AW: AMD-Manager: Bulldozer war ein "vollkommener Fehlschlag" und kostete den Kopf des Managements
Amd wird in den nächsten jahren stark aufholen da bin ich mir sicher alleine schon aus dem grund das parallelisirung immer mehr zu nehmen wird
Und programmierer darauf dankend zurückgreifen werden
Mehr Parallelisierung bedeutet für Entwickler vor allem mehr Arbeit. "Dankend" greifen die da nicht drauf zurück, sondern eher "gezwungenermaßen". Und solange beide Hersteller mit der gleichen Anzahl logischer Kerne arbeiten, resultieren keine direkten Nachteil für einen von beidem.
Klar kann intel mitziehen und ihre fertigung ausspielen aber dennoch sieht jemand einen anderen trend als kleinere Fertigungsverfahren ?? Nein.... genau das ist im moment intels einzige Stärke...
Ich weiß ja nicht, ob du HT, Befehlssätze, höhere Integration von Chipsatzkomponenten, effizientere Decoder, etc. alles nicht als "Trend" akzeptierst. Aber falls nicht, dann muss ich ganz ehrlich sagen:
"kleinere Fertigungsverfahren" ist nicht "seit Jahren", sondern "seit Jahrzehnten" DER Trend und Intels Stärke. Und irgendwie scheinen sie damit gewisse Erfolge gemacht zu haben...
siehe fahren seit jahren die gleich core i politik und trauen sich nichts neues zu bringen und in sache grafikeinheit lacht amd intel aus. Ich denke das amd's Pläne einfach zukunftsweisender sind
Intels Grafikeinheiten waren vor fünf Jahren nicht einmal geeignet, die Darstellung von Windows vernünftig zu beschleunigen. Heute können sie es leistungsmäßig mit der Vorjahresgeneration von AMD aufnehmen und bieten z.T. noch einen Tick bessere Qualität. Bei geringerem Stromverbrauch und geringeren Herstellungskosten.
Wenn AMD seine Zeit mit Lachen verschwendet, wird man nächstes Jahr gar kein Alleinstellungsmerkmal haben.
Mit K7 wird die Aufgabe deutlich einfacher. Von dem findet sich mehr in kaum veränderter Form im Phenom II wieder, als vom Pentium III im vermeintlich davon abgeleiteten Core2. (was aber definitiv nichts schlechtes für den Phenom bedeutet, nur zunehmend die Ausbaumöglichkeiten beschränkte)
Etwas positives hat das Baufahrzeug jedoch: Der erste Desktop-Prozessor mit offiziell über 4 GHz. Immerhin hat man damit etwas geschafft, was Intel vor knapp 10 Jahren aufgrund von technischen Unzulänglichkeiten nicht auf die Reihe bekommen hat.
Allerdings kommt man damit kaum über das Mittelfeld des Marktes hinaus, während der P4 580 sich in Tests außerhalb von Spielen fast durchgängig an die Spitze setzen konnte... (einschließlich der Kategorien "Preis" und "Stromverbrauch"

)
Wobei ich mich ernsthaft frage, wieso Intel sich dieses "first" nicht mehr geholt hat. Beim Rückruf des 580 gingen alle davon aus, man wolle sich die Marketingwirkung für einen CPU aufheben, bei der tatsächlich etwas zu retten ist. Und seit damals hat so ziemlich jeder Intel-Kern stabile 4 GHz ermöglicht (und bis auf Smithfield auch mit zu bewältigenden Verbrauch). Man hätte zwar ggf. keine großen Stückzahlen rausbringen können, aber das braucht es ja auch gar nicht, um AMD den Publicity-Stunt zu nehmen. (Nicht das AMD mit den FX sonderlich viel rausschlagen konnte - aber trotzdem)