AMD-Manager: Bulldozer war ein "vollkommener Fehlschlag" und kostete den Kopf des Managements

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Einen Ph II zu shriken sollte noch möglich sein,
Schrik laß nach ... .

Woher weiß man, ob das mit der Phenom Architektur noch gegangen wäre. (diese baut afaik ja eigentlich auch nur auf den K6 von 1999 auf)
Na, dann kreise mal die gleichen Baugruppen ein:
File:Amdk6 arch.svg - Wikimedia Commons
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d6/AMD_K10_Arch.svg
 
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Die Probleme von AMD liegen hauptsächlich, denke ich, im Marketingbereich.

Zu den Mikroarchitekturen kann ich wenig beurteilen, aber ich muss leider sagen, dass AMD viel zu wenig bzw. gar kein Geld in Marketing investiert. Nie habe ich irgendwo mal Werbung von AMD gesehen. Egal ob Internet, auf der Straße oder vor YouTube-Videos. Dafür versucht Intel überall Werbung zu machen: Sogar im Kino trifft man auf Intel-Werbung...

Das hat wohl schließlich dazu geführt dass alle meine Klassenkameraden (gehe in die 10. Klasse) subjektiv Intel und NVIDIA bevorzugen. Keine Ahnung woher sich AMD es eingehandelt hat, aber (fast) jeder hat was gegen AMD. Wenn ich meinen Freunden PCs konfigurieren, fangen sie immer mit Intel-Prozessoren und NVIDIA-Grafikkarten an. Dann brauche ich immer ewig, um sie mit AMD-Grafikkarten zu überreden. Zugegeben, Intel hat mehr Leistung in Gaming und den niedrigeren Stromverbrauch. Aber dass NVIDIA grundlos bevorzugt wird verstehe ich nicht.

Wahrscheinlich liegt's am Namen: Jeder merkt sich i5, i7 und GTX 780 sofort. Dafür braucht man ewig, um zu wissen was ein FX-8350, ein FX-6350 oder was eine HD 7970 GHz ist.

Schade. Hoffentlich kriegt AMD die Kurve. Ich drücke ganz fest die Daumen für AMD - und hoffe auf umfangreicheres Marketing, so dass zumindest jeder denkt "AMD ist gut - und nicht schlecht, wie in Am386er Zeiten (oder so)..."
 
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Das problem ist das intel Verträge mit allen möglichen partnern hat und diese sich gut bezahlen lassen

Amd macht schon weebung nur unterschwelliger bei solchen titeln wie crysis bioshock und co ... also die gaming evolved titel .... aber iwie fruchtet das nicht so gut ....leider
 
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Naja, in Sachen Grafikkarten ist AMD ja ganz gut aufgestellt, man findet durchaus auch Komplett-PCs mit AMD-Grafik (ich gehe jetzt vom Otto-Normal-Verbraucher aus, der sich mit den Dingen nicht so auskennt)... Bei CPUs ist die Sache etwas schwieriger, Intel als Chip-Gigant kennt jeder, da weiß man, die sind schon lage dabei, und dann kauft man sich als User eben die Hardware... Auch wenn im aktuellen Aldi-PC ein A10-5700 eingebaut ist (für Office und Multimedia eine klasse CPU), so sind doch die meisten Komplett-Rechner und Notebooks mit Intel-CPUs bestückt...
AMD braucht in Sachen CPUs mal wieder einen großen Wurf, die Phenoms und Bulldozer waren ja leider nicht so der große Erfolg. Die Tatsache, dass AMD jetzt die CPU und GPU für PS4 und XBox One liefert, kann durchaus für die nötige Publicity sorgen, ein geschickt platziertes Logo beim Start der Konsole/des Spiels könnten da durchaus gut tun... Über die Konsolen erreicht man vermutlich doch eine größere Zielgruppe als durch Highend-PC-Spiele...
 
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Aber dass NVIDIA grundlos bevorzugt wird verstehe ich nicht.

Grundlos? Nvidia hat z.B. den niedrigeren Verbrauch. Die "neue" (wiederverwertete) 770 z.B. verbraucht ein Drittel weniger als die 7970GHz, bei ca. gleichem Speed.
Nvidia ist deswegen auch leiser und kühler. Dazu kommen noch Features wie Physx, 3D, Cuda usw., die für manche auch ziemlich wichtig sind.
AMD hat dafür ein besseres Fps/€-Verhältnis und bei Tahiti die Computing-Leistung (braucht kaum wer). Also ich sehe da kein Vorteile für irgendwen. Beide haben ihre Stärken.

Wobei ich grad selbst AMD bevorzuge, weil Nvidia mit den Preisen und seiner Resteverwertung einfach zu sehr austickt. :(
 
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Nvidia hat z.B. den niedrigeren Verbrauch.

Das mit dem geringerem Stromverbrauch ist natürlich richtig. Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass meine Mitschüler NVIDIA nicht wegen dem Stromverbrauch bevorzugen...

Aber gerade wegen der GTX 770-Rebranding-Geschichte bevorzuge ich AMD noch mehr.

PhysX? Marketing. CUDA? -> OpenCL! ;)
 
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Klingt gut jetzt muss es nur noch Umgesetzt werden. Ich hab nichts dagegen wenn AMD wieder mitmischt.
Konkurrenz belebt das Geschäft und drückt die Preise!
Ich nutze eh beide Seiten, ob Intel, AMD, ATI, Nvidia egal, laufen musses!
Und wen juckt den Stromverbrauch im High End PC, dann heben se eh die Preis an wenns zu sparsam wird! :ugly:
 
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PhysX? Marketing. CUDA? -> OpenCL! ;)



Oh bitte, jetzt nicht diese Diskussion. Physx ist ein echter Mehrwert. Von Cuda oder Open CL dagegen habe ich bis jetzt nicht profitiert.

Jedenfalls wäre es toll, wenn AMD wieder eine Alternative zu Intel aufbauen wollte und könnte.
 
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Grundlos? Nvidia hat z.B. den niedrigeren Verbrauch. Die "neue" (wiederverwertete) 770 z.B. verbraucht ein Drittel weniger als die 7970GHz, bei ca. gleichem Speed.
Nvidia ist deswegen auch leiser und kühler. Dazu kommen noch Features wie Physx, 3D, Cuda usw., die für manche auch ziemlich wichtig sind.
AMD hat dafür ein besseres Fps/€-Verhältnis und bei Tahiti die Computing-Leistung (braucht kaum wer). Also ich sehe da kein Vorteile für irgendwen. Beide haben ihre Stärken.

Wobei ich grad selbst AMD bevorzuge, weil Nvidia mit den Preisen und seiner Resteverwertung einfach zu sehr austickt. :(
Darauf wollte er aber nicht hinaus. Das siehst nämlich du als informiertes Forenmitglied so. Wenn jeder so informiert wäre, würden zumindest die AMD GraKas in einem besseren Licht dastehen. Frag mal jemanden "von da draußen" nach Asrock: dann bekommst du als Antwort (neben "sagt mir nichts") "minderwertige Ware" - auch wenn das inzwischen nicht mehr zutrifft. Sowas dauert einfach Jahre und da ändert ein Gaming Envolved Logo in gefühlt fünf Spielen wenig.

AMD ist auch irgendwo bescheuert, wenn es um so etwas geht: bauen z.B. neue Features in die Bullet Engine ein, mit der jeder große Entwickler schon einmal gearbeitet hat und wer von euch hat es gewusst? Ich jedenfalls nicht, wenn ich nicht damit schon einmal herumgespielt hätte. Sie haben es also auf gut Deutsch (fast) umsonst gemacht.
Dagegen Nvidia: ziehen ihr PhysX durch und selbst wenn es manchen noch so sehr auf den S... die Nerven geht - jeder kennt es.
 
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Naja...ist das verwunderlich? Das ist der Lorbeereffekt. Wenn man die letzten Jahre mal so grob überschaut (und "grob" tun das auch die meisten), dann könnte man den Eindruck haben, dass Intel- und Nvidia-Produkte stehts "besser" waren. Da redet niemand über P/L-Verhältnis, niemand spricht darüber, dass ein Durchschnittsgamer keinen 6-Kernen braucht, selbstverständlich ist das teuerste Produkt stets das bessere und 50% Aufpreis für 5% mehr Leistung sind natürlich angemessen. Viele Leute (und hier sind ja nun auch speziell Jugendliche gemeint), die noch nicht soooo lang an Hardware und Games interessiert sind, die wissen natürlich auch nichts über die Erfolge von AMD/ATI in Vergangenheit, kennen nicht die Zeiten, wo leistungsstarke GraKas und CPU´s gerad aus dem anderen Hause gekommen sind. Voodoo verbinden sie mit ausschließlich mit einer Religion oder einem Kult aus Afrika oder Südamerika, auf die Frage, was denn ein "Duron" sei, würde ich nur Achselzucken erwarten.
Das Marketing ist hier wohl entscheidend. Wozu auch genau informieren, wenn die Werbung einem das "perfekte" Produkt vorschreibt? Schuld ist hier eigentlich nur der Konsument selbst. Ich vertrete selbst grundsätzlich die Meinung, dass man sich vernünftig informieren sollte, bevor man was kauft. Auch ein "Nvidia" oder "Intel"-Sticker auf dem Gehäuse bedeutet nicht immer, dass man ein vernünftig passendes System vor sich hat....und schon gar nicht, dass man einen angemessenen Preis bezahlt hat.
Aber die Zeiten ändern sich auch wieder. Was soll man machen...
 
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Ich finds ja lustig wie manche den Satz vom dem Herrn Manager dementieren: "Bulldozer war ein kompletter Fehlschlag". :lol:
Leute wenn das einer aus der eigenen Riege sagt, dann ist das so. Das hat nix mit dem Erscheinungsjahr zu tun. Selbstverständlich würde er zu der Zeit besser gegen Konkurrenten Intel dastehen, aber es kam nicht so! Realität ist nunmal hart :D Wenn sogar so viele ihren Job verloren haben und AMD dann gesagt hat wir ziehen uns erstmal vom High-End Desktop Markt zurück, dann hat das durchaus was zu sagen!
Auch wenn man euch dadurch aus einer kleinen Traumwelt entreißt, weil ihr selbst einen besitzt oder ihn garnicht schlecht findet. Sogar die schlechten Verkaufszahlen sprechen Bände.

Deshalb wiederum bin ich froh ehrliche und offene Meinung seitens AMD zu hören.
Das betitelt den Aufschwung den sie gerade haben und lassen auf bessere Produkte hoffen !
Ich hoffe auf ein Remake des Athlon X2 3800+ :ugly: Bisher on of my favorites !
 
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Hier wird sehr viel von Parallelisierung gesprochen...
Es gibt allerdings Prozesse und Aufgaben, die man nicht parallelisieren kann. 1+1 kann eben nur EIN Kern berechnen. Und in Sachen Parallelisierung hat sich seit Bulldozer nichts getan. So verblendet kann man doch nicht sein. Spezialsierter Code ist zwar immer schnell und effizient, allerdings kann ich eben solchen Code auch für andere CPUs erzeugen, die dann aus der breiten Masse hervortreten. Dieses Argument ist also haltlos.

Die Architektur ist misslungen, was man bei AMD nun auch zugab. Lieber spät, als nie. Aufgrund der Dauer der Entwicklung eines neuen Chips wird AMD wohl noch etwas weiterhin von Bulldozer veröffentlichen, es sei denn, sie packen den HAMMER wieder aus. Der war wirklich gut und hatte Intel ziemlich stark zugesetzt.
Etwas positives hat das Baufahrzeug jedoch: Der erste Desktop-Prozessor mit offiziell über 4 GHz. Immerhin hat man damit etwas geschafft, was Intel vor knapp 10 Jahren aufgrund von technischen Unzulänglichkeiten nicht auf die Reihe bekommen hat.

Jetzt gilt es erstmal abzuwarten und nicht wilde Spekulationen oder "Glaubenskriege" loszustoßen.
Die Leute bei AMD sind nicht dumm, die werden sich schon etwas einfallen lassen.
 
AW: AMD-Manager: Bulldozer war ein "vollkommener Fehlschlag" und kostete den Kopf des Managements

Bulldozer 2.0 war meiner Meinung nach auch ein Fehlschlag!
Der FX-6300 hat zwar mehr Leistung als ein i3-3220, aber bei einem viel höheren Verbrauch.
Es gibt auch noch Nutzer die einen billigen PC wollen und nicht viel Geld für einen teuren Kühler und stärkeres Netzteil ausgeben wollen.
Wenn AMD wieder aufholen will muss mehr als nur die Leistung konkurrenzfähig sein!
 
AW: AMD-Manager: Bulldozer war ein "vollkommener Fehlschlag" und kostete den Kopf des Managements

Bulldozer 2.0 war meiner Meinung nach auch ein Fehlschlag!
Der FX-6300 hat zwar mehr Leistung als ein i3-3220, aber bei einem viel höheren Verbrauch.
Es gibt auch noch Nutzer die einen billigen PC wollen und nicht viel Geld für einen teuren Kühler und stärkeres Netzteil ausgeben wollen.
Wenn AMD wieder aufholen will muss mehr als nur die Leistung konkurrenzfähig sein!


Naja bei AMD würde Konkurrenzfähig schonmal reichen :)
Es darf halt nicht zu viel schlucken, muss gleich schnell und bissl billiger sein :schief:
 
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Die Probleme von AMD liegen hauptsächlich, denke ich, im Marketingbereich.

Nicht nur, aber es ist schon ein ziemlich großes Problem. Ich finde das Marketing ist im Vergleich zu K7/K8 Zeiten sogar immer schlechter geworden und heute ist es einfach nur noch mies...

Robbitop hat es im 3dcenter Forum richtig geschriebe, wir haben APUs mit A-Blubber bzw. E-Sabber und FX Prozessoren die nichts mehr wirklich mit FX zu tun haben... Wo sind die griffigen Namen wie Athlon, Sempron oder Duron geblieben? Phenom hatte sich gerade etabliert und wurde dann durch ein falsches FX ersetzt... Athlon ist nur noch ein billiger Abklatsch der starken Prozessoren von früher. So macht man sich selbst das Leben unnötig schwer.
 
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Amd wird in den nächsten jahren stark aufholen da bin ich mir sicher alleine schon aus dem grund das parallelisirung immer mehr zu nehmen wird
Und programmierer darauf dankend zurückgreifen werden

Mehr Parallelisierung bedeutet für Entwickler vor allem mehr Arbeit. "Dankend" greifen die da nicht drauf zurück, sondern eher "gezwungenermaßen". Und solange beide Hersteller mit der gleichen Anzahl logischer Kerne arbeiten, resultieren keine direkten Nachteil für einen von beidem.

Klar kann intel mitziehen und ihre fertigung ausspielen aber dennoch sieht jemand einen anderen trend als kleinere Fertigungsverfahren ?? Nein.... genau das ist im moment intels einzige Stärke...

Ich weiß ja nicht, ob du HT, Befehlssätze, höhere Integration von Chipsatzkomponenten, effizientere Decoder, etc. alles nicht als "Trend" akzeptierst. Aber falls nicht, dann muss ich ganz ehrlich sagen:
"kleinere Fertigungsverfahren" ist nicht "seit Jahren", sondern "seit Jahrzehnten" DER Trend und Intels Stärke. Und irgendwie scheinen sie damit gewisse Erfolge gemacht zu haben...

siehe fahren seit jahren die gleich core i politik und trauen sich nichts neues zu bringen und in sache grafikeinheit lacht amd intel aus. Ich denke das amd's Pläne einfach zukunftsweisender sind

Intels Grafikeinheiten waren vor fünf Jahren nicht einmal geeignet, die Darstellung von Windows vernünftig zu beschleunigen. Heute können sie es leistungsmäßig mit der Vorjahresgeneration von AMD aufnehmen und bieten z.T. noch einen Tick bessere Qualität. Bei geringerem Stromverbrauch und geringeren Herstellungskosten.
Wenn AMD seine Zeit mit Lachen verschwendet, wird man nächstes Jahr gar kein Alleinstellungsmerkmal haben.



Mit K7 wird die Aufgabe deutlich einfacher. Von dem findet sich mehr in kaum veränderter Form im Phenom II wieder, als vom Pentium III im vermeintlich davon abgeleiteten Core2. (was aber definitiv nichts schlechtes für den Phenom bedeutet, nur zunehmend die Ausbaumöglichkeiten beschränkte)


Etwas positives hat das Baufahrzeug jedoch: Der erste Desktop-Prozessor mit offiziell über 4 GHz. Immerhin hat man damit etwas geschafft, was Intel vor knapp 10 Jahren aufgrund von technischen Unzulänglichkeiten nicht auf die Reihe bekommen hat.

Allerdings kommt man damit kaum über das Mittelfeld des Marktes hinaus, während der P4 580 sich in Tests außerhalb von Spielen fast durchgängig an die Spitze setzen konnte... (einschließlich der Kategorien "Preis" und "Stromverbrauch" :ugly: )
Wobei ich mich ernsthaft frage, wieso Intel sich dieses "first" nicht mehr geholt hat. Beim Rückruf des 580 gingen alle davon aus, man wolle sich die Marketingwirkung für einen CPU aufheben, bei der tatsächlich etwas zu retten ist. Und seit damals hat so ziemlich jeder Intel-Kern stabile 4 GHz ermöglicht (und bis auf Smithfield auch mit zu bewältigenden Verbrauch). Man hätte zwar ggf. keine großen Stückzahlen rausbringen können, aber das braucht es ja auch gar nicht, um AMD den Publicity-Stunt zu nehmen. (Nicht das AMD mit den FX sonderlich viel rausschlagen konnte - aber trotzdem)
 
AW: AMD-Manager: Bulldozer war ein "vollkommener Fehlschlag" und kostete den Kopf des Managements

Gabs da nicht auch mal den Blog eines ehemaligen AMD Mitarbeiters, der behauptet hatte, dass man nach der Phenom Architektur bei AMD (eben mit Bulldozer) versucht hatte das Design zumindest in Teilen über eine Software erstellen und optimieren zu lassen, was zwar billiger, aber (laut Aussagen dieses Mitarbeiters) eben auch mal gut 20% ineffizienter war.

AMD ist das Unternehmen, das immer vielversprechende Produkte hat, aber der Zeitpunkt um diese auf den Markt zu bringen wird irgendwie verschlafen. Oder man hat gute Produkte und dann macht man sich die Chance auf Marktanteile damit kaputt, dass man gierig ist und hohe Margen einstreichen will (Im GPU-Sektor im Prinzip ab der 5xxx Serie der Fall, erst mit dem neuen Marketing Typen wird dank des Spielebundles auch endlich mal etwas bewegt um Marktanteile zu holen).

AMD müsste nur im Herbst eine APU auf den Markt bringen, die den neuen Konsolen entspricht (oder meinetwegen auch etwas leistungsfähiger, schließlich kann man in Midi-Towern größere CPU Kühler und bessere Lüftung installieren als in einer PS4). Das Teil dürfte dann auch gerne 320€ kosten, wenn man dafür dann wirklich CPU Leistung in der Region eines i5 und GPU Leistung in der Region einer 7870 hat. Im Desktop/Notebook Markt fehlt für preisbewusste Gamer (und ich meine bewusst nicht Enthusiasten, die werden immer eine High-End GPU wollen) die zwar ordentlich Spielen wollen aber vielleicht nicht immer AA+Tesselation etc. zuschalten müssen einfach ein attraktives Produkt.

In Notebooks wird immer APU + dediziert verbaut, was völliger Schwachsinn ist (hier hat man wieder alle Nachteile der dedizierten GPU wie Platzverbrauch, Hitze, Stromverbrauch, höherer Preis, etc.) und die Desktop APUs gibts nicht im Performance-Segment der Grafikkarten. Möglich wäre es aber anscheinend, zumindest deuten die neuen Konsolen darauf hin.
 
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Gabs da nicht auch mal den Blog eines ehemaligen AMD Mitarbeiters, der behauptet hatte, dass man nach der Phenom Architektur bei AMD (eben mit Bulldozer) versucht hatte das Design zumindest in Teilen über eine Software erstellen und optimieren zu lassen, was zwar billiger, aber (laut Aussagen dieses Mitarbeiters) eben auch mal gut 20% ineffizienter war.

Das Design nicht, nur das Layout. Die fehlende manuelle Optimierung kostet etwas Taktpotential und einiges an Fläche. Aber höherer Takt würde die Ineffizienz beim Konzept auch nicht mehr retten und ob AMD die zusätzliche Fläche bei den Bulldozer-Stückzahlen soviel mehr kostet, als es die zusätzliche Arbeit und Verzögerung hätte, sei auch mal dahingestellt.

AMD ist das Unternehmen, das immer vielversprechende Produkte hat

AMD spricht oft interessante Konzepte an, aber sie vergessen regelmäßig zu beurteilen, ob diese überhaupt Durchsetzungchancen und/oder mittelfristig eine Chance am Markt haben. Gerade bei Befehlssätzen haben sie sich damit schon so oft auf die Nase gelegt (FMA4, SSE4a, 3Dnow!. AMD64 hat es auch nur geschafft, weil Microsoft ein Machtwort gesprochen hat, nicht weil es AMD die Marktmacht oder der Desktopmarkt auf Jahre hinaus einen Bedarf gehabt hätte). Aber sie versuchen/versprechen trotzdem immer wieder, mit einstelligen Anteilen an Neuverkäufen (denen aus Entwicklersicht ja noch 3-4 mal mehr Altsysteme gegenüberstehen) neue Standards zu setzen.


AMD müsste nur im Herbst eine APU auf den Markt bringen, die den neuen Konsolen entspricht (oder meinetwegen auch etwas leistungsfähiger, schließlich kann man in Midi-Towern größere CPU Kühler und bessere Lüftung installieren als in einer PS4). Das Teil dürfte dann auch gerne 320€ kosten, wenn man dafür dann wirklich CPU Leistung in der Region eines i5 und GPU Leistung in der Region einer 7870 hat.

Die Konsolen holen ihre (weiterhin unbekannte - ich glaube nicht annähernd an i5 Niveau) CPU-Leistung aus 8 Kernen. Ohne hochoptimierte Software, also im PC, nützt einem das wenig. Und die hohe GPU-Leistung zu diesem Preispunkt (Mainboard kommt ja noch dazu) ist für große Teile des Marktes komplett uninteressant. Die meisten PC-Gamer wird eine 7870 Ende des Jahres auch nicht mehr zum Aufrüsten überreden können.

Im Desktop/Notebook Markt fehlt für preisbewusste Gamer (und ich meine bewusst nicht Enthusiasten, die werden immer eine High-End GPU wollen) die zwar ordentlich Spielen wollen aber vielleicht nicht immer AA+Tesselation etc. zuschalten müssen einfach ein attraktives Produkt.

Core i3 + gf660?
Die wichtigere Frage wäre aber: Gibt es "preisbewusste Gamer die nur ordentlich Spielen wollen"? Also Leute, die zwar keinen Wert auf High-End-Technik legen, aber sich gut genug mit dem Markt auskennen, um angemessene Hardware auszuwählen? Für gewöhnlich sind eben nur Enthusiasten gut informiert, der Rest kauft was auch immer der OEM gut beworben hat. Und in der Ecke machen sich die bestehenden APUs ja gar nicht so schlecht.

Möglich wäre es aber anscheinend, zumindest deuten die neuen Konsolen darauf hin.

Technisch ist das überhaupt kein Problem. Aber die Konsolen bieten eben riesige Stückzahlen und eine frei definierbare Plattform. Was sich da lohnt kann im Desktop ein echtes Verlustgeschäft werden.
 
AW: AMD-Manager: Bulldozer war ein "vollkommener Fehlschlag" und kostete den Kopf des Managements

Das Der Bulli ein Fehlschlag war sollte jedem klar sein, die Architektur ist einfach für Gamingsysteme föllig falsch aufgebaut, dafür sind zu wenig Spiele wiklich so gut Parallisiert programmiert. Zudem kommt noch die Vermarktung der Bullis als "ganze" Quad- bzw Octacores was sie schlicht und einfach nicht sind. Wenn man sich dann noch vor Augen führt das AMD die Destop Prozessoren immer noch im 32nm Verfahren herstellt wohingegen Intel seit Ivy bereits in 22nm anfertigt stehen die Bullis natürlich im direkten Vergleich auch beim Verbrauch entsprechend schlecht da.

Allerdings ist es ein guter Schritt von AMD zum Fehler zu stehen. Lässt sich nur hoffen, das sie aus den Fehlern gelernt haben und Steamroller ein Erfolg wird, dann steht auch bei mir einem kompletten AMD System nichts mehr im Weg.
 
dan wollen wir hoffen das amd in der zukunft mit intel mithalten kann
das were zu begrüssen da der bulldozer ein schuss in den ofen war:daumen2::daumen2:
zu hungrig und viel zu wenig power:daumen2::daumen2:

Wo hatte der denn viel zu wenig power? Klar, lag er hinter den schnellsten Intel, mehr aber auch nicht. Ein übertakteter 8120 für 130 Euro liegt auf Höhe des 2500k, der ja lange Zeit "der Prozessor" für Spieler war und der auch laut PCGH ohne oc genug Dampf für alles hatte. Das ist genau das Mysterium, dass ich die ganze Zeit nicht verstanden habe. Klar verbraucht er unter Volllast mehr, aber mein damaliger 8120@4,7 hatte sämtliche Stromsparfunktionen aktiv und war fast nie unter Volllast. Mein jetziger i7-3820@4,4 hat kaum Mehrleistung und schon gar keine spürbare.
 
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