News AMD Ryzen 7 9800X3D: Meldungen über Ausfälle häufen sich

Halleluja. Die neuen Grafikkarten und CPU's stehen unter keinem guten Stern. Ich habe so etwas leider erwartet und bin nicht sehr überrascht. Das die Medien aus jeder Mücke einen Elefanten machen, weil es die Leser oder Zuseher interessiert ist aber anzunehmen.
 
Ich glaube ja, dass "problem" der heutigen Hardware, sei es jetzt bei nvidia 5000 oder aber wie jetzt hier beim Ryzen 9800x3d, ist gar nicht wirklich die Hardware selbst.

denn ausfallende und defekte Hardware gab es schon immer... irgnedwo im 1% igen Bereich.

Dass sich da jetzt also auf 10000 (oder was weis ich wie viele verkaufte cpu's ea gibt) ein paar defekte befinden ist per se erstmal nichts ungewöhnliches.

Der Unterschied zu früher ist aber, dass es irgend ein betroffener in reddit postet. Und dann sämtliche tech medien, influenzer etc. Pp das aufschnappen, und die einzelfälle dann so "aufblasen", dass oto normalverbraucher das Gefühl bekommt, dass sämtliche 9800x3d's defekt sein könnten!

ICh denke also, dass die Ausfallratte der aktuellen Hardware kaum grösser ist als früher.
Nur der Umgang mit den "wenigen" betroffenen fällen hat sich deutlich verändert.
Die Defekte sind eine Sache die ich anspreche, das andere Thema sind Scalper, die Preise und wie mit uns als Kunden umgegangen wird. Aktuell ist PC Gaming mit großen Schritten auf dem Weg ein Luxus Gut zu werden.
Egal ob es Grafikkarten, CPU´s oder Mainboards sind.

Wenn man bedenkt das High End Mainboards aktuell vierstellig über die Ladentheke gehen...
 
Was hier für ein altes Thema plötzlich aufkommt. Das Thema ist im hardwareluxx-Forum bereits einige Wochen alt und es wurde auch schon ein Bios Update an Betroffene User verteilt. Stand jetzt sieht es wohl so aus, dass bei einigen CPUs die angelegte Spannung nicht ausreicht. Ich meine es war die SOC-Spannung welche mit dem angepassten Bios erhöht wurde. Müsste ich aber nochmals nachlesen. Wäre aber wohl eher die Aufgabe des Authors von dem Artikel gewesen.
 
Ich konnte bereits eine Teilschuld dem Arbeitsspeicher in die Schuhe schieben. Dieser wurde im Zuge des Updates auf 24H2 ja auch getauscht und scheint sich bei Zen 4 gravierender auf die Performance auszuwirken als erwartet. Ich werde zum Erscheinen des 9950X3D näher darauf eingehen, dafür stehen ohnehin noch Nachtests diverser CPUs an, auch, weil Spiele große Updates erhalten haben (Stalker 2, Indiana Jones und Hogwarts etwa).

Was hast du eigentlich auf deinem 9800X3D 1 zu 1 zum laufen bekommen an Speichertakt? Geht da mehr als die 6400 bei meinem 7800x3d?
 
Naja der fall ist schon ein wenig ein andere, so wie es sich hier liest handelt es sich um eine defekte Bios version des Herstellers. Sonst würde kein Flashback helfen.
Bei Nvidia reden wir von einem Hardware defekt , der Ohne einen Fachmann nicht Reperariert werden kann.
Zumal hier dann auch das Netzteil schaden nehmen kann.

Von den fehlenden ROPs brauchen wir mal garnicht reden.

Nvidia macht hier doch schon einen sehr unschönen launch mit RTX 5000.
Dagegen war Ryzen 1 ja fast gut.
Sehr klare und sehr präzise Fakten.
Danke dafür!
Fingerjucken ignoriert zu haben.
Kann ich mich nur anschließen.
 
AMD Schrott, Intel Schrott, Nvidia Schrott. Alles sehr verdächtig, ich denke Putin und Trump stecken dahinter, wobei ich nicht genau weiß wer von beiden oder beide.
 
Ich habe den 9800X3D seit dem Releasetag im täglichen, mehrstündigen Gebrauch in meinem Main-PC, siehe Sig. Der Prozessor selbst läuft auf Stock, wenn man mal vom Curve Optimizer Offset von -20 absieht. Drum herum wurde einiges getweaked, höherer RAM/IF-Takt usw... stundenlanges zocken oder auch rendern und andere Aufgaben haben bisher ohne jeden Zwischenfall funktioniert. Auf dem Board ist noch ein älteres BIOS von Ende 24, daran soll sich auch erstmal nichts ändern. Mit der Wakü läuft alles super kühl und stabil. Stromversorgung einwandfrei. Benchmarks und Stresstests, alles einwandfrei.
Zum Thema ASRock: Mistfirma. Ganz einfache Nummer. Ich habe schon so einige Supporterjahre auf dem Buckel und habe bereits 2002, im Gründungsjahr dieser Billigfirma Mainboards verbaut, sowohl für mich selbst, als auch bei anderen. Damals, als wir noch jung und cool waren, ermöglichte dieser Newcomer den Bau von PCs zum Spottpreis. Der Spott lag dann allerdings sehr bald woanders, nämlich bei der mieserablen Qualität! Die mit sehr großem Abstand häufigste Fehlerquote und Ausfallquote gab es immer nur bei ASRock. Aufgeplatzte Elkos, massisvste Inkompatibilitäten zu verschiedenster Hardware incl. Grafikkarten, Soundkarten, Netzwerkkarten und selbst ISDN-Karten damals. Als Kunstobjekt hatte ich mal eine Mainboardwand in der Wohnung, es wurden defekte und ausgemusterte Boards meiner Kundschaft dafür verwendet, Die Wand bestand fast ausschließlich aus ASRock-Boards... Bis heute nur Ärger mit deren Boards, wobei ich glücklicherweise nur noch selten welche zu Gesicht bekomme. Alles bereits im Werkszustand mit Billigbauteilen auf Kante genäht und bereits kleinere OC-Versuche haben fatale Wirkung, vermutlich gibt es deshalb bei ASRock die "Fatality" Serie. Mich wundert diese News absolut nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sollten sich die Probleme nicht noch extrem häufen, seh ich das erst mal gelassen. Ein nicht geringer Teil der Probleme könnte auf AGESA 1.2.0.3a Patch A zurückgehen.

Dann kann ich ja froh sein, dass dank meiner Faulheit auf meinem Taichi immer noch das BIOS vom November drauf ist... :ugly:

Hab grad mal bei Asrock geschaut. Seit gestern gibt es für mein Board ein neues Beta BIOS:

Improve minority proportion of AMD 9000 series CPU boot issue.
 
Bin so froh bei meinem ausgreiften 5800X3D geblieben zu sein und das Fingerjucken ignoriert zu haben.
Kann ich mich nur anschließen.
Ich hab den 5800X3D gegen Arrow Lake ersetzt. Wenn man die Kommentare ignoriert, einen 265K gibts schon für einen vergleichsweise geringen Aufschlag zum Gebrauchtpreis des 5800X3D. Und der ist beim Gaming auch nicht schneller, tatsächlich immer langsamer, abseits davon eine lahme Ente. Schon wenn man den Browser öffnet..
Nebenbei entwickelt sich 1851 zu einer sehr optimierten Plattform, durch den getriggerten Fleiß, ein Geheimtipp.

Zum Thema, solange es keine CPUs mit Beulen und gehimmelten Mainboardsockeln gibt, ist das zwar ärgerlich, aber durchzustehen. Trotzdem nicht gerade motivierende Nachrichten.

Was hatten wir da in letzter Zeit nicht alles. Das Drama um Raptor Lake, das inziwschen aber durchgestanden ist. Sterbende CPUs auf AM5 gab es schon einmal, wurde auch gefixt. Blackwell hat eine sehr lange Liste mit Problemen, da braucht man den unsäglichen Stromstecker gar nicht erst erwähnen.
Nun also ein weiteres Problem um AM5, mal sehen was dabei wieder rumkommt und wann das gefixt wird.

Das ASRock in die Schuhe zu schieben, nun ja, die werden sich nicht am AGESA vergriffen haben. Das mit dem UEFI/BIOS bzw Firmware kommt neben einer GUI und evtl. ein paar Extras eigentlich nicht vom Mainboardhersteller. Das sind Module, welche hauptsächlich von AMD stammen.
Wenn die CPU "wiederbelebt" werden kann, war sie auch nie verstorben. Es ist eine CPU, die funzt oder ist tot. Das war dann tatsächlich ein Problem mit der Firmware des Mainboards. Das sollte auch kein großes Problem darstellen, zeitaufwändig, ärgerlich, alles das, aber lösbar. Ohne die Hardware anzufassen, solange das Mainboard eine dieser Notfall-Flash-Optionen bietet, und irgendwas dahingehend wird auch ASRock bieten.
 
Zum Thema ASRock: Mistfirma. Ganz einfache Nummer.

Asrock hat mal als Schrottfirma angefangen, ist inzwischen nach meinem Empfinden aber besser als Asus und Gigabyte. (Vor allem die Taichis)
Mit dem AM5-Upgrade ist jetzt ein MSI in meiner "Arbeitskiste" und ein Asrock in der Gamingkiste. Mal sehen, wie die sich schlagen, von Asus und Gigabyte bin ich erstmal geheilt.

Das Problem: Wer bleibt dann noch übrig, von einigen Supermicro-Boards abgesehen? Ich will Tyan wiederhaben! Aber die machen nur noch Server. :heul:
 
Also ich nutze nur noch "moderate" HW. Kein HighEnd mehr.

Früher ist Norton übers Ziel hinausgeschossen und hat Windows zerstört.
Heute sind es die Hardware Hersteller die es übertreiben.

Bin vom AM4 5700x auf den AM5 7700 gestiegen.
Von der Leistung her nicht der Rede wert. Eher die Lanes!

Aber selbst bei AM4 5000er CPUs hat es sich schon etwas gehäuft was Defekte "out of the box" angeht.
Vorher hatte man suuuuper selten vom Defekt einer CPU gehört.

Bei AM5 CPUs wurde schon öfters was gegrillt.
Manchmal weil jemand zu blöd war die CPU zu verbauen und manchmal nach Wochen/Monaten hat sich auf einmal die CPU unten aufgebläht oder der Sockel leicht verbrannt.

Will sagen: Besser etwas weniger Leistung aber ein stabiles und langlebiges System.
Graka mach ich zB auch UV.
 
Irgendwie ironisch. Da sterben Nvidiakarten und die User holen die Fackeln raus, aber kaum sterben AMD CPUs, liest man sowas:
In beiden Fällen reden wir von geringen Ausfallraten. Bei AMD scheint es ein BIOS oder Mainboard Problem zu sein. Bei Nvidia ist aber das PCB so gebaut das die einzelnen Ströme nicht mehr gemessen werden können. So fällt nicht auf wenn ein Pin weit über der Belastungsgrenze liegt und andere sich langweilen. Bei der 309 ti wurden die Zuleitungen noch im 3er Paket gebündelt und man konnte den Fehler halbwegs eingrenzen.
Engel sind die alle keine mehr. Geld steht über allem nur hat für mich AMD immer wieder den Bonus aufgrund von Abwärtskompatibilität und Open Source Ansätze. Beides ist Nvidia ziemlich fremd.
 
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