Einen konventionellen Algorithmus einens Blu-Ray-Players mit dem einem neuronalen Netzwerk des Weltmarktführers in der KI-Technik zu vergleichen ist lächerlich.
Wie erklärst du dir dann, dass es KIs gibt, die Gesichter erzeugen können, komplett ohne input?
Du kannst reden was du willst, es bleibt eben künstlich errechnet.
Wenn jemand ein mathematisch/physikalisch korrektes Realbild haben möchte, so ist dieses absolut durch nichts zu ersetzen, da logischerweise völlig unmöglich.
Alleine der Name "Künstliche Intelligenz" sollte einem schon den gewissen Aha-(Logik)moment bescheren.
In Filmen schauen wir uns alle die tolle CGI Grafiken an, die mit der Zeit besser geworden sind.
Aber man kann es drehen und wenden wie man will, es ist nie das Original, und selbst bei bester Vorgehensweise wird das menschliche Auge die gewissen Logikfehler der "KI" bemerken.
Es wurde ja schon mehrmals Dokumentarisch festgehalten, wie sich etliche Fehler in den Spielen einschleichen, die man in der Hektik der Ballerei meistens gar nicht so schnell mitbekommt.
Es bleibt halt ein großer Blöff.
Die Leute, die eine künstlich berechnete Szene als besser empfinden, lassen sich immer wieder gerne von dem Weichzeichner übertölpeln, das im Hirn als angenehmer empfunden wird.
Das funktioniert auch im TV ganz gut, wenn mit einfachen Algorithemen altes Filmmaterial aus einer viel niedrigeren Auflösung in FHD/UHD umgerechnet wird.
Das Problem ist halt nur: wo nichts ist, kann auch nichts herkommen.
Die künstliche Intelligenz versucht im Bestfall Dinge hinzuzuaddieren, was sie woanders mal "aufgeschnappt" hat.
Das klappt nie zu 100% und kann es auch nicht.
Man kann es im umgekehrten Sinne wie ein gegensätzlich funktionierendes Kompressionsverfahren sehen.
Es gibt zahllose Verfahren, eine Blu-ray auf die Platte zu rippen und dabei Datenmenge einzusparen.
Das funktioniert qualitativ unterschiedlich gut und effektiv, Fehler bei der Aufbereitung treten mal mehr und mal weniger auf, mal durchgängig, mal situationsbedingt, aber sie sind ständig präsent.
Es ist 1:1 das gleiche Verhalten.
Schaue ich mir einen UHD Rip an, so denke ich oft unweigerlich, boah, ne, ist das ne Blu-ray?
Im nächsten Moment denke ich, ne, das ist doch ne UHD.
Dann wirds mal unscharf und detailarm, und ich überlege, ob es an der Aufnahmekamera liegt?
Dazu kommt das gewisse Bildrauschen, pi pa po.
Etliche Dinge erscheinen nicht real, wo man dann aber nicht weiß, woran es genau liegt.
Das merkt man auch nur mit dem Original im direkten Vergleich.
Was jetzt die Computerspielehochskalierung betrifft, so bleibt es natürlich jedem selbst überlassen, ob es dieses wegen zu niedrigen Bildraten verwenden möchte.
Dafür ist es ja da, um die Leistung der schwächelnden Grafikkarte (auch bei Speicherarmut!haha NVidia!) abzufedern.
Nicht, um die Grafik angeblich zu verbessern, denn sie ist ja definitiv mathematisch automatisch schlechter als das Original.
Das Auge ist übrigens leicht zu betrügen, dazu gibt es einfache Farb- und Formtests.
Das lernt man übrigens im Kunstkurs.
Man kann sogar komplette Flächen in einer anderen Farbe erscheinen lassen.
Und weil das Hirn auch leicht auszutricksen ist oder halt nur nicht hinterher kommt, klatschen alle Leute in die Hände, als ob sie in der größten Magiershow aller Zeiten wären.
Ich möchte an dieser Stelle abschließend noch einmal betonen, dass jeder das Recht zu sagen, dass ihm persönlich die Grafik mit DLSS ziemlich gut gefällt.
Aber nicht, dass sie besser ist.
Das wäre wie eine Lüge zu behaupten, dass eine Nachbildung bei Madame Schlagmichtot in England besser oder "realer" (getroffen) sei als das lebende Objekt.
Es kann einem nur besser gefallen (zB weil ein paar Grübchen netterweise dem Rotstift zum Opfer gefallen sind, weil es die "Auflösung" nicht mehr hergegeben hat und daher bei der Nachbildung einfach weg war, oder plötzlich ist da eine Warze im gesicht, weil es theoretisch ja möglich sein könnte udn der "Erschaffer" es in dem Moment sich so gedacht hat, dass das so sein könnte, dass die vorhanden ist, jetzt kapito?^^).