AMD Ryzen Threadripper 2000 angekündigt: Bis zu 32 Kerne und 12 nm

AW: AMD Ryzen Threadripper 2000 angekündigt: Bis zu 32 Kerne und 12 nm

Ok, aber für klassische Server Workloads ist wichtig:
* Kerne
* Kerne
* Kerne
* IO Performance
* IO Performance
* Kerne

:-D
Psst: ich hab mal gehört, dass es nicht unwichtig ist, was die Kerne leisten und bei welchem Verbrauch. Aber sags niemanden weiter, ist ein großes Geheimnis!
Darüber hinaus: Effizienz, Infrastruktur, Softwaresupport... (wesentlich wichtgiger als 2 Kerne mehr oder wengiger)
@AMG38: Gefällt mir deine Erläuterungen, aber du solltest zwischen dem technologischen Status und der Marktdurchdringung/Etablierung unterscheiden. Bei ersterem kann AMD durchaus nächstes Jahr vorbeiziehen. Das alleine reicht natürlich nicht. Und Intel wird seinerseits 2020 wiederum technologisch kontern, dabei aber zuvor noch keine signifikanten Marktanteile verloren haben, wahrscheinlich.
Im Serverbereich kann AMD gewinnen, ohne, dass Intel viel verliert: AMD ist da ja bei fast 0% und ob Intel da 1-2% verliert macht zwar eigentlich nicht viel aus (rein von der Prozentzahl her) aber für AMD wär das schon ein riesen Schritt den Marktanteil auf ein paar Prozent zu heben.

Letztlich ist für AMD aber die Marge wichtig und da ist auch bei gleichbleibendem Marktanteil nach all den Jahren des Preisdumpings viel Potential, vorallem aufgrund ihrer Strategie mit 1-2 Dies die sehr flexibel kombiniert werden können
 
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Zum Update. Naja 250 Watt für 32 Kerne ist ja noch in Ordnung. Hatte ich mir auch gedacht. Aber mit einem 420er Radi sollte das gut hinhauen.
 
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Sehe ich skeptisch. Erstens braucht Intel dafür einen sehr gut funktionierenden 10nm Prozess und noch bessere Yieldraten. Wie soll das sonst funktionieren? AMD wird einen massiven Preisdruck aufbauen können.

AMD muss die Entwicklungskosten auf deutlich weniger verkaufte Einheiten umlegen, hat mangels Firmeneigentum relativ hohe laufende Kosten (selbst die Firmengebäude sind mittlerweile angemietet) und an der Fertigung wollen auch noch TSMC respektive GF mitverdienen. Ein Preisrennen kann man so nicht gewinnen. Den letzten Bilanzen zu Folge würde Intel dann noch schwarze Zahlen schreiben, wenn sie jedem AMD-Kaufinteressierten einen 28-Kerner schenken.
 
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Man mag mehr Kerne verbauen - und das auch noch günstig, aber mehr ist nicht automatisch besser (s. Bulldozer vs I5/i7)

Bulldozer ist für mich immer noch ein dummes Beispiel, weil er nicht mehr Kerne als der Core i7 hatte. Pro Kern sind nur Teile der CPU zweifach vorhanden und AMD nannte es Module, aber von einem 8-Kerner war das meilenweit entfernt. Ein fiktiver Phenom III X6 mit SMT wäre die deutlich billigere und bessere Lösung gewesen und dann hätte man auch von einem 6-Kerner sprechen können. Der hätte auch Intel weh tun können. Ich weiß bis heute nicht wie man Millionen an Euro für ein Produkt verbrennen kann was schlechter als das Vorgängermodell ist und auch noch teurer in der Herstellung. Bei AMD kam SMT einfach 7 Jahre zu spät.
Zurück zum Thema:
Der Phenom II 1090T war trotz der schwächeren IPC durch die 2 zusätzlichen Kerne einem Core i5 (1. Generation) teilweise überlegen. Stromverbrauch war auch akzeptabel und somit kann man durch Kerne schon gewisse Nachteile etwas ausgleichen. Für den Core i7 (1. Generation) hätte es 6 Kerne + SMT gebraucht. Beides wäre technisch für AMD absolut möglich gewesen und AMD wäre in einer absolut anderen Situation.
 
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Es mag ein nicht optimales Beispiel sein für dich aber selbst im deiner Ausführung ist es super: mehr "Echte" Kerne wären höherer Verbrauch und geringerer Takt geworden - und somit in den meisten Bereichen NOCH geringere Leistung. Also... mehr Kerne ist nicht automatisch besser. Thats it.

Mir fällt grad auf, dass Intel ihre 28 Kern CPU auch als Gamingprodukt vermarktet
 
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AMD muss die Entwicklungskosten auf deutlich weniger verkaufte Einheiten umlegen, hat mangels Firmeneigentum relativ hohe laufende Kosten (selbst die Firmengebäude sind mittlerweile angemietet) und an der Fertigung wollen auch noch TSMC respektive GF mitverdienen. Ein Preisrennen kann man so nicht gewinnen. Den letzten Bilanzen zu Folge würde Intel dann noch schwarze Zahlen schreiben, wenn sie jedem AMD-Kaufinteressierten einen 28-Kerner schenken.


Die Entwicklungskosten eines 4 Kern CCX Moduls sind doch viel geringer als die eines 28 Kern Monolithen + dem ganzen restlichen Portfolio. Wenn weniger Einheiten verkauft werden, entstehen auch weniger Kosten. Die allseits gepriesene Finanzstärke Intels sehe ich auch etwas kritischer, denn hohe Gewinne führen auch zu hohen Verbindlichkeiten gegenüber den Investoren, mal abgesehen von deren Erwartungen, was mitunter ein sehr sensibles Konstrukt sein kann. Letzliches glaube ich nicht an die bedingungslose Implikation hohe Bilanzen -> hohe operative Flexibilät.

Psst: ich hab mal gehört, dass es nicht unwichtig ist, was die Kerne leisten und bei welchem Verbrauch. Aber sags niemanden weiter, ist ein großes Geheimnis!
Darüber hinaus: Effizienz, Infrastruktur, Softwaresupport... (wesentlich wichtgiger als 2 Kerne mehr oder wengiger)

Super, dann ist 7nm Epyc ja genau das Richtige.
 
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Es mag ein nicht optimales Beispiel sein für dich aber selbst im deiner Ausführung ist es super: mehr "Echte" Kerne wären höherer Verbrauch und geringerer Takt geworden - und somit in den meisten Bereichen NOCH geringere Leistung. Also... mehr Kerne ist nicht automatisch besser. Thats it.

Taktfrequenz und Verlustleistung skalieren nicht linear, deswegen reicht es oft 200-400 MHz den Takt zu senken, aber dafür die Kernanzahl zu erhöhen und die Verlustleistung bleibt gleich. Als Beispiel hatte ich mir einen Ryzen 7 angesehen und zwischen 3 GHz und 4 GHz lag eine Vervierfachung der Verlustleistung. Intel skaliert besser, aber im oberen Bereich fällt die Effizienz auch stark ab. Durch eine Kernverdoppelung kannst du also die Effizienz je nach Einsatzbereich stark erhöhen.
 
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Taktfrequenz und Verlustleistung skalieren nicht linear, deswegen reicht es oft 200-400 MHz den Takt zu senken, aber dafür die Kernanzahl zu erhöhen und die Verlustleistung bleibt gleich. Als Beispiel hatte ich mir einen Ryzen 7 angesehen und zwischen 3 GHz und 4 GHz lag eine Vervierfachung der Verlustleistung. Intel skaliert besser, aber im oberen Bereich fällt die Effizienz auch stark ab. Durch eine Kernverdoppelung kannst du also die Effizienz je nach Einsatzbereich stark erhöhen.

Ja. Stichwort Sweet Spot
 
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Erm ja wenn AMD es schafft bei Softwareökonomie,Support und Infrastruktur aufzuholen wird es ein echt tolles Paket. Sonst ist es eben "nur" ein Chip mit vielen Kernen

Welche Softwareökonomie meinst du bei einem Produktivsystem? Wohl bemerkt kein Entwicklungssystem.
 
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Welche Softwareökonomie meinst du bei einem Produktivsystem? Wohl bemerkt kein Entwicklungssystem.
Letztlich ist auch auf Produktivsystemen auf Prozessoren hin optimiert und entwickelt. Nicht im selben Sinne wie bei GPGPU, aber es gibt durchaus einen riesigen Entwicklersupport von Intel und kaum einen von AMD.
 
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Hm, da bin ich skeptisch. Ein Produkt für das es an jeder Ecke Support gibt, ist folglich ein Produkt für das sehr viel Support nötig ist. Würde jeder halbwegs begabte damit von selbst klarkommen/sich reinfuchsen, bräuchte es so immens viel Support nicht. Das mag zwar praktisch sein, aber sicher kein Zeichen von Qualität.
Ich gebe aber auch zu bedenken, dass ich von diesem Arbeitsfeld keinen wirklichen Schimmer habe. Es erscheint mir aber einfach logisch.

btw Rollora, du bist eigentlich lange genug dabei um zu wissen wie es um doppelposts bestellt ist. Nicht dass das nicht deine Entscheidung wäre, aber es macht das lesen (gerade am Handy, wie bei mir) unnötig unübersichtlich/verwirrend.
 
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Hm, da bin ich skeptisch. Ein Produkt für das es an jeder Ecke Support gibt, ist folglich ein Produkt für das sehr viel Support nötig ist. Würde jeder halbwegs begabte damit von selbst klarkommen/sich reinfuchsen, bräuchte es so immens viel Support nicht. Das mag zwar praktisch sein, aber sicher kein Zeichen von Qualität.
Ich gebe aber auch zu bedenken, dass ich von diesem Arbeitsfeld keinen wirklichen Schimmer habe. Es erscheint mir aber einfach logisch.
Naja Prozessoren selbst benötigen wenig Support, die Entwicklung der Programme und Algorithmen die drauf laufen schon.
Wenn du jetzt nur einen Server betreibst kümmert dich das meist wenig, weil du ja nur nur die Software drauf laufen lässt und konfigurierst - auch wenn es hier schon einige Kniffe gibt die AMD/Intel Spezifisch sein können´, doch oft macht das das Betriebssystem selbstmanchmal nicht optimal).
Es gibt halt aber schon verschiedene Ebenen wo AMD noch aufholen muss: Sie müssen halt bei den Herstellern drin sein wie Intel dabei ist - für Optimierungen usw.
Sie müssen die Infrastruktur und das QA optimieren.
Usw usf.
Geht bei Servern halt gleich um wesentlich mehr Geld und natürlich um Zuverlässigkeit.
btw Rollora, du bist eigentlich lange genug dabei um zu wissen wie es um doppelposts bestellt ist. Nicht dass das nicht deine Entscheidung wäre, aber es macht das lesen (gerade am Handy, wie bei mir) unnötig unübersichtlich/verwirrend.
Dabei liegts bei mir gerade am Handy, dass ich keine Posts kopieren kann manchmal: ich benutze ein etwas älteres Modell (so selten wie du deine GPU, deshalb ist aufrüsten nicht nötig), und da hats manchmal was mitm kopieren- und da ich viel unterwegs bin poste ich halt leider manchmal vom Handy aus.
 
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Die Amis verpacken das immer gern mit "Energieministerium". :)

Wie passend diese Meldung doch gerade ist xD
ORNL Summit: Die USA haben wieder den schnellsten Supercomputer - Golem.de
Ganze 200 Petaflops für HPC oder 3,3 Exaflops für Deep Learning: Der Summit-Supercomputer des US-amerikanischen Energieministerium ist fast doppelt so flott wie Chinas bestes System, der Sunway Taihu Light.
 
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Es gibt halt aber schon verschiedene Ebenen wo AMD noch aufholen muss: Sie müssen halt bei den Herstellern drin sein wie Intel dabei ist - für Optimierungen usw.
Sie müssen die Infrastruktur und das QA optimieren.

Ich habe aktuell auch Probleme mit einer Bibliothek. Die optimierte Version für Haswell und Skylake läuft nicht auf meinem Ryzen, also muss ich auf die nicht optimierte Version zurückgreifen. Ryzen-Support wird vermutlich erst in 2 Jahren erscheinen. Überlege gerade, ob ich nicht meinen alten Haswell (Core i5) dafür reaktiviere. Vermutlich wird er schneller als der Ryzen sein. Damit muss man rechnen.
 
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Warum, ist er schlechter zum spielen als ein Ryzen7 2700?
Ok, blöde Frage, worauf es bei jedem ankommt, muß er selber entscheiden.He he, dann müßte ich mit meinen 6/12 auch heulen. Hast du noch ein Taschentuch? ;-)
Mensch Wolle, weißt doch wie`s gemeint war. Und für dich hab ich selbsverständlich immer eine extra Küchenrolle übrig:D:daumen:

Gruß
 
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Auch witzig:

TR64.jpg
[AMD] ThreadRipper 2 (32 Cores/ 64 Thread) - Page 4 - Overclock.net - An Overclocking Community
 
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Ich habe aktuell auch Probleme mit einer Bibliothek. Die optimierte Version für Haswell und Skylake läuft nicht auf meinem Ryzen, also muss ich auf die nicht optimierte Version zurückgreifen. Ryzen-Support wird vermutlich erst in 2 Jahren erscheinen. Überlege gerade, ob ich nicht meinen alten Haswell (Core i5) dafür reaktiviere. Vermutlich wird er schneller als der Ryzen sein. Damit muss man rechnen.

Ja gut, aber da kann AMD nichts dafür. Die Softwarehersteller müssen halt auch moderne IDEs und Compiler einsetzen. Außerdem, hast du mal den Hersteller kontaktiert und nach einer optimierten Version gefragt?
 
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Für Leute die viele Kerne/Threads zum arbeiten brauchen sicherlich eine gute CPU. Für Gamer weniger.
Ich glaube alles über 10 Kerne ist da kontraproduktiv.:)

Bis jetzt, aber wer weiß, was die Zukunft bringt... ;)
Kerne lassen sich aber auch abschalten, was viele Benutzer mit HT ja auch heute schon machen :D

mfg
 
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