AMD Ryzen Threadripper 2000 angekündigt: Bis zu 32 Kerne und 12 nm

AW: AMD Ryzen Threadripper 2000 angekündigt: Bis zu 32 Kerne und 12 nm

Da haben sie Intel ja mal wirklich kalt erwischt, wäre ich jetzt Intel CEO und würde sehen, dass meine Firma technologisch nicht mehr mit halten kann, würde ich einfach dumping Preise aufrufen, mit denen AMD auf Grund ihrer geringen Rücklagen niemals mithalten könnte, denn sonst sehe ich bis die neue Intel Architektur kommt ziemlich schwarz für die Blauen.
 
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Ich denke eher das die Fertigung noch nicht so weit war. Btw hat Windows mit den 2017 Threadreaper Probleme

Die Fertigung war schon soweit. Es gab ja ach schon die 32 Kerner Epyc CPUs. Die sind genau gleich, aber werden nur nicht vom TR4 Mainboard erkannt. AMD hielt das erstmal nicht für nötig und wollte dann mit einem 32 Kerner in 12nm kontern. Sonst hätten sie nicht mehr viel im Ärmel gehabt.
 
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Ein Kompromiss ist natürlich auch möglich, aber für mich zählt hauptsächlich IPC.

Kannst du mal bitte kurz erklären, was genau du unter IPC verstehst? Der Begriff ist nämlich nicht so klar definiert, wie man denkt.

Da haben sie Intel ja mal wirklich kalt erwischt, wäre ich jetzt Intel CEO und würde sehen, dass meine Firma technologisch nicht mehr mit halten kann, würde ich einfach dumping Preise aufrufen, mit denen AMD auf Grund ihrer geringen Rücklagen niemals mithalten könnte, denn sonst sehe ich bis die neue Intel Architektur kommt ziemlich schwarz für die Blauen.

Warum so sarkastisch? Auch wenn Intels Konter teils gravierende Vorteile haben wird, preisleistungsmäßig wird Intel hier massiv in die Schranken gewiesen. Natürlich vorausgesetzt, dass der 28 Kern Cascade Lake für über 4000-5000 Euro verkauft werden wird. Man weiß es halt nicht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sie dafür 2500-3000 Euro ansetzen werden, was ich für mich persönlich für angemessen halte.
 
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Weil das wohl das Aas im Ärmel ist, ryzen Punkt mit Kernen und Multi Thread, also gehen sie den Weg weiter.

mensch Hugo, haben wir dir nicht schon hundert mal gesagt, du solltest das schmuggeln toter biber doch besser sein lassen? ;)

@topic

echt krass, was kerntechnisch derzeit los ist. bleibt nur zu hoffen, dass sich die software so zeitnah als möglich daran orientiert. ^^
 
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Hahaha, das war so klar. Selbst jetzt liefert Intel nur dann, wenn ihnen AMD einen Tritt in den Arsch gibt. Mir soll's recht sein. Nur auf die Preise bin ich jetzt gespannt.

Ich finde es für AMD schweinegeil das sie Intel so viel Druck machen können, nach all den Jahren der Schrott CPUs endlich was gutes in den Händen zu haben. Letztes Jahr habe ich schon geschrieben, dass Ryzen kein herkömmlicher Tritt in den Hintern für Intel war, sondern Panzerfaust Style :)
 
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Es scheint wirklich so zu sein, daß 2 DIES keinen direkten Memzugriff haben. Das gefällt mir natürlich nicht, weil Bandbreite wegfällt, sowie die Latenz spürbar steigt. Allerdings scheint es Workloads zu geben, bei denen es wohl egal ist, sonst würden sie das so nicht umsetzen. Ist natürlich NICHT bestätigt.

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AMD Reveals Threadripper 2 : Up to 32 Cores, 250W, X399 Refresh

Da haben sie Intel ja mal wirklich kalt erwischt, wäre ich jetzt Intel CEO und würde sehen, dass meine Firma technologisch nicht mehr mit halten kann, würde ich einfach dumping Preise aufrufen, mit denen AMD auf Grund ihrer geringen Rücklagen niemals mithalten könnte, denn sonst sehe ich bis die neue Intel Architektur kommt ziemlich schwarz für die Blauen.

Genau das kann Intel auch nicht so einfach, weil sämtliche Mischkalkulationen vernichtet wären. Es wird genug Querfinfanzierung innerhalb des Konzerns geben, denn sie tanzen ja nicht nur auf dem GPU und CPU Gebiet.
 
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Was preislich möglich wäre, kann man vielleicht daran erkennen, dass TR 1 bereits 4 vollbelichtete Dies besaß. Aber selbstverständlich werden sie deutlich mehr verlangen. Rund 2500 $ erwarte ich schon zum Start aber die von Schaffe erhofften 1200 sind irgendwann sicher möglich, also freu ich mich pünktlich zur Ankündigung der TR 3000er auf die entsprechende Anpassung der Signatur. ^^
 
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Genau das kann Intel auch nicht so einfach, weil sämtliche Mischkalkulationen vernichtet wären. Es wird genug Querfinfanzierung innerhalb des Konzerns geben, denn sie tanzen ja nicht nur auf dem GPU und CPU Gebiet.

Laut dem Intel Jahresabschlussbericht mangelt es ihnen nicht gerade an Rücklagen, die Gewinne sind auch extrem und übersteigen die Jahresumsätze von AMD problemlos, ich glaube wirklich nicht das es ein Problem wäre, allerdings schätze ich das sie momentan noch auf ihren Ruf bauen, aber das kann schnell schief gehen.
 
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Es kommt halt drauf an ob man die zusätzliche Chipfläche für IPC oder für Kerne opfert. Ein Kompromiss ist natürlich auch möglich, aber für mich zählt hauptsächlich IPC.

Natürlich hat das auch Nachteile: wenn man jetzt riesige Kerne bringt skaliert das halt auch schlechter (Stichwort Mobiler Bereich).

chipfläche hätte es mehr als genug. die ipc wird deutlich stärker verbessert als momentan bei intel inzwischen sind die intel cpus aufgrund von höherem takt und geringeren latenzen besser fürs gaming als amd cpus. die latenzen können aufgrund des aufbaus nur begrenzt verbessert werden der höhere takt ist vor allem aufgrund der reife der intel cpus vorhanden. wenn die gerüchte stimmen und amd cpus nächstes jahr 5ghz schaffen kommt intel stark in bedrängnis denn die leistung per clock ist bei amd bereits höher.
 
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Es scheint wirklich so zu sein, daß 2 DIES keinen direkten Memzugriff haben. Das gefällt mir natürlich nicht, weil Bandbreite wegfällt, sowie die Latenz spürbar steigt. Allerdings scheint es Workloads zu geben, bei denen es wohl egal ist, sonst würden sie das so nicht umsetzen. Ist natürlich NICHT bestätigt.

Wie soll das denn anders gehen? Die Bandbreite ist übrigens nicht das Problem. Es ist halt so, dass sich zwei Dies eine Dual Channel Connection teilen müssen, aber das wäre so oder so der Fall. Es sind eher die Latenzen.
 
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Da haben sie Intel ja mal wirklich kalt erwischt, wäre ich jetzt Intel CEO und würde sehen, dass meine Firma technologisch nicht mehr mit halten kann, würde ich einfach dumping Preise aufrufen, mit denen AMD auf Grund ihrer geringen Rücklagen niemals mithalten könnte, denn sonst sehe ich bis die neue Intel Architektur kommt ziemlich schwarz für die Blauen.
Sarkasmus? Wenn nicht:
Was bitte heißt technologisch nicht mithalten?
Dir ist schon klar, dass trotz allem Intel nach wie vor in allen Bereichen "in Führung" ist und AMD diejenigen sind, die grade über den Preis konkurrieren. So ehrlich muss man dann schon sein
Kannst du mal bitte kurz erklären, was genau du unter IPC verstehst? Der Begriff ist nämlich nicht so klar definiert, wie man denkt.

Ich spreche von den Instructions per clock (per core). Per core deshalb, weil dann diese Performance in jeglicher Hinsicht skaliert. Wenn man immer nur die gesamte IPC betrachtet (aufgrund von speziellen Befehlen/Instruktionen) oder mehr Kernen dann hilft das ja wieder nur in wenigen Anwendungen.
Im übrigen meine ich das natürlich RAM bereinigt (also unabhängig von der RAM Geschwindigkeit, nur die Architektur der CPU)
chipfläche hätte es mehr als genug. die ipc wird deutlich stärker verbessert als momentan bei intel
Nicht wirklich: 3-4% sind inetwa auch das, was Intel immer draufhaut, sofern man von den 3 gleichen Chips (Skylake, Kaby Lake, Coffe Lake) absieht.
 
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8 Threader für den "normalen" PC User gibts schon seit...
Vorsicht, nicht die Threads von HTT (virtuelle Kerne) mit denen echter Kernen verwechseln. Mag sein das wir seit vielen Jahren CPUs mit mehr als 4 Threads haben, aber ein Quad-Core mit HT/HTT und 8 Threads hat trotzdem nur 4 echte (und eben 4 virtuelle) Kerne. Schon weil die virtuellen Kerne nur einen Bruchteil (~15%) der Rechenleistung der echten Kerne bieten (es sind ja nur ein "paar" zusätzliche Register), lohnt eine Anpassung sehr oft vielleicht gar nicht. Der Aufwand ist da vielleicht sehr häufig genau so hoch (evtl. sogar höher?) wie die Anpassung an "echte" Kerne.

Siehe auch die Probleme mit der Zuweisung von Threads zu echten und virtuellen Kernen, und was passiert wenn für echte Kerne gedachte Threads auf virtuellen Kernen laufen = Performance-Einbruch.

Mit 8/12/16/18/...32 Kernen stehen jetzt aber sehr viel mehr echte Kerne zur Verfügung (8 echte Kerne gibts im Mainstream ja gerade mal seit 1 Jahr). Es kann also durchaus sein, dass die Anpassungen hier jetzt (im gewissen Rahmen versteht sich, es wird nicht morgen schon jedes Game 32 Kerne nutzen) zumindest deutlich schneller passieren, als in den 10 Jahren davor.

Immerhin war schon Quake 3 von 1999/2000 für Computer mit 2 CPUs (zwei Sockel Systeme^^) optimiert.
 
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Mal eine Frage an die Runde bzgl. der vielen Kerne und Spielen.

Klar ist, dass es lange Zeit nicht notwendig war, mehr als 4 Kerne / 8 Threads zu nutzen. Im Mainstreambereich gab es ja nicht sonderlich viel mehr. Mittlerweile überschwemmt AMD den Markt mit Kernen, das finde ich durchaus gut. Dennoch gibt es nur sehr wenige Spiele, die für 8 Kerne und mehr programmiert werden.

Ist es so schwer, ein Spiel zu entwickeln, welches durchaus mal 16 oder 32 Kerne inklusive SMT nutzen? Ich kann mir das selber nicht wirklich vorstellen, da ich davon einfach keine Ahnung habe.

Ansonsten ist das eine nette News. Hätte ich Geld im Überfluss, dann würde ich mir einen zweiten nutzlosen PC bauen und den 32 Kerner holen. Einfach nur, weil ich das so krass finde :D

Acht und mehr Kerne zu nutzen ist relativ einfach – zum Beispiel KI-Berechnungen und Nachladevorgänge lassen sich prinzipiel gut auslagern und einige Engines konnten schon vor Jahren über 100 Threads generieren. Das eigentliche Problem besteht darin, nicht von einem Hauptthread limitiert zu werden. Denn am Ende muss ein Spiel alle Berechnungsergebnisse zu einem Gesamtbild zusammenfassen. Diese Arbeit ist nicht parallelisierbar und wird sogar um so aufwendiger, je mehr Berechnungen parallel erfolgten und nur miteinander abgeglichen werden müssen. Im Extremfall haben dann 31 Kerne 10 ms lang gerechnet, damit im Anschluss 1 Kern 100 ms lang den Verwaltungs-Overhead abarbeitet. Die meisten Spiele-Entwickler machen sich diese Mühe aber gar nicht erst, denn CPU-Aufgaben lassen sich kaum skalieren: Eine 32 Kerne auslastende KI kann man in einem 4-Kern-System nicht einfach abschalten, ohne das Spiel zu ruinieren. CPU-Leistung deutlich oberhalb der Mindestanforderungen kann deswegen nur in mehr Fps investiert werden – und dafür muss jeder einzelne Thread schneller bearbeitet werden, also die Single-Core-Leistung steigen.


Das wird ein interessantes Duell, wobei mir AMD momentan überlegen erscheint:
-Wesentlich günstigere Fertigung (Es gibt ja schon Threadripper für 330€)
-Vorhandene Mainboards
-Deutlich einfacherer Kühlung da mehrere verlötete Dies
-Kühler sind bereits am Markt

Vermutlich wird Intel bei der Leistung etwas vorne liegen, nützt nur wenig wenn AMDs Angebot nur die Hälfte kostet...

Bei einer Steigerung der Leistungsaufnahme um knapp 50 Prozent können einige vorhandene Mainboards Probleme bekommen und Kühler sowieso. Von Übertaktung ganz zu schweigen.


Damit wären die anderen bei Dies aber extrem gehemmt, das ist eine relativ unbrauchbare Idee. Zumal es wohl keine so großen Probleme geben wird, bis 8 Threads hat jeder seinen eigenen CCX und bis zu 4 Threads sogar sein eigenes Die.

Er bezog sich vermutlich auf den "Game Mode". Viele Spiele leiden, wenn ihre Threads nicht auf einen CCX konzentriert sind und einige laufen bei 32 Threads (geschweige denn 64) gar nicht. AMD sieht deswegen einen beschnittenen Spiele-Betriebsmodi für aktuelle Threadripper vor, bei denen praktisch nur der halbe Chip wie ein Ryzen-Achtkerner genutzt wird. Bei vier aktiven Dies werden die Probleme zunehmen und sollte AMD tatsächlich einen Speichercontroller je Die aktivieren (ich tippe eher auf 2+0+2+0), dann wäre ein Einzel-Die-Game-Mode auf Single-Channel beschränkt und somit langsamer als gleichtaktende AM4-Systeme.


Aha, da ist ja das Video zum TR4, ich warte schon seit Wochen lieber Herr Torsten Vogel. Nicht böse sein, auch als Fan deiner Arbeit hier bei der PCGH., aber eigentlich bestimmt der Anwender ob er mit einem High-End System auch spielen möchte und auch dafür geeignet ist, sowie auch bei anderen bestehenden High-End Systemen :D . Ist also im Video keine gute Ausrede ;-)

Das Video wurde erstmals im Januar veröffentlicht, Feedback ist an passender Stelle willkommen. ;-)


Schon aber was Schaffe meint ist, dass man Produkte bringt die der Markt (noch) nicht braucht. Man sättigt ihn nun jetzt schon und wenns dann gebraucht wird kaufen die Leute nicht mehr. Verkauft man jetzt aber 16 Kerner und in 2-3 Jahren 32er dann verdient man doppelt. Intel hat das jetzt Jahrzehnte so erfolgreich und ökonomisch gesehen schlau gemacht. AMD bringt sich hier selbst um Umsatz, umgekehrt weil wir jetzt endlich Konkurrenz haben bewegt sich der Markt deutlich. Ich finds cool aber eben auch übertreiben.

Zu mehr Cores: diese Strategie hatte AMD halt auch schon mit Bulldozer, aber wenn man die IPC nicht noch deutlich steigert oder die Taktraten, fährt auch Ryzen früher oder später wieder gegen due Wand, denn Intel schläft nicht (mehr)

Die Erfahrung mit den ersten 64-Bit-Prozessoren (Athlon 64) und den ersten Desktop-Achtkernern (Bulldozer) lehrt, dass deutlich zu früh im Endkundenmarkt eingeführte Features keinen Unterschied machen, weil die Systeme aus anderen Gründen ausgemustert werden, bevor die Techniken für durchschnittliche Endanwender wichtig werden.


Ich bin mir ziemlich sicher das der 32C TR in der Produktion ca. genau so teuer ist wie der TR 1950X. Die aktuellen TR's haben schon 4 belichtete Dies. Was soll dann daran teurer werden?

CPU-Preise hängen nur indirekt mit den Produktionskosten zusammen (Intel hat für einen 1.000-Euro-Core-2-Quad mal versehentlich <80 US-Dollar bestätigt.). 32 statt 16 Kerne dürften AMD nur ein paar Euro mehr kosten. Aber wenn sie 32 Kerne für 800 Euro anbieten, dann können sie Kunden mit einem Bedarf an 16 oder 8 Kernen bestenfalls noch 450 respektive 300 Euro abknöpfen, auch wenn diese deutlich mehr Geld zur Verfügung hätten. Ziel eines CPU-Portfolios ist es immer, möglichst bei jedem Käufer dessen maximales Budget abzuschöpfen um kommende Entwicklungen zu finanzieren und die Aktionäre glücklich zu stimmen. Die Produktionskosten spielen eine untergeordnete Rolle.


nice
(2017) Intel: 18 Kerne AMD: 16 Kerne
(2018) Intel: 28 Kerne AMD: 32 Kerne

(2019) Bethesda: 4 Kerne ausgelastet :devil:
 
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Sarkasmus? Wenn nicht:
Was bitte heißt technologisch nicht mithalten?
Dir ist schon klar, dass trotz allem Intel nach wie vor in allen Bereichen "in Führung" ist und AMD diejenigen sind, die grade über den Preis konkurrieren. So ehrlich muss man dann schon sein

Nein das ist kein Sarkasmus, das ist ein Fakt. Intel hat in Jahren nichts größeres als einen 28 Kerner hinbekommen und AMD innerhalb von kurzer Zeit einen 32 Kerner und mit Zen 2 wäre ein 64 Kerner nicht unwahrscheinlich, mit einem einzelnen großen Die ist eine so schnell Entwicklung nahezu ausgeschlossen.
 
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Vorsicht, nicht die Threads von HTT (virtuelle Kerne) mit denen echter Kernen verwechseln. Mag sein das wir seit vielen Jahren CPUs mit mehr als 4 Threads haben, aber ein Quad-Core mit HT/HTT und 8 Threads hat trotzdem nur 4 echte (und eben 4 virtuelle) Kerne. Schon weil die virtuellen Kerne nur einen Bruchteil (~15%) der Rechenleistung der echten Kerne bieten (es sind ja nur ein "paar" zusätzliche Register), lohnt eine Anpassung sehr oft vielleicht gar nicht. Der Aufwand ist da vielleicht sehr häufig genau so hoch (evtl. sogar höher?) wie die Anpassung an "echte" Kerne.
Ist mir bewusst, in manchen Fällen brachte es dennoch 20 % und bei Spielen sieht mans ja auch, dass es was bringen kann (man vergleiche 2 Kerner mit 2 Kerner + HT)

Siehe auch die Probleme mit der Zuweisung von Threads zu echten und virtuellen Kernen, und was passiert wenn für echte Kerne gedachte Threads auf virtuellen Kernen laufen = Performance-Einbruch.
War am Anfang durchaus ab und an so. Dann schaltet man HT halt aus oder verzichtet auf die 5% FPS.
Ryzen hatte anfangs ähnliche "Probleme" wegen seinem Aufbau im Verbund.

Ich meinte eher, es spricht seit 10 Jahren nix dagegen dahingehend auch zu entwickeln, die Richtung ist klar vorgegeben. Und trotzdem hat sich in der Zeit wenig getan, erst jetzt erscheinen Spiele die 4 Kerne richtig nutzen und mehr nur eher vereinzelt.
Man hat damals angefangen einzelne Programme langsam auch mal auf 8 Threads zu testen
Mit 8/12/16/18/...32 Kernen stehen jetzt aber sehr viel mehr echte Kerne zur Verfügung (8 echte Kerne gibts im Mainstream ja gerade mal seit 1 Jahr).
Danke, das weiß ich alles ;)
Für Entwickler ist es aber generell mal wichtig, dass ein System verfügbar ist, nicht nur die Marktdurchdringung.
Klar ist entscheidend, ob am Markt dann auch Systeme etwabliert sind, niemand macht sich die Arbeit für 5% der Computer. Deshalb wirds auch weiterhin lange dauern, bis mehr Threads verwendung finden. Aber wichtig ist für die Entwicklung, dass man mal ein System hat, mit dem man herumexperimentieren kann. So sehen zumindest wir (Institute for parallel computing) das.
Es kann also durchaus sein, dass die Anpassungen hier jetzt (im gewissen Rahmen versteht sich, es wird nicht morgen schon jedes Game 32 Kerne nutzen) zumindest deutlich schneller passieren, als in den 10 Jahren davor.
Das wird aufgrund der Erfahrung auch so sein. Wenn man mal seinen Programmcode auf 4 Threads optimiert hat, ist es leichter das noch weiter zu teilen, als wenn man immer noch mit einem arbeitet
Immerhin war schon Quake 3 von 1999/2000 für Computer mit 2 CPUs (zwei Sockel Systeme^^) optimiert.
Und Quake 4 hatte sogar einen Patch der 4 Threads unterstützt hat. Ich glaube das war damals ein Novum bei Spielen.
 
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Da haben sie Intel ja mal wirklich kalt erwischt, wäre ich jetzt Intel CEO und würde sehen, dass meine Firma technologisch nicht mehr mit halten kann, würde ich einfach dumping Preise aufrufen, mit denen AMD auf Grund ihrer geringen Rücklagen niemals mithalten könnte, denn sonst sehe ich bis die neue Intel Architektur kommt ziemlich schwarz für die Blauen.

Technologisch ist Intel immer noch in Führung, nur eben nicht so deutlich. Sie haben den höheren Takt, den besseren Fertigungsprozess, die höhere IPC und den Einzelprozessor mit den meisten Kernen (eben 28 gegen 8). AMD hat halt den gigantischen Vorteil, dass sie ihre CPUs skalieren können, nur spricht bei Intel nichts dagegen, das auch zu machen. Eine Freigabe von Mainboards mit zwei Sockeln, für Normalos, wäre schonmal ein erster Schritt.

AMD hat gewaltig aufgeholt, ein Grund jetzt Intel für tot zu erklären ist das noch lange nicht.
 
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Siehe auch die Probleme mit der Zuweisung von Threads zu echten und virtuellen Kernen, und was passiert wenn für echte Kerne gedachte Threads auf virtuellen Kernen laufen = Performance-Einbruch.

Der Scheduler verteilt die Last doch durch die zusätzlichen Threads auf die echten Kerne, damit sie optimal ausgelastet werden können. Hat man Software die 8 Threads nutzen können, sollte doch bei 8 echten Kernen die Leistung steigern. Spiele profitieren davon wenig bis gar nicht, weil fast alle Titel früher nur auf 4c/4t ausgerichtet waren.

Immerhin war schon Quake 3 von 1999/2000 für Computer mit 2 CPUs (zwei Sockel Systeme^^) optimiert.

Das SMP in Q3 soll aber wohl nicht richtig funktionieren. Carmack hatte damals zu den DuaalCore CPUs geäußert, dass sie in Spielen mehr Möglichkeiten bieten werden
 
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@PCGH_Torsten

Er bezog sich vermutlich auf den "Game Mode". Viele Spiele leiden, wenn ihre Threads nicht auf einen CCX konzentriert sind und einige laufen bei 32 Threads (geschweige denn 64) gar nicht. AMD sieht deswegen einen beschnittenen Spiele-Betriebsmodi für aktuelle Threadripper vor, bei denen praktisch nur der halbe Chip wie ein Ryzen-Achtkerner genutzt wird. Bei vier aktiven Dies werden die Probleme zunehmen und sollte AMD tatsächlich einen Speichercontroller je Die aktivieren (ich tippe eher auf 2+0+2+0), dann wäre ein Einzel-Die-Game-Mode auf Single-Channel beschränkt und somit langsamer als gleichtaktende AM4-Systeme.

Ich denke, dass sie sich dafür etwas einfallen lassen werden, ich kann mir jedenfalls keine Single Channel Anbindung für den Gaming Mode vorstellen, ohne dass sie dafür massiv verissen (Tester) werden.
 
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Die Erfahrung mit den ersten 64-Bit-Prozessoren (Athlon 64) und den ersten Desktop-Achtkernern (Bulldozer) lehrt, dass deutlich zu früh im Endkundenmarkt eingeführte Features keinen Unterschied machen, weil die Systeme aus anderen Gründen ausgemustert werden, bevor die Techniken für durchschnittliche Endanwender wichtig werden.
Ein für heute nicht mehr soooo relevanter Vergleich:
Mein Athlon 4000 wurde halt dann doch schnell mal zu langsam, der Bulldozer war von Start weg zu langsam. Ein Bulldozer mit der IPC der Konkurrenz würde auch heute noch in den Systemen sein und viele würden sagen "wozu aufrüsten". Oder wars zu Athlon 64 Zeiten auch so, dass eine 10 Jahre alte CPU (wie etwa ein i7 von 2008 wenn man nur etwas übertaktet) noch völlig reicht für alle Spiele? Da reden wir halt von einem 60 Mhz Pentium. Was lief da 2003 noch drauf?
Hingegen ein i7 von 2008 mit seinen 4 Kernen und HT (hab ich um 220€ bekommen) läuft und läuft und weder Windows, noch office, noch sonstige Programme zwingen mich zum Aufrüsten, Spiele auch nicht.
Der PC Markt bricht jährlich etwas ein, nicht nur wegen der Mobilen Geräte (Handy und co) sondern wegen der "Sättigung" die erreicht ist: mehr Performance wird halt nicht mehr so gebraucht wie früher.

Ergo nimmt sich AMD vielleicht schon selbst ein geringes Stück vom Kuchen weg.

Unterschätzt wird hier auch die SSD, die generell den PCs längeres Leben einhaucht, weil sich alles flotter anfühlt.
 
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Schon weil die virtuellen Kerne nur einen Bruchteil (~15%) der Rechenleistung der echten Kerne bieten (es sind ja nur ein "paar" zusätzliche Register), lohnt eine Anpassung sehr oft vielleicht gar nicht.

Haaalt, Stop! Ein kurzer Exkurs in die Welt des SMT:

Je nachdem, was da läuft, kann SMT eine ganze Menge bringen. Zum einen können damit Speicherlatenzen versteckt werden. Wenn ein Thread grade auf seine Daten aus dem Speicher wartet, macht der andere weiter. So könnten sich zum Beispiel zwei Threads abwechseln und im besten Fall muss keiner mehr wirklich warten. Ansonsten können Aufgaben vom zweiten Thread ausgeführt werden, für die noch Recheneinheiten vom ersten Thread freigelassen werden. Das kann durch eine nicht zum Prozessor passenden Workload, und das lässt sich eigentlich nicht vermeiden, deswegen sind eigentlich immer noch irgendwelche Einheiten frei, die Frage ist, ob der zweite Thread mit denen grade was anfangen kann, oder durch Abhängigkeiten innerhalb eines Threads passieren, die sonst wieder zu Latenzen führen würden.

Im Endeffekt sind es wirklich "nur ein paar Register", aber die ermöglichen halt einen Threadwechsel innerhalb kürzester Zeit, während ansonsten alle Register gespeichert und die vom anderen Thread gelesen werden müssen. Natürlich ist es jetzt für ein OS, bzw. dessen Scheduler erstmal nicht so simpel, abzuschätzen, wo man jetzt welche Threads am besten hinpackt, daher die Probleme. Das ganze wird natürlich bei Architekturen mit mehreren Sockeln, Ringbussen oder auch AMDs IF besonders witzig, wenn der Scheduler noch raten muss, wer mit wem am besten reden kann.

Bei einer gleichmäßigen Last über alle Kerne kann man aber mehr oder weniger pauschal sagen, dass die Auslastung der Recheneinheiten erhöht wird, da Wartezeiten wegfallen. Bei Anwendungen, die gut skalieren bringt es deshalb oft mehr, als bei Spielen, wo man ja schon eher froh sein kann, wenn es keinen Nachteil bringt.
 
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