Special Ryzen X3D: AMDs stärkste Gaming-Waffe feiert Geburtstag

Ich hatte als ich das geschrieben hatte geschaut und den "günstigsten" reingeschrieben. selbst 300€ sind ein schlechter Scherz...
Durch die verrückten Gebrauchtpreise habe ich mir fast einen neuen Unterbau mit einem 9800X3D schöngerechnet. Dann habe ich noch eine Festplatte dazugepackt und war bei 2000€. Damit war ich wieder geerdet und weiß meinen treuen 5800X3D zu schätzen :D
Ja ist purer Wahnsinn zur Zeit... da kann man auch für nen 1000€ einen kompletten PC auf EBay ergattern
der den 5800X3D hat, auswechseln und versuchen das System dann zu verscherbeln um auf einen
halbwegs erträglichen Preis zu kommen.

Das ganze ja immer unter der Prämisse das man nicht weiß was evtl. kaputt sein könnte
oder wie lange die Hardware noch läuft.
 
Die CPU gab es Ewigkeiten und der Preis ist auf 250€ gefallen. Wer natürlich immer auf einen noch besseren Deal gewartet hat, der schaut irgendwann in die Röhre. Aber das war eigentlich klar, die beste CPU eines Sockels kostet immer viel, die Aufrüster diese wollen.

Ungewöhnlich beim 5800X3D ist, dass der Hersteller dieses Topmodell mindestens 3-4 Jahre vor Ende des Plattform-Supports [laut AMD-Marketing-Zählweise] eingestellt hat, während anhaltend hohem Bedarf. Da waren dann zu Recht einige Sparfüchse überrascht, denn weder war dieses vorzeitige Ende zu erwarten noch Bestand beispielsweise für die Käufer guter Zen-2-CPUs zu diesem Zeitpunkt schon Aufrüstzwang.

Bei anderen Plattformen ohne künstliche Verknappung war der Ablauf normalerweise:
"Produkt wird älter und günstiger" => "Nachfrage und Absatzzahlen gehen zurück" => "ganze Plattform wird mit Ankündigung eingestellt" => "Preise fallen im Abverkauf noch einmal leicht" => "Restposten- und Gebrauchtpreise bleiben über lange Zeit konstant" => "Neu-Verfügbarkeit schwindet, Gebrauchtpreise ziehen wieder an"

Das hat bei den großen Core 2 Quad funktioniert, beim XP3200+, bei den 1366er Gulftowns, bei Gallatin, bei Broadwell H. Beim 9900K war es weniger ausgeprägt und beim FX-60 bin ich mir gerade nicht ganz sicher, aber sonst gilt diese Regel eigentlich seit Jahrzehnten (!) für alle Sockel, die hinreichend lange am Markt waren und hinreichend starken technischen Fortschritt gesehen haben, damit da auch jemand aufrüsten möchte. (Bei z.B. TR4 oder Sockel 1200 gibt es meinem Wissen nach keinen vergleichbaren Run auf das Topmodell. Aber die hat ja auch niemand.^^)

Also immer – außer beim 5800X3D:
"Produkt wird älter und günstiger" => "Hersteller wirbt mit lang anhaltendem Plattform-Support" => "Produkt ist eingestellt" => "Neu-Verfügbarkeit schwindet, Gebrauchtpreise ziehen stark an"
 
Zuletzt bearbeitet:
Da die 5800X3D gebraucht für 300€ gehandelt werden, schon was dran.
Alles wegen dem Ramageddon.
Bei mir kommt auch kein Zen 6 oder Nova Lake in die tüte, solange die Rampreise nicht auf den Stand von Mitte 2025 fallen.
Evtl muss ich wohl bis Zen 7 oder so auf meinem 5800X3D ausharren, aber packt die CPU schon.
 
Im Nachhinein hätte ich mir die CPU doch 2024 für knapp 250 Euro zulegen sollen. Ich war zu geizig, es war zu der Zeit unnötig. Der 5800x limitierte mich ja nicht, auch heute noch nicht. Aber in den nächsten Jahren sieht das anders aus.

Aber kann ja keiner ahnen das es kaum noch Ram zu vernünftigen Preisen zu kaufen gibt und das möglicherweise über Jahre hinweg.
 
Beim 9900K war es weniger ausgeprägt
Das ist wenig verwunderlich. Der Chip war nie so richtig beliebt. Er hatte nur marginales Übertaktungspotential (meist < +10% - Der Chip war im Grunde ein ab Werk übertakteter 8700k), verbrauchte enorm viel Strom (für den hohen Takt mussten sehr hohe Spannungen angelegt werden - bei 14nm) und konnte durch eine ausgesprochen mutige Konstruktionsweise (8 Kerne auf einem Die, der eigentlich nur Platz für 4-6 Kerne bot) die hohe Energiedichte kaum abführen (meiner lief damals beim Gaming mit ca. 180W. Im Benchmark schlug das Ding mit krachenden 250W zu Buche). Mindestens eine 360er AIO war Pflicht, sonst hat die Kiste massiv gedrosselt oder ist einfach gleich abgesemmelt.
Kein Wunder, dass der sich nicht so richtig durchgesetzt hat. Die Preise spiegeln das zum Teil wider.
 
AMD muss das Mal feiern, und den 5800x3d oder zumindest 5700x3dwieder auf den Markt werfen, selbst für 350€ würde der wohl weggehen wie warme Semmeln.
Können die Chinesen nicht auch schon 7nm? Sollte doch inzwischen deutlich unter dem Preis von damals bei TSMC möglich sein noch mal 500.000 Stück auf den Markt zu werfen. UVP vom 5700X3D waren 270$. jetzt für 200€ und das Ding geht auf jeden Fall weg wie warme Semmel.

Keine Ahnung warum AMD diese Möglichkeit links liegen lässt. Besser eine verkaufte AM4 CPU als kein verkauftes AM5 System. Konkurrenz macht sich AMD jedenfalls nicht bei den Preisen derzeit.
 
Interessant wäre es zu wissen, wie Spiele mit der Cachegröße skalieren und ob CPUs mit noch größerem Cache pro Kern einen signifikanten Leistungszuwachs bieten würden. AMD und Intel kennen wahrscheinlich die Antwort. Damit man das selbst testen kann, müsste man wahrscheinlich die Möglichkeit haben, beim Leistungstest den L3 Cache in kleinen Stücken reduzieren zu können.
 
Ungewöhnlich beim 5800X3D ist, dass der Hersteller dieses Topmodell mindestens 3-4 Jahre vor Ende des Plattform-Supports [laut AMD-Marketing-Zählweise] eingestellt hat, während anhaltend hohem Bedarf. Da waren dann zu Recht einige Sparfüchse überrascht, denn weder war dieses vorzeitige Ende zu erwarten noch Bestand beispielsweise für die Käufer guter Zen-2-CPUs zu diesem Zeitpunkt schon Aufrüstzwang.
Naja, der Maximal 5 bis 10% langsamer 5700x3d gabs ja für unter 200 noch einige Zeit nachdem es den 5800x3d gab, war Preisleistungstechnisch eh die bessere Whal...

Finde ich nicht so tragisch
 
Der 5800X3D wird als CPU-Legende in die Geschichte eingehen. :daumen:
ich find' ja bis heute interessant:
Zusatzcache gibts seit Ewigkeiten. Ich glaube bei meinen ersten CPUs gabs das auch noch extra. Man wusste immer, dass es einiges bringen kann.
Intel hat auch wenige Jahre früher mit Broadwell noch einmal gezeigt, dass es etwas bringt.

Und während Intel noch versucht die "klemmende Schublade" (hier die Metapher für "Intel hat etwas/eine Architektur in der Schublade, aber es ist an einen Prozess geknüpft der noch nicht verfügbar ist) aufzukriegen biegt ausgerechnet das kleinere AMD mit einer Lösung um die Ecke die höchst elegant ist:
Zen 3 war wohl die erste Zen Generation die durchgehend vor Intel lag oder zumindest komplett auf Augenhöhe, aber hinzu kam die Skalierbarkeit.
Und dann noch dieser 3D Cache bei dem man dann noch notgedrungen gezeigt hat: hey, in Anwendungen sind wir gleichauf oder schneller, aber in Spielen, da sind wir nicht nur schneller, wir sind auch deutlich sparsamer!

Und, dass Intel in all den Jahren nur die Idee hatte "mehr Mhz" ist schon witzig.
Natürlich aus Kostengründen, immerhin hat man bis dahin immer an kleine Chips gedacht die viel leisten und extra Cache kostet extra. Aber jetzt ist Zen 3 X3D 4 Jahre alt. Bekannt ist das konzept wohl schon deutlich länger. Und Intel hat 5 Jahre gebraucht um zu reagieren...
 
Können die Chinesen nicht auch schon 7nm? Sollte doch inzwischen deutlich unter dem Preis von damals bei TSMC möglich sein noch mal 500.000 Stück auf den Markt zu werfen. UVP vom 5700X3D waren 270$. jetzt für 200€ und das Ding geht auf jeden Fall weg wie warme Semmel.

Keine Ahnung warum AMD diese Möglichkeit links liegen lässt. Besser eine verkaufte AM4 CPU als kein verkauftes AM5 System. Konkurrenz macht sich AMD jedenfalls nicht bei den Preisen derzeit.

N7/N6 soll mittlerweile sehr günstig sein. Intel hat in 2024 Anteile an einer eigenen Fab verkauft (anstatt diese besser auszulasten) und die Arrow-Lake-SoC-Tiles bei TSMC in Auftrag gegeben, obwohl Intel 10 sogar als leicht besserer Prozess gilt. Aber es war aus Sicht der Buchhalter wohl billiger so. Für AMD, die schon passende Erfahrung und Masken haben, erst recht. Umgekehrt ist die chinesische Fertigung in dieser Größenordnung wohl weiterhin sehr kostspielig, da man nicht einmal die besten ASML-DUV-Stepper (oder Intels Pendants aus anderen Quellen) hat, geschweige denn eigene EUV-Anlagen. Man arbeitet stattdessen mit weitaus mehr Belichtungen auf mäßig geeignetem Equipment => Viel mehr kostspielige Fertigungsschritte und viel schlechtere Yield-Raten.

Limitierend ist aktuell aber sowieso nicht die Ausbelichtung, sondern das Packaging. CoWoS wird auch für KI-Beschleuniger benötigt und dort verbaute Chip bringen nicht nur ein Vielfaches an Marge, sondern müssen dringend mehr Konkurrenzdruck gegen Nvidia aufbauen. Bei Gamern ist AMD dagegen sowieso Nummer 1 und noch mindestens bis Anfang 2027. Mit einem extra produzierten Gaming-Prozessor (der, wenn man erst jetzt über die Fertigung zu sprechen beginnt, ggf. gar nicht vor 2027 im Regal steht) würde sich AMD nur selbst Konkurrenz machen, aber kaum zusätzliche Chips absetzen – die meisten 5800X3D-Nichtkäufer werden dieser Tage 7600X3D oder 9700X nehmen. Nach Auslaufen der Zen-3-Epycs fehlen zudem Synergieeffekte, der 5800X3D war schließlich ein Abfallprodukt der Milan-X-Produktion.
 
Können die Chinesen nicht auch schon 7nm? Sollte doch inzwischen deutlich unter dem Preis von damals bei TSMC möglich sein noch mal 500.000 Stück auf den Markt zu werfen.
Das würde dann nur zu extra zöllen führen, da aus China, und TSMC bietet 7nm wohl inzwischen auch zum spott Preis an.
Ein Zen3 16Kern sprich zwei CCDs gibt es im Retail Markt inzwischen auch für 300€ und ich kann mir kaum vorstellen das ein 5800x3d AMD teurer in der Herstellung kommt, und verramschen müssen sie den nichtmal, selbst für +300€ wird der weggehen, gibt noch viele mit Zen2 oder aber normalen Zen3 ohne 3d
die meisten 5800X3D-Nichtkäufer werden dieser Tage 7600X3D oder 9700X nehmen.
Das das Packing der Engpass ist klingt logisch, nur sind Masken, und Design vom 5800x3d fertig, und er braucht die selben Packing Kapazitäten wie ein Zen4 mit 3d und der ist 6+5nm und sicherlich in der Herstellung um einiges Kostspieliger wie ein 12+7nm Zen3 mit 3d, AMD könnte den Zen4 mit 3d auslaufen lassen und an dessen Stelle den Zen3 mit Cache wieder bringen, somit WIN/WIN für AMD günstiger in der Herstellung gleich mehr Profit, die Pfennigpfuchser die sonnst nur den 7600/7800x3d gekauft hätten müssen wenn sie unbedingt einen 3d haben wollen dann zum 9800x3d greifen oder eben einen ohne 3d kaufen und rüsten dann eventuell später nochmal auf
 
Zuletzt bearbeitet:
Ungewöhnlich beim 5800X3D ist, dass der Hersteller dieses Topmodell mindestens 3-4 Jahre vor Ende des Plattform-Supports [laut AMD-Marketing-Zählweise] eingestellt hat, während anhaltend hohem Bedarf. Da waren dann zu Recht einige Sparfüchse überrascht, denn weder war dieses vorzeitige Ende zu erwarten noch Bestand beispielsweise für die Käufer guter Zen-2-CPUs zu diesem Zeitpunkt schon Aufrüstzwang.

AMD schmeißt seinen Budgetbereich seit 20 Jahren nahezu ausschließlich mit alten CPUs, sieht man vom AM1 oder den AM4 Excavator CPUs mal ab. Von daher war es, aus AMDs Sicht, durchaus logisch, den 5800X3D irgendwann einzustellen. Einerseits, weil es mit dem 7800X3D einen Nachfolger gab und andererseits, weil der 5800X3D den anderen AM5 CPUs zu sehr auf die Pelle gerückt ist.

Man kann AMD allerdings nicht vorwerfen, dass sie den 5800X3D zu schnell eingestellt haben, der war auch nach Erscheinen des 7800X3D noch im Programm. Ich erinnere mich, als hier im Forum die Frage aufkam, ob man ihn sich für 300€ kaufen oder warten sollte. Ich habe schon damals gesagt, dass AMD den 5800X3D jederzeit einstellen könnte und es eine gute Idee ist, sich rechtzeitig einen zu holen, da die besten CPUs eines Sockels immer teuer werden. Mit dem ersten Teil hatte ich unrecht, den 5800X3D gab es noch einige Zeit und er ist auf 250€ gefallen,. mit dem zweiten Teil hatte ich recht.

Bei anderen Plattformen ohne künstliche Verknappung war der Ablauf normalerweise:
"Produkt wird älter und günstiger" => "Nachfrage und Absatzzahlen gehen zurück" => "ganze Plattform wird mit Ankündigung eingestellt" => "Preise fallen im Abverkauf noch einmal leicht" => "Restposten- und Gebrauchtpreise bleiben über lange Zeit konstant" => "Neu-Verfügbarkeit schwindet, Gebrauchtpreise ziehen wieder an"

Zunächst mal: welche künstliche Verknappung?

AMD hat den 5800X3D sehr lange im Programm gehabt, die Preise sind auf unter 300€ gesunken und dort auch längere Zeit dort geblieben. Wer keinen abbekommen hat, weil er bei den dann steigenden Preisen weiterhin gepokert hat und darauf gesetzt hat, dass die wieder billiger werden, ist selbst schuld. Wer sich dann keinen 5700X3D gesichert hat, obwohl klar war, dass der 5800X3D nicht zurückkommen wird, der hat leider doppelt Pech gehabt.

Künstliche Verknappung wäre es, wenn AMD die CPU niemals unter der UVP rausgegeben und die CPU nach wenigen Monaten eingestellt hätte.

Ansonsten sind die besten CPUs, für den jeweiligen Sockel, immer überproportional teuer. Du kannst dir da eigentlich jeden Sockel der letzten 20 Jahre raussuchen. Der i7 4770K kostet z.B. gebraucht um die 30€, wenn man etwas sucht. Für den etwas besseren 4790K legt man 60€ hin und für den 5775C, die beste CPU des Sockels, darf man 80€ hinblättern.

Und so geht das bei quasi allen Sockeln.

Also immer – außer beim 5800X3D:

Ich habe eigentlich nie erlebt, dass es aus P/L Sicht eine gute Idee war, einen Sockel, der schon eingestellt wurde, mit der besten CPU aufzurüsten. Die CPUs waren viel zu teuer und wenn man das Board und eventuell den RAM verkauft hat, dann bekam man in der nächsten Generation eigentlich immer etwas besseres. Für den Preis einen 5775C gibt es einen R5 5500 oder i3 14100F. Die sind zwar technisch nicht so interessant, wie der 5775C, aber man hat die neuere Plattform und ist leistungsmäßig nach oben offen. Der RAM sorgt halt eben dafür, dass diese Rechnung jetzt nicht mehr aufgeht, vorher konnte man sich 64GB DDR5´4 für 75€ reinstopfen und war nochmal wesentlich besser dran.

Und Intel hat 5 Jahre gebraucht um zu reagieren...

Der 13900K war schneller, als der 5800X3D und der 14900K war dem 7950X3D ebenbürtig. Man hat es eben nicht gebraucht.
 
"Sämtliche x3d CPUs"

Irgendwie hat sich der 7900X3D aus dem Staub gemacht. :D

Ist aber ein schöner Vergleich, von 5800X3D zu 9800X3D mal eben 45% mehr Leistung. Das ist in der zeit schon wirklich viel, wenn man bedenkt das intel uns vom 2600K zum 7700K ähnliches Leistungsplus mit "technisch geht nicht mehr" verkaufen wollte. :D
 
Künstliche Verknappung wäre es, wenn AMD die CPU niemals unter der UVP rausgegeben und die CPU nach wenigen Monaten eingestellt hätte.

Ansonsten sind die besten CPUs, für den jeweiligen Sockel, immer überproportional teuer. Du kannst dir da eigentlich jeden Sockel der letzten 20 Jahre raussuchen. Der i7 4770K kostet z.B. gebraucht um die 30€, wenn man etwas sucht. Für den etwas besseren 4790K legt man 60€ hin und für den 5775C, die beste CPU des Sockels, darf man 80€ hinblättern.

Und so geht das bei quasi allen Sockeln.



Ich habe eigentlich nie erlebt, dass es aus P/L Sicht eine gute Idee war, einen Sockel, der schon eingestellt wurde, mit der besten CPU aufzurüsten. Die CPUs waren viel zu teuer und wenn man das Board und eventuell den RAM verkauft hat, dann bekam man in der nächsten Generation eigentlich immer etwas besseres. Für den Preis einen 5775C gibt es einen R5 5500 oder i3 14100F. Die sind zwar technisch nicht so interessant, wie der 5775C, aber man hat die neuere Plattform und ist leistungsmäßig nach oben offen. Der RAM sorgt halt eben dafür, dass diese Rechnung jetzt nicht mehr aufgeht, vorher konnte man sich 64GB DDR5´4 für 75€ reinstopfen und war nochmal wesentlich besser dran.



Der 13900K war schneller, als der 5800X3D und der 14900K war dem 7950X3D ebenbürtig. Man hat es eben nicht gebraucht.

Künstliche Verknappung ist es, wenn ein eigentlich gewinnbringendes Produkt trotz anhaltender Nachfrage nicht mehr geliefert wird, um andere Produkte mit noch größerer Marge zu verkaufen. Der 5800X3D hatte nie einen Abverkauf, sein Preis wurde nur kontrolliert gesenkt. Und schlussendlich wurde, nach Ende der Verfügbarkeit, der 5700X3D (also ein schlechteres Produkt, wenn auch nur geringfügig) für ähnliche Summen angeboten.

Ob sich ein Upgrade nach Erscheinen einer Nachfolgeplattform nochmal lohnt, hängt von der ursprünglichen Popularität der Top-Modelle und der seitdem verfügbaren Verbesserungen ab. (Und natürlich vom vorhandenen Mainboard.) Der Bedarf an neuen 5800X3D wurde eben nicht abschließend gesättigt, sodass wir direkt von einem begrenzten Neu- in einen knappen Gebrauchtmarkt gewechselt sind. Ebenso wurde der 5775c nur kurze Zeit als überteuerte Alibi-Generation angeboten, aber kaum gekauft, sodass es einen Mangel an Gebrauchtmodellen gibt. Ein Gegenbeispiel wäre der Sockel 775, wo die letzte Core-2-Quad-Generation lange sehr beliebt war und x-fach mit minimalen Taktvarianten neu aufgelegt wurde, welche aus Sicht des erfahrenen Users quasi keinen Unterschied machen. Wenn ich mich richtig erinnere, hat mich ein gebrauchter QX9650 damals weniger gekostet, als ein brauchbares Sockel-1155-Mainboard, vom zugehörigen Sandy Bridge ganz zu schweigen, ich war dann bis zum Wechsel auf Skylake versorgt.
 
Und schlussendlich wurde, nach Ende der Verfügbarkeit, der 5700X3D (also ein schlechteres Produkt, wenn auch nur geringfügig) für ähnliche Summen angeboten.
1. Den gab es lange für um die 180 Euro, war also signifikant billger
2. 5 bis 10 % langsamer dafür viel bessere Energieffizients und besseres Preisleistungs Verhältniss, schlechter, naja
 
Die CPU gab es Ewigkeiten und der Preis ist auf 250€ gefallen. Wer natürlich immer auf einen noch besseren Deal gewartet hat, der schaut irgendwann in die Röhre. Aber das war eigentlich klar, die beste CPU eines Sockels kostet immer viel, die Aufrüster diese wollen.
Ich bin betroffen davon das ichbihn nicht gekauft habe, aber nicht weil ich gewartet habe das er billiger wird, Beinbruch wollte dieses Jahr auf DDR5 wechseln und naja teuer halt.
 
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