News AMD Ryzen 7 5800X3D: Jubiläums-Edition zeigt sich erneut

Seht es mal ganz ohne Prozente bei der Leistung. AMD will eine CPU an einen Kunden verkaufen, weil das ist was AMD herstellt. Angenommen der Kunde muss dafür eine AM5 Plattform kaufen dann sind das (AM5 Board = 200€, 32GB RAM = 400€) 600€ die der Kunde bereit sein muss auszugeben, bevor auch nur der erste Euro direkt an AMD fließt und dann reden wir ja ebenfalls von bis zu 450€.

AMD ist in der Falle. Sie richten ihr AM5 Produkt an Kunden die 1000€ ausgeben, aber wenn man von dem CPU Preis die Steuer und die Margen der Händler abzieht sieht das nicht gut aus, was am Ende bei AMD landet von diesen 1000€.

AMD sucht zurecht seine Kunden dort wo sie schon sind, auf AM4. Hier muss man den Kunden nicht überreden 1000€ auszugeben, bzw. man kann einem Kunden der 1000€ ausgibt ganz anders ausstatten und dabei landet noch mehr Geld in der eigenen Tasche.

Der AM4 Kunde hat also die Wahl. Seine Jetzige GPU weiterbenutzen und für 1000€ auf AM5 wechseln, oder AM4 behalten und einen 5800X3D mit einer 9070XT reinstecken. Unter dem Strich wird da ungefähr der gleiche Preis stehen. Kann man meckern oder jammern, dass die 5800X3D in manchen Spielen die 9070XT nicht auslasten kann, oder dass das Board kein PCIe 5.0 kann. Ist aber egal, weil im Vergleich zur Alternative auf AM5 zu wechseln und die alte GPU weiterzubenutzen ist das AM4 Upgrade wesentlich größer.

Klar, was ist wenn der Kunde eine NVidia Karte kauft, dann landet auch wieder weniger Geld bei AMD. Aber selbst diese Kunden werden sich über AMD freuen und das hält den Wert der Marke oben und AMD entgegnet einem aktuell sehr gefährlichem Narrativ, dass Spiele-PCs zu teuer sind und Neueinsteiger lieber die Finger davon lassen sollten.
 
Der AM4 Kunde hat also die Wahl. Seine Jetzige GPU weiterbenutzen und für 1000€ auf AM5 wechseln, oder AM4 behalten und einen 5800X3D mit einer 9070XT reinstecken. Unter dem Strich wird da ungefähr der gleiche Preis stehen. Kann man meckern oder jammern, dass die 5800X3D in manchen Spielen die 9070XT nicht auslasten kann, oder dass das Board kein PCIe 5.0 kann. Ist aber egal, weil im Vergleich zur Alternative auf AM5 zu wechseln und die alte GPU weiterzubenutzen ist das AM4 Upgrade wesentlich größer.

Genauso haben wir das damals zur Studentenzeit gehandhabt. Da hatte keiner die neusten, aber für uns unbezahlbaren BX-Boards mit Slot1-PentiumII und schnellem SDRAM, sondern irgendwelche alten Sockel7-Möhren wie z.B. mein altes ASUS P55TP4N mit asbach EDO-RAM durch einen Maddex-Sockel auf K6-2-300Mhz hochgepimpt. Und natürlich blieb da einiges an Leistung auf der Strecke. Wir sind unsere alten Möhren solange weitergefahren, wie es nur irgendwie sinnvoll war... weil kaum Kohle. Und in der aktuellen Wirtschaftslage wird die Fraktion, die jeden Euro 2x umdrehen muß, rasant wachsen.

Und dann ist da noch die Fraktion, die zwar einen halbwegs potenten Rechner haben will, aber mittlerweile keine Bock mehr hat, aller 3 Nasen lang neue Hardware zusammen zu schrauben und das System neu aufzusetzen, wieder alles mühsam sich einzurichten, um dann auch noch die nächsten 20-30 BIOSe einzuspielen, bis die Kinderkrankheiten aus der neuen Plattform endlich mal raus sind. Für die ist der 5800X3D genau das richtige. CPU wechseln und alles ist beim alten plus Leistungsboost, mit dem man nochmal 2-3 durchhalten kann.
 
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15 % in wqhd im Vergleich zum 7800x3d
4% in 4k

find ich absolut dämlich wenn jemand sagt die CPU ist 40% schneller in full hd medium setting :D

klar gibts Spiele wo es mehr auffällt,
In Bf6 hatte ich mit dem 5800X3D immer wieder Framedrops auf unter 90 fps in Feuergefechten, mit dem 9850X3D ist das kein Problem mehr und insgesamt spielt es sich viel flüssiger.
In Indiana Jones hatte ich vorher im Vatikan in den größeren Arealen eine Ruckelorgie mit 30 fps und nach dem CPU Upgrade flüssige 60. 4k DCI mit DLSS Quality ist immer noch 2744x1440 nativ, und wie gesagt, in beiden spielen habe ich max. Settings an, also alles was irgendwie geht.
Zu behaupten in WQHD und 4k gäbe es kein merkbares Leistungsplus ist also die einzig dämliche Aussage an der ganzen Sache wenn ich den Gegenbeweis hier stehen habe.
 
Ob das jetzt wirklich etwas bringt einen top eingefahrenen OC 5950x heutzutage noch gegen den 5800x3d zu tauschen? Hmmm. Um dann bei rechenlastigen loads wieder langsamer zu sein? Hmmm.
 
Also mir nicht unbedingt. Wieso AM5 überspringen müssen, wenn man mit ein bisschen warten eventuell mit ZEN 6 ein System bauen kann, das mehr oder minder fürs nächste ganze Jahrzeht reicht?

Ist doch ganz klar, damit man keine "tote Plattform" kauft.
Das ist ja auch das tolle an AM4 gewesen, dass man so lange aufrüsten konnte, ohne einen neuen Unterbau kaufen und einbauen müssen.
Seht es mal ganz ohne Prozente bei der Leistung. AMD will eine CPU an einen Kunden verkaufen, weil das ist was AMD herstellt. Angenommen der Kunde muss dafür eine AM5 Plattform kaufen dann sind das (AM5 Board = 200€, 32GB RAM = 400€) 600€ die der Kunde bereit sein muss auszugeben, bevor auch nur der erste Euro direkt an AMD fließt und dann reden wir ja ebenfalls von bis zu 450€.

Du meinst damit, dass AMD nicht an jedem AM5 Brett mitverdient?
Ob das jetzt wirklich etwas bringt einen top eingefahrenen OC 5950x heutzutage noch gegen den 5800x3d zu tauschen? Hmmm. Um dann bei rechenlastigen loads wieder langsamer zu sein? Hmmm.

Du bist scheinbar nicht die Zielgruppe.
 
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Ist doch ganz klar, damit man keine "tote Plattform" kauft.
Das ist ja auch das tolle an AM4 gewesen, dass man so lange aufrüsten konnte, ohne einen neuen Unterbau kaufen und einbauen müssen.
So schön langsam... Ich hab überhaupt nichts dagegen, dass jemand erst zu AM6 aufrüstet. Im Gegenteil, super.
 
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Also wenn die Edition nicht zu teuer wird, würde ich durchaus überlegen zuzuschlagen.
Wäre ein durchaus passabler Sprung von meinem 5700X und meine Platform würde
noch ein paar Jahre länger durchhalten.

Mal abwarten, wenn AMD jetzt 400€ verlangt ist das auch Irre
 
Du meinst damit, dass AMD nicht an jedem AM5 Brett mitverdient?

Viel von dem was OEMs verbauen ist schon Chipsetless. Die Preise bei den Ersatzteilen für Chipsetless und für Boards mit Chipset gehen da nicht weit auseinander. Was kommt denn von AMD effektiv bei einem Mainboard, ein Chip. Mehr wie $5-$10 sehe ich nicht pro Board an AMD fließen.

2027 soll DDR7 erscheinen, dann werden wir sehen wie AMD reagiert. AM4 war sicherlich langlebig, aber AM4 kam halt auch zeitnah zu DDR4 auf den Markt und DDR4 ist bis heute relevant.

AM5 war dann die Plattform für DDR5 Modelle und analog könnte AM6 halt die DDR6 Plattform werden. Solange der RAM für die Plattformen nicht ausstirbt, wird AMD keinen Grund sehen die Plattform an sich aussterben zu lassen. Das ist der Hauptunterschied zu Intel.
 
In Bf6 hatte ich mit dem 5800X3D immer wieder Framedrops auf unter 90 fps in Feuergefechten, mit dem 9850X3D ist das kein Problem mehr und insgesamt spielt es sich viel flüssiger.

Framedrops auf unter 90 Bilder jede Sekunde mit der vier Jahre alten CPU -- oder kurz:

2026-Problems. :fresse:

graffff.png



BF3-Test-Multiplayer-CPU-Benches-720p.png
 
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Wenn die für einen vertretbaren Preis (<250) erscheint, ersetzt diese noch meinen letzten antiken 2600er! 2x 5800x3d + 5700x sollten die nächsten paar Jahre noch langen…
 
Hab mir damals zum Release des 2700x ein gebrauchtes Asus Board gekauft. Seit dem habe ich zwischendruch auf den 3800x und dann auf den 58003dx geupteted letzterer war die beste Kaufentscheidung im Gaming bereich neben meiner 1080ti damals. Aktuell füttert das ganze eine 4090 und wird es wahrscheinlich auch noch eine ganze weile, weil ich aktuell noch Top zufrieden bin und alles was ich so zocke ohne Probleme in Ultra 4k spielen kann.
 
Viel wichtiger ist doch... wer unterschreibt darauf? :ugly:
Beim 2700X Gold Edition / 50th Anniversary Edition war Lisas Otto drauf und die Packung golden aufgemacht. Hier hätte ich mir etwas mehr versprochen, als nur ein kleines Logo auf der Pappschachtel. Am schönsten wäre auch wieder etwas auf der CPU selbst.

Ihr diskutiert zwar völlig zurecht über den Nutzwert, aber es gibt eben auch Käufer denen der Nutzwert nicht an erster Stelle steht.
 
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