ne GTX1660Ti spendiert bekommen, das wars. Performance ist einfach nicht mehr wirklich ein Thema heute sondern nur noch Hype-Grundlage. Bis auf wenige Sonderfälle/Pro bzw- High-fps-Gaming ist es einfach völlig egal geworden, ob deine CPU neu, 2 oder 4 oder 6 Jahre alt ist. :ka:
 
Das ist ja der Punkt. Wie gesagt meine Frau nutzt nen 8 Jahre alten 6600K
Man seid ihr verwöhnt, so viel High-End. Meine bessere Hälfte ist mit einem genügsamen Core i7-4790 unterwegs. Sie weiß zwar nicht mal was ein Prozessor ist, aber ich bin mir sicher, dass ihr die CPU die nächsten fünf Jahre noch locker reichen wird.

6600K ... verwöhntes Pack :lol:
Spaß muss sein =)
 
Man seid ihr verwöhnt, so viel High-End. Meine bessere Hälfte ist mit einem genügsamen Core i7-4790 unterwegs.
Da kann ich drüber - der "alte" PC meiner Frau issn 2500K Sandybridge - das ist seit Ewigkeiten die Officemöhre meiner Mutter. Immer noch die Hardware von anno dazumal (keine Ahnung wie alt der ist, 11, 12 Jahre?), ich habe nur bei Übergabe die Festplatte durch ne billige SSD ersetzt. :-D
 
Man seid ihr verwöhnt, so viel High-End. Meine bessere Hälfte ist mit einem genügsamen Core i7-4790 unterwegs. Sie weiß zwar nicht mal was ein Prozessor ist, aber ich bin mir sicher, dass ihr die CPU die nächsten fünf Jahre noch locker reichen wird.

6600K ... verwöhntes Pack :lol:
Spaß muss sein =)
Meine Frau hat einen Dell Laptop mit einen Core i5 der 7. Generation. Das Modell weiß ich im Moment selber nicht genau. :ugly:

Topic: Ich werde Zen 4 aussetzen. Nächstes Jahr kommt erstmal ein Upgrade auf den 5700X.

Und dann mal weiter gucken und beobachten was auf dem Markt so abgeht. Vielleicht dann Zen 5 später.
 
das ist seit Ewigkeiten die Officemöhre meiner Mutter. Immer noch die Hardware von anno dazumal (keine Ahnung wie alt der ist, 11, 12 Jahre?), ich habe nur bei Übergabe die Festplatte durch ne billige SSD ersetzt. :-D
Meine alte Plattform, Core i5-3470 mit einem overkill ASUS P8Z77-V LE Plus und 16GB DDR3 1600MT/s, schuftet inzwischen auch bei meinen Eltern als officemöhre.

Der Kiste habe ich auch nur eine neue, billige SSD verpasst
+
das Gehäuse verkleinert, da meine Eltern mein Thermaltake Armor komischerweise nicht so geil fanden :ugly:
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Mein Dad hat noch meinen alten Lappi mit einem Core2Duo in Benutzung. Ohne SSD mit Vista drauf. Einzig der Akku ist verschlissen. Dachte der wäre mal entsorgt worden. Der läuft noch wie eine Biene. Wird für Skat und so ein Zeug benutzt.

Topic: mal gespannt wo die Reise hin geht. Und die Preise vor allem. Aktuell sieht es für AMD gut aus.
 
Da kann ich drüber - der "alte" PC meiner Frau issn 2500K Sandybridge - das ist seit Ewigkeiten die Officemöhre meiner Mutter. Immer noch die Hardware von anno dazumal (keine Ahnung wie alt der ist, 11, 12 Jahre?), ich habe nur bei Übergabe die Festplatte durch ne billige SSD ersetzt. :-D

E5300 (Penryn-Pentium) bei meiner besseren Hälfte.^^
Aber nachdem ich meinen i7-6700K ausrangiert habe und auch jemanden kenne, der weiß, wo man noch ein Mainboard dafür bekommen kann, könnte sie auch jederzeit ein Upgrade bekommen – wenn sie will und für diesen Willen bereit ist, den Rechner aus dem Kabel-und-sonstwas-Chaos unter ihrem Schreibtisch zu betreiben. Wenn nicht bleibt auch das RAM-Upgrade auf 16 GiB weiterhin im Schrank liegen.

(Und das wird dann vermutlich noch lange der Fall sein. Im Gegensatz zu mir kapiert sie nämlich, was Casual-Games ist => Sie kann Dorfromantik flüssig auf einer Budget-CPU von 2009 spielen. Wenn ich damit den 6700K in die Knie gezwungen habe und jetzt beim 9900K nur wenige tausend Kacheln später im RAM-Limit hänge.)
 
[...] Zur Skalierung: HBM und V-Cache haben definitiv ganz andere Schwerpunkte bei Latenz vs. Größe. Aber letztlich können beide ihr Potenzial erst ausspielen, wenn die reine Kernleistung nicht limitiert und somit werden sie sich auch gegenseitig Konkurrenz machen. [...]
Ergänzend: Die beiden Techniken haben sicherlich andere Schwerpunkte, was die Workloads betrifft, auch wenn es Überschneidungen gibt. Bei großen Servern, die über 1/2 TiB RAM und mehr ihre Daten verarbeiten ist ein derart großer Cache natürlich absehbar vorteilhafter und die höhere Latenz verschmerzbar.

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Zusätzliche Erklärung: Sieht man sich das gute Abschneiden von Ice Lake SP gegen Milan an, darf man vermuten, dass hier auch AVX-512 genutzt wird. Dennoch kann die SPR-HBM-Version beträchtlich ggü. der Nicht-HBM-Variante zulegen.

*) Zusätzlich hat der HBM2E bei Intel aber noch einen weitere Verwendungsmöglichkeit, da dessen Adressraum auch komplett eigenständig genutzt werden kann als zusätzlicher extrem schneller RAM, d. h. bestimmte, speziell darauf hin entwickelte Applikationen könnten wohlselektierte Daten in diesen 64 GiB unterbringen, auf die sie mit 800 bis 1200 GiB/s Bandbreite zugreifen können. (Angeblich soll gar auch ein DDR-less-Desing möglich sein, d. h. man nutzt grundsätzlich nur den HBM2E als RAM ohne klassisches RAM in Form von DIMMs, jedoch dürfte das nur für einige sehr spezielle Server oder eher Workstations eine echte Option sein.)

**) Abschließende Anmerkung: Intel hat sich offensichtlich sehr bewusst für derart große Caches mittels HBM2E entschieden, denn die Möglichkeiten für "regulär" großes Caches hatten sie ebenso gehabt, da bspw. SPR bereits ein EMIB-Design darstellt und man hier im einfachsten Fall anstatt des HBM zusätzliche Cache-Tiles planar hätte anflanschen können. Offensichtlich sah man HBM2E für den Server/HPC-Bereich für die sinnvollere Wahl an.
Bei AMD darf man vermuten, dass der V-Cache nur ein Zwischenschritt und die sogenannte Low-Hanging-Fruit darstellt, da man hier gleichermaßen sämtliche Chiplet-CPUs mit auf einen Schlag bedienen kann. HBM2 kommt hier ebenso, so mindestens in deren Datacenter-APU-Desing, dass x86-Kerne mit CDNA3 kombinieren soll. In deutlich früheren Leaks entdeckte man bereits für HBM2 spezifische Codestrukturen in Treibercode, die Frage ist also nur noch, ob es auch eine reguläre Epyc/Genoa-Version mit HBM2 geben wird oder ob sich diese Entdeckung breits unmittelbar auf das APU-Design bezog.

[...] @PCGH_Torsten Oder bei AMD hat jemand gesagt CES 2023 eventuelle Vorstellung der X3D CPU's und daraus wurde dann Veröffentlichung/Markteinführung. Wie du es schon richtig nanntest durch die Stille Post wo ja auch die wildesten Sachen raus kommen je mehr Ohren zuhören.
AMD erklärte offiziell, das V-Cache-Modelle noch dieses Jahr erscheinen sollen.
MLiD berief sich kürzlich auf neueste Aussagen seiner Quellen, die den V-Cache in Verbindung mit Zen4 nicht vor 1Q23 verfügbar sehen (eher an dessen Ende als am Anfang).
Da AMD diese offizielle Aussage getätigt hat, wird sicherlich irgendwas zum/im Dezember im Consumer-Segment kommen, vermutlich wird sich das aber eher wie beim 5800X3D-Launch darstellen, d. h. sehr kleine Stückzahlen und schnell steigende Preise aufgrund der schlechten Verfügbarkeit. Ein V-Cache-Modell noch in diesem Jahr wird für den Großteil des Marktes (der derartiges erwägt) wohl eher keine echte Option sein, sondern da wird man wohl noch etwas länger warten müssen.

In Anlehnung an Torstens Überlegung ist halt die Frage was AMD bzgl. Zen4 mit V-Cache für wichtiger erachtet. AMD hat hier nur einen einzigen Wurf, da man bis Zen5 (der aktuell für 2024 gehandelt wird) nichts Neues mehr nachreichen kann.
Also, sieht man es bei AMD entweder als wichtiger an schnell einen signifikanten Abstand zum Konkurrenten und seinem Raptor Lake zu schaffen, da dem regulären Zen4 das in Consumer-Workloads möglicherweise nicht gelingen wird oder wird man den V-Cache zusätzlich bewusst etwas hinauszögern um diesen eher gegen Meteor Lake-S zu verwenden, denn der wird Zen4 sicherlich deutlich hinter sich lassen.
Das Problem ist, dass zumindest die Fachpresse aktuell nicht gesichert zu sagen weiß, wann Meteor Lake-S in 2023 erscheinen soll. Tappt AMD hier ebenso im Dunkeln, könnten sie sich für einen Mittelweg entscheiden, etwas später aber nicht zu spät und zusätzlich der "vorgezogene" marketingtechnische Teaser in diesem Jahr noch vergleichsweise nahe am RPL-Launch.
Aktuell würde ich davon ausgehen, dass sie zurzeit genau so etwas versuchen, wenn nicht gar die fertigungstechnische Roadmap möglicherweise per se keinen echten Volumen-Launch vor 1Q23 zulässt. Am Ende sieht das wie eine Wette bei AMD darauf aus, dass Meteor Lake-S möglicherweise erst spät in 2023 erscheinen wird, denn wäre dem nicht so hätte man erst mal nichts für die kommenden Monate zum Nachlegen.
 
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