AMD Radeon R9 290X im Test: Der langersehnte Titan-Killer für 479 Euro?

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Ja, ich merke dass ich wieder Recht behalten sollte und der R9 290x bereits ab Werk am Limit läuft.

Die Ausnahme bestätigt die Regel. Es gibt immer einen Wunderchip

Ja eben und damit revidierst du deine Aussage, dass die 290X bereits am Limit läuft, was aufgrund des Referenzkühlers zurückzuführen ist.

wann kommen den GPUs mit 20nm....weiss man da schon was?

Meine was von 2014 gelesen zu haben, genau weiß man das allerdings nicht.
 
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Der eigentliche Punkt ist doch: Das ist, unabhängig von der Chipgüte, nichts Besonderes.
Der NVidia-Konkurrent kann das schon seit diesem Frühsommer, das war also das Mindeste, was AMD liefern musste.

Es wurde nur unter dem Tisch gekehrt, dass die geschlagene Titan eben nicht übertaktet war.
 
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Ja eben und damit revidierst du deine Aussage, dass die 290X bereits am Limit läuft, was aufgrund des Referenzkühlers zurückzuführen ist.

Ich revidiere gar nichts. Wenn die Karte durchweg bei fast allen Reviews miserables OC Potential aufweist, ist die Warscheinlichkeit nun mal sehr hoch, dass die gesamte Serie unter diesem "Makel" leidet. Sprich: Dass es einen Grund gibt, wieso fast alle Testexemplare davon betroffen sind. Der Chip ist einfach ab Werk an seinem Limit, damit er mit dem GK110 mithalten kann. Punkt!
 
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Aufgrund des Referenzkühlers läuft sie am Limit, da hast du auch vollkommen recht aber das ändert sich mit Custom Karten, siehe Overclockers.co.uk.
 
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Aufgrund des Referenzkühlers läuft sie am Limit, da hast du auch vollkommen recht aber das ändert sich mit Custom Karten, siehe Overclockers.

Solange es kein Accelero Xtreme 3 oder gar MK-26 ist, würde ich nicht viel erwarten. Der R9 290x ist gerade übertaktet ein richtiges Hitzemonster. Aber da muss man erstmal abwarten mit einem endgültigen Fazit. Hast schon Recht. Bin auf die Toxic von Sapphire gespannt.
 
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Was im endeffekt auf der Karte drauf steckt ist egal, hauptsache die wird vernünftig gekühlt und man kann sie schön hochprügeln.
Ich warte ja auf die DCII Custom Karten von ASUS, damit habe ich immer gute Erfahrung gemacht.
 
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Eine EVGA 780 Classified oder eine Titan mit Wasserkuehler und anderen Taktraten ist auch eine Customkarte.

Wo zieht man hier die Grenze? ;)
 
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Solange es kein Accelero Xtreme 3 oder gar MK-26 ist, würde ich nicht viel erwarten. Der R9 290x ist gerade übertaktet ein richtiges Hitzemonster. Aber da muss man erstmal abwarten mit einem endgültigen Fazit. Hast schon Recht. Bin auf die Toxic von Sapphire gespannt.

Der Weltrekordler mit den 4x 290x hat doch auch nur die Referenzkühler verwendet und die auf 1300 geprügelt oder? Auf dem Bild lag nur ein blöder Lüfter drauf:ugly:
 
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Na die Grenze besteht zwischen Luft- und Wasserkühlung. :D


@P4TriX206:

Davon habe ich gelesen, die Wand in 3 Meter Entfernung ist aber aufgrund der Hitzeentwicklung "angebrannt". ^^
 
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Ich weiß nicht ob es nur an mir liegt, aber mir kommt deine Einstellung irgendwie generell negativ vor.

Ich mecker gerne. Und wenn ein Hersteller proprietäre Standards in einem Bereich erzwingen will, der schon mit offenen Standards krepiert, schüttel ich nur noch den Kopf.

Schon die Kommentare vor dem Launch.

Diese Spiele verwenden sicher TrueAudio:
Lichdom, Murdered, Star Citizen und Thief.

Thx. Thief habe ich zwar eh schon abgeschrieben, aber die anderen drei könnten in ferner Zukunft dann ja vielleicht interessant werden. Mal gucken, was die aus TrueAudio rausholen - und ob sie es AMD-exklusiv lassen, oder ob andere auch Zugriff via OpenAL erhalten.


Und was man mit einem hohem Tessellationfaktor will, gut da müsste man einmal klären, welchen Faktor denn gängige Spiele mit Tessellation bisher verwendet haben?
Laut Entwickler ist Tessellation ganz nett, frisst aber zu viel Performance, um praktisch in ein vernünftiges Budget zu passen.

Und eben das ist es. Die Idee hinter Tesselation ist eigentlich gut - aber sie behebt nicht die Schwachstellen, durch die man derzeit beschränkt wird.


Ich bin jetzt nicht so der Sound-Kenner, aber es gibt doch momentan gar keinen Surround-Sound in Spielen mit Stereoboxen, oder?

"in Spielen" gibt es sowas selten, aber afaik sämtliche aktuellen Soundkarten und viele Onboardlösungen bieten virtuellen Sourround (in mehr oder, gerade bei letzteren, minder guter Qualität). Da bringt TrueAudio also auch nichts neues. Was es bislang quasi gar nicht gibt, sind aufwendigere Effekte oder überhaupt zahlreiche Stimmen. Sowas könnte man zwar über OpenAL auf sämtlichen Creative- und afaik auch allen Asus-Soundkarten sowie einer Reihe hochwertiger Onboard-Sounds bieten, aber die Entwickler sparen sich den Aufwand ganz einfach: Alles, was auf Preview-Screenshots nicht zu sehen ist, fördert den Verkauf wohl nicht in ausreichendem Maße, um Zeit darin zu investieren. Subjektiv würde ich sagen, dass die durchschnittliche Soundqualität in Spielen vor 10 Jahren, als EAX3/4 noch regelmäßig unterstützt wurde, deutlich höher war, als heute :(


Der Tess-Factor ist bei nahezu allen Spielen dynamisch je nach Bildinhalt.
Bei Metro beispielsweise lautet der Faktor
"Faktor = L*N*Q/D" (+entsprechende Koeffizienten), mit
L = Kantenlänge des Polygons
N = Anzahl der Pixel im Frame
Q = Qualitätskonstante (beeinflussbar vom Treiber)
D = Distanz des Beobachters zum tessellierten Objekt

Welche Faktoren da zahlenmäßig im Mittel rauskommen weiß ich nicht exakt, man kann aber davon ausgehen dass Faktor 16 nur seltenst überschritten wird wenn man es nicht künstlich erzwingt (etwa in Benchmarks wie Heaven). Die Meiste zeit dürfte der Faktor bei 4-8 liegen schätze ich.

EDIT: NVidia geht in seinen offiziellen Folien üblicherweise von Faktor 5 aus.

Ich könnte mir durchaus Vorstellen, dass der Faktor pro tesseliertem Polygon weitaus höher ist - aber fürs Gesamtbild sind die 5 vermutlich schon hochgegriffen. Denn sehr viele Polygone sollen nun einmal gerade Kanten haben und da braucht man dann keine Tesselation. Die Grafikkarte muss diese aber trotzdem verarbeiten und solange sie damit ausgelastet ist, ist es einfach nur Wurscht, dass der Tesselator n bissl länger dauert, wenn er einen kleinen Bruchteil des Bildes mit x32 bearbeiten muss, obwohl er bei >x8 recht langsam unterwegs ist.


Warum stresst du schon wieder gegen AMD? Kann du als Moderator nicht einmal neutral bleiben? :daumen2:

1. Ich stress nicht, ich schreibe Meinung.
2. Meine Meinung ist meine Meinung zum Thema. Und die hat nichts mit meiner Eigenschaft als Moderator zu tun.
3. Ich schreibe nicht "gegen AMD", sondern ich schreibe, was imho Tatsache ist: Dass die jetzigen Treiber alles andere als schlecht sind. Wenn das für dich "gegen AMD" ist, kann man wohl nichts mehr machen. Einige Leute wollen einfach überall Angriffe sehen...

AMD stellt neues Spitzenmodell Radeon R9 290X vor | Planet 3DNow!

AMD Radeon R9 290X im Test - ComputerBase

Auf den eben genannten Seiten ist dein Zitat eindeutig widerlegt und ausführlicht erleutert, wie viel AMD an seiner Architektur verbessert hat.

Abgesehen davon, dass ich nichts zitiert habe (ist schließlich MEINE Meinung) steht in beiden Links ausdrücklich drin, dass AMD relativ wenig verändert hat. Es wurden ein paar Einheiten am Front-End verdoppelt - aber es sind die gleichen Einheiten, wie bisher. Und der Speichercontroller wurde anders angebunden, als bei den meisten bisherigen Chips. Aber nicht anders, als bei allen bisherigen. Ansonsten hat AMD im wesentlichen nur alles größer und schneller gemacht. Das erfordert aber keine Änderungen am Treiber, denn das Grundschema bleibt gleich.
Vergleich das mal mit den Änderungen bei der GCN-Einführung. Damals musste quasi alles neu gemacht werden und man kam so-schnell-wie-nur-irgendwie-möglich auf den Markt. Dass die Launch-Treiber diesmal genauso schlecht optimiert sein sollen, ist sehr schwer zu glauben.


..sprach er und labert zwei Sätze später:

Und das soll dann kein Fanboygequatsche sein oder wie? :schief:

-kühler
-leiser
-sparsamer
-Downsampling

Unterstützt Nvidia auch nicht gerade nativ und da AMD afaik weiterhin die bessere SSAA-Unterstützung implementiert hat, gibt es in Sachen Über-sampling je nach Anwendung sogar Nachteile für Nvidia

-Adaptive Vsync via Treiber
-Phsyx (sorry)
-weniger MR bei Multi-GPU

Da hat AMD kürzlich ~gleichgezogen

-Cuda (soll Leute geben die das brauchen)
-Shadowplay (sehr bald)


Ehrlich gesagt lebt nVidia fast nur mehr von seinem Image, 99% aller Käufer kaufen nVidia schlicht und einfach deshalb weil sie gutes Marketing gemacht haben und mittlerweile daher einen guten Ruf haben, was aber nicht heißt dass AMD schlechter ist.

Wo betreibt Nvidia denn nenneswert aktives Marketing? Könnte mich nicht erinnern, in den letzten Jahren Werbung von denen gesehen zu haben.
Wenn es einen Unterschied gibt, dann bei versteckten Kampagnen. Nvidia hat die Leakerei mittlerweile fast komplett eingestellt, zu AMD dagegen gibts mehr Leaks, denn je. Und die werden dann genüsslich von Fanboys verschiedenster Coleur breitgetreten. Resultat: AMD ist zwar ständig in der Diskussion, aber eben auch ständig mit negativen Mutmaßungen und uneinheitlichem Lob, weil niemand nichts genaues nicht weiß. Das hat zwar rein gar nichts mit Produkten der Firma zu tun - aber es verhindert bei Leuten, die ihre eigene Meinung nicht reflektieren, einen seriösen Gesamteindruck. Denn zu Seriosität gehört zu allererst einmal der Eindruck von Verlässlichkeit.

Man erinnere sich an den Phenom I TLB-Bug: Eigentlich hätte er Endanwendern komplett egal sein können. Aber weil AMD fast ein halbes Jahr gebraucht hat, um öffentlich bekanntzugeben, was dieser Bug denn nun genau ist und warum er keine Rolle spielt, wurden das Image monatelang in der Öffentlichkeit zerfleischt und die CPUs lagen schwerer in den Regalen, als Briefbeschwerer. Intel dagegen hat kurze Zeit später quasi gar keine Nachteile bei einem TLB-Fehler gehabt, obwohl die Öffentlichkeit extrem sensibiliert war und obwohl AMD-Fanboys versucht haben, Kapital daraus zu schlagen, einfach weil nach wenigen Wochen eine vollständige Dokumentation und Workaround vorlagen.
Über Fakten kann man einfach kaum schlecht reden, weil es nicht viel weiteres zu sagen gibt - und weil sie in den meisten Fällen nicht sooo schlecht sind. Aber über Gerüchte flamed es sich vortrefflich und niemand in der IT-Branche bringt auch nur halb soviele Gerüchte hervor, wie künftige AMD-Produkte.

In Vsync sehe ich keinen Vorteil, haben sowieso 90% aller Spiele integriert.

Kein einziges Spiel hat Vsync integriert (sondern allenfalls einen Schalter, um es im Treiber zu aktivieren) und adaptive Vsync gibt es, ab Werk, derzeit nur bei Nvidia.


Achtung Achtung, die nächste wichtige Message:

Hier wurde eine R9 290 (non X) per Biosflash zu einer 290X umgewandelt (Asus Bios)

Umm: Er schreibt ausdrücklich, dass keine Shader freigeschaltet wurden :rollen:
Die Karte wurde nur ("nur") übertaktet.


Was würdet ihr atm für einen komplett neuen Rechner nehmen?

EVGA GTX 780 mit AquaComputer WaKü
oder
Referenz AMD R9 290X mit AquaComputer WaKü

Preislich kommt für mich beides auf fast das selbe.

Die Frage ist also nur noch: Was bringt mir mit einer WaKü eurer Meinung nach mehr?

"atm" klar die 290x. Ich persönlich würde aber überhaupt keine Hardware <1 Monat nach Release kaufen, einfach weil es in diesem Zeitraum immer starke Preisanpassungen gibt (und außer bei der HD5000 quasi immer nach unten). In 3-4 Wochen würde ich damit rechnen, dass die 780er soweit nachgegeben haben, dass das übliche P/L-Verhältnis wiederhergestellt ist. Dann wäre die Antwort deutlich schwieriger und läuft das übliche hinaus: Sind einem etwas mehr FPS/€ wichtiger oder PhysX?
In dem Fall kommen natürlich noch die gewünschten FPS/W hinzu. In Sachen Effizienz ist die 780 nur bei Standardtakt nenneswert besser. Wenn man sowieso übertakten oder zumindest das Uber-Preset nutzen möchte, wird die 290x vermutlich das bessere Angebot sein.
Einen großen Vorsprung für eine von beiden Richtungen würde ich aber generell nicht erwarten. Ist eine der Situationen, in denen schon ein Softwarebundle den Unterschied machen kann.



Dafür sind die RAM-Chips an sich etwas billiger pro Stück.

Sind sie? AMD taktet sie zwar niedrig, verbaut aber kurioserweise keine mit geringerem Taktpotential.


Die Limitierung ist halt total unnötig. Mit ECC, besseren OpenGL Treibern+Zertifizierung hat man noch genug Kaufargumente.

Die Treiber brächte man für solide Entwicklung ja auch und bei ECC muss man gucken, worum es geht. Im wissenschaftlichen Umfeld bei großen Clustern wäre non-ECC ein no-go. Aber iirc drängen die GPGPU-Hersteller auch in Bereiche, in denen es eher um möglichst schnelle Hochrechnungen geht. Wenn ich versuche, zu prognostizieren, wie sich die Börsenkurse der nächsten Stunde entwickeln, dann ist es einfach egal, ob ab und zu mal ein Bit umkippt. Aufgrund der Variabilität der zu simulierenden Prozesse werde ich ohnehin jede Fragestellung x-fach mit dutzenden verschiedener Ausgangsabschätzungen berechnen lassen. Da sind dann 3-4 mal soviel Rechenleistung zum gleichen Preis weitaus mehr wert, als ECC.

aber doch nicht mit so ner Sinnnlosen Beschneidung... Man stelle sich das mal bei CPUs vor :ugly:

Jup, unvorstellbar. Da gäbe es dann z.B. Mittelklasse-CPUs mit weniger logischen Kernen, als bei den Oberklasse-Modellen und Low-End müsste sogar auf verschiedene Befehlssätze für Virtualisierung, Ent-/Verschlüsselung oder im Extremfall für die neuesten SIMD-Einheiten verzichten. Neeeee - da könnte man ja gleich noch einzelne Kerne oder Cache-Teile deaktivieren, die Grafikeinheit abspecken oder sogar Versionen mit niedrigerem Takt verkaufen :D ;)

Ja im Vergleich zu XeonPhi.
...
Ganz im Ernst, wenn mich einer fragt bzgl CUDA oder OpenCL vs XeonPhi, find ich echt nicht wirklich noch Argumente pro CUDA/OpenCL, und ich such da echt nach Gründen, weil ich gerade OpenCL an sich ja gut finde.... Das ist halt echt bitter, und da versteht man erst, warum die Leute auf XeonPhi abfahren. Ich musste das Zeug eh lernen! DAs war also kein Hindernis. Für die ist OpenCL und CUDA aber oft Neuland. Da versteht man die schon.

Das ist aber kein €€€-Argument. Gerade im produktiven Einsatz würde niemand plötzlich OpenCL@AMD vorziehen, nur weil die Firma eine niedrigere vierstellige Summe in der Anschaffung von Entwicklerkarten sparen kann. Die beiden GPU-Hersteller sollten sich sicher mal Mühe geben, GPGPU durchzusetzen, bevor der x86-Zug abgefahren ist. Aber dafür müssen sie nicht die Consumer-Modelle freischalten, insbesondere nicht die High-End-Modelle (den Low-End-Karten die gleiche DP-Leistung, wie den High-End-Modellen zu geben, wäre aber ggf. interessant für Entwickler, die einen großen Markt suchen).

Das ermöglichst, das mehr Leute auch einfach so @home sich damit beschäftigen, und OpenCL und auch CUDA kann JEDEM! Programmierer gebrauchen, den du finden kannst. Das können viel viel viel viel zu wenige. Vor allem vernünftig. Das ist schon ein Hemmnis.

OpenCL kannst du mittlerweile auf (fast) jeder Intel-CPU vernünftig nutzen. Ich weiß nicht, ob es die Entwicklergemeinde vergrößeren würde, wenn die Faszination dicker Chips@Home hinzukäme - aber die technischen Möglichkeiten sind derzeit nicht das Limit. Jeder kann sich an den Grundlagen versuchen. Und jeder Heimanwender mit Grafikkarte hat die für ihn sinnvolle Leistung in der für ihn sinnvollen Genauigkeit. Und jedes Unternehmen, dass nenneswert Verwendungsmöglichkeiten für höhere Genauigkeit hat, kann sich auch Karten für seine Entwickler leisten.
Die einzige Lücke, die klafft, ist in der Tat universitäre Forschung. Die würde gerne mit dem besten arbeiten, was geht, kriegt aber nur den letzten Schrott finanziert. Nur dummerweise ist das ein in Stein gemeißeltes Gesetz, d.h. die Unis sind für Nvidia und AMD auch als Kundschaft komplett uninteressant.

Du "züchtest" dir auch weniger Leute heran, die damit "groß" werden, und sich eben überzeugen lassen und dann später wenn Sie was zu entscheiden haben, eben auf die Produkte setzen.

Wie gesagt: Ob die Leute wegen den Einschränkungen keinen Bock haben, kann ich nicht beurteilen. Aber wenn sie wollten, könnten sie alles lernen, was sie brauchen. Es geht ja nicht darum, fertig optimierte Programme in der Hand zu haben, sondern darum die Prinzipien zu kennen. Ob man während des Studiums ein paar Beispiel-Anwendungen auf die Leistungsbalance einer GTX780 (oder gar 770) optimiert hat, oder auf die Balance einer Tesla, ist dem Arbeitgeber, der 2 Jahre später einen Entwickler für ein Maxwell-System sucht, doch egal.


Nur weil nVidia total kranke Preise fernab jeder Realität für die Titan genommen hat, sind 500€ jetzt auf einmal "lächerlich wenig"? :ugly::stupid:
Das Ding ist immer noch total teuer. Ca so wie die 7970 zum Launch auch. Sie hat nur mehr Leistung.

Wo schreibt er was von "lächerlich"?
Er weißt nur daraufhin, dass AMD seit Jahren fast immer das (leicht) bessere P/L-Verhältnis bietet, zumindest solange man Leistung nur in FPS erfasst. Und das stimmt einfach. Genauso wie seine Analyse, dass AMD das nicht freiwillig macht, sondern um überhaupt auf Stückzahlen zu kommen, die ausreichen, um die Entwicklung zu finanzieren. Das gelingt ihnen schließlich schon so kaum und man muss absurder Weise sagen:
Wir können froh sein, dass Nvidia und Intel fleißig abkassieren.
Würde Nvidia und vor allem Intel sich auf einen Preiskampf einlassen und mal für ein Jahr (oder auch nur ein halbes) mit dem gleichen ±0 Gewinn arbeiten, die AMD die letzten Jahre meist nicht einmal geschafft hat, dann wäre AMD einfach tot.
(man erinnere sich an die späte Pentium D / frühe Core2 Zeit. AMD hatte mit-20er, gelegentlich fast 30er Martkanteile und machte soviel Druck im Servermarkt, dass nichtmal Intels Arroganz es übersehen konnte. Auf einmal gab es über Monate hinweg neue, deutlich bessere Intel-CPUs nicht mehr zu höheren Preisen, als die Vorgänger, sondern als direkten Ersatz mit massiven Nachlässen bei den alten. Und AMD schrieb die rötesten operativen Zahlen der Firmengeschichte)

Und die 7970 war eben über einige Monate unangefochtene Spitze. Keine Ahnung, wo du die letzten drei Jahre warst, aber das hat so einige male hin und her gewechselt.


Das klingt aber schlimm. Wo versickern nur die Milliarden für die Bildung, wenn ein großer Teil doch offensichtlich für Studierende der Informatik gebraucht würde!

Seit wann gibts Milliarden für Bildung?
Ich kenne Milliarden für einige sehr wenige Forschungsbereiche, die vom Staat gut finanziert werden (Teilchenphysik, eng verwandt Kernenergie, Luft-/Raumfahrt und einige Zweige der Medizin). Bei einigen weiteren bietet es sich an, sich an die Wirtschaft zu verkaufen (gerade in der Chemie und Pharma wohl recht häufig: Der Staat bezahlt Gehalt und Räumlichkeiten, die eigentliche Forschung die Unternehmen. Die erhalten dann auch als einzige Ergebnis bzw. Studienergebnisse nach ihrem Geschmack, womit sich die Frage stellt, warum das noch als öffentliche Einrichtung zählt, aber das sprengt das Thema)
Aber in anderen Fachgebieten gibt es nicht einmal das (kenne mehr als genug biologische Institute, in denen Geschirrspülen eine wichtige Tätigkeit ist, weil man es sich nicht leisten kann, Petrischalen nur einfach zu benutzen) und für die Lehre ist nirgendwo nenneswert Geld dar. (es sei denn, einzelne Profs oder Institute werden selbst aktiv)


nana dir muss doch klar sein das man dafür kein 4k monitor benötigt um die 4gb vram ruck zuck voll bekommen kann durch mods oder downsamling usw ;)

PCGH hat damit es iirc mit Mühe und nur in 1-2 Beispielen die 3 GB gesprengt, war dann aber (außer in Skyrim) nicht mehr in spielbaren FPS-Bereichen.
 
AW: AMD Radeon R9 290X im Test: Der langersehnte Titan-Killer für 479 Euro?

Würdest du dich Objektiv nennen?

Touché ;)

Ich stelle mich eher auf die Nvidia-Seite, weil es (leider) sonst kaum wer tut. Ich verabscheue AMD bestimmt nicht, hab ja selbst eine drin, und es ist nicht die erste dieses Jahr.
Dieses Preis-Gebashe ist es was mich am meisten stört. Für ein paar Euro Preisersparnis werden alle Nvidia-Vorteile (und die gibt es nun mal) über Bord geworfen. Das nervt (mich).
 
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