Special AMD Ryzen 7 9850X3D: RAM-Skalierung von DDR5-4800 bis DDR5-6000 geprüft

Gaming ist ein Gradmesser für gaming.
Das hat Dave getestet und darauf beziehen sich auch die Folien von AMD.
Wenn man Produktivarbeit hat kauft man sich ja auch einen 9950X / 9950X3D oder gar einen Threadripper.
Wer kauft sich denn einen 9850X3D um damit produktiv zu Arbeiten?
Entweder ist die GPU schneller oder eine CPU mit mehr Kernen und natürlich VIEL Arbeitsspeicher, geht einem dieser irgendwann aus, kann die CPU noch so schnell sein.. (Stichwort LLM's oder AI Bilderzeugung VIA CPU)

Außerdem zeigte AMD auf den Folien GAMES und diese (und mehr) hat Dave quer getestet, kam auf andere Werte und das auch nicht ganz überraschend.

Bin da also ganz bei dir!

Abgesehen davon, ist die Speicherfrage eh absurd.

Die meisten Hersteller von RAM - Riegeln nutzen die gleichen ICs. Heißt, selbst wenn man sich ein 4800er RAM KIT kaufen sollte und dort Hynix Chips verbaut sind, laufen die (wenn eventuell auch mit etwas mehr Spannung) auch mit 6000. Zumal die Preise beim Speicher gerade eh absurd sind.

Sehe da also überhaupt kein Problem, sich auch ein 4800er Kit zu kaufen, solange man eben weiß welche ICs verbaut sind.

Die gezeigte Folie von AMD ist (auschließlich auf Gaming bezogen) jedenfalls "Falsch".
Oder die Benchmarks nicht richtig ausgeführt, man weiß es nicht...

Zum Glück macht Dave das immer sehr transparent, sodass man es zu Hause nachstellen kann (sollte man sich denn einen 9850X3D kaufen wollen...).
 
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Ich meinte das mit dem Gaming gar nicht negativ, aber es ist trotzdem etwas einseitig. Im Produktivbereich hast du ähnliche Workloads, aber eben auch völlig andere und somit automatisch eine ganz andere Bandbreite an Anforderungen.

Ich meinte meinen Einwurf auch nicht negativ.

Dave und du habt jeweils einen Bereich getestet, beide sind interessant.
 
"$" ist das Symbol des US-Doller, oben rechts steht ganz klar "USD", für PC-DIMMs brauchst du die 96er BGAs ganz unten und falls es dir nicht entgangen ist: Speicherchips werden GBit-Weise verkauft. Für ein 8-GiB-DDR4-Modul zahlst du bei deinem tollen Angebot also rund 190 Euro und da hast du noch kein PCB, keinen Zusammenbau, keine Distribution und keine Steuern drin. Da geh ich doch lieber in den Laden und bestellt mir für den gleichen Preis fertige 16 GiB DDR5. :ka:

Die sind dann übrigens auch lieferbar – deine Chips dagegen "0 in Stock".

Äh, Danke?

Das ich mich über den Part "ICs testen" lustig gemacht habe und die "PCGH-Sonderedition"
und der ganze Quastsch als Scherz gedacht sind, ist Dir aber schon iwie entgangen oder?
 
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Wenn man Produktivarbeit hat kauft man sich ja auch einen 9950X / 9950X3D oder gar einen Threadripper.
Wer kauft sich denn einen 9850X3D um damit produktiv zu Arbeiten?
Das zeigt, dass Du nicht aus der Branche kommst. Ich möchte AutoCAD und Solidworks, Creo, Inventor Pro und auch in großen Teilen Maya nicht auf einem 9950X3D ohne Project Lasso laufen lasssen. Im direkten Vergleich - und den habe ich - ist das Gefrickel mit den CCDs nämlich nervig und der Threadripper ist generell zu langsam für viele Desktop-Programme, da man die meisten rechenintensivem Dinge eh per GPU abfeiern kann. RTX 6000 Blackwell oder eine 5090 reichen da vollig aus. Mit einer einzigen Blackwell und OptiX wische ich mit einem Threadripper-Rack den Fußboden auf, solange man nicht 4 oder mehr GPUs ansprechen will. Dann ist die Plattform aber am Ende.

Frag mal die ganzen feiberuflichen Ingenieure, mit was sie so im "Small Business" arbeiten. Das sind Laptops und meist einfachere PC-Systeme, wo es auf Takt und IPC ankommt und weniger auf parallelisierbare Abläufe. :)
 
Das verstehe ich nicht so ganz: Was bringt es dir in der Praxis zu wissen, wie das Spiel (egal in welcher Auflösung) mit schlechteren Modulen läuft? Du hast den schnelleren Speicher doch schon und siehst, dass es flüssig läuft.
Eben nicht. Ich hab noch einen i7-9700k und wenn der eingeht (oder das Board), dann ist es eben interessant.

Sicherlich ist es den Performance-Gewinn auch mit langsamerem Speicher wert, da meine CPU schon alt ist, aber wissen würd ich es trotzdem gerne, wie sich das bei UWQHD auswirkt.
 
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Frag mal die ganzen feiberuflichen Ingenieure, mit was sie so im "Small Business" arbeiten. Das sind Laptops und meist einfachere PC-Systeme, wo es auf Takt und IPC ankommt und weniger auf parallelisierbare Abläufe. :)

Kann ich so bestätigen. Letzter Fall dieser Art war ein Kunde, der überwiegend mit Rhino3D arbeitet. Pro Instanz kaum mehr als 4 Threads ausgelastet. TR zu langsam, Intel ab 8 Kernen nicht verlässlich skalierbar wegen e-Cores. Also ein schnöder 9950X (bzw. 7950X als es den 9950X noch nicht gab). Bis da mal ein Projekt fertig gerechnet hat, dauerte ewig, weil man sich quasi mm-weise annähern und entsprechend jeden mm Veränderung auch wieder neu berechnen musste.
 
Ich kennen sogar Kollegen, die SMT bei den Ryzens abschalten. Hyperthreading ist nicht umsonst bei Intel Geschichte, aber die e-Cores sind auch Käse und stören öfters :D
 
Die Cache-Größe ist nur ein statischer Parameter, die tatsächliche Wirksamkeit ergibt sich aus dem zeitlichen Verhalten von Kernen, Cache, Prefetchern, Boost-Logik und Scheduling. Genau hier unterscheiden sich beide Prozessoren.

Der Ryzen 7 9850X3D arbeitet mit einem höheren nutzbaren Boost-Fenster und hält unter wechselnden Lastzuständen häufiger höhere effektive Kerntakte. Dadurch werden Arbeitsphasen schneller abgeschlossen, bevor es zu erneuten Speicherzugriffen kommt. Das reduziert die Anzahl externer Speichertransaktionen pro Zeiteinheit, obwohl die absolute Cachegröße unverändert bleibt. Die Trefferquote steigt dabei nicht „magisch“, sondern indirekt, weil mehr Arbeit innerhalb eines kürzeren Zeitfensters aus bereits im Cache befindlichen Daten erledigt wird. Das ist ein zeitliches, kein strukturelles Phänomen.

Hinzu kommt, dass der Speichertakt nicht isoliert betrachtet werden darf. Niedrigerer Speichertakt verlängert Speicherzugriffe absolut, wirkt sich aber umso weniger aus, je seltener diese Zugriffe tatsächlich notwendig sind. Genau hier greift der Effekt beim 9850X3D. Durch stabilere Boostfrequenzen und geringere Latenzschwankungen zwischen Kern und Cache wird der Arbeitsspeicher seltener zum limitierenden Faktor. Der 9800X3D reagiert deshalb empfindlicher auf langsameren Speicher, nicht weil sein Cache kleiner wäre, sondern weil er häufiger auf ihn angewiesen ist.

Damit erklärt sich auch, warum der Ryzen 7 9850X3D weniger empfindlich auf langsameren Speicher reagiert als andere Zen-5-Modelle und selbst als der 9800X3D. Zen 5 bleibt eine Architektur, die stark von Speicherlatenz und Bandbreite lebt. Der 9850X3D ist jedoch genau dafür optimiert, diese Schwäche durch Cache-Größe, effektive Taktfenster und ein ruhigeres Laufzeitverhalten so weit wie möglich abzufedern.

Ein Messfehler meinerseits ist in diesem Zusammenhang ebenfalls unwahrscheinlich. Der Effekt zeigt sich konsistent über mehrere Anwendungen und wiederholt sich sowohl in synthetischen als auch in praxisnahen Workloads. Zufällige Messabweichungen würden sich nicht derart reproduzierbar und richtungskonsistent äußern, insbesondere nicht über unterschiedliche Testläufe und Software hinweg.
Für mich ist die Erklärung nicht plausibel. Dann würde ich ja gerade beim 9800x3d erwarten dass dieser viel weniger auf auf die RAM Taktrate reagiert eben weil dieser mehr Zeit bekommt seine im Cache befindlichen Daten abzuarbeiten und so die zusätzlichen Speicherzugriffe vermeidet.
Kann ich so bestätigen. Letzter Fall dieser Art war ein Kunde, der überwiegend mit Rhino3D arbeitet. Pro Instanz kaum mehr als 4 Threads ausgelastet. TR zu langsam, Intel ab 8 Kernen nicht verlässlich skalierbar wegen e-Cores. Also ein schnöder 9950X (bzw. 7950X als es den 9950X noch nicht gab). Bis da mal ein Projekt fertig gerechnet hat, dauerte ewig, weil man sich quasi mm-weise annähern und entsprechend jeden mm Veränderung auch wieder neu berechnen musste.
Naja immerhin kann man ja skalieren. Es gibt einige Programme und Use-Cases da kommste nicht mal auf 4 Threads. 1-D Simulationen lassen grüßen.
 
Für mich ist die Erklärung nicht plausibel. Dann würde ich ja gerade beim 9800x3d erwarten dass dieser viel weniger auf auf die RAM Taktrate reagiert eben weil dieser mehr Zeit bekommt seine im Cache befindlichen Daten abzuarbeiten und so die zusätzlichen Speicherzugriffe vermeidet.
Deine Schlussfolgerung klingt auf den ersten Blick logisch, greift technisch aber zu kurz, weil sie Zeit und Datenverfügbarkeit gleichsetzt. Genau hier liegt der Denkfehler.

Der entscheidende Punkt ist doch, dass „mehr Zeit zum Abarbeiten von Cache-Daten“ kein Vorteil ist, sondern im Gegenteil ein Symptom geringerer effektiver Rechenleistung. Wenn ein Kern langsamer arbeitet oder früher aus dem Boost fällt, verbraucht er zwar mehr Zeit pro Arbeitsschritt, benötigt aber nicht weniger Daten. Die gleiche Instruktionsfolge muss weiterhin ausgeführt werden, mit denselben Abhängigkeiten und denselben Speicheranforderungen. Entscheidend ist somit nicht, wie lange der Kern beschäftigt ist, sondern wie viele externe Speicherzugriffe pro abgeschlossener Arbeitseinheit erforderlich werden.

Beim Ryzen 7 9800X3D führt der niedrigere effektive Takt und das engere Boost-Fenster dazu, dass bestimmte Arbeitsphasen länger dauern. Dadurch verlängert sich der Zeitraum, in dem Datenabhängigkeiten aufgelöst werden müssen. Cache-Inhalte altern in dieser Zeit schneller, Prefetch-Horizonte werden häufiger überschritten, und spekulative Ausführung verliert an Effizienz. Das Resultat ist nicht weniger, sondern tendenziell mehr Abhängigkeit vom Arbeitsspeicher, insbesondere bei wechselnden oder verzweigten Zugriffsmustern. Langsameres Abarbeiten bedeutet also nicht automatisch höhere Cache-Effizienz.

Der Ryzen 7 9850X3D verhält sich genau entgegengesetzt. Durch höhere und stabilere effektive Taktraten werden viele Arbeitsphasen schneller abgeschlossen, solange die benötigten Daten im L3-Cache vorhanden sind. Das reduziert die Anzahl externer Speicherzugriffe pro abgeschlossener Operation, obwohl die absolute Cachegröße identisch ist. Die Cache-Trefferquote steigt dabei nicht, weil der Cache größer wäre, sondern weil weniger Zeit vergeht, in der neue Daten nachgeladen werden müssen. Das ist ein zeitliches und dynamisches Effektivitätsproblem, kein statisches Größenproblem.

Hinzu kommt, dass Zen 5 sehr aggressiv in der Ausführung ist. Je schneller ein Kern rechnet, desto besser greifen Out-of-Order-Logik, Prefetcher und Speculation. Diese Mechanismen verlieren überproportional an Wirkung, wenn der Kern langsamer taktet oder häufiger aus dem Boost fällt. Genau deshalb reagiert der 9800X3D stärker auf den Speichertakt, obwohl er nominell denselben Cache besitzt. Er ist häufiger gezwungen, externe Speicherlatenzen tatsächlich auszuhalten, während der 9850X3D sie häufiger vollständig überdeckt.
 
Deine Schlussfolgerung klingt auf den ersten Blick logisch, greift technisch aber zu kurz, weil sie Zeit und Datenverfügbarkeit gleichsetzt. Genau hier liegt der Denkfehler.

Der entscheidende Punkt ist doch, dass „mehr Zeit zum Abarbeiten von Cache-Daten“ kein Vorteil ist, sondern im Gegenteil ein Symptom geringerer effektiver Rechenleistung. Wenn ein Kern langsamer arbeitet oder früher aus dem Boost fällt, verbraucht er zwar mehr Zeit pro Arbeitsschritt, benötigt aber nicht weniger Daten. Die gleiche Instruktionsfolge muss weiterhin ausgeführt werden, mit denselben Abhängigkeiten und denselben Speicheranforderungen. Entscheidend ist somit nicht, wie lange der Kern beschäftigt ist, sondern wie viele externe Speicherzugriffe pro abgeschlossener Arbeitseinheit erforderlich werden.

Beim Ryzen 7 9800X3D führt der niedrigere effektive Takt und das engere Boost-Fenster dazu, dass bestimmte Arbeitsphasen länger dauern. Dadurch verlängert sich der Zeitraum, in dem Datenabhängigkeiten aufgelöst werden müssen. Cache-Inhalte altern in dieser Zeit schneller, Prefetch-Horizonte werden häufiger überschritten, und spekulative Ausführung verliert an Effizienz. Das Resultat ist nicht weniger, sondern tendenziell mehr Abhängigkeit vom Arbeitsspeicher, insbesondere bei wechselnden oder verzweigten Zugriffsmustern. Langsameres Abarbeiten bedeutet also nicht automatisch höhere Cache-Effizienz.

Der Ryzen 7 9850X3D verhält sich genau entgegengesetzt. Durch höhere und stabilere effektive Taktraten werden viele Arbeitsphasen schneller abgeschlossen, solange die benötigten Daten im L3-Cache vorhanden sind. Das reduziert die Anzahl externer Speicherzugriffe pro abgeschlossener Operation, obwohl die absolute Cachegröße identisch ist. Die Cache-Trefferquote steigt dabei nicht, weil der Cache größer wäre, sondern weil weniger Zeit vergeht, in der neue Daten nachgeladen werden müssen. Das ist ein zeitliches und dynamisches Effektivitätsproblem, kein statisches Größenproblem.

Hinzu kommt, dass Zen 5 sehr aggressiv in der Ausführung ist. Je schneller ein Kern rechnet, desto besser greifen Out-of-Order-Logik, Prefetcher und Speculation. Diese Mechanismen verlieren überproportional an Wirkung, wenn der Kern langsamer taktet oder häufiger aus dem Boost fällt. Genau deshalb reagiert der 9800X3D stärker auf den Speichertakt, obwohl er nominell denselben Cache besitzt. Er ist häufiger gezwungen, externe Speicherlatenzen tatsächlich auszuhalten, während der 9850X3D sie häufiger vollständig überdeckt.
Danke für die Erläuterung auch wenn ich ehrlich zugeben muss dass ich die genannten Effekte insbesondere im Abschnitt 3 nicht einschätzen kann. Das bedeutet für mich dann aber auch dass wir das über eine Breite von CPUs feststellen müssten. Also bspw. 5700x3d vs 5800x3d, 13900k vs 13900ks etc.
 
AutoCAD und Solidworks, Creo, Inventor Pro und auch in großen Teilen Maya ...
Hmm hab ich nicht drunter geschrieben, dass viele Programme GPU-Unterstützung haben?
da man die meisten rechenintensivem Dinge eh per GPU abfeiern kann. RTX 6000 Blackwell oder eine 5090 reichen da vollig aus. Mit einer einzigen Blackwell und OptiX wische ich mit einem Threadripper-Rack den Fußboden auf, solange man nicht 4 oder mehr GPUs ansprechen will. Dann ist die Plattform aber am Ende.
Und hier bestätigst du es auch noch einmal. Also wieso sollte man dann einen 9850X3D dafür kaufen, wenn die Arbeit (das Rendering) eh über die GPU läuft?

Frag mal die ganzen feiberuflichen Ingenieure, mit was sie so im "Small Business" arbeiten. Das sind Laptops und meist einfachere PC-Systeme, wo es auf Takt und IPC ankommt und weniger auf parallelisierbare Abläufe. :)
Diese holen sich dann hoffentlich keine AMD X3D CPU für so etwas, sondern einen Intel.
Du hast ja selbst Tests dazu gemacht (nehme ich an, sonst würdest du es ja nicht erwähnen) und ich könnte wetten, die Intel CPU's sind hier oft einfach im Vorteil.

Also noch einmal die Frage: Warum sollte man sich "Die schnellste GAMING CPU" für die genannten Programme kaufen, wenn es weitaus bessere Alternativen gibt?

Man muss die Käufer nur gut beraten.
 
Danke für die Erläuterung auch wenn ich ehrlich zugeben muss dass ich die genannten Effekte insbesondere im Abschnitt 3 nicht einschätzen kann. Das bedeutet für mich dann aber auch dass wir das über eine Breite von CPUs feststellen müssten. Also bspw. 5700x3d vs 5800x3d, 13900k vs 13900ks etc.
Zen4 lässt sich nicht damit vergleichen, die Intels auch nicht. Ich schrieb ja, was bei Zen5 so ins Gewicht fällt.

Also noch einmal die Frage: Warum sollte man sich "Die schnellste GAMING CPU" für die genannten Programme kaufen, wenn es weitaus bessere alternativen gibt?
Trugschluss. Die Grafikausgabe dieser Programme hängt entweder am 3D-Viewport und dann hast Du den gleichen Effekt wie beim Gaming oder du presst das ganze 2D-Geraffel durch die CPU, dann geht es auch wieder um Takt und Cache.

Man kann Intel für viele Dinge auch heute noch nehmen, alles kein Thema, aber mittlerweile ist Intel nicht mehr in Stein gemeißelt. Das hat auch was mit der Plattform als solcher zu tun, wenn man mehr Konnektivität und Durchsatz benötigt. Außerdem ist Intels laxer Ansatz, wenn es um Zertifizierungen geht, manchmal schon echt nervig.
 
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Du scheinst es immernoch nicht zu begreifen. Das Thema ist Marketinglüge nicht ob 4800er für nen x3d ok sind. Das war von anfang an klar und nie Teil der Debatte. Das Faß hast nur du aufgemacht weil deine ganzen Argumente imaginäres Wunschkonzert waren.

Dafür muss man nun echt in keiner PR Firma sein um zu wissen dass das keine gute Idee ist. Das passiert wenn Leute einfach zu weit weg vom Produkt und Kundschaft sind und das kommt bei der Enthusiastencommunity nicht gut an und das bei einem Produkt das sich an diese richtet. Ist halt blöd.

Naja im Gegensatz zu dir habe ich die komplett falsche Faktenlage erstmal widerlegt. Du hast bis Dato bisauf frei erfundenen Infos und Spekulation garnichts geliefert. Abgesehen davon empfehle ich dir mal deine eigenen Posts zu lesen dann merkst du warum du entsprechenden Gegenwind erfährst.

Dann liefere doch mal was konkretes. Nicht ein gerücht sondern offizielle Meldungen. Das alle großen nach alternativen Suchen ist klar, wäre das aber kein so großes Problem würde A. Keine Preiserhöhungen umgesetzt B. keine Lieferengpässe existieren

Wenn die Hälfte deiner Zahlen frei erfunden sind ist kann man auch nichts mit Anfangen. Liefere doch bspw. mal die Quelle zu CMXTs Kapazitäten und deren Planung.
Aber nehmen wir einfach an die Zahlen stimmen. Dann produzieren die aktuell 250k Wafer/Monat. Was ggü. der koloporierten 2.25mio Wafer/Monat nicht wirklich viel ist vor allem dann nicht wenn man bedenkt dass die dort auch vorher schon ICs ausgeliefert haben. Also die Waferkapazität nicht 1:1 plötzlich zu verfügung steht. Es bleibt dadurch hoch spekulativ es sei denn du kannst mal was belastbares liefern.

Wenn man bedenkt dass alleine OpenAI ca. 40% der Gesamtproduktion der Welt für sich beanspruchen soll kann mal wohl kaum erwarten dass der kleine Anteil der Chinesen plötzlich alle Probleme lösen werden. Insbesondere dann nicht wenn Berichte stimmen dass Firmen wie SK Hynix ihren DRAM Output im letzten Jahr verdoppelt haben sollen.

Nach dem 2 Wort festgestellt, dass da jetzt nicht wirklich was relevantes kommt
und aufgehört zu lesen.

Sorry, hoffe Du hast jetzt nicht wirklich viel Zeit investiert.
 
Äh, Danke?

Das ich mich über den Part "ICs testen" lustig gemacht habe und die "PCGH-Sonderedition"
und der ganze Quastsch als Scherz gedacht sind, ist Dir aber schon iwie entgangen oder?

In der Tat. Nachdem du dich die gesamte Zeit vehement für eine Verwendung dieser Chips ausgesprochen hast und unter Berücksichtigung der Tatsache, mit welchem Eifer sich Gurdi auf RAM stürzen kann, war es ohne Kennzeichnung für mich nicht nahe liegend, dass du jemand anderen lächerlich machen willst, wenn du erneut eine Verwendung vorschlägst. Selbst mit diesem Vorwissen verstehe ich übrigens nicht, wieso du falsche Preise, falsche Berechnungen und falsche Chips herangezogen hast.

Eben nicht. Ich hab noch einen i7-9700k und wenn der eingeht (oder das Board), dann ist es eben interessant.

Sicherlich ist es den Performance-Gewinn auch mit langsamerem Speicher wert, da meine CPU schon alt ist, aber wissen würd ich es trotzdem gerne, wie sich das bei UWQHD auswirkt.

Du hast also weder die CPU noch den RAM und mutmaßlich auch nicht die im Test verwendete RTX 5950. Aber einzig die gewählte Testauflösung verhindert, dass die Testergebnisse zu deiner "Praxis" passen? :confused:

Deine Schlussfolgerung klingt auf den ersten Blick logisch, greift technisch aber zu kurz, weil sie Zeit und Datenverfügbarkeit gleichsetzt. Genau hier liegt der Denkfehler.

Der entscheidende Punkt ist doch, dass „mehr Zeit zum Abarbeiten von Cache-Daten“ kein Vorteil ist, sondern im Gegenteil ein Symptom geringerer effektiver Rechenleistung. Wenn ein Kern langsamer arbeitet oder früher aus dem Boost fällt, verbraucht er zwar mehr Zeit pro Arbeitsschritt, benötigt aber nicht weniger Daten. Die gleiche Instruktionsfolge muss weiterhin ausgeführt werden, mit denselben Abhängigkeiten und denselben Speicheranforderungen. Entscheidend ist somit nicht, wie lange der Kern beschäftigt ist, sondern wie viele externe Speicherzugriffe pro abgeschlossener Arbeitseinheit erforderlich werden.

Beim Ryzen 7 9800X3D führt der niedrigere effektive Takt und das engere Boost-Fenster dazu, dass bestimmte Arbeitsphasen länger dauern. Dadurch verlängert sich der Zeitraum, in dem Datenabhängigkeiten aufgelöst werden müssen. Cache-Inhalte altern in dieser Zeit schneller, Prefetch-Horizonte werden häufiger überschritten, und spekulative Ausführung verliert an Effizienz. Das Resultat ist nicht weniger, sondern tendenziell mehr Abhängigkeit vom Arbeitsspeicher, insbesondere bei wechselnden oder verzweigten Zugriffsmustern. Langsameres Abarbeiten bedeutet also nicht automatisch höhere Cache-Effizienz.

Prefetcher-Vorlauf und OoO-Windows berechnen sich nicht in absoluten Zeiteinheiten, sondern in Taktzyklen, und die Alterung von Cache-Inhalten sogar in abgearbeiteten Rechenschritten. Nicht wie viel Zeit seit der letzten Cache-Aktualisierung verstrichen ist, sondern wie viel Arbeit die CPU seitdem erledigt hat, entscheidet über die Wahrscheinlichkeit, das vorgehaltene Daten veraltet sind.
 
In der Tat. Nachdem du dich die gesamte Zeit vehement für eine Verwendung dieser Chips ausgesprochen hast und unter Berücksichtigung der Tatsache, mit welchem Eifer sich Gurdi auf RAM stürzen kann, war es ohne Kennzeichnung für mich nicht nahe liegend, dass du jemand anderen lächerlich machen willst, wenn du erneut eine Verwendung vorschlägst. Selbst mit diesem Vorwissen verstehe ich übrigens nicht, wieso du falsche Preise, falsche Berechnungen und falsche Chips herangezogen hast.

Au contraire, mon frère.
Ich habe mich nicht im Geringsten lustig ÜBER ihn gemacht,
sondern ihn an Bord geholt und MIT ihm gelacht.

Der Gag bezog sich immmer noch auf ICs....

Oder bist Du jetzt wirklich davon ausgegangen
Gurdi und ich kaufen ein paar Tausend ICs und
stellen eine PCGH-Sonderedition her?

Es sind ja aktuell nicht einmal DDR5 ICs von CXMT gelistet.
 
Prefetcher-Vorlauf und OoO-Windows berechnen sich nicht in absoluten Zeiteinheiten, sondern in Taktzyklen, und die Alterung von Cache-Inhalten sogar in abgearbeiteten Rechenschritten. Nicht wie viel Zeit seit der letzten Cache-Aktualisierung verstrichen ist, sondern wie viel Arbeit die CPU seitdem erledigt hat, entscheidet über die Wahrscheinlichkeit, das vorgehaltene Daten veraltet sind.
Wie erklärst du den von Igor gemessen Unterschied bei der Leistung?

Edit: Je mehr ich lese, desto schwieriger wird es für mich, die Thematik nachzuvollziehen.
Damit erklärt sich auch, warum der Ryzen 7 9850X3D weniger empfindlich auf langsameren Speicher reagiert als andere Zen-5-Modelle und selbst als der 9800X3D. Zen 5 bleibt eine Architektur, die stark von Speicherlatenz und Bandbreite lebt. Der 9850X3D ist jedoch genau dafür optimiert, diese Schwäche durch Cache-Größe, effektive Taktfenster und ein ruhigeres Laufzeitverhalten so weit wie möglich abzufedern.
Das bedeutet, ein 9800X3D mit negativem CO und erhöhtem PBO Scalar müsste bereits ähnliches Verhalten zeigen?
Hast du eine Quelle für AMDs Designentscheidungen dieser CPU?

Der limitierende Faktor ist aber nicht, wie schnell die verarbeitende Abteilung eine Freigabe gibt, sondern wie schnell die Arbeiter dein Zwischenlager leer und wieder gefüllt bekommen. Die Ausführung stalled immer dann, wenn die ab sofort benötigten Daten noch nicht im Cache liegen und das ist, in Zeiten von Prefetching & Co, sogar häufiger der Fall, wenn die CPU-Kerne relativ zum Cache schneller arbeiten.
Wieso passiert das mit höherem Takt häufiger? Das Programm ist doch maßgeblich dafür verantwortlich, oder nicht? Das widerspricht doch den Ergebnissen bzw. Ausführungen von Igor.

Ohne Prefetching wäre es sogar komplett taktneutral – entweder ein Datum ist im Cache oder nicht, die Wahrscheinlichkeit dafür ergibt sich rein stochastisch aus der Cache-Logik und der Cache-Größe.
Das ist doch aber keine Zufallsmechanik, sondern beeinflusst durch verschiedene Mechanismen, also nicht rein stochastisch.

Aber natürlich leidet ein schnellerer Prozessor bei gleich flottem RAM allgemein stärker unter einem Cache-Miss, weil er mehr Rechenzyklen irgendwie anders verwenden oder nutzlos verwerfen muss.
Auch das widerspricht den Aussagen/ Ergebnissen von Igor.
 
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Man bekommt das Gefühl, dass bei PC Hardware so langsam die ersten Schranken in Sichtweite kommen.

Coole Einblicke! Danke an Igor, Gurdi, PCGH und alle anderen. Cooles Forum!

Aktuell ist, mir persönlich, der Hardwaremarkt aufgrund von welcher Krise auch immer zu dumm, als das ich mich "ernsthaft" damit beschäftigen möchte. Mein 5700X3D und die 9070XT waren Lucky Strikes, aber eigentlich kommt mir das Kotzen bei dem Gedanken, wie unplanbar mittlerweile alles geworden ist und wie viel Glaskugel man braucht, um nicht betroffen von etwas zu sein, was eigentlich überhaupt niemand wollte bzw. will. Naja vielleicht doch, ein-zwei Personen .. oder so? DAS ist für mich btw. die bitterste Pille!
Völlig fremdgesteuerte Zeiten. Zumindest hätten das einige gerne so!
 
Völlig fremdgesteuerte Zeiten.
Würde ich so nicht sagen. Heute haben wir vielfältige Möglichkeiten, uns über aktuelle Geschehnisse zu informieren. Damals, als Hardware noch richtig (!) teuer war, ging das nicht. Vielleicht verschieben sich manche Upgrades jetzt und die Leute wissen ihre Hardware mehr zu schätzen. Würde der Wegwerfgesellschaft mal den nötigen Denkzettel verpassen. Verglichen zu "damals" ist Hardware heute immer noch spottbillig.

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Quelle
 
Es gibt aber nicht nur ein damals.

2001 zu Geforce 2 Zeiten etwa, hatte ich viel mehr Geld für Spaß übrig.
Und auch 2006, trotz eigener Wohnung und Heirat.

Auto, Versicherungen, Lebensmittel, Restaurant, Energie, Strom, Wasser usw. kosteten mich erheblich weniger.
Lebensmittel sind seit 2020 um 37% gestiegen, der Unterhalt eines Autos war in 2025 um 20% höher als in 2024.
Für 2026 rechnet man mit erneuten 20% oben drauf und die Endloskette der rapiden Teuerung zieht sich über alle Lebensbereiche.

Ich stimmte dir allerdings zu, daß eine Abkehr vom Aufrüst-Wahn durchaus auch seine guten Seiten hat.
Allerdings lebe ich auch nicht von Hardware.
 
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