ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Leider hat AMD nunmal nicht soviel Geld wie Intel, kein Wunder wenn Intel Märkte wie Media Markt Unsummen an Geld zusteckt damit sie keine AMD Produkte verkaufen.
Gegenwart?
Ich weise ausdrücklich daraufhin, dass Unterstellungen in diesem Forum untersagt sind.
(Und selbst historisch betrachtet steht die Aussage auf dünnem Eis, denn mit Media Markt selbst wurde afaik nur eine Werbepartnerschaft beschlossen und einzelne Media Märkte selbst haben und hatten sowieso zu jeder Zeit, ihr Sortiment über die Kernvorgaben des Franchises hinaus zu erweitern, wenn die Kunden denn nachfragen.)
Also beim besten Willen, hier liegt ein X4 965 @stock nicht mal 10% hinter einem i7-2600K @4,5 GHz (Dual-GPU Karten mal aussen vor). Wer sich daran stört muss sich 2 Rechner pro Jahr kaufen um zufrieden zu sein.![]()
"stupid"?
Ehe es beleidigend wirst, solltest du lesen, worauf du antwortest. Es ging bei dem Link nur darum, dass nicht die Radeon das limitierende im System ist - und da würden selbst 1% Rückstand reichen. Davon abgesehen sind dies Avg. FPS aus einer ganzen Reihe von Spielen, nicht die angesprochenen min. FPS aus BF3. In der Rubrik liefert nämlich schon ein 2500K @stock 166% Der Leistung eines X4 960.
Ivy-Bridge-Dualcores im Test: Core i3-3240 und Pentium G2120
(wegen 2/3 mehr würde ich persönlich zwar immer noch nicht aufrüsten für den hier angesprochenen Core i3 sind es sogar "nur" 50% Vorsprung, aber es ist wohl definitiv genug, um von einer spürbaren CPU-Limitierung zu sprechen)
Anmerkung: Die Sache mit FMA3/4 ist ein Beispiel. Ich habe wenig bis keine Ahnung wie sehr die untereinander kompatibel sind.
Nach aktuellem Stand der Dinge (noch gibt es keine reine FMA3 CPU) gar nicht. Nicht umsonst führt AMD mit Piledriver auf FMA3 ein - und hatte diesen Schritt bereits zum Bulldozerlaunch angekündigt, falls Intel seine Pläne nicht noch auf FMA4 erweitert. (Womit de facto schon damals feststand, dass FMA4 -und damit die gesamte FMA-Einheit in den Bulldozer-CPUs eine Totgeburt ist, deren Unterstützung sich für Entwickler nie lohnen wird.) Ein klassischer Fall also von "AMD will eine Vorreiterrolle übernehmen, vergisst aber, dass sie gar nicht die Marktmacht haben, um Standards zu setzen".
Zugunsten AMDs muss man aber sagen, dass Intel tatsächlich längere Zeit zwischen FMA4 und FMA3 schwebte und das FMA4 als potentiell leistungsfähigeres (aber eben auch technisch komplexeres und damit Platz und Strom kostendes) Format außerhalb der x86-Welt als die bessere Wahl beliebt ist.
Und abschließend:
Man sollte sich mal bewusst werden welch geringen Einfluss wir auf das haben über was wir reden.
Selbst wenn wir jeden der uns nach seiner Meinung fragt überzeugen würden AMD statt Intel zu kaufen würde das in den Quartalszahlen von AMD und Intel keine Änderung hervorrufen. Daher finde ich es albern unbedingt AMD pushen zu wollen nur damit sie am Markt bleiben. Darauf haben wir keinen Einfluss.
Man erinnere sich in diesem Zusammenhang vielleicht auch nochmal an die Spieleleistung der Pentium 4 - und das es Intel bekannt, aber vollkommen egal war, dass sie außerhalb von Anwendungen deutlich an Leistung verlieren. Heute sind (Hardcore-)Spieler zwar etwas bedeutender (zumindest wenn man Oberklasse-CPUs verkaufen will), aber "etwas bedeutender" als "wir können sie komplett ignorieren und machen mit einem auch zum restlichen Markt nur teilweise passendem Produkt immer noch mehr Gewinn, als die auf Gamer ausgerichtete Konkurrenz Umsatz hat" ist immer noch "verdammt unwichtig".
Ich hoffe doch sehr, das dies nur ein Schachzug war um den Gegner in Sicherheit zu wiegen!![]()
Ein halbes Jahrzehnt nach dem Phenom könnte AMD langsam damit aufhören, den Gegner in Sicherheit zu wiegen, oder wollen die die Krippe solange schaukeln, bis Intel einschläft?

Wenn hier schon vom Thema AMD und Leistung sprechen, dann bitte richtig.
Ich glaube einigen von uns ist klar, das Windoofs mit den AMD Prozzis probleme hat.
Und wer hier gleich los brüllt, die Hotfixes, bla bla, die bringen gar nichts (kaum was).
Es gab da mal einen Test (leider finde ich ihn nicht, der hätte die AMD`ler nämlich richtig spitz gemacht), wo eine paar Leute ein Linux Programm (oder wie das da auch heißen mag, kann auch eine App sein ^^) geschrieben haben, das sowohl AMD`s Bulldozer (Natürlich der 8150) als auch einen Intel i7 (Sorry ich weiß nicht welcher) voll auslastet und siehe da, der Bulli ist fast doppelt so schnell (wobei ich zugeben muss auch bei einer höheren Leistungsaufnahme). Daraus lässt sich also Schlussfolgern:
Wenn das Potential, dass in dem Bulli steckt mal ausgeschöpft wird, dann geht das Teil ab wie noch was.
Je besser eine Software für eine bestimmte Architektur optimiert ist, desto mehr Leistung kann man rausholen und je mehr Ansatzpunkte für Optimierungen eine Software bietet, desto größer ist dieses Potential - das gilt nicht nur für Bulldozer, das gilt für jede ?PU.
Aber: Je komplexer und exotischer die Architektur ist, desto schwieriger wird diese Optimierung und je weniger Verbreitung sie hat, desto weniger lohnt sich der Aufwand für die Entwickler.
Und Bulldozer hat wenig Verbreitung (da Trinity noch neu ist, Zambezi weit am Massenmarkt vorbei und es keine vergleichbaren, älteren Prozessoren gibt, würde ich auf einen Anteil an den weltweit vorhandenen Plattformen im Promillebereich tippen) und eine Architektur, die radikal von allem abweicht, was es zuvor gegeben hat. Imho sind die Unterschiede sogar mit die größten, die die x86 Welt mindestens seit Einführung des Pentiums gesehen hat (mindestens aber seit Netburst). Gezielt dafür zu entwickeln lohnt sich nicht - und wird es auf absehbare Zeit auch nicht, da sollte man sich für die Lebensdauer der jetzt verfügbaren CPUs keine Hoffnungen mehr machen. (Und das nichtmal nur im Vergleich zu Intel. Eine Software, die Zambezi voll auslastet, würde auch auf den weit verbreiteten Phenoms nicht ordentlich laufen und die recht beliebten Llanos gnadenlos ausbremesn.)
AMD hat sich hier in eine Tradition mit IBMs Cell, AGEIAs PPU, dem SEGA Saturn oder Intels Itanium gestellt - und DIE Grundlage des x86-Erfolges vergessen: Sei so kompatibel, dass du deine Vorgänger selbst in dem schlägst, was diese am besten können.
Den meisten ist es sicherlich fremd, warum AMD gerade diesen Weg eingeschlagen hat, aber wer weiß, wenn in 3 Jahren die Technologie soweit ist, dass sie mit 8 Kernen spielerisch umgeht, dann wird AMD bestimmt einen Vorteil haben.
Vorteil von wem gegen wen? Die aktuellen CPUs werden in 3 Jahren vermutlich so oder so am Ende sein und wie diverse Spiele mit relativ guter Multi-Core-Skalierung und durchwachsenen AMD-Resultaten zeigen, liegt das Problem schon heute weniger bei der Nutzung der arg fein verteilten Integerkerne, sondern wahlweise beim zu schmalen Decoder, den knappen Caches oder aber eben daran, dass ein 4 moduliger Bulldozer für FPU-lastige Anwendungen nur ein (niedrig taktender, lang-pipeliniger) Quadcore ist. Und das werden sie auch immer bleiben.
Und für das nächste Duell gilt sowieso: Intel baut in einen Haswellkern genauso viele Ausführungseinheiten ein, wie AMD in ein Piledrivermodul. Sollte Software letztere in Zukunft besser ausnutzen können, wird sie auf ersteren also (dank HT) genauso zulegen - neue Vorteile ergeben sich nicht. Die alten Nachteile von Bulldozer werden aber erst mit Steamroller in Angriff genommen. (dabei aber auch Teile des Platzvorteils wieder aufgegeben)





